Suizidalität bei Piloten – Aus oder Chance?

Gastartikel von einer anonymen Pilotin

In Bezugnahme auf einen Artikel vom Kinderdoc.

Ich als Ex- Pilotin, die aufgrund psychischer Probleme ihre medizinische Tauglichkeit abgegeben (!) hatte, möchte genau wegen meines Hintergrundes die gegensätzliche Perspektive beleuchten. Die Sicht eines kranken Piloten.

Die Anonymität ermöglicht Offenheit. Ich bin während meiner fliegerischen Ausbildung depressiv geworden. Später entwickelte ich eine Suizidalität, der ein Suizidversuch folgte. Ich wollte zu keinem Zeitpunkt jemand anderem schaden. Ich wollte einfach nicht mehr leben.

Die Depression hat keiner aus meinem Umfeld gemerkt. Die konnte ich erstklassig überspielen. Vor meiner Familie, meinen Freunden und Kollegen und selbstverständlich auch vor dem Fliegerarzt. Und hätte ich mich nach dem Suizidversuch nicht meinem Fliegerarzt anvertraut, wäre das nie „aufgeflogen“.

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Jeder der mal an einem sportlichen Eignungstest teilgenommen hat, kennt das: Je näher, der Termin rückt, desto mehr trainiert man. Und so ist das auch bei Piloten. Vor jedem Check- up stellt man ein paar Wochen seine Ernährung um, geht wieder joggen in der Hoffnung den Lungenfunktionstest reibungslos über die Bühne zu bringen, usw. Man zeigt sich bei diesen Tests von seiner besten Seite. Selbstverständlich auch bei den psychischen Tests. Und kein Arzt dieser Welt kann mir erzählen, dass er innerhalb eines 30 minütigen Gesprächs feststellen kann, ob jemand depressiv ist, schizophren oder sonst irgendwie krank ist, wenn es nicht geradezu ins Auge springt. Und das tat es wahrscheinlich weder bei Andreas L., noch bei mir. Und dann gibt es da auch keine zu brechende Schweigepflicht. Die Lockerung der Schweigepflicht wäre ja erst sinnvoll, wenn der betroffene Fliegerarzt irgendwas merkt. Wäre das bei Andreas L. so drastisch aufgefallen, hätte er sein Medical definitiv nicht wieder bekommen. Und in ihn reinschauen kann keiner. Jetzt sowieso nicht mehr.

Im Gegensatz zu ihm, bin ich jedoch an einem entscheidenden Punkt freiwillig zu meinen Fliegerarzt, hab ihm mein Medical auf den Tisch gelegt und ihm alles erzählt. Ich hab einfach drauf los geredet und hab ihm mein Seelenleben anvertraut. Nicht weil ich ein Flugzeug mit 150 Menschen in den Boden gerammt hätte, aber weil ich mich selbst eventuell in den nächsten Strommast gejagt hätte. Die Vernunft hat gesiegt.

Ich bin jedoch davon ausgegangen, dass ich wieder fliegen darf, wenn es mir besser geht. Ich hab mich gekümmert, hab mich therapieren lassen und fühlte mich wieder gut. Nach 18 Monaten stellte mir mein Therapeut endlich das Gutachten aus, das die Fliegerärzte von meiner Tauglichkeit überzeugen sollte. Abgelehnt.

Jetzt ist da ein junger Hüpfer, wie ich es war, der seine Eltern viel Geld gekostet hat und der wegen seiner Ehrlichkeit seinen Traum nicht mehr leben darf. Ein junger Hüpfer, der krank war und alles dafür getan und erreicht hat, um wieder gesund zu werden. Da sind andere, die ihre Familien ernähren müssen. Und statt, dass uns adäquat geholfen wird, belastet man uns mit existenziellen Ängsten. Ich hab die Kurve gekriegt. Ich bin inzwischen Student.

Ehrlichkeit wird bestraft und wenn man nicht ehrlich ist, wird womöglich alles schlimmer. Und dann kommt die menschliche Schwäche zum Zug: Jeder ist sich selbst der Nächste. Lieber krank fliegen und andere oder einfach sich selbst gefährden, als sich zusätzlichen Problemen, die die Grundfeste des Lebens betreffen, auszusetzen.

Aus meiner Sicht muss eine Pflichtberufsunfähigkeitsversicherung für ALLE Piloten her und zwar ab dem ersten Ausbildungstag. Und eine Anlaufstelle für sogenannte gegroundete Piloten. Eine Institution, die einen nicht mit den vollendeten Tatsachen alleine lässt, sondern Alternativprogramme mit und für den Betroffenen entwickelt.

Jetzt im Nachhinein kann ich nämlich sicher sagen: Hätte ich das gewusst, hätte ich mich NIEMALS meinem Fliegerarzt anvertraut. Der Preis für die Ehrlichkeit war zu hoch.

Allen Piloten weiterhin many happy landings, allen anderen alles Gute!

Übrigens: Mein Medical habe ich nach 3 Jahren wieder bekommen. Aber mein Studienabschluss geht für mich vor. Außerdem ist jetzt meine Lizenz verfallen. Das war´s mit der Fliegerei.

Danke Dir B. für deine Offenheit

Cheffe

Foto: Sorteando tempestades / Dodging storms von  Hernán Piñera auf flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz (CC BY-SA 2.0))
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Fett durch Diät

Wer kennt diese Situation nicht? Nach der Clubbingnight hat man einen Bärenhunger und kehrt noch schnell in die Burgertankstelle seines Vertrauens ein. Neben dem Menü muss noch ein Getränk gewählt werden. Und dann kommt auch schon das schlechte Gewissen: “Ich … äh … nehm dann mal ne Diät Cola”. Tja, damit gleicht man die Kalorien wieder aus … denkt man. Doch leider ist dem nicht so. Ganz im Gegenteil. Zunehmen wird man …

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Nun, das ist ja nix Neues. Bei Zunehmen mit Monsterdoc berichtete ich bereits darüber.

Aktuell berichtet die Ärztezeitung.de über dieses noch ungeklärte Phänomen der Gewichtszunahme. Ich bin ja der Meinung, dass schlicht und einfach der Appetit angeregt wird. Also, bei mir zumindest … Was trinkt ihr eigentlich zum Menü? Oh, ich vergaß, ihr ernährt euch alle sehr gesund, stimmts?

Foto: Volcanic Burger von  Joshua Rappeneker auf flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz (CC BY-SA 2.0))

Deutschland Impf-Entwicklungsland?

Anlässlich diverser Masern-Epidemien in Deutschland hier folgendes Video, das von der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) und dem Bundesministerium für Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) veranlasst wurde.

 

 

Wie siehts denn eigentlich mit Eurem Impfschutz aus? Na gut, die Masernimpfung benötigen ältere Semester nicht mehr (>Jg. 1970). Aber sonst so?

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Arzt online

Reine Online-Arztpraxen sind schon längst teiletabliert in der Medizinerlandschaft. Na ja, eigentlich noch nicht so richtig. Bislang läufts halt nur rein theoretisch. Beschwerden mailen, vielleicht kurz mit nem Weißkittel chatten und dann bekommt man eine Diagnose gestellt. Wenn man zahlungskräftig ist, gibts auch ein Rezept obendrauf. Das funktioniert bei sag ich mal einfach diagnostizierbaren Krankheiten, also z.B. Schnupfen oder Heiserkeit der weniger harten Gangart. Doch wie soll das zukünftig laufen? Wenn die Diagnose schwieriger zu stellen ist?

Hier meine Vorschläge für eine sinnvolle häusliche Ausstattung an medizinischen Diagnosegeräten, damit es der telemetrisch tätige Arzt leichter hat …

 

  • RR-Messgerät ist eh klar, Blutzucker-Apps fürs Smartphone gibts auch schon. Doch wir benötigen noch eine EKG-Anwendung. Einfach zu realisieren: 12-Kanal-Elektroden per Kabel ans Telefon anschließen und schon kann der Onlinearzt einen satten Herzinfarkt diagnostizieren.
  • Optimal wären noch rasche Blutanalysen: Finger mit Stechhilfe anpieksen. Auf Teststreifen auftragen, ins Phone schieben und schon kann ein übermäßiger Alkoholkonsum aufgedeckt werden.
  • Ach ja, erwähnte ich schon? Wir benötigen natürlich ein intelligentes ausbaufähiges Mobilphone. Wer das nicht bieten kann, kommt leider nicht in den Genuss der Onlinemedizin. Also weiterhin ins überfüllte Wartezimmer gehen …
  • Für Fortgeschrittene gibts das Auskultationsmikrofon. Einfach Phone auf Herz, Lunge oder Bauch auflegen und Audiodatei übermitteln. Merke: Während der Aufzeichnung nicht sprechen, sondern brummt das Mikro und der Arzt stellt fälschlicherweise eine Bronchitis oder einen Herzfehler fest.
  • Für ganz Hartgesottene gibts das Home-Endoskopie-Set für Magen, und äh, na ja für den Dickdarm. Einfach Schlucken bzw. Einführen und per Fernsteuerung abwarten, was kommt … Merke: Bei Magenspiegelung nüchtern sein, bei der Darmspiegelung zuvor Abführmittel nehmen …

Ach, die Medizinzukunft wird so interessant werden, stimmts?

 

Ärzte gehen auf die Straße

… nichts Besonderes eigentlich, diese Woche in Frankreich passiert. Ja, auch dort gibt es Reformen und das passt den dortigen Weißkitteln eben nicht, und daher demonstrieren sie. In diesem Fall: Sachleistungsprinzip statt Kostenerstattung. Das versteht ihr jetzt nicht? Egal, auf jeden Fall bedeutet dies einen weiteren enormen Bürokratieaufwand …

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Mein Vorschlag wäre angesichts der kommenden Weltwirtschaftskrise sowieso statt Geld wieder das gute alte Tauschgeschäft einzuführen. Bauern und Ärzte wären hier fein raus. Banker und Sesselflatulenzer … äh … eben nicht. Im einzelnen würde das dann so aussehen:

  • Eine Blinddarm Operation mit anschließender Pflege – 1 Kuh, 5 Hühnchen, 1 Kanne Milch für den Chirurgen, 1 Alufelge für den Anästhesisten, 1 feuchten Händedruck für den Hausarzt
  • Eine Abszesseröffnung in Lokalanästhesie – 1 gepflegten gebrauchten Bürostuhl, 2 Sofakissen in beige
  • Behandlung gegen Roggenallergie – Getreide nach Wahl 1 Sack (außer Roggen), 1 Kiste Mineralwasser
  • Notärztliche Behandlung eines Polytraumas – Handyvertrag nach Wahl und 2kg Gerste für den Notpfahlsanitöter, 1 Tankfüllung, 1 Quadratmeter Acker nach Wahl und 10 Hühnereier für den Notbarsch
  • Ein Tag Intensivstation kostet künftig: 10 Liter Trinkwasser, 5 Esel oder Maultiere, 30kg Weizen

 

Und nein: Geld brauchen wir nicht mehr! Wer das nicht zahlen kann, muss Dienstleistungen erbringen … jemand Ideen dazu?

(Foto: Poplar Spring Animal Sanctuary von Mark Peters Photography auf flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz (CC BY-SA 2.0))

Doping für Sportler, leicht gemacht

Doping ist im Leistungs- und auch Amateursport immer ein großes Thema. Die bösesten Sportler sind bekanntlich die Rennradfahrer, gefolgt von den Leichtathleten. Aber auch Fußballer sind kein unbeschriebenes Blatt. Neulich in den Medien: Fußballmannschaften der 80er Jahre in Westdeutschland haben scheinbar gedopt (ärztezeitung 5.3.15). Unfassbar. Wer hätte dies gedacht? Nun, dazu muss man sagen: Wo Kohle verdient wird, wird auch der Dopingarzt gebraucht, oder?

 

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Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter …, warum immer nur bei den klassischen Sportarten dopen? Ich hätte zahlreiche andere Vorschläge für eine Leistungssteigerung auch in Randsportarten.

  • Tontaubenschießen: Diazepam macht die Hand am Gewehr einfach ruhiger. Doch Vorsicht, nicht dabei einschlafen und auf den Tonapparat stürzen. Bruchgefahr! Den nächsten Tag wegen “Hangover” stets freinehmen.
  • Schachspielen: Fokussierende Substanzen, z.B. solche die bei ADS verwendet werden, also Amphetamine. Doch Achtung, die gegnerische Königin könnte sich unter Umständen rasch als bedrohliche Hexe entpuppen. Falls man plötzlich 4 Türme sehen sollte und der Schachgegner plötzlich auf einem Pferd davonreitet … unauffällig das Turnier verlassen.
  • Eisstockschießen/Sportkegeln: Hier bieten sich klassische Substanzen wie Anabolika oder Blutdoping an. Sieht doch einfach besser aus, wenn man fette Muckis und eine Bärenkondition auf dem Eis/Parkett bieten kann.

Diese Liste kann man natürlich prima fortsetzen …

(Foto: Livorno-“Terrazza Mascagni” von Francesco Cavallari auf flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz (CC BY-SA 2.0))

 

Faschingstipps vom Mediziner

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Es ist wieder soweit, die lustigste Jahreszeit nimmt so langsam Fahrt auf, aber aufgepasst ihr Jecken und Narren, nur noch heute und morgen, dann ists auch schon wieder vorbei. Ein gewisser Alkoholpegel wird auf sämtlichen Feiern gerne gesehen, doch irgendwann ist bekanntlich mal Schluss. Wer also seine eigenen Grenzen nicht kennt und Bekanntschaft mit der rotweißen Fraktion für Medizin (Rettungswagen) macht sollte dennoch folgende Regeln beachten:

  • Haltet es wie die Schwaben, behaltet das Gegessene in eurem Magen. Denn sonst muss der Sanitöter den Wischmob schwingen und der nächste Einsatz ist erst einmal verzögert.
  • Auch wenn es schwerfällt zu glauben: Der Notarzt ist euer Freund, er möchte nur euer Gutes, er begleitet euch sicher ins Klinikum und ist dann aber auch wieder froh ins eigene Bettchen zu verschwinden. Also: Keine sinnlosen Fremdaggressionen, denn eins ist sicher. Wenn der Jeck in Rotweiß nicht mehr weiterweiß, bestellt er die blaue Fraktion für Recht und Ordnung, und dann ist Schluss mit lustig.
  • Immer Haltung bewahren, denn im Zeitalter von sozialen Netzwerken ist man nie sicher vor friendly Fremdschämfotos. Also: Auch wenn man wie Schippe 7 auf der Rettungsbahre, äh -trage hängt, immer schön lächeln, auch wenn sich die eigene Freundin verdreifacht hat.

Und als letzter Tipp: Es einfach nicht so weit kommen lassen … hey, auch mit Orangensaftschorle kann man glücklich werden. Selbst zu Faschingszeiten, jetzt echt. Zudem nimmt man Rücksicht auf trockene Ethyliker …

In diesem Sinne einen freundlichen Rosenmontag und Faschingsdienstag

 

 

(Foto: usual suspects von <sïanaïs> auf flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz (CC BY-SA 2.0))

Alltag in Defihausen

Sodele, liebe Leser. Ich bin nun wieder daheim in meinem geliebten Defihausen. Na ja, eigentlich ist es eher eine Hassliebe. Denn ihr wisst ja, was hier so alles passierte. Kein Stein blieb auf dem anderen. Explosionen, Entführungen, Verfolgungsjagden, Sprengungen, Mord und Totschlag … alles war dabei.

Doch das soll sich nun alles ändern. Ich habe nach einem längeren Neujahrsurlaub mal hier im Ort so richtig aufgeräumt, also ich meine mein Haus, das Fell meines Haustieres und natürlich die Rettungswache. Auch im Klinikum Defihausen ist Ruhe eingekehrt. Ich gehe wieder meinem Job als Notbarsch und Internist nach. Alles scheint ruhig und gelassen.

Die Einwohner fühlen sich wieder wohl, ja so soll das sein. Und was kann es Schöneres geben, als sich am Feierabend zu einem gemütlichen Umtrunk im lustigen Gasmann einzufinden …

Dort trifft man sich, die Mediziner, die Architekten, die Biologen, Chemiker, die Rettungsassis, die Industriemechaniker und die Tierpfleger und Kindergärtnerinnen …

 

Ein gutes 2015!

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Es muss medizinisch korrekt weitergehen. In diesem Sinne Euch ein erfolgreiches, gesundes und gesegnetes neues Jahr. Wir sehen uns. Aloha.

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Weihnachtsgeschenke für Mediziner 2

Immer noch nix zu Weihnachten gekauft? Mist. OnlineKaufhäuser streiken? Internet-Flatrate nicht bezahlt? Dann müssen wir wohl allen Ernstes das Haus verlassen und etwas … äh besorgen …

  • Chirurg: Nun, wir wissen alle: Der will nur spielen, sprich operieren. Also schnell dieses Oldschool Elektronikspiel aus dem Spielwarenladen besorgen. Also, da wo es immer piepst wenn man mit der Pinzette irgendwo anstößt. Wie heißt das bloß nochmal? Falls wir es nicht ausfindig machen können, tuts auch eine Weihnachtsgans. Statt Besteck, einfach Skalpell und Pinzette besorgen (muss nicht sterilisiert sein). Anschließend einfach alles aufessen.
  • Medizinstudent: Klar, der will was lernen. Also einfach Fachbücher zu Weihnachten schenken. Kein Witz. Ein Telefonbuchauswendiglerner ist da keineswegs beleidigt, ganz im Gegenteil. Wir leisten einen kleinen Beitrag auf seinem steinigen und weiten Weg zum (vermeintlichen) Halbgott in Weiß. Er wird es uns danken. Ach ja, andere Interessen außer Medizin hat er sowieso nicht.
  • Abiturient: Ich schweife ab, aber wenn dieser ne 1,0 bringt, darf er tatsächlich Medizin studieren und die entsprechenden Bücher auswendig lernen. Nun, warum hierfür ein Einser notwendig ist, weiß ich auch nicht. Aber egal. Was wünscht sich ein Abiturler zu Weihnachten? Ganz klar! Hochphilosphische Literatur, denn ihr wisst ja, sie fühlen sich … nicht Fisch nicht Fleisch. Die Welt steht einem offen. Und daher ist der intellektuelle Touch beim Geschenk ganz wichtig. Das Monsterdoc Buch ist hier sicher nicht geeignet …
Kategorie: Ratgeber | 3 Kommentare

Weihnachtsgeschenke für Mediziner

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Weihnachten naht so dermaßen schnell, dass man im Eifer des Gefechtes doch glatt nicht weiß, was man seinen Lieben kaufen soll. Basteln so wie früher ist nicht mehr und viel Geld will man auch nicht ausgeben. Nun, hier also der kleine Ratgeber für medizinisch sinnvolle Weihnachtsgeschenke für Angehörige der gesundheitlichen Zunft. Also wer natürlich basteln will kann gerne den Bastelratgeber von Monsterdoc durcharbeiten.

  • Rettungsassis, äh pardon, Notfallsanitöter: Einen Satz blaue LEDs, eine Platine, ein paar Widerstände, eine 9V Batterie, Kabel ausm Baumarkt des Vertrauens und schon hat man am Weihnachtsabend ein paar Stunden Ruhe. Ziel: Wenn alles funktioniert, gibt es ein schönes Blaulicht, und hey, welcher Notdürftige kann das schon verschmähen?
  • Arzthelferinnen, ach nee, MFAs: Ich bin aber auch nicht mehr auf Höhe der Berufsbezeichnungen, egal. Was wünschen sich die heimlichen Chefinnen in einer Arztpraxis? Immer richtig liegt man mit Geruchswasser sprich Parfüm aller Arten. Beispielsweise: Eau d’abscess oder Eau de la atherom blaissé. Ganz im Trend  liegt übrigens Nature 0815 d’or. Nun, gewisse Richtungen sind zwar etwas gewöhnungsbedürftig aber durchaus stilsicher.
  • Urologen: Hier sollte man Erlebnisgutscheine schenken. Einmal Baggerfahren? Huskieschlitten lotsen? Oder gar einen Hubiflug? Na, wer kann dazu schon nein sagen? Und da der urologische Alltag ja so männlich und eintönig ist, muss man sich wenigstens an Weihnachten doch mal ausleben dürfen, ne?

weitere Geschenketipps folgen ….

(Foto: Place Stanislas von Alexandre Prévot auf flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz (CC BY-SA 2.0))
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Rauchen macht weiblich

Unlängst beim Ärzteblatt.de gelesen: “Rauchen führt zum Verlust des Y-Chromosoms in Blutzellen”. Das hört sich erstmal sehr schlimm an. Nicht nur dass wir Männer häufiger an Krebs erkranken, wenn wir regelmäßig an der Aschenglimme nuckeln. Nein, wir verlieren auch noch unser so wertvolles Y-Chromosom, dass uns von den weiblichen Artgenossen abgrenzt.

Also im Klartext: Männer werden durch Nikotin zu Frauen und sterben dann, das würde also dann doch im Umkehrschluss bedeuten: Frauen erkranken häufiger an Krebs. Nun, ich als Nichtzellbiologe habe dies anscheinend nicht so ganz verstanden. Aber egal. Die Tatsache mein Y-Chromosom in welchen Zellen auch immer aufs Spiel zu setzen, führt mich dazu, nie im Leben, nie nie mit dem Rauchen anzufangen. Oder?

An alle ärztlichen Kollegen: Bei der nächsten Raucher-Entwöhnungstherapie mal mit diesem Argument kommen … vielleicht klickts dann erheblich schneller im Kopf! Euch noch ein dampffreies Nikolauswochenende …

(Foto: Self Portrait  von Brittany Bychkowski auf flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz (CC BY-SA 2.0))

Hajo der Stationsarzt ist zurück

Endlich ist es soweit! Über 6 Jahre haben wir darauf gewartet! Hajo der Stationsarzt ist zurück und ich habe die Soap der letzten Jahre zusammengefasst. Herausgekommen sind 60 Seiten allerfeinster medizynisch-korrekter Unterhaltung, oder so ähnlich …

Hajo der Stationsarzt – die Medizin Soap

Tja, und es scheint mir …. das diese Soap nach einer Fortsetzung schreit. Da gibts noch so viel zu erzählen und berichten. Korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege. Schön wäre auch ein Hörbuch … dazu bräuchte ich noch gute Sprecherinnen und Sprecher … schau mer mal.

 

Mount Vinson 2014 – die Zusammenfassung

Mount Vinson 2014 – die Expedition

Die sechste Expedition führte uns diesmal ins ewige Eis der Antarktis zum höchsten Berg dort: Mount Vinson (ca. 5000m). Axels Militärmaschine C-17 der US Air Force (mit Whirlpool, Küche, German-TV und Fitnessraum) brachte uns sicher nach Neuseeland.

Nach einer ausgiebigen Erholungsphase in Wellington gelangten wir sicher nach Patriot Hills / Antarktis. Der Aufenthalt im Basislager war nur kurz und so brachen wir rasch mit einer Twin Otter in Richtung Gletscher des Mount Vinson auf. Der Cheffe durfte fliegen und nach einem ordentlichen Schneesturm wurden die Rückwärtsesstüten rasch gefüllt.
Am Fuße des Gletschers auf 2000m Höhe trafen wir auf Carlos, der nach dem (Dauer)Zoff mit Tanja, hier eine kleine Huskie Hundezucht etabliert hatte. Nach einer kurzen Begrüßungsrunde landete plötzlich noch eine Maschine. Sven, ein Schweizer Banker und Topkletterer, den wir noch vom Mount Everest her kannten, stieg selbstbewusst aus. Was machte er hier? Zufall?

Nachdem sich Sven zurückgezogen hatte las ich dem Team aus Elenas Tagebüchern vor. Nur soviel: Nachdem wir Big Boss vom Mars eliminiert hatten, war die GAHL Geschichte. Doch blieb noch ein einzelner hasserfüllter Einzelkämpfer zurück, vor dem uns Elena warnte. Vermutlich war er schon auf einer unserer Expeditionen mit dabei. Sven? Doch das war zu simpel!

Am nächsten Morgen starteten wir eine erste Akklimatisierungstour zum Hochlager 1 auf 2800m mit den Schlittenhunden. Carlos, Charlene und Sven blieben im Haus zurück. Gegen Abend kehrten wir durchgefroren aber unversehrt zurück. Die Abfahrt mit den Schlitten machte besonders Spaß. Soweit so gut, doch dann der Schock …

Völlig außer sich stürmte uns Carlos entgegen: “Hajo, hombre, wir haben ein Problem, er ist tot, Sven ist tot!” Was war passiert? In wirren Sätzen berichtet Carlos, dass heute Nachmittag erneut eine kleine Maschine mit 6 Bersteigern gelandet war. Es war eben Hochsaison am Mount Vinson … Carlos verlieh nicht nur Hunde, sondern betrieb nebenbei auch so eine Art Pension … also nicht angemeldet, nicht so ganz legal eben. Wie sich herausstellte waren die vermeintlichen Bergsteiger Mitglieder der Antarctic Police Force. Sie kamen unangemeldet und forderten eine Hausdurchsuchung. Beim Rundgang dann der Schock: Im Keller lag die Leiche von Sven … am Fuße der Steintreppe …

Carlos beteuerte natürlich seine Unschuld, er war eine kurze Runde mit den Hunden gegangen und hatte überhaupt nichts mitbekommen … Charlene war den ganzen Tag über im Haus. Sofort wurden er und Charlene von der APF verhört. Charlene war nicht vernehmungsfähig, wimmerte nur noch. Dann knallten bei Carlos die Sicherungen durch, er schlug einen Beamten nieder und konnte sich befreien, und nun stand er zitternd vor uns.

Carlos Pension war in Sichtweite und die Beamten forderten per Megafon die Auslieferung von Carlos … Was sollten wir tun? Charlene war immer noch in APF Gewahrsam. Wir hatten offensichtlich ein Problem! Eine Leiche, ein unangemeldetes Gewerbe, Temperaturen um die -20 Grad und einen noch unbestiegenen Berg. Wie sollten wir vorgehen?

  • Draußen bleiben, uns in den Zelten verschanzen, warten bis morgen früh
  • Carlos ausliefern, und den Mordfall aufklären
  • Unser Flugzeug flottmachen und nach Patriot Hills abhauen
  • Die Bude stürmen, und danach alles klären

Wir fackelten nicht lange und stürmten Carlos Haus, das von 6 Antarctic Police Officers besetzt war. Die Huskies und das BSEK lieferten eine großartige Leistung ab. Charlene wurde befreit. Interessanterweise gab es gar keine Leiche. Sven war offensichtlich mit einem Schneemobil getürmt. Hatte er uns alle inklusive den Officers getäuscht? Was für ein harter Hund! Glücklicherweise hatten wir bei ihm gestern einen digestiven GPS Sender platziert … der sollte uns nicht entkommen. Die Officer durften die Nacht gefesselt im Schuppen verbringen, sie schwiegen. Ebenso wie Tanja, ihr hatte es offensichtlich die Sprache verschlagen. Carlos versuchte alles wieder einzurenken ….

Am nächsten Tag erreichten wir Hochlager 2 (3500m) zusammen mit den Huskies. Dort standen einige kleine Zelte, die aber verwüstet aussahen. Ein Sturm? Kein Mensch war hier. Unheimlich. Wo waren die ganzen Bergsteiger? Ab jetzt wurde es übrigens nicht mehr dunkel, es war Polartag, die Sonne ging nicht mehr unter.

Das GPS Signal von Sven lag dicht vor uns. Jetzt hatten wir den Verbrecher am Wickel. Wir machten uns auf die Suche und kamen etwas von der Gipfelroute ab. Unglaublich, hier lag ein kleiner Eissee. Vom Grund des Sees funkte das Signal. Mist. Lag da wieder eine Leiche?

Im See lag tatsächlich eine Leiche. Mutze und Carlos bargen sie. Allerdings war diese bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Chefarzt und ich entschlossen uns zur Obduktion. Und tatsächlich, wir fanden einen GPS Sender im Darm. Doch es war nicht Sven, denn die Leiche trug nicht dessen hässliche Tätowierung auf der Brust. Sven war offensichtlich ein Psyochopath. Er zwang einen Bergsteiger seinen GPS-Sender zu schlucken und tötete ihn dann. Er war weiter in Richtung Gipfel des Mount Vinson unterwegs. Wir wollten ihm folgen, doch waren wir zu erschöpft. Daher entschlossen wir uns, ein Iglu zu bauen und zu übernachten. Nach einer gemütlichen Runde mit glühenden Antibibber-Stäbchen schliefen wir ein. Die (helle) Nacht verlief ruhig.

Am nächsten Tage gingen wir weiter den Berg hinauf. Und wieder einmal mussten wir uns ein Iglu bauen um der eisigen Kälte zu trotzen. Wir waren alle ziemlich kaputt nach dem langen Marsch auf knapp 4200m. Kein Mensch weit und breit. Das BSEK schwärmte aus und kam mit erstaunlichen Nachrichten zurück …

Nicht weit weg weg von unserem Iglu befand sich neben einem Felsen ein völlig unscheinbarer Höhleneingang. Nach einigen Metern der Erkundung wurde schnell klar, dass es hier weitergehen musste. Jetzt dämmerte es uns. Sven hatte sich nicht in Luft aufgelöst, sondern war vermutlich hier in diesen Stollen eingedrungen. Ein Relikt aus dem 2. Weltkrieg oder von der ehemaligen Terrorgruppe der GAHL?

Wir gingen in den Stollen und fanden eine verschlossene Tür. Wir konnten sie öffnen. Doch als wir voranstürmten schnappte die Falle zu. Der Boden brach unter uns zusammen und wir fanden uns in einer Art Gefängniszelle wieder. Hajo knallte durch, er faselte ständig irgendwas von “alten Expeditionen” … Dann hörten wir plötzlich die Stimme von Sven. Er forderte uns auf mit ihm um unser Leben zu spielen. Er behauptete, dass er Elenas Tagebücher gelesen hätte und über all unsere Expeditionen Bescheid weiß. Wir mussten einige Fragen beantworten. Dann verschwand er und ließ uns frei … wir bahnten uns einen Weg ins (kalte) Freie. Als wir den Stollen verließen ging alles in die Luft, warum auch immer. Immerhin die erste Explosion bei dieser Expedition …

Die Nacht verbrachten wir Glühstäbchen essend, trinkend, inhalierend, in die Nase steckend … die Weihnachtsplätzchen mit Fisch-Lebertrangeschmack kamen weniger gut an …

So langsam machte sich bei uns das Gefühl breit, dass Sven ein Phantom sein könnte, entwischte er uns doch laufend. War er womöglich gar nicht real sondern nur eine Ausgeburt unserer erkrankten Gedanken. Es wäre nicht das erste Mal, dass uns unsere Psyche einen Streich spielte. Wie auch immer … wir hatten eine Aufgabe zu erledigen …

Am folgenden Tag tobte ein Schneesturm, der sich gewaschen hatte. Sichtweite: Hand vor Augen. Keine Chance auch nur einen Meter voranzukommen.  Zwangsläufig mussten wir pausieren und uns irgendwie die Zeit mit Antarctic Monopoly vertreiben …Gegen Abend schien sich der Schneesturm endlich zu legen und wir hatten wieder klare Sicht auf den Gipfel und aufs Tal, der gestrige Tag hatte uns alle etwas gepsycht und daher wollten wir so schnell wie möglich Antworten und Taten … Die Temperatur betrug mittlerweile -35 Grad und wir hatten bestes Wetter, Sonne bei Tag und Nacht. Es war unheimlich still, die Ruhe vor dem Sturm? Ich betrachtete gerade den Gipfel und grübelte über den Aufstieg nach, da hörte ich plötzlich in der Ferne Lärm. Rotoren? Ein Hubi? Mehrere Rotoren? Mehrere Hubis? Dann sah ich Flugobjekte, erst eins, dann zwei, dann viele … der ganze Himmel voller … Drohnen … unbemannte Flugobjekte, die vermutlich auf uns angesetzt waren … Die suchten uns!

Hunderte von Drohnen griffen uns an. Es war wie in einem schlechten Film. Zunächst hofften wir, sie würden vorbeifliegen, doch dann mussten wir kämpfen. Viele schossen wir ab, die restlichen konnten fliehen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. (Hauptwaffen: Glock Pistole, AK-47, MG-11 (Carlos), Machete (Basadai) und Minirakete (Mutze)).

Als wir die Trümmer der Drohnen untersuchten konnten wir die Reste eines Wappens erkennen. Dieses kam uns irgendwie bekannt vor. Es hatte auf jeden Fall nix mit dem Antarctic Police Department zu tun. Es war wohl ein abgewandeltes GAHL-Wappen. Und dann waren wir uns schlagartig sicher: Sven hatte innerhalb eines Jahre wohl eine Folgeorganisation aufgebaut, anders konnte man sich dieses riesige Waffenarsenal nicht erklären. Und die Police Officers wollte er täuschen und uns möglicherweise hirnwaschen und rekrutieren … (tja, weil wir eben toll sind)

“Doch, Freunde, da hat er die Rechnung ohne den Wirt gemacht … unser Hirn wird nicht gewaschen. Wir sind wir. Nun, daher schickte er die Drohnen. Ich fürchte, jetzt will er uns nur noch vernichten … wir müssen auf der Hut sein”

Wir brachen auf in Richtung Gipfel. Bis auf 4600m schafften wir es, dann mussten wir erneut in einem noch kleineren Iglu biwakieren. Ach ja, die beiden (erneuten) Turteltäubchen, Tanja und Carlos blieben im alten Iglu zurück. Die kümmerten sich um gar nichts mehr *grummel* Wir sammelten ein letztes Mal unsere Kräfte, spielten Antarctic-Monopoly, aßen Lebertrankekse, und lutschten Glüchstäbchen.

Dann, endlich erreichten wir den höchsten Gipfel der Antarktis – Mount Vinson – auf knapp 5000m oder waren es über 5000? Doch die Freude währte nicht lange, denn Bad Sven lauerte uns bereits mit einer Unmenge an bis an die Zähne bewaffneten Gefolgsleuten auf. Er wollte uns zur Aufgabe zwingen, aber … wir waren bereit zum Kampf. Glücklicherweise hatten wir einen extra Huskieschlitten als Waffenlager umfunktioniert. Und so konnte es losgehen. Auch Drohnen griffen wieder an, doch diesmal waren wir gut vorbereitet. Leider wurden wir im Verlauf der Schlacht eingekesselt. Dann tauchten Carlos, Tanja und Roberto aus dem Hintergrund auf und hauten uns raus.

Basadai gelang es Sven festzunehmen. Ich konnte sie gerade noch davon abhalten ihm die Kehle durchzuschneiden. Und so rasten wir zufrieden mit den erbeuteten Schneemobilen zu Carlos Hütte und verbrachten die Nacht feiernd und Glühstäbchen rauchend. Was für eine Expedition. Und für uns diesmal wirklich verletztungsarm …

Sven wurde von den Antarctic Police Officers in Gewahrsam genommen, sie entschuldigten sich für den Vorfall Anfang der Woche … tja, Ende gut alles gut. Der wird uns nicht mehr belästigen.

Es war eine berauschende Abschlussfeier in Carlos Haus mit Psychedelic Rock, waberndem Polarlicht und Glühstäbchen …. Basadai bekam für ihre Verdienste die diamantene Machete verlieren, Mutze den goldenen Anzug und Cheffe die Spritze in Gold. Miss und Mister Antarktis wurden, wie erwartet, Tanja und Carlo. Soweit so gut, allerdings schlug die Stimmung etwas um, als gegen Ende der Party über die Lautsprecher der Musikanlage eine unheimliche Durchsage gemacht wurde. “Irgendwas mit GAHL Nachfolger und Drohungen”.

Wir nahmen es dennoch gelassen und harrten der Dinge, die da kommen würden … Beim Frühstück waren alle etwas verorgelt. Woran das wohl lag? Hajo stolperte und riss die Kaffeekanne zu Boden, Tanja schlitterte auf ihren Heels in die Musikanlage hinein und zerstörte die wertvollen Boxen. Doch es war schon spät. Und da kam auch schon Axel mit seinem Flugzeug um uns abzuholen …

Und so war es ein erneuter Abschied von einer wundervollen Expedition. Tanja und Carlos blieben zurück, alle anderen hoben ab um wenige Stunden später sicher in der Heimat zu landen … Ende gut, alles gut!(?)

Danke an alle Expeditionsteilnehmer: Cheffe, Charlene, Carlos, Axel, Federkiel, Hendrik, Tanja, Mutze Basadai, Roberto, Hesting, Ednong und Sven. Besonderer Dank geht an das BSEK und die Huskies …

Es ist (noch nicht) vorbei

Es war eine berauschende Abschlussfeier in Carlos Haus. Basadai bekam für ihre Verdienste die diamantene Machete verlieren, Mutze den goldenen Anzug und Cheffe die Spritze in Gold. Miss und Mister Antarktis wurden, wie erwartet, Tanja und Carlo. Soweit so gut, allerdings schlug die Stimmung etwas um, als gegen Ende der Party über die Lautsprecher der Musikanlage eine unheimliche Durchsage gemacht wurde. “Irgendwas mit GAHL Nachfolger und Drohungen”.

Wir nahmen es dennoch gelassen und harrten der Dinge, die da kommen würden … Beim Frühstück waren alle etwas verorgelt. Woran das wohl lag? Hajo stolperte und riss die Kaffeekanne zu Boden, Tanja schlitterte auf ihren Heels in die Musikanlage hinein und zerstörte die wertvollen Boxen. Doch es war schon spät. Und da kam auch schon Axel mit seinem Flugzeug.

Und so war es ein erneuter Abschied von einer wundervollen Expedition. Tanja und Carlos blieben zurück, alle anderen hoben ab um wenige Stunden später sicher in der Heimat zu landen … Ende gut, alles gut!