Expedition 2015 – die Zusammenfassung

Die Expedition 2015 war die härteste aller Zeiten. Es war eine straffe Organisation erforderlich, da wir im Jahre 2015 die restlichen der 7 Summits unbedingt komplettieren wollten. Der Plan:

1. Tag Woronja-Höhle (die tiefste Höhle der Welt)
2. Tag Elbrus, dann
3/4.Tag Kilimandscharo
5.Tag Aconcagua und
6/7. Tag McKinley ….

Alex und Roberto holten uns mit einer historischen Concorde aus Defihausen ab … Es ging los, zunächst Richtung Georgien.

Nach ausgiebigem Genuss von Tschatscha, dem Nationalgetränk Georgiens und der sehr sehr leckeren modifizierten rosa Version von Mutze erholten wir uns beim morgentlichen Fitnesstraining im Concorde-eigenen Trainings-Wellnessraum. Wir landeten sicher und gelangten mit dem Concordebus (ein geländegängiger Kleinbus von Axel) nach Zandrypsch, dem kleinen Dorf nahe der großartigen Woronjahöhle. Dort, direkt am schwarzen Meer, quartierten wir uns in einem kleinen Hotel ein.

Wladimir, unser Hotelier, Chief und Berg/Höhlenführer, erwartete uns am nächsten Morgen im Concordebus, die Expedition begann. Die Taucherspezialanzüge von Mutze waren eingepackt, alle Formalitäten erledigt. Wir benötigten ein paar Stunden Anfahrt, später ging es dann zu Fuß weiter, gegen Mittag waren wir dann am Höhleneingang. Ich erwartete dort Carlos, der schon, wie sollte es anders sein, hier seit einiger Zeit als Höhlenführer arbeitete. Doch er war nicht da …

Bereits gestern Abend teilte uns Wladimir mit, dass noch 2 Gruppen zu jeweils 35 Leuten in der Höhle seien. Diese wollten heute wieder aufsteigen. Wir sollten ihnen also begegnen … Wissenschaftler? …

Unter der Führung von Wladimir gelangten wir schließlich immer tiefer in die Woronja-Höhle, doch dann Aufregung, wir stießen im unteren Bereich auf eine Gruppe von teils verletzten Forschern. Unter ihnen war Susanne, uns bestens bekannt von der Everest-Expedition, Anwältin und Profibergsteigerin. Die Forschungsgruppe unter der Leitung von unserem Carlos wollte einen Übergang der Höhle nach Russland finden. Doch sie wurden überrascht durch irgendwelche Angreifer … Sie nahmen Carlos als Geisel.

Susanne ging mit uns, während wir die anderen Forscher zum Höhleneingang zurückschickten.

Durch einen wassergefüllten Siphon gelangten wir in einen gigantischen unterirdischen Dom, der wunderschön war (neue Tiefenrekord: 2500m !!! Ich wusste es !!!!). Dort konnten wir mittels Peilsender Carlos orten, er musste sich ganz in der Nähe befinden. Zudem Hesting und Cheffe eine Art Licht-Morsesignal erkennen konnten … Wir waren abends allerdings zu erschöpft, wir mussten campieren.

Nach weiteren unzähligen Siphons, die wir rasant durchtauchten, verfolgten wir die Carlos-Entführer bis über die Grenze nach Russland. Tatsächlich, es gab also eine Höhle zwischen Woronja und dem Elbrus, und wir … nun ja, … besser gesagt Carlos und seine Entführer entdeckten sie. Glücklicherweise konnten wir Carlos direkt am Gipfel befreien. Die Entführer … nun ja … starben oder flohen …. (1.Gipfelerfolg). Susanne bestätigte uns, dass wir juristisch gesehen stets in Notwehr handelten …

Doch leider wurde auch die russische Luftwaffe auf unser kleines Scharmützel aufmerksam und eröffneten das Feuer. In letzter Minute holten uns Axel und Roberto mit einem Heli raus. Schließlich rauschten wir mit der guten alten Concorde noch in der Nacht nach Afrika/Tansania, um den Kibo zu besteigen.

Am nächsten Morgen stand schon ein Chagga-Führer bereit. Wir wählten die häufig begangene Marangu-Route, hier konnten wir in bequemen Hütten übernachten. Susanne, die überkorrekte Rechtsanwältin, war mit uns nach Afrika mitgekommen. (Juristische) Unterstützung konnten wir auf jeden Fall gebrauchen …

Nach einem langen Marsch zu den Mandara Huts auf 2700m stärkten wir uns erst einmal mit tansanischen Köstlichkeiten. Es stellte sich heraus, dass Carlos von seinen Entführern verhört und erheblich verletzt worden war. Er ließ es sich aber nicht anmerken. Erst als der Cheffe ihn untersuchte stellten sich gehörige Verwundungen heraus. Es musste eine kleine Not-OP in der Dining Hall veranstaltet werden. Betäubt wurde er mit Konyagi, dem tansanischen Gin.

Carlos wurde von den Entführern sogar mit einem Peilsender versehen. Sicherheitshalber entfernten wir all unsere eigenen Sender aus den Jacken, man wusste ja nie. Unsere Haustiere, die Baumkänguru Gang, verteilten diese in der Gegend um den Feind irrezuführen.

Apropos Feind, wir wussten nun, dass Sven, der Pate der ominösen kriminellen Organistation GAHL wieder aufgetaucht war. Es gab also eine Nachfolgegruppierung, oder einen Dachverband, eine Allianz, eine … wat weiß denn ich  … vermutlich sogar mächtiger als damals BigBoss auf dem Mars. Gar nicht gut! Der neue Name war OGER, eine mir nicht bekannte Abkürzung.

Zum Frühstück am nächsten Tag gab es überbackene Bananen, lecker, dann marschierten wir ungestört auf den Gipfel. Wenn wir in Papua-Neuguinea gewesen wären hätte ich gesagt „longlong; waia i lus“, was soviel heißt wie, … wir haben alle einen an der Oberwaffel. Der nächste Seven Summit Gipfel wäre hiermit bestiegen, der Kibo, der höchste Gipfel Afrikas mit 5895 m Höhe. Es war unfassbar, und es lief ohne jegliche Vorkommnisse. Auch Carlos trotzte seinen Verletzungen und holte sich den Gipfel. Keiner wurde höhenkrank, keine Angriffe, keine Entführungen …. eigentlich recht langweilig. Aber gut, wir hatten ja noch einiges vor uns. Ach ja, Hendrik, der mehrfache Mister Expedition, stieß zu unserem Team … , er hatte im Vorfeld wohl etwas Zoff mit Federkiel, jetzt waren wir also wieder vollständig.

Wie gewohnt holten uns Axel und Roberto mittels Heli auf halber Strecke ab, und wieder gings in die Concorde, Richtung Südamerika. Argentinien. Provinz Mendoza. Aconcagua, der höchste Berg Südamerikas (6962m) war unser nächstes Ziel.

Früh am nächsten Morgen starteten wir direkt vom Basislager „Plaza de Mulas“. Auf dem Weg zum Gipfel galt es 3 Hochlager zu passieren. Mit der unbedingt notwendigen Akklimatisierung war also leider nix drin. Ich nahm mal sicherheitshalber Ski mit, damit könnte der Abstieg deutlich verkürzt werden …

Der Aconcagua, ein Fastsiebentausender in Argentinien wurde unter härtesten Anstrengungen erstiegen. Doch auf dem Gipfel erlebten wir eine unangenehme Überraschung. Sven mit Mannen hatte uns umstellt. Im Eifer des anschließenden Gefechtes entführte er Tanja und wollte mittels Heli entkommen. Doch er hatte die Rechnung ohne Basadai, Hesting und das BSEK gemacht. Sven wurde aus dem Heli unsanft hinausgeworfen. Er entkam, aber wohl verletzt.

Basadai konnte den Vogel sicher landen. Gelernt ist halt gelernt. Wie üblich holten uns Axel und Roberto wieder da raus. In der Concorde ließen wir den Abend gemütlich bei Fourbeiner, Rosa Salat und Tschatscha ausklingen. Verletzte: erneut Carlos. Cheffe musste ihm eine Kugel ausm Bein entfernen und Susanne mit einem dicken Knie.

Spontan gab es dann einen Abstecher in meine Heimatstadt Zürich, weil der Cheffe unbedingt am Bierathlon teilnehmen wollte. Nun es hat alles gut geklappt, nur leider isser eine Runde zuviel gelaufen, der Intelligenzbolzen, tja, und dennoch kamen noch viele Teams hinter ihm ins Ziel. Well done Bro!

Nach einem entspannten Tag trafen wir uns dann abends im Club Galant und haben erstmal gut gespeist. Doch leider rückte Susanne damit raus, dass sie im Laufe des Tages scheinbar verfolgt und bedroht worden war. (Warum war sie überhaupt alleine in der Stadt unterwegs?) OGERs versuchten uns schließlich gegen 22 Uhr mit ihren Meinungsverstärkern davon abzuhalten, die Reise nach Alaska anzutreten. Es gelang es uns aber auf die Dachterrasse zu flüchten. Alex und Roberto holten uns, wie immer … , mit dem Heli raus. Leider wurde dieser aber an der Benzinleitung getroffen. Mit Mühe konnte Alex eine Notlandung auf dem Flughafen erreichen.

Die Concorde war glücklicherweise unbeschädigt, und wir konnten wie geplant nach Alaska abreisen. Doch ein ungutes Gefühl, dass wir den Oberbösewicht SVEN dort wieder treffen würden, beschlich uns.

Am letzten Tag der Expedition mussten wir noch einmal all unsere Kräfte zusammennehmen. Es war geschafft, wir hatten unsere Reise beendet …. den Denali bestiegen. Somit hatten wir alle 7 Summits, der Erde inklusive der tiefsten Höhle, der tiefsten Meerestiefe und dem höchsten Berg des Universums bestiegen, bzw. ertaucht bzw. erschwebt.

Doch, wir hatten es nicht anders erwartet, SVEN setzte uns auf dem Gipfel mit massiver Artillerie zu. Es gelang uns aber unter Mobilisation der letzten Kräfte die OGERs zu besiegen und SVEN zu pulverisieren. Der miese Hund zerstörte zuvor allerdings unsere geliebte Concorde. Doch Axel und Roberto organisierten einen Zeppelin und wir gelangten sicher wieder in die alte Welt …

Soweit also unsere (vorerst) letzte Expedition. Wie immer war es aufregend, spannend, wild, fantastisch, gewalttätig und liebreizend, also einfach toll. Danke an alle Teilnehmer und … man sieht sich …

Kreative Kollegen auf youtube

Dass Ärzte manchmal musikalisch, kreativ und schrill sind, wissen wir. Ich möchte euch in meiner neuen Rubrik „Kreative Kollegen auf youtube“ medizinische Songs, Kabarett, Ärzte- Studentenkanäle auf YouTube vorstellen. Das ist wirklich hochinteressant, was sich da so alles bietet. Aber Vorsicht: Lachgasalarm …

Hier stellt sich die Pritzker School of Medicine / University Chicago musikalisch vor. Eine Parodie vom einst meisgeklickten Song auf YouTube … (nächstes Jahr machen die ihren Abschluss. Rock on!)

Mundschutz tragen ist in

Winter 2015/16: Grippe- und Noroviruszeit ist wieder angesagt, viele Schmodderkeime werden über die Hände aber auch übers Näschen oder die Essöffnung übertragen …

Daher empfiehlt es sich in der Infektionsjahreszeit den Freunden oder Patienten nicht die Hand zu geben, sondern eine asiatische oder sonstige alternative Begrüßungsart zu wählen. Da gibt es so viele Möglichkeiten. Wusstet ihr zum Beispiel, dass man in Teilen Afrikas klatscht bzw. applaudiert, wenn man sich begrüßt …

Und die zweite Sache ist, in smoggefährdeten Gegenden der Welt absolut üblich, einen Mundschutz zu tragen. Nun, was soll ich sagen, mein Markenzeichen ist er schon seit vielen Jahren und auch in den Operationssälen der Welt durchaus etabliert.

Aber auch wenn der Doktor in der gut geführten Allgemeinarztpraxis mal wieder selbst erkältet ist, tut er seine Pflicht, oder die Schwester, der Altenpfleger oder die MFA (Maskulin-feminine Angestellte) … daher möchte ich mal wieder eine Lanze brechen für das Tragen des Mundschutzes. Und, hey, er sieht einfach gut aus … in allen Lebenslagen, wie man auf dem Bild unten sehen kann.

nikolaus-mundschutz

Übrigens war das Ergebnis meiner gestrigen Twitter-Umfrage etwas denkwürdig: 57% der Befragten, antworteten auf die Frage, ob man einen Mundschutz tragen soll mit:

-Unnötig, ich bin steril …

Okay, ich muss zugeben, meine Antwortmöglichkeiten waren etwas … hmm … unausgewogen.

In diesem Sinne Euch allen noch eine bemundschutzte Adventszeit.

Auf den Mount McKinley / Alaska

Gestern gab es einen kleinen Abstecher in meine Heimatstadt Zürich, weil der Cheffe unbedingt am Bierathlon teilnehmen wollte. Nun es hat alles gut geklappt, nur leider isser eine Runde zuviel gelaufen, der Intelligenzbolzen, tja, und dennoch kamen noch viele Teams hinter ihm ins Ziel. Well done Bro!

Nach einem entspannten Tag trafen wir uns dann abends im Club Galant und haben erstmal gut gespeist. Doch leider rückte Susanne damit raus, dass sie im Laufe des Tages scheinbar verfolgt und bedroht worden war. (Warum war sie überhaupt alleine in der Stadt unterwegs?) OGERs versuchten uns schließlich gegen 22 Uhr mit ihren Meinungsverstärkern davon abzuhalten, die Reise nach Alaska anzutreten. Es gelang es uns aber auf die Dachterrasse zu flüchten. Alex und Roberto holten uns, wie immer … , mit dem Heli raus. Leider wurde dieser aber an der Benzinleitung getroffen. Mit Mühe konnte Alex eine Notlandung auf dem Flughafen erreichen.

Die Concorde war glücklicherweise unbeschädigt, und wir konnten wie geplant nach Alaska abreisen. Doch ein ungutes Gefühl, dass wir den Oberbösewicht SVEN dort wieder treffen würden, beschlich uns.

Heute steht also unser letzer Gipfel auf dem Programm: der 6190 hohe Denali, der von McKinley vor kurzem umbenannt wurde. Es wird also wieder kalt werden. Zieht eure Ohrenschützer an, wir starten. Ich hoffe, dass wir gegen 20:30 Uhr am Gipfel stehen werden … und dann, ja dann wird aber so richtig gefeiert.

Bierathlon in Zürich

Tja, tatsächlich haben wir gestern Abend noch unseren 6. von 7 Summits gepackt, den Aconcagua, ein Fastsiebentausender in Argentinien. Doch auf dem Gipfel erlebten wir eine unangenehme Überraschung. Sven mit Mannen hatte uns umstellt. Im Eifer des anschließenden Gefechtes entführte er Tanja und wollte mittels Heli entkommen. Doch er hatte die Rechnung ohne Basadai, Hesting und das BSEK gemacht. Sven wurde aus dem Heli unsanft geworfen. Er entkam, aber wohl verletzt.

Basadai konnte den Vogel sicher landen. Gelernt ist halt gelernt. Wie üblich holten uns Axel und Roberto wieder da raus. In der Concorde ließen wir den Abend gemütlich bei Fourbeiner, Rosa Salat und Tschatscha ausklingen.

Verletzte: erneut Carlos. Cheffe musste ihm eine Kugel ausm Bein entfernen und Susanne mit einem dicken Knie.

Aufgrund der Teilnahme vom Cheffe am Bierathlon nahmen wir eine Kursänderung vor. Neue Destination: Zürich. Wenn der Cheffe den gefinished geht es wieder Richtung Amerika, denn der MountMcKinley ruft … long long …

5:55 Uhr: Guten Morgen, ich hoffe ihr hattet einen angenehmen Flug. Ihr könnt euch den ganzen Tag in Zürich erholen, der Cheffe wird gegen 15 Uhr seinen Wettkampf haben, wenn ihr wollt könnt ihr ihn anfeuern. Abends treffen wir uns dann im Galant Club … Koordinaten sind noch geheim, gebe ich euch später durch, hoffentlich gegen 20:30 Uhr … aber jetzt erstmal einen erholsamen Tag Euch allen.

 

 

Auf den Aconcagua

Wenn wir jetzt in Papua-Neuguinea wären würde ich sagen „longlong; waia i lus“, was soviel heißt wie, … wir haben alle einen an der Oberwaffel. Der nächste Seven Summit Gipfel wäre hiermit bestiegen, der Kibo, der höchste Gipfel Afrikas mit 5895 m Höhe. Es ist unfassbar, und es lief ohne jegliche Vorkommnisse. Auch Carlos trotzte seinen Verletzungen und holte sich den Gipfel. Keiner wurde höhenkrank, keine Angriffe, keine Entführungen …. eigentlich recht langweilig. Aber gut, wir haben ja noch einiges vor uns. Ach ja, Hendrik, der mehrfache Mister Expedition, stieß zu unserem Team … , er hatte im Vorfeld wohl etwas Zoff mit Federkiel, jetzt waren wir also wieder vollständig.

Wie gewohnt holten uns Axel und Roberto mittels Heli auf halber Strecke ab, und wieder gings in die Concorde, Richtung Südamerika. Argentinien. Provinz Mendoza. Aconcagua, der höchste Berg Südamerikas (6962m) ist unser heutiges Ziel.

Ich will euch ja nicht hetzen, aber wir müssen los. Wir starten direkt vom Basislager „Plaza de Mulas“. Wir werden auf dem Weg zum Gipfel 3 Hochlager passieren. Mit Akklimatisierung ist also leider nix drin. Ich nehm mal sicherheitshalber Ski mit, damit könnten wir den Abstieg deutlich verkürzen …

Auf den Kibo!

Nach einem langen Marsch zu den Mandara Huts auf 2700m stärkten wir uns erst einmal mit tansanischen Köstlichkeiten. Es stellte sich heraus, dass Carlos von seinen Entführern verhört und erheblich verletzt worden war. Er ließ es sich aber nicht anmerken. Erst als der Cheffe ihn untersuchte stellten sich gehörige Verwundungen heraus. Es musste eine kleine Not-OP in der Dining Hall veranstaltet werden. Betäubt wurde er mit Konyagi, dem tansanischen Gin.

Carlos wurde von den Entführern sogar mit einem Peilsender versehen. Sicherheitshalber entfernten wir all unsere eigenen Sender aus den Jacken, man weiß ja nie. Unsere Haustiere, die Baumkänguru Gang, verteilten diese in der Gegend um den Feind irrezuführen.

Apropos Feind, wir wussten nun, dass Sven, der Pate der ominösen kriminellen Organistation GAHL wieder aufgetaucht war. Es gab also eine Nachfolgegruppierung, oder einen Dachverband, eine Allianz, eine … wat weiß denn ich  … vermutlich mächtiger als damals BigBoss auf dem Mars. Gar nicht gut!

Doch jetzt ist erst einmal Frühstück angesagt. Es gibt überbackene Bananen, lecker. Wir planen heute den Gipfelsturm auf den Kibo (5895m) … Also los gehts, dann schaffen wir es bist heute Abend.

 

Der höchste Gipfel Afrikas ruft!

Gestern war ein ereignisreicher Tag, nach unzähligen Siphons, die wir rasant durchtauchten, verfolgten wir die Carlos-Entführer bis über die Grenze nach Russland. Tatsächlich, es gab also eine Höhle zwischen Woronja und dem Elbrus, und wir … nun ja, … besser gesagt Carlos und seine Entführer entdeckten sie. Glücklicherweise konnten wir Carlos direkt am Gipfel befreien. Die Entführer starben oder flohen …. (1.Gipfelerfolg)

Doch leider wurde auch die russische Luftwaffe auf unser kleines Scharmützel aufmerksam und feuerten auf uns. In letzter Minute holten uns Axel und Roberto mit einem Heli raus. Schließlich rauschten wir mit der guten alten Concorde noch in der Nacht nach Afrika/Tansania, um den Kibo zu besteigen.

Ich würde euch ja gerne einen Ruhetag gönnen, aber wir müssen los, kommt schon, es ist fast 7 Uhr. Unser Chagga-Führer ist bereit und wir wählen heute die Marangu-Route, hier können wir in bequemen Hütten heute übernachten …. aber jetzt los … ihr seid die Besten. Ach ja, Susanne, die überkorrekte Rechtsanwältin, ist mit uns nach Afrika mitgekommen. Unterstützung können wir auf jeden Fall gebrauchen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAKibo summit of Mt Kilimanjaro 001“ von YosemiteEigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

Im Zentrum der Erde – Russland

Unter der Führung von Wladimir gelangten wir immer tiefer in die Woronja-Höhle, doch dann Aufregung, wir stießen im unteren Bereich auf eine Gruppe von teils verletzten Forschern. Unter ihnen war Susanne, uns bestens bekannt von der Everest-Expedition, Anwältin und Profibergsteigerin. Die Forschungsgruppe unter der Leitung von unserem Carlos wollte einen Übergang nach Russland finden. Doch sie wurden überrascht durch irgendwelche Angreifer … Sie nahmen Carlos als Geisel.

Susanne ging mit uns, während wir die anderen Forscher zum Höhleneingang zurückschickten.

Durch einen wassergefüllten Siphon gelangten wir in einen gigantischen unterirdischen Dom, der wunderschön war (neue Tiefenrekord: 2500m !!!). Dort konnten wir mittels Peilsender Carlos orten, er musste sich ganz in der Nähe befinden. Zudem Hesting und Cheffe eine Art Licht-Morsesignal erkennen konnten …

Wir waren uns sicher, Carlos lebt! Und heute werden wir ihn zurückholen … wir müssen aufbrechen, los Richtung Nordosten nach Russland. Ich hoffe, das wir gegen Mittag mehr wissen …

Woronja Höhle – wir kommen

Aufstehen ihr Schlafmützen !!! Wladimir (nicht zu verwechseln mit dem Boxer) unser Chief und Berg/Höhlenführer wartet bereits unten im Concordebus, es geht los. Die Taucherspezialanzüge von Mutze sind eingepackt …  wir benötigen ein paar Stunden, später geht es dann zu Fuß weiter, gegen Mittag 13 Uhr dürften wir am Höhleneingang sein.

Gestern Abend teilte uns Wladimir mit, dass noch 2 Gruppen zu jeweils 35 Leuten in der Höhle seien. Diese wollten heute wieder aufsteigen. Wir sollten ihnen also begegnen … Wissenschaftler?

Ihr wisst ja, die Höhle ist mit 2191 Metern die tiefste der Welt. Würde mich nicht wundern, wenn wir rausfinden werden, dass sie noch tiefer ist, wie damals 2011 am Marianengraben …

Das würden natürlich auch andere Leute gerne, und uns boykottieren. Wir müssen also vorsichtig sein …

Am schwarzen Meer

Nach ausgiebigem Genuss von Tschatscha, dem Nationalgetränk Georgiens und der sehr sehr leckeren modifizierten rosa Version von Mutze erholten wir uns beim morgentlichen Fitnesstraining im Concorde-eigenen Trainings-Wellnessraum. Wir landeten sicher und gelangten mit dem Concordebus (ein geländegängiger Kleinbus von Axel) nach Zandrypsch, dem kleinen Dorf nahe der großartigen Woronjahöhle.

Dort, direkt am schwarzen Meer, quartierten wir uns in einem kleinen Hotel ein.

So, Leute, genießt noch diesen freien Tag, geht baden (wenn ihr hart genug seid), ruht euch aus, genießt die Landschaft. Ich werde noch ein paar Formalitäten klären und Guides kontaktieren. Euch allen ein fröhliches Tschatscha und einen stimmungsvollen 1. Advent.

Expedition 2015 – jetzt gehts los!

Hallo Freunde! Schön, dass ihr so zahlreich in Defihausen erschienen seid. Wir haben ja die Expeditionswoche um ein paar Tage nach hinten verschoben. Ihr wisst schon, reine Sicherheitsmaßnahme, man weiß nie …

Wie gewohnt wird uns Axel fliegen. Er hat ja immer die komfortabelsten Fluggeräte der Welt. Aber dieses Mal hat er sich selbst übertroffen, doch schaut selbst ….

Da wir die restlichen 7 Summits bei dieser Expedition komplettieren wollen , ist der Zeitplan diesmal recht straff. Konkret:

  • 1. Tag (30.11.) Woronja-Höhle (die tiefste Höhle der Welt)
  • 2. Tag (1.12.) Elbrus, dann
  • 3/4.Tag (2.12./3.12.) Kilimandscharo
  • 5.Tag (4.12.) Aconcagua und
  • 6/7. Tag (5.12./6.12.) McKinley ….

Also, schlafen könnt ihr nur während der Transfers in unserem gemütlichen Flieger …

Landen werden wir morgen früh Nähe Zandrypsch / Georgien …. Wir werden 2 schöne Urlaubstage am schwarzen Meer verbringen, dann gehts los. Ich bin mir sicher, dass wir den ein oder anderen alten Freund dort treffen werden. Also, seid bereit wieder einmal alles zu geben, denn es wird mit Sicherheit die härteste aller Expeditionen werden …

Eine Concorde der British Airways
British Airways Concorde G-BOAC 02“ von Eduard Marmet – Airliners.net Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

Bierathlon Song 2015

Der Bierathlon in Zürich ruft wieder am 5.12.2015. (Mein 8.Start !!!) Der Song ist schon mal angefertigt und ich hoffe auf ein gutes Abschneiden meines Teams und einen dollen Live Auftritt … (Monsterdoc & the Crazy Nurses)

Wer nicht weiß, was ein Bierathlon ist? Nun, der lese die Originalbeschreibung aus Zürich:

Es existieren in der Welt des Triathlon genau zwei ernst zunehmende Wettkämpfe, bei denen es um nicht weniger als das nackte Überleben geht. Den Ironman Hawaii, für den männiglich rund um die Uhr trainiert, bloss um sich in einer Lavawüste den Elementen zu stellen. Und es gibt den Bierathlon Zürich, bei dem ähnliche Strapazen durch ein lockeres Bierchen erleichtert werden. Oft kopiert, aber nie erreicht!

Die Körperdetektive – die neue medizinische Hörspielreihe

Podcasts und Hörspiele sind natürlich immer ein interessantes Thema, doch funktioniert das auch bei medizinischen Themen und dann auch noch für Kinder zwischen 8 und 14 Jahren? Zum Testen bekam ich zwei CDs und hörte diese auch sogleich während einer meiner wenigen Autofahrten. Worum gehts?

„Ein neues Erzählkonzept zur Vermittlung von Gesundheits- und Körperwissen an Kinder geht an den Start: Die drei Körperdetektive Pepe, Sunny und Lutz leben im Körper eines 11-jährigen Jungen namens Tom. Wenn Tom krank wird, ermitteln sie die Gründe und treffen dabei auf allerlei andere illustre Charaktere innerhalb der Körperwelt. Als erstes Medium wurden jetzt zwei Hörspielfolgen veröffentlicht. In den Geschichten werden jeweils zwei parallele Handlungsstränge erzählt: Der fantasiereichere von beiden spielt in der Innenwelt eines Kindes, der zweite in dessen betont normaler Außenwelt. Ziel ist damit nicht nur die Vermittlung von Körperwissen, sondern auch das Aufzeigen von Konsequenzen eigenen Handelns.

 

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Das Erzählen guter und ereignisreicher Geschichten steht deshalb im Vordergrund bei den Körperdetektiven. Dadurch, dass die Geschichten zum größten Teil im Mikrokosmos eines menschlichen Körpers spielen, wird das Wissen darüber nebenbei mit vermittelt. Und die Vorgänge im Körper bieten ja genug Stoff für spannende Geschichten! Die Idee fußt auf der persönlichen Überzeugung der Autorin Miriam Quentin, dass sich der wichtigste Schlüssel für wirkungsvolle Gesundheitsvorsorge im Kopf befindet. Dies gilt gleichermaßen für körperliche wie psychische Erkrankungen. Die Körperdetektive schließen diese Lücke, indem sie Kinder mit ihrer Neugier abholen und an gesundheitliche Themen mit spielerischer Leichtigkeit heranführen.“

Die Hörspiele wurden im Berliner Hörspielstudio des bekannten „Drei Fragezeichen“- Sprechers Oliver Rohrbeck produziert. Als Sprecher war u. a. der bekannte TV-Star Heinz Hoenig mit von der Partie. Die erste Folge, „Die Körperdetektve und der magische Schlüssel“ klärt die Frage, warum Sonnenlicht für Menschen so wichtg ist. In der zweiten Folge, „Die Körperdetektive und der dunkle Hirte“ erleidet der Protagonist Tom eine Appendizitis (Blinddarmentzündung). In beiden Folgen werden schon wichtige grundsätzliche Organfunktionen mit erklärt.

 

cover_hirte_digDie Hörspielfolgen sind bei itunes, amazon.de, audible.de und audiamo.de als digitale Downloads erhältlich. www.diekoerperdetektive.de

Herausgeber ist das Kieler Unternehmen Headquarter Media in Kooperation mit der Ärztegenossenschaft Nord eG

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Monsterdoc-Meinung zu -Die Körperdetektive und der dunkle Hirte-:

Zunächst einmal benötigt es ein gewisse Zeit um sich ins Thema einzufinden. (Habe schon lange keine Kinder CD mehr gehört!). Doch nachdem das Setting und die Charaktere geklärt sind nimmt die Story Fahrt auf. Immer wieder medizinische Fachbegriffe, die aber stets gut und rasch erklärt werden. Es geht hier, und das merkt man, nicht um eine trockene Aneinanderreihung von Lerninhalten sondern um eine spannungsvolle und fantasiereiche Erzählung, in der der Spaß im Vordergrund steht.

Allein schon die Tatsache, dass sich der gute alte Appendizitis-Märchenonkel später zu einem fiesen südeuropäischen Gangster wandelt und letztlich die Appendektomie produziert, äh provoziert, ist einfach genial. Kinder (und übrigens auch Erwachsene) lernen hier also unterbewusst medizinische Zusammenhänge kennen. Die CD ist professionell arrangiert, die Sprecher sind klasse. Nur bei der Musik hätte ich mir manchmal etwas „Krasseres“ gewünscht, aber das ist wohl eher Ansichtssache.

Diese Körperdetektive sollten unbedingt weiter verbreitet werden, möglicherweise sogar in den trockenen Lehrplan von Schulen aufgenommen werden. Ideal zudem fürs Kinderzimmer, bei längeren Autofahrten auch für die ganze Familie. Volltreffer.