Es ist nun Realität. Jahrzehnte wurde auf diesen Tag hingearbeitet: Embryonale menschliche Stammzellen wurden durch ein Klon-Verfahren hergestellt (focus.de 17.5.13). Vereinfacht gesagt, ein Embryo mit der identischen Erbinformation wie sein (erwachsener) Zwilling wurde “zum Leben erweckt”. Nach einer Woche wurden dann sogenannte embryonale Stammzellen entnommen und der Embryo vernichtet. Die Stammzellen entwickeln sich dann später zu den Zellen unserer Organe …
Hier tun sich natürlich ungeahnte wissenschaftliche Möglichkeiten und ethische Zwiespälte auf. Können unheilbare Krankheiten wie beispielsweise Multiple Sklerose irgendwann einmal besiegt werden? Oder sind die Menschen zuweit gegangen? Ist nun die letzte Grenze zum eigenständigen “Schöpfen” vom Menschen überschritten worden?
Die Forscher rechtfertigen die ethischen Bedenken, dass nicht reproduktiv geklont werden würde (wie in den 90ziger Jahren das bekannte Klon-Schaf Dolly), sondern lediglich therapeutisch … doch kann man dieses überhaupt trennen?
Sind wir zu weit gegangen?
Auch in dieser unspektakulären Stadt, in der Hajo lebt, gibt es eine Drogen-Szene. Teils kann man hier recht einfach an Stoffe der härteren Gangart gelangen. Das kennt jeder Rettungsassi und Notarzt unter den Lesern: In der hintersten dunkelsten Ecke im Rettungskoffer gibt es eine Ampulle, die sehr einsam ist und kaum mal das Tageslicht sieht: Naloxon … heute sollte sie endlich einmal im Mittelpunkt stehen …
3D-Drucker? Dieses Wort ist zur Zeit in aller Munde. Die Baupläne der ersten selbst “ausgedruckten” Knarre geisterten unlängst durchs Internet (chip.de 10.5.13). Und auch in der Medizin scheinen diese neuen intelligenten Maschinen einen Siegeszug anzutreten. An einer amerikanischen Universität wurde ein Satz Ohren aus echtem Gewebe gedruckt produziert (spiegel.de 24.4.13).
Eigentlich ein simples Prinzip: Scannen, 3D-Pläne rein, Material auswählen und drucken. Meine Meinung ist, das in jedem gut geführten Haushalt in zehn Jahren völlig selbstverständlich ein 3D-Drucker stehen wird. Papa druckt sich seinen verlorenen Autoschlüssel aus, Mama einen Satz neuer Ohrringe, die Tochter Spielfiguren fürs Monopoly und der Sohn neue Legosteine in knalligen Farben … Ach ja, und der Chirurg druckt sich seine OP-Werkzeuge selbst aus und die neue Hüftprothese, das Kunstherz und … irgendwann einmal … das neue Flugzeug und das Haus …
Flop oder Zukunft? Was meint Ihr? Informatiker und Ingenieure zuerst …
Wir tauchen ein in die medizinische Parallelwelt einer Uniklinik in München. Hierarchie, Forschung, Ehrgeiz, und Karriere treffen auf Idealismus und Unschuld. Frieda May ist eine junge ehrgeizige Ärztin, die nach abgeschlossenem Medizinstudium ihrem Doktorvater in die Eisbachklinik am Rande des englischen Gartens nachfolgt um Karriere zu machen. Das Dumme daran ist nur, dass dieser schon nach kurzer Zeit unter mysteriösen Umständen verstirbt. Todesursache: Herbstzeitlose statt Bärlauch. Zufall? Oder Mord? Nun, wir hätten es nicht mit einem Kriminalroman zu tun, wenn es nicht Mord wäre …
Ein laaaanger Winter war das, oder? Mehrfach hatte man den verwerflichen Wunsch, in die Würstchenbude für Menschen (Solarium) gehen zu wollen. Egal, jetzt ist der Frühling da, und weil es doch gerade so gemütlich ist, blühen alle Bäume auf einmal. Ungut für die Allergiker unter uns. Und das sind ne Menge … (focus.de 26.4.13)
Was also tun? Den Frühling/Sommer drinnen verbringen und die Urlaubsfotos der anderen sehnsüchtig anschauen? Eine Klimaanlage ins Auto einbauen (und auch gleich dort übernachten)? Oder nehmt ihr Tabletten/Sprays/Tropfen? Hyposensibilisierung gemacht oder andere Tipps auf lager? Deutschland niest!
Wir schreiben den 30.April und in manch traditionellen Gefilden ist es Brauch im Schutze der Dunkelheit Gartentore auszuhängen und sonstige Sauereien mittels Zahnpasta und Klopapier anzurichten. Was macht Hajo? Er hat Dienst. Klar. Immer noch muss er über seinen schlecht ausgefallenen Blaulichttest nachdenken. Ob sich Michelle das wohl zu Herzen nimmt? Hmm. Auf jeden Fall läutet seine Hosenglocke bevor er den Gedanken zu Ende bringen kann. Eine urologische Diagnose? Oha, das könnte interessant werden.
Freitagabend Tagesschau geguckt? Na dann habt ihr sicher schon einen der aktuellen Werbespots der KV gesehen. Es gibt da nämlich ne brandneue Kampagne, die da heißt “Wir arbeiten für ihr Leben gern!”. Auf der dazu passenden Website Ihre-Ärzte.de werden niedergelassene Mediziner verschiedener Fachrichtungen vorgestellt.
Kurz und knapp: Es geht darum für Ärztenachwuchs zu sorgen, Einblicke zu geben und Vorurteile oder Missverständnisse abzubauen. Man will für den Ärzteberuf werben! Jawohl. Dass diese Kampagne nicht ganz billig ist kann man sich vorstellen.
Was haltet ihr von der Kampagne? Sinnvoller Einblick in den persönlichen Arztalltag? Bildung von Transparenz? Oder kostenfressendes Medienmonster ohne Sinn?
Hallo Freunde, lange nichts mehr gehört. Na ja, Ich weiß, ich habe mich etwas zurückgezogen, aber ich war gut beschäftigt in den letzten Monaten. Warum? Nun, wir wollen doch auch dieses Jahr eine Expedition wagen, oder? Nachdem wir schon einige wichtige Gipfel bestiegen haben, Tiefen hinabgestiegen sind und auch reichlich Erfahrungen mit Vulkanen aufweisen können, ist es ein naheliegender Schritt einmal den höchsten Berg unseres Sonnensystems genauer zu betrachten. Der Olympus Mons, ein aktiver? Vulkan, der sage und schreibe 26.000 Meter hoch ist …
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Quelle: Wikipedia
Da läuft es mir gleich ganz kalt den Rücken runter … Wie siehts aus? Wer ist mit dabei Mitte/Ende November 2013? Es wird ein … nun ja etwas ungewöhnliches Unterfangen, denn keiner von uns hat Weltraumerfahrung. Das heißt auch, wir müssen uns rechtzeitig auf den Weg machen … Unter günstigen Bedingungen könnten wir im September starten. Während der langen Anreise würden dann die Akklimatisierung und die wichtigen Vorbereitungen, wie “Erste Hilfe in der Schwerelosigkeit” oder “Selbstverteidigung ohne Sauerstoff” usw. erfolgen. Ich bin selbst so aufgeregt, dass ich gar nicht weiß, was ich noch schreiben soll. Ach ja, ich soll noch liebe Grüße von Elena ausrichten …
Also? Wer will mit mir das Sonnensystem unsicher machen?
Frauenquote ist das aktuelle Zauberwort der Politik. Die Forderung der Initiative „Pro Quote Medizin“ lautet: „Es ist Zeit etwas zu verändern! Wir fordern, dass mindestens 40 Prozent der Führungspositionen in der Medizin bis 2018 mit Frauen besetzt werden und zwar auf allen Hierarchiestufen.“ (ärzteblatt.de 19.4.13)
Monsterdoc schließt sich dem uneingeschränkt an und fordert, dass mindestens 40 Prozent seiner Leser weiblich und in führenden Positionen tätig sind. Ich denke, dass ich das längst erreicht habe, oder?
Aber mal Spaß beiseite, was haltet ihr von der Frauenquote generell und speziell im medizinischen Business? Notwendige Diskussion oder normale Entwicklung, die überflüssigerweise bürokratisch geregelt werden soll?
Hunderte Einsätze in Folge, ständige Dienste hinterlassen langsam aber sicher Spuren in Hajos Psycho und Physis. Seine Arbeit ist ihm wichtig, ganz klar, er verfolgt nach wie vor sein großes Ziel: Knochenarzt werden. Doch kommt da nicht Hajos Privatleben etwas zu kurz?
Aha, die ersten Sonnenstrahlen kommen raus, es wird spürbar wärmer, die Pollen fliegen. Nun kann man die Winterstiefel und die schlechten Angewohnheiten der kalten Jahreszeit endlich einmotten. Hey, wir können wieder nach draußen gehen ohne uns einen Schnupfen zu holen. Nun muss nur noch ein Trainingsplan her, dann klappt das auch mit dem Waschbärbrettbauch.
Um sich eine gute Eigenschaft anzueignen bzw. sich eine schlechte abzugewöhnen muss man 6 Wochen durchhalten. Das besagt das sogenannte Moving-Programm (focus.de) Das hört sich erst mal recht einfach an, aber hey, 6 Wochen keine Chips essen …. geht gar nicht …
Wie macht ihr euch für den Frühling fit? Körperlich, mental? Oder seid ihr sooooo müde, dass ihr erst mal eure Ruhe braucht? Frühlingsgefühle? Oder ändert ihr gar nix?
Nein, das ist nicht das Motto der hiesigen Drückerkolonne, sondern der Slogan der Initiative „Ein Leben retten. 100 pro Reanimation“ des Berufsverband Dt. Anästhesisten (BDA). Hier geht es schlicht um einfach ums Aufklären und Mutmachen fürs Herzerlpumpen. Es ist gar nicht so schwierig. Wenn man 100x pro Minute drückt kann man die Überlebenschance gleich mal verdreifachen …
Im September gibts übrigens die Woche der Wiederbelebung.
Der Krangewarefahrer und der Paul berichteten bereits … beim Paul könnt ihr außerdem eure persönliche REA-Geschichte posten.
Es gibt manchmal kuriose Einsätze und solche die eigentlich gar keine sind und so … eben. Auf jeden Fall wird es draußen spürbar wärmer. Hajo glaubt, das jetzt endlich der Frühling kommt. Daher ist seine Motivation Notarzt zu hupen fahren noch größer. Gerade macht es sich Hajo auf der Couch gemütlich: Mittagsschläfchen nach 3 Einsätzen am Vormittag, da leuchtet der Piepser. Einsatz im Altenheim.
Der Fußballprofi Muamba brach vor kurzem bei einem Spiel mit Herz-Kreislauf-Stillstand zusammen. Er wurde rasch medizinisch versorgt, sprich defibrilliert und vor allem reanimiert (stern.de 22.3.13). Ärzte sprechen von einem Wunder, denn der “Tote” ist mittlerweile wieder vollständig genesen. Die genauen medizinischen Fakten gehen aus dem Artikel nicht hervor, aber wir wissen ja alle:
Da aber bei beiden Rhythmusstörungen der Patient de facto tot ist, müssen wir als wichtigste Maßnahme das Herz drücken und Luft spenden (reanimationsrichtlinien.com). Eine frühzeitige Wiederbelebung rettet definitiv Leben!
Wie siehts mit euren Reanimationskünsten aus? Seit dem Führerschein-Erste-Hilfe-Kurs nicht mehr darüber nachgedacht? Oder Vollprofi mit regelmäßigen Fortbildungen? Schon mal selbst reanimiert? Wenn ja, mit welchem Lied im Kopf (wegen dem Rhythmus)?
Und so treffen sich Michelle und Hajo am Abend in der WG. Anna, die Oberärztin, will sie abholen, um dann gemeinsam ins Kino zu gehen. So gute Erinnerungen hat Hajo irgendwie nicht an den letzten Kinoabend mit Michelle. Wir erinnern uns: Großbrand … Aber er hat das Trauma überwunden und freut sich auf den Bames Jond Film und vor allem auf Annas neuen Freund … Es klingelt.
Eines Morgens betritt Hajo die Klinik, wieder einmal, natürlich, es ist nämlich Alltag. Und dieser Alltag besteht eben aus chirurgischen Handlungen, sprich geplanten Körperverletzungen im Operationssaal. Weiterhin ist es Hajo sehnlichster Wunsch Chirurg zu werden. Und die Chancen stehen gar nicht schlecht, wenn nur nicht der heutige Tag so verlaufen wäre …
LKW-Unfälle sind gefürchtet. Nach neuen Erkenntnissen kann Kaffee oder irgendein anderes gummibärchengeschmackartiges koffeinhaltiges Getränk das Unfallrisiko um 63 Prozent senken (ärzteblatt.de 20.3.13). Also natürlich ohne Rum oder sowas …
Wie haltet ihr euch beim Autofahren fit? Auch mit Kaffee? Dopt ihr euch überhaupt im Alltag mit Kaffee oder Koffein? Oder andere Geheimtipps? Also, medizinisch legale natürlich …
Ein Kampf auf den ich persönlich schon lange warte: Pillendreher gegen Druiden oder auch Apotheker vs. Ärzte genannt. Es ist der Hauptkampf des heutigen Abends. In der blauen Ecke: Ein depressiv wirkender gut gebauter brünetter Pillenbudeninhaber, in der roten Ecke ein fahler, aber motivierter schmächtiger blonder Allgemeinbarsch. Spaaaannend! Ich sage nur: Ich will einen sauberen und rabattvertragsfreien Kampf! Fight! (Heute streng nach Boxregeln!)
Ein weiterer Artikel über die Unvernunft von Menschen: Hajo hat … äh … Notarztdienst. Wie immer eigentlich. Was Michelle eigentlich zu diesem Dienstüberfluss sagt? Na ja, dafür hat er ja auch viel Freizeitausgleich … Aber zurück zum Einsatz: Die Zunft Rotweiß wird zu fünf Jugendlichen mit unklaren Gemütszuständen vorgeladen. Einer ist komatös, zwei sind völlig “neben der Kappe”, rasen nervös in der Wohnung herum, zwei wiederum gucken einfach nur ins Leere.
Ärzte sind immer mehr online unterwegs, das ist mittlerweile ganz normal. Vor über einem Jahr stellte ich euch bereits das Online-Sprechstunden-Portal Dr.Ed vor.
Nun kommt eine (erste?) Reaktion vom Präsidenten der deutschen Ärztekammer (ärzteblatt 15.3.13). Er warnt ausdrücklich vor Online-Ärzten, denn laut Berufsordnung dürfen Ärzte ihre Patienten nicht ausschließlich aus der Ferne behandeln. Das Problem ist nur, dass Dr. Ed in England ansässig ist.
Was meint ihr? Nützliche Beratung oder ernsthafte Gefahr durch eine Behandlung bzw. Beratung durch Online-Ärzte? Oder: welche Gefahr geht von Monsterdoc aus?
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