Jeden Morgen aufstehen, jeden Tag malochen von morgens bis abends. Ja, das ist der Inhalt des medizinisch-menschlichen Daseins von unserem Hajo. Etwas müde wirkt er, aber sehr entschlossen und begeistert. Doch an diesem Tage sollte es ganz dicke kommen. Seine erste alleinige Operation steht an …
So ein bisschen Knobeln zwischen den Feiertagen tut den lahmen Gehirnwindungen sehr gut. Das nun folgende medizinische Quiz hat es aber in sich. Nicht auf die falsche Fährte führen lassen! Übrigens dem Gewinner schenke ich … ein Beitrag seiner Wahl. Ist das nicht toll?
Alle wünschen sich Gesundheit für das neue Jahr. Damit es damit auch klappt, möchte ich einige Tipps zum richtigen Start ins Jahr 2009 geben. Was sollten Sie vermeiden, was unbedingt (wieder) anfangen?
Eine besondere Spezie der Mediziner ist der sogenannte Bildergucker-Arzt. Er schaut sozusagen durch die Menschen hindurch, hat in der Regel mehr Schwarz-Weiss-Bilder in seinem Berufsleben gesehen als jeder Profifotograf. Patienten bekommen ihn allerdings nur selten zu Gesicht, denn er lebt vollkommen den Traum der Apparate-Medizin.
Eine Unterspezies vom Internisten ist der sogenannte Pumpenarzt. Er umgibt sich mit einer Aura des Unnahbaren, Einzigartigen, wirkt fast schon glamourös, denn in seinem Fachgebiet geht es ja schliesslich um das einzige, das wunderbare Herzilein.
Unser Hajo ist nun seit einigen Wochen in einer chirurgischen, auf Knochen ausgerichteten, Abteilung, einer von vielen Assistenzärzten. Er will sein Bestes geben, doch wie sagt schon das alte schottische Sprichwort: Versagen ist des Könnens Anfang, oder war es: Der Könner versagt im Anfang, oder der Anfänger versagt im Können, oder der Versager fängt am Anfang an? …
Mister Earlmobile hat mich von hinten rechts mit einem Stock infiziert. Was bleibt mir da anderes übrig, als einen Fragenkatalog (ähnlich dem 2. medizynischen Staatsexamen), der seinesgleichen sucht, zu beantworten. Ich hoffe, ich kann nachfolgenden Generationen Aufschluss über mein medizinisches Denken und Tun geben.
Hajos erster Tag in der neuen Klinik beginnt recht normal, wir erinnern uns: 2x in Pizza getreten, Schlüssel vergessen, Unterschenkelmuskulatur rechtsseitig stark beansprucht. Er gelangt trotz allem rechtzeitig auf Station und kann sich dort im Arztzimmer erst einmal umziehen. Arztkittel, weisse Hose, juhu, jetzt darf er diese Standesklamotten erstmalig mit gutem Gewissen tragen.
Hallo, ich möchte Ihnen kurz meinen Freund Hajo vorstellen, er ist Assistent in einer chirurgischen Abteilung eines mittelgrossen Krankenhauses in einer mittelmässig, mittelgrossen Stadt westlich des Rheins. Anfang des Jahres hat er dort angefangen und, was soll ich sagen, er tritt von einem Fettnäpfchen ins andere. Okay, das ist seine Art, ich kenne ihn schon aus frühster Jugend. Was er allerdings in dieser Zeit erlebt hat, ist einfach unglaublich und ich möchte, dass möglichst viele Medizininteressierte daran teilhaben können. Hier ist die Geschichte von Hajo, dem Stationsarzt.
Der Kampf geht in die nächste Runde: In der roten Ecke, ein begnadeter Entspannungskünstler mit entschlossenen Gesichtszügen, Gewicht: 0 kg (da gasförmig), 100 Narkosen, davon 100% mit K.O. in der ersten Runde gewonnen. In der blauen Ecke, ein renommierter Körperklempner mit verbissenen Gesichtszügen, Gewicht: 100 kg (da bleierne Beine aufgrund Varikosis), 100 Operationen, davon 100% mit schwerer Körperverletzung in der 20.Runde gewonnen. Spaaaaaaannend! Da sag ich nur: Ich will einen sauberen und keimfreien Kampf. Ring frei für den Kampf der Kämpfe: Anästhesist gegen Chirurg …
Nachdem die Resonanz auf den Artikel 5 Gründe sich nicht in einen Arzt zu verlieben (der Artikel mit den bislang meisten Lesern dieses Blogs) den Tenor enthielt, Ärzte seien doch zu einer Beziehung fähig, möchte ich dies als Steilvorlage aufgreifen und nenne hier tatsächlich Gründe sich doch in einen Medizinmann zu vergucken.
Einige wertvolle Begriffe der medizinischen Geheimniskrämerei wurden bereits im ersten Teil erläutert. Da aufgrund der neuen Massen-Medienvernichtungswaffen (TV, Internet …) ein täglicher Overkill an sinnlosen Informationen die Aufnahmefähigkeitsfertigkeiten des Grosshirns stark beeinträchtigt, lesen Sie ruhig noch einmal den Teil 1 der Geheimsprache der Ärzte nach …
Der Witzklassiker von damals entspricht heute immer noch der normalen Denkweise eines herkömmlichen Medizinstudenten: 2 Studenten sollen ein Telefonbuch auswendig lernen, der Physiker fragt daraufhin: “warum?”, der Medizinstudent hingegen: “bis wann?”
Das mit dem Notabitur und der Notdürftigkeit hatten wir schon … (siehe: der Notarzt). Jetzt werden grössere Brötchen gebacken. Ich möchte eine Lanze für einen Berufsstand brechen, der vor dem Aussterben bedroht ist. Warum also sind Notärzte so toll? Weil sie vieles dürfen, was andere nicht dürfen.
Machen Sie einmal eine typische Handbewegung … keine Reaktion … Klar, da kann auch keine Antwort kommen: Der Anästhesist (Narkosearzt) ist eingeschlafen. Ist ja auch kein Wunder bei diesen vielen gasförmigen Schlafmitteln in der unmittelbaren Umgebung. Während der Narkose, wenn der Chirurg operiert, ist es ja dann auch meistens stinklangweilig.
Kennen wir doch alle: Arbeiten, arbeiten und nochmals arbeiten, irgendwann ist dann die Luft raus. Burn-Out, Ende. Beim sogenannten Pneumothorax ist die Luft auch raus, allerdings aus einem oder beiden Lungenflügeln. Klingt ungünstig? Ist es auch.
Jedes Jahr zu Weihnachten häufen sich bestimmte Erkrankungen. Diese stehen offensichtlich im direkten Zusammenhang mit dem feiertagstypischen Verhalten bezüglich innerlich angewendeter Nahrungsmittel und Flüssigkeiten. Klingt der Sachverhalt zu kompliziert? Lassen Sie sich aufklären!
Ein weiteres echtes Volksleiden neben Rückenschmerzen und anderen Erkrankungen sind die sogenannten Krampfadern (Venenleiden). Momentan kein wirkliches (Besen-)Reiser-Thema, da im Winter die Hosen lang sind und die Stempelbeine somit verhüllt bleiben. Wie aber entstehen diese unschönen Gefässe, und wie kann man sie bekämpfen?
Gerade wurde ich vom ExRettungszivi mit einem Baumstamm beworfen. Neben der Behandlung der erfolgten Gehirnerschütterung muss ich nun auch noch 6 unwichtige Dinge auflisten. Nun gut, hier meine Hitliste:
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