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Bald kommen die Weihnachtskrankheiten

Jedes Jahr zu Weihnachten häufen sich bestimmte Erkrankungen. Diese stehen offensichtlich im direkten Zusammenhang mit dem feiertagstypischen Verhalten bezüglich innerlich angewendeter Nahrungsmittel und Flüssigkeiten. Klingt der Sachverhalt zu kompliziert? Lassen Sie sich aufklären!

  • Gastroenteritis (Magen-Darm-Entzündung): Hier wendet sich das Darmrohr gegen den Rest des Körpers mittels vorwärtigem und rückwärtigem Ausschütten von, wie soll ich sagen …, anstössigen Materialien. (siehe auch Artikel: Gastroenteritis)
  • Alkoholintoxikation (Comagetrinke): Die Weihnachtsmärkte bieten allerlei Glühweinsorten, die rasch in die Blutbahn diffundieren und das Gehirn durchmoppeln. Viele kennen ihre Grenzen beim Alkohol nicht und geraten unversehens in gefährliche Situationen, die oftmals nette Kollegen in Rotweiss erfordern. Wirds dann richtig ernst kommt auch noch ein Outlaw (Notarzt) dazu, der diese Personen dann ins örtliche Krankenhaus befördert. Weitere Ärzte, die dort erforderlich sein könnten: Chirurg (Hingefallen, Haxen gebrochen), Psychiater (Hingefallen, einmal dumm geguckt), Urologe (Hingefallen auf die Seite, Nierenprellung), Pathologe (Hingefallen, nun ja …, den treffen Sie zum Glück nur zufällig auf dem Weihnachtsmarkt!).
  • Unerklärliche Ausbildung von schmerzlosen, gleichseitigen Geschwülsten in der Bauchpartie (Adipositas): Aufgrund der Zufuhr von hochkalorischen Nahrungsmitteln kann diese äusserst heimtückische Krankheit rasch den Bauchraum, Po und Oberschenkel befallen. Falls dieser Effekt gewünscht war, haben Sie sicher den Artikel Zunehmen mit Monsterdoc gelesen. Falls nicht, sollten Sie wieder Gewicht abnehmen. Wie? Einfach das Gegenteil von besagtem Artikel praktizieren! Merke: Das abdominelle Fett, also das Geschlabber am Hosenüberhang (Bauch) ist wohl der grösste Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Gedönz wie Herzinfarkt, aber auch Diabetes mellitus (Zuckersche). Besonders interessant dürfte diese Nachricht für Männer mit Bierspoilern sein.
09. December 2008 (Kategorie Krankheiten)

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3 Comments

  1. Hehe, ich finde Deine Beschreibungen immer wieder sehr amüsant. Respekt!

    Allerdings empfinde ich die Alkoholintox nicht als Weihnachtskrankheit. Wenn Du in oder in der Nähe von Touristenörtchen an irgendwelchen Flüssen arbeitest, wo es unzählige Weinberge und gerade im Sommer und Herbst jedes Wochenende gleich mehrere Weinfeste etc gibt ist Weihnachten dagegen Kindergeburtstag ;-)

    Comment: ChrisNo Gravatar (105) – 09. December 2008 @ 17:00

  2. Du hast natürlich recht, Alkohol wird missbraucht, wenn man fröhlich ist, wenn man traurig ist und wenn man keins von beiden ist .. also immer und überall, leider leider immer häufiger. Die Einsatzzahlen mit Suffintoxikation steigen an.

    Comment: chefarztNo Gravatar – 09. December 2008 @ 17:31

  3. Meine Beobachtung:
    Alkohol macht christlich! Jedes Jahr liegen Schnapsleichen in den Ausgängen des Domes in Braunschweig und unsereins darf dann immer versuchen, den roten Sammeltaxis den Weg durch die Massen zu bahnen. Nicht so einfach, wenn man selbst zu Fuß nicht über den Weihnachtsmarkt kommt…

    Der Trend nimmt übrigens wirklich merklich zu. Jedes Jahr wirds mehr. Anscheinend ist es inzwischen auch für Banker kein Problem mehr, morgens in einem kleinen weiß gekachelten Raum aufzuwachen und einen tierischen Drang nach Aspirin zu haben…

    Comment: wemafloNo Gravatar (6) – 09. December 2008 @ 20:16

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