Häufiges Krankheitsbild in der heutigen Industriegesellschaft. Essen ist ja schliesslich nur notwendig, um satt zu werden. Also schnell runter damit, möglichst viel in kurzer Zeit. Viel Fast Food und viel Slow Food (kann genauso schädlich sein!) können den Darm aufs Äusserste kränken.
Symptome: Flatulenzen (Abgänge von methanhaltigen Gasen in der Hosengegend), aufgedunsener Leib (Vorsicht: kann auch einfach nur Adipositas sein!), Schmerzen diffus im ganzen Spoiler (Wenn die Füsse beim Duschen nicht mehr nass werden, ist es bedenklich!). Nach der Stuhlentleerung erfolgt dann meist eine Besserung. Merke: Möbelstücke sind in der Regel unverdaulich.
Diagnostik: Da hinter diesen Symptomen auch noch andere gefährlichere Erkrankungen stecken können, wird hier zunächst einmal einiges an apparativen Untersuchungen durchgeführt. Frontrohr und Endrohr- Spiegelungen (Magen/Darmspiegelung), Ultra(violett)schall, Blutuntersuchungen. Vertragen Sie eigentlich Milchprodukte?
Therapie: Ursache ist eigentlich unklar. Hilfe bringt: Nahrung umstellen, aber auch nicht zu viel Rohkost! Symptomatische Behandlung, ansonsten wäre noch eine Therapie für die Klatsche (auch: Birne, Omme) möglich. Psychologische Behandlung kann hier Erfolge bringen. Der Reizdarm ist also keine gefährliche, aber lästige Erkrankung. Merke: Nicht in der Nähe von Patienten mit Colon irritabile rauchen!
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