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Hilfe, die Grippe kommt! Was tun?

In grossen Schritten nähert sich wieder einmal die Endemie der pandemischen Epidemie in Deutschland. Die Influenza kommt, wie können wir uns davor schützen? Was bringt die Impfung? Gibts da was in der Pillenbude? Und was um alles in der Welt hat dieses mit dem Gesundheitsfonds zu tun?

Panik ist spürbar, jetzt in der Zeit, in der der Winter noch jung ist und die Viren sich sammeln, um der Menschheit den finalen Schlag zu verpassen. Panik kann gut sein, sie verführt zu Panikkäufen (gut für Einzelhändler), zu Panikverkäufen (gut für Verbraucher), zu Panikattacken (gut für Psychiater) und zu Panik vor der Influenza (echte Grippe), was sehr gut für den Hausarzt ist. Denn der einzige wirksame Schutz hierbei ist die Impfung. Hier gibts jedes Jahr eine Neuauflage, da die Viren ständig umhermutieren. Eine Pandemie ist laut Experten nur noch eine Frage der Zeit. Der Lauf der Geschichte hats bewiesen. Für alle, die nicht so impfbegeistert sind, noch ein paar wirksame Tipps zum Schutz gegen die Krippe:

  • Sofortiges Händewaschen nach jedem Händedruck. Nachteil: Bei manchen Berufsgruppen kann dies zur raschen Ablösung der Haut führen.
  • In der Grippesaison keine sozialen Kontakte aufrechterhalten. Nachteil: Kann zum Verlust des Arbeitsplatzes oder der Freundin/des Freundes führen. Auch Platzangst kann im Laufe der Monate aufkommen. Abhilfe: Non-Stop-Disco einschalten und bis zum Frühjahr laufen lassen.
  • Nach der Arbeit eine Desinfektionsdusche nehmen. Nachteil: Teuer, da die erhöhte Nachfrage von Desinfektionsmitteln die Preise explodieren lässt. Tipp: Schon mal einen Termin beim Hautarzt planen.
  • Im Internet einen Ganzkörperschutzanzug besorgen. Ist sehr kleidsam und schützt wirksam vor Erregern aller Art. Nachteil: Kann zu Überhitzungen bei der Büroarbeit führen. Tipp vorab: Schon mal mit Handschuhen versuchen die Computer-Tastatur zu bedienen.
  • Falls es Sie doch erwischen sollte mit der Infunzella, gibt es noch Pillen, die man innerhalb weniger Stunden einnehmen sollte. Dann kann man die Erreger doch noch einmal abwehren! Vorausgesetzt natürlich die Apotheken führen zu diesem Zeitpunkt dieses Medikament überhaupt noch.
  • Symptome im Gegensatz zur lächerlichen Erkältung (grippaler Infekt) sind: Schlagartiger Krankheitsbeginn, hohes Fieber, starkes Krankheitsgefühl, hämmernde Ommeschmerzen, trockener Husten. Komplikationen können Entzündungen von Herz, Hirn und Lunge sein.

Mit dem Gesundheitsfonds hat das alles natürlich mal wieder gar nichts zu tun!

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Dieser Beitrag (von insgesamt 847) wurde am Montag, 17. November 2008 um 23:12 Uhr veröffentlicht und unter der Kategorie Krankheiten abgelegt. Du kannst alle Artikel bei Monsterdoc durch den RSS-Feed verfolgen. Alle Kommentare gibts beim Kommentar-RSS-Feed.

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5 Kommentare

  1. Hi,bin ueber Umwegen auf diese Seite gestoßen und finde sie echt cool.Eine Frage zur Grippe:Gibts da echt Tabletten die man einnehmen kann wenn es einem erwischt hat?Schaffe in einem KIndergarten und da fliegen die Viren manchmal so richtig wild durcheinander.Danke fuer eine Antwort.

    Kommentar: JenniferNo Gravatar (1) – 18. November 2008 @ 10:21

  2. Auf der sicheren Seite ist man nur mit der Impfung, ist jetzt auch noch möglich. Die hält dann ein Jahr. Jedes Jahr muss mit einem neuen Impfstoff geimpft werden, da die Viren umhermutieren. Es gibt tatsächlich Tabletten (Handelsname kann ich aus rechtlich-ornithologischen Gründen nicht nennen), die man innerhalb von 2 Tagen nach Beginn der Symptome einnehmen kann. Allerdings sind die Symptome oft schwer von “normalen” Erkältungen auseinanderzuhalten. Und der Hausarzt hat selten einen Influenzatest parat. Ausserdem kanns hier auch zu Nebenwirkungen kommen. Es gab auch schon Engpässe mit der Tablettenbeschaffung. Also mein Tipp: Lieber impfen, dann is gut.

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 18. November 2008 @ 14:58

  3. Ich kenne einige Leute, die sich regelmäßig impfen lassen und trotzdem die echte Grippe bekommen haben.

    Kommentar: AndreasNo Gravatar (2) – 21. November 2008 @ 19:24

  4. Es gibt auch mit der Influenza-Impfung keinen 100%igen Schutz, hier variieren die Zahlen von Jahr zu Jahr, aber sicher über 70%. Hängt auch vom Alter ab. Je öfter man sich impfen lässt, desto höher steigt der Schutz an. Wenn man also an der Influenza trotzdem erkranken sollte, verläuft sie mit Sicherheit milder als ohne Impfung. Problematisch ist wie schon bei Kommentar 2., die normalen grippalen Infekte von der Influenza zu unterscheiden. Teils können diese banalen Infekte nämlich auch ganz schön reinhauen. Dazu müsste man einen Test durchführen.

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 21. November 2008 @ 20:58

  5. kann jennifer gut nachvollziehen. Bis man die ganzen Kinderkrankheiten durchhat, kann schon etwas dauern. Und die hauen manchmal auch gut rein!
    Habe heute morgen eine bis zwei Stunde nach der Bahnfahrt gemerkt, das irgendetwas heute nich stimmt ^^
    Bin auch schon mit leichten Halsschmerzen aufgewacht.
    Ging dann aber.
    Nundenn, aber im laufe des Morgens kam dann der “Kopf – und Gliederschmerz – Wahn)
    So urplötzlich, als wäre ich extra zu ihr hin und sie mir heimlich-schnell zugeführt, die Viren! >..<

    Kommentar: PierreNo Gravatar (1) – 12. März 2009 @ 17:58

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