Ja, was waren das noch für Zeiten, als sich der Cowboy nach einem Tag harter Arbeit in der Prärie eine Zigarette ansteckte! Oder noch früher: “Die Gesundheitszigarette“, die es in der Apotheke zu beziehen gab. In den fünfziger/sechziger Jahren, wo der Arzt noch in der Praxis ohne Gewissensbisse mit dem Patienten eine rauchen konnte. Hemmungslos wurde geraucht, wo immer es ging. Nur schade, dass da nach und nach irgendwelche Krankheiten auftauchten, die im Zusammenhang mit Nikotin zu sehen waren. Wie ist nun die Situation heute? Warum dürfen Ärzte nicht mehr genussvoll in der Öffentlichkeit rauchen? Wie gerne würde man sich als Notarzt während der Intubation eines Asthma-Patienten (der früher übrigens selber Raucher war!) im Krankenwagen eine anzünden? Leider alles verboten.
Selbstverständlich ist das Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden und Kaschemmen nur ein Vorwand der Gesundheits- und Finanzpolitik. Mit den prima, leicht verdienten Suchtbolzen-Steuergeldern ist doch staatlich ein dolles Geschäft gemacht. Ausserdem, ich muss nochmals in die Abgründe der Gesundheitspolitik abdriften, ist es ja durchaus gewollt, die Menschen abhängig und krank zu machen, um dann aus dem Gesundheitsfonds den Bonus für chronisch kranke Patienten abzuschöpfen, und hey, die Rentenkassen sind leer! Bis 67 Jahre arbeiten und dann möglichst rasch abzutreten ist erklärtes Ziel des Staates. Nur bei Ärzten ist das irgendwie komisch: Wir dürfen jetzt auch noch mit über 80 Jahren ans Skalpell ran und mit zittriger Hand die anspruchsvollen Herzoperationen durchführen (Selbstverständlich erst nach der pünktlichen Einnahme unserer Medikamente gegen die Parkinsonsche Erkrankung – wegen des Zitterns (Tremor)). Aber zurück zum eigentlichen Thema: das häusliche Luftverpesten. Im folgenden sind die wichtigsten Komplikationen der sogenannten Rauchgas-Eigen-Inhalation aufgelistet.
Es gibt noch vielfältige andere Komplikationen, doch verzichte ich hier auf weitere Ausführungen. Aber im Grunde sind Sie als Raucher doch auch nur ein Suchtmensch, wie so viele andere. Keine Sorge, bleiben Sie am besten so wie Sie sind. Suchen Sie sich einen Hausarzt, der ebenfalls raucht. Hier können Sie sich gegenseitig die Augen reiben und auf die breitgefächerten Komplikationen, die da noch kommen werden, freuen. Merke: Vorfreude ist die beste Freude. Falls Sie keinen rauchenden Arzt finden sollten, geben Sie das Schmökern auf und schädigen Sie damit Staat und Gesundheitssystem. Merke: Geld aus dem Gesundheitsfonds ist wichtiger als die Kosten, die sich aus den Komplikationen der jeweiligen Erkrankungen ergeben. Das haben Sie jetzt überhaupt nicht verstanden? Machen Sie sich nichts draus, ich auch nicht!
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Was kann man tun, wenn in einem Haus mit 4 Parteien einer raucht und die anderen nicht.Das Treppenhaus stinkt!Die Kleidung stinkt nur vom Durchgehen durch das Treppenhaus.Der Raucher ist nicht bereit, in seinen 4 Wänden so sorgfältig zu sein, dass der Gestank auf das niedrigst mögliche Maß herabgedrückt wird,z.B.Kerzen während des Rauchens anzuzünden, den Ascher abdecken und regelmäig säubern, die kalte Asche geruchlos-spr,vielleicht in Alufolie zu entsorgen?Zu allem Überfluß wird noch in das Treppenhaus hinein gelüftet.
Im Haus gibt es bei einem Mann bereits eine Krebserkrankung.Er wohnt direkt über dem Raucher, der Abzug in seinem Badezimmer nimmt den Geruch auf.
Es gibt doch bestimmt ähnlich gelagerte Fälle.Wie helfen sich andere?
Kommentar: Görlitz Sabine
(1) – 23. März 2009 @ 11:13
Vielleicht noch einmal gezielt drauf ansprechen, im Guten, Tipps geben. Ob man da auch rechtlich vorgehen kann, weiss ich nicht.
Kommentar: chefarzt
– 23. März 2009 @ 18:55