10 Gründe keinen Sport zu treiben
Geben Sie es doch zu, auch Sie sind eine Sesselkartoffel. Der Winter ist kalt und geht schon so lange, da kuscheln Sie sich doch lieber schön gemütlich in Ihre warme Decke, legen die Füsse hoch und schauen Sportlern und anderen Menschen im TV zu. Selber Sport treiben? Viel zu gefährlich und auch zu anstrengend. Stimmt! Hier sind die Gründe, warum Sie auf keinen Fall selbst sporteln sollten.

- Immer wieder hört man von Sportlern, die am plötzlichen Herztod, z.B. im Rahmen einer Myokarditis (Herzmuskelentzündung), versterben. Dann lieber den sogenannten Sudden Potatoe Death!
- Sportunfälle, gerade jetzt im Winter beim Skifahren, sind häufig und betrifft vor allem Flachländer.
- Im letzten Sommer haben Sie draussen bei der Fussball-EM mitgefiebert, gegrillt. Das war anstrengend. Schonen Sie also unbedingt Ihr Herz-Kreislauf-System für die nächsten 2 Jahre.
- Sport ist in der Regel mit Geldausgabe verbunden. Schonen Sie also Ihren Geldbeutel und geben die Kohle für wichtigere Dinge, wie beispielsweise hochkalorische Lebensmittel, aus.
- Sportler leiden häufig an Asthma bronchiale. Wahrscheinlich weil die Armen immer so viel atmen müssen. Beugen Sie vor und stecken Sie sich genüsslich einen Glimmstengel an. Auf diese Weise bekommen Sie lediglich eine chronische Bronchitis.
- Radfahren – nein danke! Immer wieder hört man von, naja wie soll ich sagen, einer Fehlfunktion beim Mann im Rahmen des urologisch-gynäkologischen Themengebietes. Also verkaufen Sie Ihr Zweirad an Ihren Nachbarn.
- Schonen Sie unbedingt Ihre Gelenke. Sport verschleisst ja bekanntlich. Oder wollen Sie Arthrose und Rheuma bekommen? Nicht vergessen: Knorpelaufbaupräparate fürs Gewissen einnehmen!
- Nach dem Sport sollte man duschen. Denken Sie ökologisch und senken Sie den Wasserverbrauch, indem Sie lieber mit dem PKW zum Fluppenautomaten fahren um Ihren Nikotinabusus zu erhalten.
- Körperliche Ertüchtigung erfordert Zeit. Die haben Sie aber nicht, weil Sie Serienfan sind und beispielsweise heute abend “Bergdoktor” gucken müssen.
- Denken Sie doch an Ihren Hausarzt. Möglicherweise müssten sie ihn gar nicht mehr so oft aufsuchen, wenn Sie regelmässig Sport treiben würden. Nicht gut, denn er braucht doch unbedingt Ihren Schein auch im nächsten Quartal.
Bild: snow+snowboard von planetxau auf flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz
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Dieser Beitrag (von insgesamt 847) wurde am Donnerstag, 05. Februar 2009 um 18:36 Uhr veröffentlicht und unter der Kategorie
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Sesselkartoffel – hehe.
Ok. Bei genauerem Nachdenken sollte ich doch wieder mehr mit dem Fahrrad ins Geschäft fahren – nur ist das diesen Winter so verflixt rutschig auf den Strassen.
Kommentar: Pharmama
(92) – 05. Februar 2009 @ 20:15
Sport ist Mord, das kann ich momentan definitiv unterschreiben.
Und werde wieder Sesselkartoffel.
Kommentar: Doc Blog
(7) – 06. Februar 2009 @ 17:46
Hehe, nach meinem unfreiwilligen Abstieg vom Pferd mit Folgen sitze ich wieder im Sattel. Macht Spaß, trainiert allerhand Muskulatur (mit Folgen für eine gute Körperhaltung) und ich habe – ich schwöre – seitdem das mache, keine Rückenschmerzen mehr.
Und gute Laune gratis dazu, was will man mehr!
Kommentar: merapi
(102) – 06. Februar 2009 @ 20:27
Beim Reiten hatte ich mal die Erfahrung gemacht, dass Pferde auch durchgehen können. Folge: Abwurf einer Bekannten im wildesten Galopp. Pferd weg. Mädchen aufgesammelt, zum Glück nix passiert. Wie Winnetou im Lager eingeritten. Mädchen nie mehr sehen. Danach nicht mehr geritten. Aber sag niemals nie. Derzeit ist Drahtesel angesagt, der bockt nicht so, kann aber auch abgehen …
Kommentar: chefarzt
– 07. Februar 2009 @ 02:03
Kann passieren. Deshalb: nicht ohne Trainig womöglich auf fremdem Pferd ins Gelände. Ich mache zweimal die Woche Training. Erst wenn der Galopp fehlerfrei sitzt, dann darf man raus.
Man rauscht ja auch nicht mit den Skiern die Piste runter, ohne dass man vorher noch die auf den Bretterln gestanden hat, ne?
Kommentar: merapi
(102) – 07. Februar 2009 @ 18:54
Ich war bei diesem Ereignis das zweite Mal auf einem Pferderücken überhaupt. Nicht so doll
Kommentar: chefarzt
– 07. Februar 2009 @ 22:27