10 Symptome bei denen Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen sollten
Es gibt einige Warnsymptome, die jeder kennen sollte. Hierbei sollte dann möglichst rasch ein Arzt Ihres Vertrauens aufgesucht werden. Sagen Sie danach nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt …
- Sie können sich plötzlich nicht mehr bewegen oder können nicht mehr sprechen. Könnte ein Hinweis auf einen Schlaganfall sein. Prüfen Sie allerdings zuvor, ob Sie nicht in einer Zwangsjacke stecken. Hierbei sind Sie bereits in sicheren Händen, nämlich in einer psychiatrischen Klinik.
- Sie haben schlagartig das Gefühl, Ihr Fernseher beobachtet Sie und der Nachbar leitet Gas in Ihre Wohnung ein, um Sie beim Geheimdienst anzuschwärzen. Höchste Eisenbahn, zum Arzt zu gehen. Sie brauchen Drogen (oder haben welche genommen).
- Stärkste Schmerzen in Omme, Brust oder Bauch. Könnte Hinweis für Blutung, Herzinfarkt oder andere unangenehme behandlungsbedürftige Erkrankungen sein. Halten Sie Ihre Krankenkassenkarte bereit.
- Starke Gewichtsabnahme in kurzer Zeit. Hört sich im ersten Moment gut an, doch könnte hier eine ernsthafte Krankheit vorliegen. Kriegt der Onkel Doktor nix raus, lesen Sie den Artikel Zunehmen mit Monsterdoc.
- Ungünstige komischaussehende und eventuell schlecht riechende Körperausscheidungen wie Bluthusten, schwarzer oder schleimiger Stuhl. Und sagen Sie nicht, das käme vom Entschlacken.
- Luftnot, die auch dann noch bleibt, wenn Sie die Zigarette ausgedrückt haben. Hören Sie dann noch einen Schiedsrichter auf Ihrer Lunge Pfeifen und der Nachbar beschwert sich über nächtliche Ruhestörungen, sollte der Weg zum Arzt nicht unterbleiben.
- Sie können plötzlich nichts mehr sehen oder Blitze und schwarze Wölkchen kreuzen Ihr Blickfeld, hier könnte eine ernsthafte Erkrankung Ihrer Glotzerchen vorliegen.
- Nach Nix Sehen, Nix Sprechen, folgt also noch: Nix Hören. Sie haben vielleicht nen Hörsturz. Im besten Falle ist bloss ein ekelhafter Schmalzpropf im Hörrohr. Merke: Ohrenstäbchen nicht vergessen wieder herauszuziehen.
- Husten Sie schon mehr als 1 Monat? Schieben Sie es nicht auf den Nikotinsteckling in Ihrer Hand. Da kann auch was Unvermutetes dahinterstecken.
- Fiebern Sie nicht nur beim Länderspiel mit, womöglich noch nächtliches Schwitzen seit längerem? Gucken lassen!
Selbstverständlich ist auch bei vielen anderen Befindlichkeitsstörungen oder Süchten der Arzt Ihr Ansprechpartner. Bei einer Sache allerdings sollten Sie auf keinen Fall Ihren Arzt aufsuchen: Sie haben die 10 Euro-Praxisgebühr vergessen!
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Dieser Beitrag (von insgesamt 488) wurde am Samstag, 10. Januar 2009 um 13:29 Uhr veröffentlicht und unter der Kategorie
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Haha, grandios! Ganz großes Kino!
Kommentar: EarlMobile
(109) – 11. Januar 2009 @ 00:12
Wir wurden mehrmals von verschiedenen HNO-Profs dazu ermahnt, diese Wattestäbchen bloß nicht zum Reinigen den Gehörgangs zu benutzen. Damit schiebt man angeblich den Schmalz eher tiefer rein, wo er dann verhärtet und erst recht zur Verstopfung führt.
(http://www.aerztekammer-bw.de/15/02gesundheitstipps/n_s/ohrreinigung.html)
Ich hab’s ausprobiert und spare mir seit einem Jahr die Dinger. Kaum zu glauben, aber ich höre immer noch was.
Kommentar: spaetabends
(17) – 11. Januar 2009 @ 14:40
Richtig, Wattestäbchen sind unsinnig.
Ich meinte bei Punkt 8 eher das, was man so alles aus Ohren entfernen kann. Das sind die unglaublichsten Dinger: Von Insekten über Kugeln bis hin zu Wattestäbchen …
Kommentar: chefarzt
– 11. Januar 2009 @ 14:45
Bei diesem Thema fällt mir eine Frage ein: Gibt es Berichte, dass Pflanzensamen im Ohr ausgekeimt sind und Schäden angerichtet haben?
Also kleinere, mit dem Wind verbreitete Samen. Oder gelangt der mit dem Ohenschmalz wieder nach draußen?
Für eine Pflanze sind die Bedingungen zum Keimen ja nicht schlecht: Temperatur, Feuchte, Nährstoffe ….
Kommentar: Merapi
(102) – 11. Januar 2009 @ 14:55
ja, Karotten im Ohr hab ich schon mal in der Praxis geerntet …
Kommentar: chefarzt
– 11. Januar 2009 @ 15:00
Ich würde sagen das Ohr ist einer der ungünstigsten und lebensfeindlichsten Orte für eine Pflanze!
Kommentar: Nico
(16) – 11. Januar 2009 @ 15:50
Sehe ich nicht so. Die Würzelchen folgen im Wachstum der Schwerkraft und dem Feuchtegradienten, der Spross dem Licht und dann weg von der Schwerkraft.
Es ist schön warm-feucht und Nährsalze gibt es auch. Und so eine Wurzel kann enorme Kraft entwickeln, beim Überwinden von Hindernissen. Ich kann mir schon vorstellen, dass die am Hörnerv entlang wachsen können (Ob Mensch das so lange aushält, kann ich nicht beurteilen – ist wohl eher Stoff für einen Horrorfilm).
Kommentar: Merapi
(102) – 11. Januar 2009 @ 16:41
Hilfe, ich krieg Gemüse-Phobie! Muss ne Pizza essen …
Kommentar: chefarzt
– 11. Januar 2009 @ 18:39
Ich weiß nicht, ob es solches Mörder-Gemüse gibt. Die Frage ist nur der Erinnerung an eine Ermahnung meiner lieben Mama entsprungen, dass ich mir die Ohren waschen soll, weil sonst Spargel da heraus wächst …
Und ich mir Gedanken darüber machte.
Kommentar: Merapi
(102) – 11. Januar 2009 @ 19:18
… werde mal nen HNO-Arzt fragen. Aber da könntest Du doch eine interessante Geschichte darüber schreiben: z.B. Notarzteinsatz: Spargelattacke überlebt!
Kommentar: chefarzt
– 11. Januar 2009 @ 19:23
Mach mal bitte. Generationen von Kindern wurden damit zur Sauberkeit erzogen.
Mit Notärzten habe ich nichts am Hut. Ich kann das nur botanisch auswerten, ich scheine keine ökologische Nische für Asparagus zu sein …..
Kommentar: Merapi
(102) – 11. Januar 2009 @ 19:28
Nunja, aber die Funktion des Ohrenschmalzes liegt ja zunächst einmal darin diese Fremdkörper wie sie Samen auch sind nach außen zu befördern.
Dann müsste man den Samen einer Pflanze erwischt haben, die mit dem sauren Millieu welches das Cerumen hat zurecht kommt.
Pilze werden mit dem Milieu auch relativ selten zurecht kommen.
Aber ich glaube dir einfach mal. Du scheinst relativ viel biologisches Fachwissen zu haben
Kommentar: Nico
(16) – 11. Januar 2009 @ 19:42
@ nico, ich hoffe schon, als Biologin
Aber ob es das wirklich gibt, weiß ich eben nicht.
Kommentar: Merapi
(102) – 11. Januar 2009 @ 19:52
Ich hoffe der Chefarzt möge mir meine nicht themenbezogene Frage verzeihen:
@ merapi: Wo bist du als Biologin denn untergekommen wenn ich fragen darf? Kannst du ein Biologiestudium empfehlen?
Ich suche noch einen Studiengang falls das mit Medizin nix wird bei mir. Und da mir mein Biologie LK sehr gefällt, wäre ich dem Biologiestudium auch gar nicht so abgeneigt.
Kommentar: Nico
(16) – 11. Januar 2009 @ 19:59
Tja, ich bin in einer Umweltbehörde tätig.
Hmmmm, Frage 2: sehr schwer. Du solltest ganz genau wissen, in welche Richtung Du mal willst und zielstrebig darauf hin arbeiten. Nicht einfach erst mal studieren und dann sehen, was wird. Das wird nichts. Interessant ist es allemal, SEHR interessant sogar, ich bereue es nicht.
Kommentar: Merapi
(102) – 11. Januar 2009 @ 20:07
@nico: Ich empfehle Dir natürlich das Medizinstudium …
Kommentar: chefarzt
– 11. Januar 2009 @ 21:24
@ Chefarzt: P)
Kommentar: Merapi
(102) – 11. Januar 2009 @ 21:34
@Nico
und wenn es mit der Medizin nicht klappt, kann man sich auch durch die Wahl der richtigen Schwerpunkte in der Biologie in diese Richtung entwickeln. Die medizinische Grundlagenforschung ist und bleibt schwer im Kommen.
Da trifft man vielleicht nicht auf aus-den-Ohren-wachsenden Spargel oder sonstiges Gemüse, aber auf andere sehr interessante Fragestellungen.
Ansonsten kann ich nur merapi zustimmen: Überleg dir genau, was du willst und studiere nicht einfach drauflos. Denn das führt dann oft zu Enttäuschungen.
Viel Erfolg bei deiner Entscheidung!
Kommentar: Maia
(71) – 11. Januar 2009 @ 21:55
Was ich übrigens immer schon mal fragen wollte: Warum MONSTERDOC???
Hat das irgendwas mit den 5 Gründen, warum man sich nicht in einen Arzt verlieben soll, zu tun?
Monster klingt irgendwie böse. Bisher höre ich hier aber nur sauberen, grandiosen Sarkasmus raus
Kommentar: Maia
(71) – 12. Januar 2009 @ 15:21
@maia: Ich habe ja auch den gegenteiligen Artikel: 5 Gründe sich in einen Arzt zu verlieben” geschrieben …
Monster klingt heutzutage, im Vergleich zu früher, gar nicht mehr böse. Kleine Kinder beispielsweise lieben Monster …
Ich will auch gar nicht irgendwelche bösen Sachen ablassen oder ablästern. Ich nehm das Medizinische einfach mit Humor und Satire. Danke für das Lob. Vielleicht an anderer Stelle mehr dazu.
Kommentar: chefarzt
– 12. Januar 2009 @ 19:52
Kleine Kinder lieben Monster?
Aber nur, weil sie dann mit ihrem Flammenwerfer auf Monsterjagd gehen können..
Kommentar: Muckeltiger
(78) – 12. Januar 2009 @ 21:18
Videospiele? Aber ich glaube wir schweifen etwas ab
Kommentar: chefarzt
– 12. Januar 2009 @ 21:28
Nein, das war gemeint:
http://muckeltiger.wordpress.com/2009/01/12/feierabend/
Kommentar: Muckeltiger
(78) – 12. Januar 2009 @ 21:56
Alles klar muckeltiger …
Um wieder aufs Thema Arztbesuch überzuleiten: Flammenwerfer rufen bei Monstern vermutlich Brandverletzungen hervor. Diese erfordern dann umgehend einen Arztbesuch bei ihrem MONSTERDOC …
Kommentar: chefarzt
– 12. Januar 2009 @ 22:09
[...] 10 Symptome bei denen Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen sollten [...]
Pingback: Teilnehmer im Halbfinale des “Weltbester Blogartikel” – Stimm jetzt ab! | Das Meinungs-Blog – 17. Oktober 2009 @ 11:50
So, hab mal gevotet, wie das so schön neudeutsch heißt.
Monsterdoc packt die Weltmeisterschaft!!
Kommentar: stef
(37) – 16. November 2009 @ 14:14
Thanx man, wie man so schön sagt!
Kommentar: chefarzt
– 16. November 2009 @ 19:52
[...] 10 Symptome bei denen Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen sollten – 36 Stimmen [...]
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