Arztkitteltaschen 2009
Interessant ist es immer einen Blick in die Taschen der Ärztekittel zu werfen. Da kommt so einiges ans Tageslicht. Was ein Chirurg alles drin hat berichtet Doc Blog. Das erinnert mich doch tatsächlich an alte Klinikzeiten. Als Faustregel hier gilt hierbei: Je leerer die Kitteltaschen desto höher der Dienstrang. Was tragen nun die einzelnen Fachgruppen mit sich herum?
- Notarzt: In der schmucken Neon-Jacke befinden sich ein Stethoskop, ein paar Handschuhe, der Notbedürftigen-Leifaden, der übrigens unbenutzt bleibt. Eventuell ein Lämpchen und als wichtigstes Utensil: Der Kugelschreiber. Bei Suchterkrankten: Paffstangen, Kaugummis.
- Krankenhaus-Assistenzarzt: Stethoskop, mehrere Leitfäden, Stifte, Lampen, Reflexhammer, Stauschläuche, Tupfer, Notizzettel aller Art, und, und, und … Gewicht: 5 Kilo, Tendenz steigend.
- Chefarzt im Krankenhaus: Goldener Füller. Bei Suchterkrankten zusätzlich: Der verchromte Flachmann
- Hausarzt: Arztkittel ist eher selten. Und wenn, dann herrscht hier leere Menge.
- Virologe: Kugelschreiber, Objektträger, Keime aller Art, die sich auch nach 90 Grad noch prima halten können.
- Psychiater: Schlüssel, sonst nur Zettel mit undefinierten Aufschrieben.
- Krankenschwester: Klebeband, Schere, Kuli, Handschuhe, viele zerknüllte Zettel.
Und jetzt alle in die Taschen schauen und berichten. Was hat eigentlich eine Apothekerin, eine Informatikerin, eine Rettungsassistentin im Kittel? Schreibt das auch dem Doc Blog …
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Dieser Beitrag (von insgesamt 842) wurde am Mittwoch, 04. November 2009 um 21:25 Uhr veröffentlicht und unter der Kategorie
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Herrlich und so wahr.
Unsere Assis haben auch immer soviel Kram in den Taschen aber nie einen Kugelschreiber.
Wir Schwestern haben dann immer noch einen Schlüssel, den einige von uns allerdings am Schlüsselband um den Hals tragen. Eine hat immer das Stationshandy in der Tasche und wiederum andere noch die wichtige Handcreme.
Kommentar: Frauke
(6) – 04. November 2009 @ 21:51
Hahaha, Notärzte und Kugelschreiber in den Taschen? Guter Witz! Eher schwarze Löcher, die eben diese regelmäßig verschwinden lassen. Naja, gibt sicherlich auch Ausnahmen
Kommentar: Chris
(97) – 04. November 2009 @ 22:03
Wie denn, der Notarzt hat nur einen Kugelschreiber? Was macht er denn mit den ganzen anderen, die er immer den RAs abnimmt?
Informatiker außerhalb ihres Büros tragen meist mindestens einen USB-Stick mit sich rum. Ansonsten ist das individuell sehr unterschiedlich – wir haben ja aber auch keine so schicken Kittel, in denen man was verstauen könnte.
Kommentar: Benedicta
(282) – 04. November 2009 @ 22:11
Ich habe aber noch eine Klemme, Kippen, Feuerzeug, Edding und leider meist auch das mobile Stationstelllphon drin. Und jede Mege Schlüssel.
Kommentar: Kranker Pfleger
(183) – 04. November 2009 @ 22:14
Medizinstudent bei Chirurgie-Famulatur:
Stethoskop
Stauschlauch
Pflasterrolle
1-2 Mandrins
Diagnostiklampe
(manchmal Reflexhammer, auch auf die Gefahr hin, dass man von Chirurgen ausgelacht wird)
Notizbüchlein mit diversen Telefonnr., Infos etc.
Stationsplan
Kugelschreiber
Vierfarbkugelschreiber
Textmarker
Edding
Taschentücher
Müsliriegel
Kommentar: Claudia
(1) – 04. November 2009 @ 23:11
Also als Student hat man eigentlich alles dabei, was der Assistent hat und zusätzlich Kaugummi, Süßigkeiten, Arzneimittel pocket, diverse pocket cards, Viggos & Mandrins in allen bunten Farben, Butterflys, 5ml Spritze, kleines NaCl-Fläschen, EKG-Lineal, Goniometer und mehrere Zettel (z.B. Stationsbelegung) oder ein Notizbüchlein.
Kommentar: Ava
(61) – 05. November 2009 @ 08:36
Bei uns schreiben die NAs mit so tollen Computer-USB-Stiften auf speziellen Protokollen, daher bin ich (zur Zeit) im Beitz von 3 Kugelschreibern!
, mehrere Paar Einmalhandschuhe, Schlüssel und ein Taschenkalender/Notizheft
Zusätzlich in meinen Taschen:
Bargeld – für Brötchen, McDo, usw ,
Transportscheine und Einsatzprotokolle – jüngeren und älteren Datums,
Klebeband – nie gebraucht aber ganz hilfreich um mal kurzfristig den RTW der Kollegen lahm zu legen
Kommentar: rettungsassi
(1) – 05. November 2009 @ 09:13
Hm ich fühle mich jetzt diskriminiert. Ich würde ja gern dazu schreiben, was ein Informatiker in seinen Taschen hat.
Aber es wird ja nur nach weiblichen Informatikern gefragt!
Püh!
Ich antworte jetzt dennoch mal:
1 x Schlüsselbund für alle möglichen Serverschränke
)
1 x Zugangskarte für Türen
1 x iPhone
1 x Blackberry
1 x Füllfederhalter
1 x Zigaretten und Zippo (Ja ich bin Suchterkrankt
1 x Visitenkarten
Ja so ungefähr sieht es gerade in meinen Taschen (mit Jacke) aus!
Kommentar: DeserTStorM
(50) – 05. November 2009 @ 09:49
So, dann will ich auch mal meine Taschen leeren. Also, was hatte ich als … dabei?
1) Rettungsassistent
Kaugummis, Schere, Adapter für VTI, Kuli, Edding, Schreibblock
2) Assistent/Innere
Stauband, Stethoskop, Leitfaden, Arzneimittelpocket, Kulis, rote Nupsis, Müll, Schere, Lampe
3) Assistent/Anästhesie
Kuli, Handy, Stauband, Hörrohr
Kommentar: Doc Brown
(46) – 05. November 2009 @ 10:12
[...] 5. November 2009 | Autor: Chris Nachdem Doc Blog, Monsterdoc und auch die Kranke Schwester offenbart haben, was sich so in ihren (Kittel-) Taschen verbirgt, [...]
Pingback: Der Krangewarefahrer » Taschenkontrolle « – 05. November 2009 @ 12:54
Und hier findet man meine Liste:
http://www.pharmama.ch/files/In-der-Tasche.html
Kommentar: Pharmama
(92) – 05. November 2009 @ 14:09
Informatikerin:
- Badge
- SecureID
- I-Phone
Kugelschreiber brauchen wir nicht. Und die ganze Zetteliwirtschaft gibts auch nur im Outlook.
Kommentar: Denise
(1) – 05. November 2009 @ 14:35
Ich hab als Informatikerin und Studentin immer mein Handy (iPhone) in der Tasche. Als Informatikerin ist es praktisch, um unterwegs was online nachzuschauen, bei einem Kollegen nachzufragen, bei Firmen anrufen usw. Ab und zu hab ich noch den USB Stick oder die ext. Festplatte dabei, mitunter auch Ersatzgeräte, allerdings dann nicht mehr in der Tasche.
Als Studentin erweist sich das Handy ebenfalls als wertvoller Begleiter, um schnell die Vorlesungsunterlagen herunterzuladen, einen Begriff nachzuschlagen (Wikipedia), neu kennengelernte Leute gleich einzutragen, Notizen zu machen oder auch zu gamen / surfen, wenn die Vorlesung langweilig ist.
Kommentar: no0815girl
(2) – 05. November 2009 @ 14:57
Lebensmittelchemiestudent im 1. Semester:
Schutzbrille
Spintschlüssel
Taschentücher/Küchentücher
Ansonsten immer dabei, aber zu groß (und schwer) für den Kittel:
größeres Chemiebuch + 2 kleine Analysenbücher
Mappe mit Schreibzeug
Praktikumsanleitung und -infos
Kommentar: Alica
(1) – 05. November 2009 @ 15:23
So sehen die Taschen einer biomedizinischen Analytikerin aus:
http://quellfrisch.blogspot.com/2009/11/labormanteltaschen.html
Kommentar: SabrinaS
(8) – 05. November 2009 @ 16:06
Und hier nun der Inhalt eines echten Schwesternschülerinnenkittels: http://schwestertrauma.wordpress.com/2009/11/05/kittelkram/
Kommentar: Schwestertrauma
(11) – 05. November 2009 @ 16:10
Da ich als Angewandte Informatik -Studentin auch keinen Kittel hab, hier mal die Dinge die ich in meinem Rucksack für die BA hab:
Block, Mäppchen (ja wir schreiben auch noch per Hand, ich zumindest), Essen, Trinken, Geldbeutel, Taschentücher, diverse Zettel, Handy, Laptop mit Zubehör (wer hätte es gedacht), Parkausweis, Kalender, ausgedruckter Stundenplan. Das wars glaube ich, ein paar Kaugummis bzw. Süßigkeiten nicht zu vergessen.
Kommentar: DelfinStern
(2) – 05. November 2009 @ 18:15
Sehr aufschlussreich, wirklich. Am besten gefällt mir aber eindeutig der Vierfarben-Kugelschreiber und der “Müll” … Super.
Ich trage übrigens in meinen Kitteltaschen: … Nichts!
Kommentar: chefarzt
– 05. November 2009 @ 18:25
Selbst ich als Biotechnologische Schülerin habe einen Kittel. Inhalt:
- 2 Kugelschreiber (2 schwarze, damit man schön bunt malen kann…)
- Ein paar gefalltene Blätter zum Notizen machen
- Handy
- Schlüssel
- Schutzbrille
Aber: Ich mache das erst seit 2 Monaten, dafür hat sich schon einiges angesammelt…
Kommentar: Thea
(191) – 05. November 2009 @ 21:15
Wir haben im molekularbiologischen/biochemischen Labor das Modell “Hausarzt”. Kittel gibt’s für Dinge, die auch wir für zu waghalsig ohne halten. Radioaktivität und so. Aber man hat da ja sonst auch nicht wirklich mit Gefährlichem zu tun. Die Reagenzien sind meist harmlos, die Bakterienstämme ausserhalb dem Labor nicht reproduktionsfähig und auch nicht humanpathogen.
Kommentar: genpanscher
(1) – 05. November 2009 @ 21:52
[...] November 2009 in Klinikwahnsinn | Tags: Blogaktion, Kitteltasche, Monsterdoc Monsterdoc fragte gestern nach dem Inhalt der Kitteltaschen und weil ich solche Aktionen untereinander ganz [...]
Pingback: Kitteltäschchen « Zwischen Himmel und Erde – 05. November 2009 @ 22:06
Hab auch noch schnell mitgemacht: http://sternenmond.wordpress.com/2009/11/05/kitteltaschchen/
Kommentar: Sternenmond
(12) – 05. November 2009 @ 22:06
@thea: Ich würde die “Frenzelbrille” bevorzugen …
@genpanscher: Ich sehe, das Modell “Hausarzt” ist auch in Labors ein Trend des Herbstes.
Kommentar: chefarzt
– 05. November 2009 @ 22:32
[...] Dank an Cheffe Monsterdoc, der die interessante Frage in die Runde gestellt [...]
Pingback: Arztkittel wissenschaftlich betrachtet « Medizynicus – 05. November 2009 @ 22:36
.. *g* und leider werden die wichtigen medizinisch technischen Assistent/innen wieder mal vergessen.. *öhm* *räusper*
In meiner Kitteltasche befindet sich ein Stauschlauch, Desinfekt, Kulis, ein bis zwei Telefone, und diverse Zettel…Schlüssel, und viele, viele Keime..
Kommentar: Petra
(12) – 05. November 2009 @ 23:04
guck ich mal grad: taschentuch, kleingeld (wenig, woher auch?), evtl handy, stethoskop lässig um den hals – wir kinderdoks tragen in praxi keine kittel.
anders auf dem schreibtisch – aber das ist eine andere geschichte und sollte ein anderes mal erzähl werden.
Kommentar: kinderdok
(6) – 06. November 2009 @ 11:13
[...] eben habe ich einen ähnlichen Beitrag beim Monsterdoc-Blog gelesen und kann ebenfalls einiges über “Tascheninhalte” erzählen, allerdings von [...]
Pingback: Inhalte v. Pflegetaschen « der Pflegeblogger – 06. November 2009 @ 13:08
@petra: Die Keime machen den Kittel dann schwerer …
@kinderdok: Stimmt, als nächstes kommen dann die Schreibtische an die Reihe, dann die Fahrräder …
Kommentar: chefarzt
– 06. November 2009 @ 13:51
Ich will auch, ich will auch!
Tiermedizin-Studentin, Famulatur in der Rinderklinik:
- Fieberthermometer (das wichtigste überhaupt!!)
- mehrere Kulis (findet man eh nie wieder)
- Einmalhandschuhe
- Rektalisierungshandschuhe
- mehrere Kanülen (gelb und rosa, das muss ja das stehen lohnen!)
- Urinröhrchen
- Mandrins, evtl noch ne Braunüle
- Perkussionshammer und Plessimeter (Ups, das muss noch zurück in den Untersuchungswagen…)
Das Stethoskop passt da beim besten willen nicht mehr rein, sondern wird elegant um den Hals geschlungen und unter der Schürze versteckt, in der Hoffnung, dass es so sauber bleibt…
Wir sind eh immer so untere der Schürze begraben, dass es nicht einfach ist, an die Kitteltaschen zu kommen…
Kommentar: Insa
(5) – 06. November 2009 @ 15:44
@insa: Jetzt muss Du aber mal erklären, für was man ein “Plessimeter” braucht? Übrigens freue ich mich über den ersten “veterinär-medizinischen” Kommentar.
Kommentar: chefarzt
– 06. November 2009 @ 19:44
[...] ich heute abend doch zufällig auf diesen Monsterdoclink gestoßen, hab herzhaft über den Kitteltascheninhalt der unterschiedlichen Fachkollegen gelacht, [...]
Pingback: Tagebuch eines Arztes II » Blog Archiv » Zeigt her eure Kitteltaschen… – 06. November 2009 @ 19:53
Aber sicher doch… da kann ich einmal mit Wissen glänzen:-)
das Plessimeter (guckts euch bei Wiki an) verstärkt quasi den Schall des Perkussionshammers. Bei Rindern nutzt man das zur Eingrenzung des Lungenfeldes (zu klein = Pneumonie?, zu groß = Emphysem?) und zur Kontrolle der Leberdämpfung (Wenn nicht da = rechtsseitige Labmagenverlagerung, quasi DER Grund für die Einlieferung einer Milchkuh in die Klinik)
Deswegen gehört die Lungen-/Leberperkussion zu den StandartUS beim Rind.
Kommentar: Insa
(5) – 06. November 2009 @ 22:33
Beutelschneider….
Der Chefarzt guckt in seine Kitteltaschen. Ich auch:
In meiner Brusttasche befinden sich roter und blauer Kugelschreiber (ein Geschenk meiner Station zu meinem Examen 1996), ein Edding, mal……
Trackback: Ulf - Mehr oder minder täglich Privatkram – 06. November 2009 @ 23:00
[...] Der Monsterdoc ruft in seinem Blog zu einer Aktion auf! Wer hat was in seinen Taschen? [...]
Pingback: "Taschentest 2009" - retterweblog.de – 07. November 2009 @ 01:49
Da hab ich doch mal gleich mitgemacht…
http://retterweblog.de/index.php?/archives/58-Taschentest-2009.html
Kommentar: Daniel
(6) – 07. November 2009 @ 01:50
Als Chemielehrerin hab ich nur bei wirklich gefährlichen Versuchen einen Kittel an. Und dessen Tasche enthält eine Schutzbrille und einen Spatel.
Und keine Keime.
Er hängt ja im Labor, dort hält sich nichts lebendiges
Kommentar: crococ
(16) – 07. November 2009 @ 14:31
[...] es geht um den Inhalt der Kitteltasche – das möchte der Monsterdoc gerne wissen und viele haben ihren Inhalt [...]
Pingback: Offenbar uns deinen Tascheninhalt | Herr Pfleger – 07. November 2009 @ 14:42
@insa: Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie Martin der Tierarzt das Plessimeter auf den Patienten anwendet … Wieder was gelernt.
http://www.monsterdoc.de/2009/martin-der-tierarzt-faehrt-notarzt/
@croco: Die Chemikalien verhindern die Verkeimungen …
Kommentar: chefarzt
– 07. November 2009 @ 16:51
Ich stell mir gerade vor, wie Martin der Tierarzt den Patienten dann hektisch auf dem Rücken wälzt und ihm immer wieder in den Bauch sticht, um den Labmagen zurückzuverlagern, zu entgasen und anzuheften…
dafür wirst du aber garantiert neidisch, wenn du die 5kg-Säcke CTC bei Martin im Kofferraum bewunderst.
aber um martin wirklich zu verstehen musst du dir mal das angucken: http://tinarisch.sebjo.de/home/tinarisch/VetMedRulz/ (ganz, ganz unten…)
Kommentar: Insa
(5) – 07. November 2009 @ 17:38
Cool, daß hier die Diskussion weitergeht, aber so richtig habe ich noch nicht gefunden, was in meiner Tasche fehlt.
Was ich noch vergessen habe, sind Röntgendosimter (draußen an der Tasche, zählt also nur halb) und ab und zu mein Funk.
Doc Blog
Kommentar: Doc Blog
(7) – 08. November 2009 @ 13:12
@doc blog: Da hast Du was losgetreten! Offensichtlich ist es doch interessant in anderer Leute Taschen hineinzugucken …
Kommentar: chefarzt
– 08. November 2009 @ 13:56
Ich bin mir sicher, dass “meine” Assistenzärztin (Psychiatrie) mehr in ihren Kitteltaschen hat als nur den Schlüssel und ein paar Zettel. Aus dem Kopf erinnere ich mich an: Kulis in mehreren Varianten, eine Lampe, Klebezettel, TicTac.
Ich hätte ja auch gerne Kitteltaschen, aber auf der anderen Seite bin ich froh, dass ich als Psychologin keine Kittel habe. Müssen Kuli und Schlüssel eben in die Hosentasche.
Kommentar: Barbara
(4) – 08. November 2009 @ 18:46
@barbara: Nun gut, als Psychologin braucht man nicht so viel Diagnostik-Materialien …
Kommentar: chefarzt
– 08. November 2009 @ 22:32
So ich als Krankenschwesterazubine leere auch mal meine Taschen:
3 nuppis
1 Rolle Leuko
Stationsplan
2 Einmalpikser zum BZ-Messen
2x Honig(<–vom Frühstück abgestaubt)
Schlauchklemme
genau einen Kugelschreiber
Schere
Pulsuhr
Spindschlüssel
1 Tupfer
Zigaretten, Kaugummi, Feuerzeug hab ich in meiner Strickjacke
Kommentar: Sylvia
(25) – 10. November 2009 @ 20:11
@sylvia: Was sind eigentlich Nuppis?
Kommentar: chefarzt
– 10. November 2009 @ 20:46
kombistopfen
Kommentar: Sylvia
(25) – 10. November 2009 @ 20:49
Alles klar, die braucht man immer
Kommentar: chefarzt
– 10. November 2009 @ 20:50
Also, ich hab letztens n Tacker und Tesafilm in der Kitteltasche einer Stationsschwester gesehen.
Kommentar: premiumpatientin
(17) – 10. November 2009 @ 21:08
@premiumpatientin: Tacker? Für was? Konntest Du es herausfinden?
Kommentar: chefarzt
– 10. November 2009 @ 21:24
Assistent im 3. Jahr, Chirurgie
Teilweise 2 Handys (Station und Rettungsstelle)
2 Kulis
Stationsliste! ohne die geht garnix, quasi Hiernersatz
Medipocket (in letzter Zeit nicht mehr)
Keycard für Zugang zum Arztzimmer, Op, etc
ne laminierte Karte mit Antibiotikadosen bei definierten Krankheitsbildern, ausgegeben vom CA
Kommentar: Wolfie
(1) – 10. November 2009 @ 21:50
@wolfie: Schon deutlich reduziert im Vergleich zum 1.Jahr.
Kommentar: chefarzt
– 11. November 2009 @ 19:50
@ cheffe: Ich bin bir nicht sicher, aber ich glaube, sie tackert damit mehrseitige Entlassungsbriefe zusammen. Frage bleibt natuerlich, warum man den Tacker ueberall mit hinnehmen muss. Es fliegen schliessich nicht ueberall Krankenbriefe durch die Gegend. Machen die Chirurgen nicht manchmal auch sowas wie Tackern, so statt zunaehen? VIelleicht duerfen das Schwetsern jetzt auch schon (die duerfen im Krankenhaus meines Vertrauens naemlich seit neustem Braunuelen legen).
Kommentar: premiumpatientin
(17) – 11. November 2009 @ 21:04
@premiumpatientin: Die Tacker im OP sind aber Einmaltacker und … steril. Die Schwestern haben offensichtlich vermehrte Kompetenzen dort.
Kommentar: chefarzt
– 11. November 2009 @ 22:09
@premiumpatientin: ganz klar, weil er sonst wegkommt. Alles, was man nicht ständig bewacht, kriegt Füße…
Kommentar: Benedicta
(282) – 11. November 2009 @ 22:34
@ cheffe: echt, steril? Das ist ja schon fast MRSA-diskriminierend!
Kommentar: premiumpatientin
(17) – 11. November 2009 @ 22:36
@benedicta: Deswegen sind ja auch die Kulis im Rettungswagen so überdimensional.
@premiumpatientin: Keine Angst, der überlebt einiges …
Kommentar: chefarzt
– 11. November 2009 @ 22:49
So, lasst ma gucken…
Als Informatiker fall ich glaub ich ziemlich gut in den Durchschnitt *mal eben meine Taschen durchwühl*
Hosentasche links:
1 USB-Stick, 1 Gasfeuerzeug, 1 Zippo, 1 Kabel Klinke auf Cinch (is wohl ma irgendwann irgendwo übrig geblieben)
Hosentasche rechts:
1 Handy (und wehe das ist woanders… dann werd ichs tagelang nicht finden)
Beintasche links:
1 viel zu großer Schlüsselbund (und ab und an mal ne Flasche Wasser…
Beintasche rechts:
1 Beutel Tabak, 1 Tüte Filter, 2 Päckchen Papers, mein Firmenausweis
Im Rettungsdienst… schwierig, das muss aus dem Kopf gehen.
Jacke Innentasche:
Diverse (Notiz)zettel, mein Handy
Jackentasche links:
meistens nichts – irgendwann is dann doch mal gut
Jackentasche rechts:
ab und an mal ein Leitfaden (wenn ich ihn nicht vergesse, und das passiert oft – geht halt doch meistens ganz gut ohne)
Hosentasche links:
1 Zippo
Hosentasche rechts:
Latexhandschuhe in wechselnder Menge
Beintasche links:
1 Beutel Tabak, 1 Beutel Filter, Papers
Beintasche rechts:
1 Diagnoselampe, 1 Kugelschreiber, 1 Edding
Bei Sanitätsdiensten…
quasi das selbe wie im Rettungsdienst, nur das in der rechten Jackentasche nun kein Leitfaden sondern eine mehr oder weniger übersichtliche Anzahl an Rückenschildern zu finden ist.
Kommentar: anguis
(2) – 12. November 2009 @ 16:48
@anguis: Der Beutel Tabak gehört demnach zur Grundausstattung …
Kommentar: chefarzt
– 12. November 2009 @ 20:27
[...] 2009 Kommentieren Kommentare lesen Die Kranke Schwester tut es, der Krangewarefahrer tut es, der Monsterdoc tut es und Ulf tut es [...]
Pingback: Meine Kitteltasche « INTensivling – 14. November 2009 @ 07:10
@chefarzt: Raucher bleibt Raucher, ganz egal in welcher momentanen Funktion
Kommentar: anguis
(2) – 16. November 2009 @ 17:13
Im Prinzip trifft das den Nagel auf den Kopf!
Die ganzen lustigen Assistentchen bei uns haben den größten Mist in Ihrem Taschen, sodass ich mich ab und zu frage was Sie eigentlich alles genau tun … ausser Ihrem Job!
Die vielen Kullis kann ich aber auch nicht nachvolllziehen
Wie chris gesagt hat: Die meisten Ärzte die ich kenne haben eher schwarze Löcher, soviel wie bei denen verschwinden zu scheint.
Kommentar: oberarzt
(2) – 18. November 2009 @ 18:49
Aus der Newsgroup de.etc.notfallrettung hat Bernhard mal sehr passend den Tascheninhalt der Verschiedenen Notfallrettertypen zusamengestellt:
Stufe I =
- Gürtel: 2 Handys, Piepser, Blutdruckmessgerät, Laryngoskop,
Schere (aber nicht irgendeine, nein: eine Gipsschere oder
ein Mini-Bolzenschneider), dazu ein Gurtmesser und eine
Maglite 3D, Leatherman-Toolset.
- Jacke: Viggo grau/weiss/grün, Viggo-Pflaster,
Stauband (natürlich ein teures Prämeta), LED-Pupillenleuchte,
Reflexhammer, Notfalltaschenbuch, Kindernotfall-Scheibe oder
Messband (für Medikamentendosierung), Einmalhandschuhe,
10ml-Spritze, sterile Mullkompressen, Dreiecktuch (original-
verpackt), Notizzettel und Kugelschreiber (für Patientendaten
und Einsatzmanagement).
- Rückenaufschrift: “RETTUNGSASSISTENT” (schwarz auf Reflexite-gelb)
- Motto: “Einsatz ist Geil!”
Stufe II =
- Gürtel: 1 Handy, Tache für Diensthandy, Piepser am Gürtel
(Schere auch, irgendein Plastikding).
- Jacke: Stauband (mit Werbeaufdruck), Pupillenleuchte
(mit Werbeaufdruck), Notfalltaschenbuch, Einmalhandschuhe,
Dreiecktuch (zum Tragering gebunden), Keil für Eingangstüren,
Notizzettel und Kugelschreiber (für Patientendaten).
- Rückenaufschrift: “RETTUNGSDIENST” (schwarz auf Scotchlite-silber)
- Motto: “Wo ich bin, ist vorn!”
Stufe III =
- Gürtel: 1 Handy, Schere (billig und gut aus dem Baumarkt) -
Piepser und Diensthandy trägt der Zivi bzw. Kollege der Stufen I/II.
- Jacke: Servietten mehrerer Schnellrestaurants, Taschen-
tücher (zT. benutzt), Kaugummi (zT. uralt), Stauband (mit Aufschrift
“Eigentum Intensiv”), Pupillenleuchte (mit Aufschrift “Christoph XY”),
Einmalhandschuhe. Viele Einmalhandschuhe. Werbeflyer für Pizzaria.
Notizzettel und Kugelschreiber (für Pizzabestellungen der Kollegen).
Noch mehr Einmalhandschuhe.
- Rückenaufschrift: kaum mehr lesbar
- Motto: “Das habe ich alles schon mal gesehen…”
Stufe IV =
- Gürtel: verdeckt vom Bauch
- Jacke: braucht keine
- Rückenaufschrift: gibt’s nicht.
- Motto: “Das haben wir früher auch nicht gebraucht…”
Kommentar: Manuel
(2) – 10. Dezember 2009 @ 11:42
@manuel: Stufe I ist eher für einen Katastropheneinsatz gerüstet, oder?
Dann bin ich bei Stufe IV, mal abgesehen vom Bauch …
Kommentar: chefarzt
– 10. Dezember 2009 @ 14:57
Ich bin irgendwo zwischen II und III anzusiedeln
Kommentar: Manuel
(2) – 10. Dezember 2009 @ 18:41
[...] im letzten Jahr wurden verschiedene Fragen geklärt, wir haben erfahren, was Ärzte und Pfleger in ihren Taschen tragen, der Chefarzt fragte nach der Hausapotheke von jedermann und hier wurde darüber diksutiert, wer [...]
Pingback: Doctors Blog » Blog Archive » Projekt: Arzttasche 2011 – 17. Dezember 2010 @ 14:57