Wer ist neben dem Anästhesisten am lockersten im OP und Aufwachraum? Na klar, der Gaspfleger, bzw. -schwester. So hat aber auch der Mitarbeiter jenseits des grünen Vorhangs, nachdem er den Patienten sanft schlafen gelegt hat, mit Müdigkeit und Zeitvertreib während der laaaangen OP-Pausen zu kämpfen.
Charaktereigenschaften:
Locker, immer zu Spässen aufgelegt. Hilfsbereit. Da er ja sehr viel Zeit hat, kann er die Operateure unterstützen, indem er das Licht richtig einstellt, die ohnmächtig gewordene Praktikantin wieder aufrichtet und schon mal Kaffee vorbereitet. Während der Narkoseeinleitungsphase hingegen ist sein Verstand messerscharf. Die Spritzen mit den Einschlaf-Drogen sind penibel aufgezogen, um sie dem leitenden Gasmedizinmann in sein Holster zu stecken, der sie dann anschliessend auf den operationswilligen Menschen anwenden kann.
Wie kann man eigentlich im OP die einzelnen Herrschaften unterscheiden?
Der Anästhesiepfleger bildet mit dem Anästheten zusammen im Gegensatz zu allen anderen Disziplinen der Medizin (!) wirklich eine Einheit und ein Team. Daher sind sie im OP kaum voneinander zu unterscheiden. Böse Zungen behaupten, der Drogenarzt ist lediglich der Maler der oftmals sehr künstlerisch angehauchten Narkoseprotokolle (die übrigens eh keiner lesen kann!) und alles andere macht der Pfleger.
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Der Gaspfleger!!!!!!!!!!!
Ist das GEIL!!!
Ich musste so lachen…herrlich….
Ich kenne da jemanden…zu dem sage ich ab jetzt Gaspfleger und gebe dem den Link zu diesem Beitrag hier!!
Gruß:
Physioblogger
Kommentar: Physioblogger
(26) – 12. Januar 2009 @ 22:40
Hihihi, da möchte man mal Mäuschen dabei sein, und dann die Dialoge … *gmpf*
Wobei ich intraoperatives Aufwachen nicht so lustig empfand, konnte es aber keinem mitteilen, war ja motorisch stillgelegt.
Kommentar: Merapi
(102) – 12. Januar 2009 @ 22:53
@merapi: Aber Schmerzen hattest du hoffentlich keine, oder?
Kommentar: EarlMobile
(109) – 12. Januar 2009 @ 23:14
Vielen Dank!
Wieder mal auf den Punkt gebracht
lg, Gaspfleger A.
Kommentar: Albert
(17) – 13. Januar 2009 @ 06:11
@earlmobile:
nö, nix gemerkt, ich war nur erschrocken, weil ich nicht (selber) atmen und das keinem mitteilen konnte konnte
Kommentar: Merapi
(102) – 13. Januar 2009 @ 07:48