In der Rubrik “Ärztetypen” hatte ich ja schon einige Mediziner der verschiedenen Fachrichtungen beschrieben. Bislang drückte ich mich aber, über den gemeinen Frauenarzt zu schreiben. Doch es hilft alles nichts, die Liste muss vervollständigt werden, und da gehört nunmal der Anti-Männer-Arzt dazu.
Charaktereigenschaften:
Reicht von nervös bis unglaublich ruhig. Hat einen kontinuierlichen Blick für den Ober- und Unterleib der weiblichen Mitmenschen. Oftmals einfühlsam bei heiklen medizinischen Themen. Empfänglich für posierliche Tierchen (IGEL). Beim Stichwort “Notsektio” haben 100m-Sprinter oftmals das Nachsehen. Immer im Dienst. In einer Frauenarztpraxis wird ein dicker Bauch gern gesehen.
Hingegen ein Vorurteil:
Gynäkologen sind, gemäss der bekannten Ärzte-Serien der achtziger Jahre, jung – hübsch – dynamisch und männlich. Falsch. Sie sind in der Regel älter – mässig aussehend – grauhaarig und … weiblich. Daher beim nächsten Vorsorgetermin nicht enttäuscht sein. Ist vielleicht besser so.
Wie machen Sie sich bei Ihrem Frauenarzt beliebt?
Indem Sie eine Frau sind.
Wie machen Sie sich dort unbeliebt?
Indem Sie ein Mann sind. Ausnahme: in Begleitung der schwangeren Frau.
Spitznamen für Gynäkologen:
Höhlenforscher, Anti-Männer-Arzt, Non-Urologe, Frauenversteher, Frauenschwarm, Männerverachter, Schwangerenflüsterer, King of IGEL.
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…man erkennt ihn an der Armbanduhr in der Ellenbeuge
Kommentar: Hans
(2) – 09. August 2009 @ 12:15
@hans: Muss ich mal drauf achten, ist mir bisher nicht bekannt gewesen. Ist die Uhr dann automatisch immer steril?
Kommentar: chefarzt
– 09. August 2009 @ 12:29
nein, soweit ist es noch nicht gekommen… aber vielleicht ist es eine uhr mit vibrationsalarm, zum ausschluss vaginaler parästhesien?
Kommentar: hans
(2) – 10. September 2009 @ 15:58