Dieser befasst sich mit dem sogenannten Fahrgestell des Körpers: Knochen, Muskeln, Sehnen. Ein häufig besuchter Facharzt, denn vor allem Wirbelsäulenbeschwerden sind sehr häufig und eindeutig Volkskrankheit. Mit welchen Dingen befasst sich nun ein Knochenarzt täglich, wie sieht er aus und vor allem, wieviel verdient er?
Charaktereigenschaften:
Calciumärzte gelten als smart, gut aussehend und zielstrebig. Sie optimieren Praxis und Krankenhaus und holen finanziell das Beste aus ihrer Situation heraus. Nachteil: Sie sind kaum zu Hause anzutreffen, dafür steht aber auch oftmals ein Sportwagen oder SUV (Super unsinniges Vehikel) vor der Tür. Noch! Denn das 2009er Regelleistungsvolumen treibt auch den Orthopathen die Tränen in die Augen.
Welche Krankheiten behandelt er täglich?
Er pendelt zwischen den Behandlungszimmern, dabei sieht er Lumbagos (Hexenschüsse), Bandscheibenvorfälle, Haxnbrüche, schiefe Becken, schiefe Wirbelsäulen, schiefe Blicke, genau. Aber dafür ist er ja da, denn Orthopäde heisst: Gerade-Heranziehen. Natürlich nicht auf Streckbänken.
Was für Piercings verpasst Ihnen Ihr Orthopäde?
Sie wollen ein besonders interessantes und grosses Piercing? Dann sind Sie beim Orthopanda genau richtig. Wie Prinzess schon berichtete, trägt man heutzutage Piercings IM Körper. Das ist hip! Sie haben die Wahl: Titan, Zement, Hybrid … Da ist für jeden was dabei.
Wie können Sie Ihren Orthopäden beeindrucken?
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Orthopäden? Sind das nicht diese grobschlächtigen Kreaturen, die ihren Rang im OP durch die Größe ihres Hammers und die Umdrehungszahl ihrer Knochensäge entscheiden? Sind das nicht diese verkannten Fleischer, die jedes Gelenk des menschlichen Körpers innerhalb von nicht mehr als 10 Minuten operativ eröffnen können? Sind das nicht auch diese Ärzte, die bei jedem Zipperlein – sei es Plattfuß oder Schnupfen – Einlagen für die Schuhe verschreiben?
Die find ich unheimlich.
Kommentar: EarlMobile
(109) – 19. Februar 2009 @ 16:34
Du wirst mal später Gasmann, stimmts?
Kommentar: chefarzt
– 19. Februar 2009 @ 20:59
Ne Kardiologie wär super.
Aber bis es soweit ist, hab ich meine Meinung bestimmt drei Mal geändert…
Kommentar: EarlMobile
(109) – 19. Februar 2009 @ 21:28
Richtig. Meine Abfolge der Fachrichtungen war:
Chirurg, plastischer Chirurg, Chirurg, Psychiater, Anästhesist, HNO, Internist, Chirurg, Orthopäde, Allgemeinarzt … fertig, oder?
Kommentar: chefarzt
– 19. Februar 2009 @ 21:33
Ich find gynäkologen schlimmer…*zugeb*
Kommentar: Prinzzess
(17) – 19. Februar 2009 @ 21:36
Gynäkologe stand auf meiner Wunschliste stets ganz unten
Kommentar: chefarzt
– 19. Februar 2009 @ 21:38
Na da hast du ja ne ganze Odyssee hinter dir.
Ich könnte aber jetzt schon wetten, wer von meinen Kommilitonen später mal eine Karriere in der schneidenden Zunft einschlagen wird. Basiert zwar auf Klischees, aber das ist mir egal.
Mit einigen Fachrichtungen wie etwa Augenheilkunde, Gynäkologie oder Sozialmedizin könnte ich mir aber auch niemals anfreunden. Da müsste mir ja was fehlen.
Kommentar: EarlMobile
(109) – 19. Februar 2009 @ 22:11
Ist nicht gesagt. ich habe neulich nach vielen Jahren wieder Kollegen getroffen, von denen ich damals 100% überzeugt war, dass diese Star-Chirugen werden, und nun … Hausarzt, hehehe
Kommentar: chefarzt
– 19. Februar 2009 @ 22:16