Ein neuer Name für einen bekannten Beruf: Der Krankengymnast? Physioblogger erläuterte kürzlich in seinem Artikel “Ich bin kein Krankengymnast” die Hintergründe für eine neue Ära dieses Gesundheitsfachberufes. Wie sieht er nun aus, der Physiotherapeut, wo spielt er Golf und trägt er einen Schnautzer? Wichtige Fragen, die ich einmal näher beleuchten will.
Charaktereigenschaften:
Dynamisch, aufgeschlossen, interessiert sich ständig für neue Techniken und Fortbildungen. Sanguiniker. Kann sich gelegentlich aber auch in Dinge verrennen und wird dann zum Choleriker. Liebt seinen Beruf über alles, und das muss er auch, er hat ja schliesslich ordentlich Kohle in seine Ausbildung investiert.
Das Outfit ist stets sportlich angehaucht, braungebrannter Teint. Oftmals Turnschuh- und Polohemdträger. In vielen Bereichen sind die PETs den Ärzten, im speziellen Orthopäden, haushoch überlegen. Schon lange kein “Helfer” des Arztes mehr sondern vielmehr ein “Partner”. Anatomie ist sein Ding, hier kennt er jedes Sehnchen und jeden Mucki im Leibe.
Liebt es den Patienten schwitzen zu sehen und ihm Fortschritte abzuringen. Schont sich nie und ist gnadenlos, vor allem zu sich selbst.
Spitznamen für Physiotherapeuten:
Krankengymnast, Masseur, Quäler, Streckbankexperte, Mr.Polohemd.
Was tut er eigentlich den ganzen Tag?
Golf spielen, Schmarrn …, natürlich seine Patienten traktieren, manipulieren, drainieren, massieren, mobilisieren, mittels oftmals geheimer physiotherapeutischer Techniken, auf die ich nicht näher eingehen möchte. Er hilft häufig Menschen mit orthopädischen Leiden, wie Wirbelsäulen-Aua oder mobilisiert sie wieder nach Unfällen. Aber auch viele andere Erkrankungen fallen in seinen Wirkungskreis.
Trägt er einen Schnautzer?
Ja, das würde mich jetzt auch mal interessieren. Also ich zumindest kenne keinen …
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Hallo Monsterchen,
ich muss sagen, trifft voll zu!!!
Aber einen Schnauzer habe ich nicht.
Werde in ein paar Tagen mal auf diesen Beitrag verlinken. Nur stehen immoment meine Patienten mehr als Schlange.
Husch isser weg und schon wieder an der Behandlungsbank!!
Gruß:
Physioblogger
Kommentar: Physioblogger
(26) – 15. April 2009 @ 17:03
Und wenn man die sportlich-durchtrainierten Physiotherapeuten sieht, wenn man, nach überstandenem Unfall sich langsam wieder körperlich zu ertüchtigen beginnt, fühlt man sich so richtig insuffizient. Aber mir hat das wunderbar geholfen. Lob an Deine Kollegen, Physioblogger.
Aber das mit den Orthopäden kann ich bestätigen ….
Aber mal eine Frage: Ich habe bisher immer nur ziemlich junge Physiotherapeuten gesehen. Was passiert eigentlich mit denen jenseits der 50?
Oder ist es so, dass hier in letzter Zeit so viel Bedarf war, dass viele diesen Beruf ergriffen haben?
Kommentar: merapi
(102) – 15. April 2009 @ 17:32
@physioblogger: Schade, wegen dem Schnautzer mein ich.
@merapi: Die sehen immer vital und jugendlich aus, auch noch mit 67 Jahren.
Kommentar: chefarzt
– 15. April 2009 @ 20:21
Also ich kenne einen mit Schnautzer. War auch Polohemdträger.
Kommentar: Kirsten
(1) – 15. April 2009 @ 23:17
@merapi:
Naja…deine Fragen rund um die Physiotherapie kannst du ja ab heute in meinem Blog direkt stellen. Ich werde Sie dann versuchen zu beantworten:
http://physiotherapeuten.wordpress.com/frag-den-physioblogger/
(Ich hoffe ein wenig Werbung für mein neues Feature ist unter diesem Beitrag erlaubt!!)
Gruß:
Physioblogger
Kommentar: Physioblogger
(26) – 15. April 2009 @ 23:39
@kirsten: Na also, geht doch
@physioblogger: Selbstverständlich, fragt ihn, den Streckbankexperten.
Kommentar: chefarzt
– 16. April 2009 @ 17:49
Genau, ich kannte auch einen Schnautzbart und Polohemd tragenden Physiotherapeuten. Und natürlich das Goldkettchen am Handgelenk. Überhaupt sind die mir unheimlich. Die geben mir immer das Gefühl, ich wär total unsportlich.
Kommentar: EarlMobile
(109) – 16. April 2009 @ 19:56
Ich fands bei den Physios eher immer arg unangenehm das die so gar keine Scheu kannten halbnackt durch die Schule zu hüpfen *graus*
(daran konnte man Ergos, Physios und Altenpfleger allerding wunderbar unterscheiden *g*)
Kommentar: neurotoxin
(1) – 19. April 2009 @ 20:07
@earlmobile: Da muss man mithalten können.
@neurotoxin: Diese Unterscheidungsmöglichkeit ist mir völlig neu, gibts da mehr davon?
Kommentar: chefarzt
– 19. April 2009 @ 20:38