Die Hände der Ärzte
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Frauen achten bei Männern scheinbar hauptsächlich auf die Hände, meint Schwester Trauma. Häufig seien diese bei Ärzten nicht schön anzusehen. Mögliche Gründe: Peinigung durch Desinfektionsmittel, ungünstige anatomische Varianten oder schlicht mangelnde Pflege? Achten Sie also unbedingt das nächste Mal auf die Hände Ihres Arztes.
- Chirurg: Dicke, wurstige Grabscher. Steckt viel Kraft dahinter. Oft ekzematöse Haut, Risse.
- Gynäkologe: Kleine, schmale, filigrane Fingerchen zur Untersuchung in heiklen Körperregionen.
- Internist: Dynamisch, ruhige, schlanke Finger. Denkt lieber, statt zu handeln, daher oftmals gepflegte Flossen.
- Krankenschwester: Kleine oder grosse, Wurst- oder Knilchfinger, oft aber auch trocken, doch immer gepflegt.
- Masseur: Massive Pranken, bärengleich, doch sanft zugleich.
- NERD: Schmale, käsige Greiflinge. Können ausser Tippen nicht viel.
- Anästhesist: Atrophe Hände aufgrund geringer Tätigkeiten im OP.
- Orthopäde: Kräftige Handapparate, kann einen Nagel mit dem Daumen in die Wand schlagen.
- Medizinstudent: Chronische Schwellung der PIP-Gelenke der Mittelfinger (vom Klopfen bei Ende der Vorlesung)
- Psychiater: Geschmeidige Greifer, muss schliesslich nur einen Stift in der Hand halten können.
- Hausarzt: Hypertrophierte Händchen-Muskulatur aufgrund des vielen Geldzählens in der Praxis (nicht das eigene Geld!)
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- Keine weiteren Artikel diesbezüglich
Dieser Beitrag (von insgesamt 473) wurde am Mittwoch, 25. November 2009 um 21:47 Uhr veröffentlicht und unter der Kategorie
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Und wie stehts bei Rettungsdienstler?
Ach ja ein HNO-Arzt wär doch auch spannend…
Kommentar: ämpee
(111) – 25. November 2009 @ 22:09
Witzig, gerade war ich auf Deinem Blog.
Der gemeine Rettungsdienstler: Schwarzer Rand unter den Fingernägeln gehört ein bisschen zum guten Ton. “Hatte heute schon ein Polytrauma im Wald !” …
HNO-Arzt: Aufgrund des beschränkten Einsatzgebietes sind die Finger endoskopisch geformt, um besser in die verschiedenen Kopföffnungen zu gelangen …
Kommentar: chefarzt
– 25. November 2009 @ 22:14
hihi… Dankeschöööön
Kommentar: ämpee
(111) – 25. November 2009 @ 22:27
Hmm… ich glaub, du kennst nicht genügend Nerds
“Schmale, käsige Greiflinge. Können ausser Tippen nicht viel.”
Das muss ich doch glatt korrigieren:
” Durchtrainierte, sehnige Finger, die in Lichtgeschwindigkeit in die Tasten hauen. Häufig Sehnenscheidenentzündung*, da die Handgelenke sich quasi nie vom Notebook lösen. ”
*Sehr spannend, was mir die Rechtschreibprüfung meines Browsers anstelle von “Sehnenscheidenentzündung” anbietet: Mittelohrentzündung, Kehlkopfentzündung, Lebensentscheidend, Normungsentscheidung. WTF?
Und wenn ich schonmal dabei bin: “außer” schreibt man auch nach neuer Rechtschreibung mit “ß”. Das ist schließlich ein laaanges “au”
Kommentar: Benedicta
(270) – 25. November 2009 @ 23:41
Ich möchte meinen, so manch einen Mediziner erkennt man auch an der Mikroflora seiner Greiforgane: Pseudomonas aeruginosa oder Acetinobacter: muss jemand von der Intensivstation sein; Shigellen oder Yersinien: ein Magen-Darm-Doktor, keine Frage; Pneumocystis: das könnte der Hämatologe sein.
Kommentar: EarlMobile
(109) – 25. November 2009 @ 23:47
Atrophierte Anästhesistenhände? Schon möglich … Allerdings starker Arm der dominanten Hand zwecks häufigem Intubieren
Kommentar: lupo
(2) – 26. November 2009 @ 00:46
Hm da werde ich doch beim nächsten Arztbesuch mal auf die Hände achten und prüfen ob das alles stimmt
Aber gut geschrieben.
Kommentar: DeserTStorM
(50) – 26. November 2009 @ 09:35
Hihi… das mit den Medizinstudenten-Händen… herrlich
Kommentar: emergencygirl
(11) – 27. November 2009 @ 14:17
@benedicta: Ausser es ist gerade kein “ß” vorhanden …
@earlmobile: An den Keimen werdet Ihr sie erkennen … Wie sehen eigentlich Deine Hände aus?
@desertstorm: An den Händen sollt Ihr sie erkennen ..
@lupo: Intubieren geht doch locker von der Hand, reine Übungssache …
@emergencygirl: Achte das nächste Mal drauf!
Kommentar: chefarzt
– 27. November 2009 @ 14:46
‘Ausser es ist gerade kein “ß” vorhanden …’
Finde das Paradox *ggggg*
Kommentar: Benedicta
(270) – 27. November 2009 @ 21:04
@benedicta: Wieso? Ist nicht die ganze Rechtschreibung paradox?
Kommentar: chefarzt
– 27. November 2009 @ 22:29
neee. nicht die ganze
Kommentar: Benedicta
(270) – 27. November 2009 @ 23:09
@ lupo: Mir hat man beigebracht, dass man in der Anästhesie das Laryngoskop als Rechtshänder mit links hält, also kräftiger linker Arm mit Pranke dran und dürrer rechter dessen Hand höchstens Schreibschwielen von den Anästhesieprotokollen hat.
Und die Neurologen, klopfen die sich eigentlich mit der Zeit die Finger breit mit dem Reflexhammer?
Kommentar: Felida
(1) – 12. Dezember 2009 @ 00:35
@felida: Manche klopfen die Reflexe auch nur noch mit der Hand (ohne Hammer). Geht auch, und sieht nicht so gewalttätig aus …
Kommentar: chefarzt
– 12. Dezember 2009 @ 19:45