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Die Internet Sucht

Die Community-Sucht hatte ich ja schon vor kurzem erläutert. Erschreckendes kam hier zu Tage. Mir geht es jetzt aber um die Sucht des Internets an sich (oftmals aber tatsächlich im Rahmen des Web 2.0). Welche 10 Alarmsymptome sollte jeder erkennen, um einer weiterführenden Erkrankung vorzubeugen?

Wann sind Sie internetkrank ?

  • Wenn Sie nach Hause kommen, ist ihr erster Gang zu Ihrem besten Freund, dem Computer. Hochfahren, los gehts.
  • Sie geben mehr Geld für Hard- und Software aus, als für Lebensmittel (ausgenommen Paffbalken).
  • Anschliessend gehen Sie in die neuen Szene-Kneipen Ihrer Stadt, das “Facebook” und das “Twitter”, echt urig gemütlich dort, und treffen Ihre Freunde und Jünger.
  • Ihre Sätze beschränken sich auf 140 Buchstaben, auch beruflich.
  • Sie suchen neuerdings keinen Arzt mehr auf, da Sie regelmässig Arzt Blogs lesen. Das spart schon mal 40 Euro pro Jahr, diese Summe können Sie in sinnvollere Dinge, wie beispielsweise Glimmstengel, investieren.
  • Sie fragen sich jede Nacht, was Sie eigentlich die ganze Zeit über sinnlos im Internet gemacht haben.
  • Fällt einmal Ihr Internetzugang aus, kommen rasch Hitzeattacken, Herzrasen und Panikgefühle auf. (Nein, es ist keine Überfunktion der Schilddrüse!)
  • Sie sagen sofort Ihren Urlaub ab, sollte sich dort partout keine Webmöglichkeit ergeben.
  • Schalten Sie dann wider Erwarten doch einmal den Computer aus, fühlen Sie sich leer und ausgelaugt und hoffen nur, dass Sie keinen wichtigen Feed in dieser Zeit verpassen.
  • Nachts träumen Sie dann vom sogenannten Monstertwitter, das ist der ultimative Twitter-Move, den man nur bei 1000 Followern bekommt. (Wer hat jetzt das verstanden?)

Treffen diese Alarmsymptome zu? Dann am Besten gleich den Computer abschalten und einen Termin beim (reellen) Arzt ausmachen.

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Dieser Beitrag (von insgesamt 842) wurde am Donnerstag, 11. Juni 2009 um 21:47 Uhr veröffentlicht und unter der Kategorie Krankheiten abgelegt. Du kannst alle Artikel bei Monsterdoc durch den RSS-Feed verfolgen. Alle Kommentare gibts beim Kommentar-RSS-Feed.

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12 Kommentare

  1. …Muss ich mir jezt Gedanken machen?? Außer das ich bei meinen Eltern wohne und Nachts nicht vom Monster-twitter träume, treffen alle Punkte zu. Vorallem das ich mich Nachts fragen, warum ich schon wieder den ganzen Tag am Computer saß. Jetzt ist es nach 10, und ich schreibe in der ersten Stunde ne Englisch-Arbeit. Dann mache ich am besten jetzt mal den PC aus und setz mich noch etwas an meinen anderen Schreibtisch… .

    LG Thea

    Kommentar: TheaNo Gravatar (191) – 11. Juni 2009 @ 22:06

  2. Muss es in der Überschrift nicht heißen: Das Internet sucht??

    Kommentar: oldmanNo Gravatar (1) – 11. Juni 2009 @ 22:15

  3. wie wäre es denn mit Internet-Leidenschaft?

    Kommentar: SuMuNo Gravatar (54) – 12. Juni 2009 @ 07:01

  4. Ähm, so langsam mache ich mir Gedanken … Wo kann man sowas behandeln lassen? :-)

    Kommentar: ChrisNo Gravatar (97) – 12. Juni 2009 @ 14:57

  5. kannst du bestimmt online behandeln lassen ;-)

    Kommentar: SuMuNo Gravatar (54) – 12. Juni 2009 @ 16:12

  6. Ich glaub ich muss ich auch in Behandlung begeben.

    Wenn mein Internetzugang am PC ausfällt habe ich aber immernoch ein Internetfähiges Handy das ich benutzen kann. Mein Rettungsanker.

    Kommentar: julchenNo Gravatar (62) – 12. Juni 2009 @ 17:32

  7. @julchen
    Soo schlimm ist es bei mir zum Glück noch nicht. Ok, mit meinem Handy kann ich auch nicht ins Internet. Aber ich überstehe auch mal, wenn ich auf einer Bergtour bin, eine Woche ohne Internet. Den Tag danach bin ich allerdings NOCH mehr im Netz unterwegs… .

    Kommentar: TheaNo Gravatar (191) – 12. Juni 2009 @ 17:36

  8. @thea: Internet ist noch ein recht neues Medium, daher müssen wir erst lernen, damit umzugehen. Aber: Bier und Wein gibts schon seit Jahrtausenden und viele übertreiben es dennoch … Fakt: (Fast) alles kann zur Sucht werden.

    @oldman: Oder: Das Internet sucht heim …

    @chris, @sumu: Online-Behandlung der Internetsucht demnächst hier auf Monsterdoc …

    @julchen: Doppelt hält besser, oder?

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 12. Juni 2009 @ 18:59

  9. @chefarzt: OK, die anderen Konsumgüter wie Bier, Wein, Nikotin atc. finde ich einfach nur eklig (und ich bin auch zu jung dafür). Aber warum vermisse ich es nicht, wenn ich mal ein paar Tage kein Internet habe? Eigentlich (wie gesagt: eigentlich) kann ich ja damit auch umgehen, aber wenn der PC so verlockungsvoll an ist!?! Aber es muss ja nicht immer das Internet sein, meistens, wenn ich am Computer sitze, spiele ich sowieso Minesweeper. Kann man eigentlich auch davon süchtig werden??

    Kommentar: TheaNo Gravatar (191) – 12. Juni 2009 @ 20:44

  10. @thea: Die sogenannte “Minesweeper-Sucht”. Träumst du nachts von Minen? Nein, dann ist alles noch im grünen Bereich.

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 12. Juni 2009 @ 22:00

  11. @chafarzt: Ja, das ist das Problem: Vor dem einschlafen überlege ich mir verschiedene Konstellationen, die ich dann löse. Das kann manchmal auch bis in den Traum gehen.

    ^^roter Bereich??

    Kommentar: TheaNo Gravatar (191) – 14. Juni 2009 @ 21:15

  12. @thea: Wenns nur gelegentlich ist, noch grüner Bereich

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 14. Juni 2009 @ 21:33

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