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Die Kleidung der Ärzte

Ärzte der unterschiedlichen Fachrichtungen sind oftmals grundverschiedene Typen. Dieses zeigt sich auch bezüglich der Kleidung. Nach dem folgenden Ratgeber können Sie spielend die Ärzte in ihrer Privat-Kleidung voneinander unterscheiden.

Hausärzte: Der Klassiker hier ist das Cord-Sakko mit aufgenähten Ellenbogenschonern, Bergpullover aller Art. Auch ausgebeulte Cordhosen in Erdtönen werden gern getragen. Ansonsten alte Jeanshosen und bequeme dunkelbraune Schuhe. Ebenfalls nicht zu übersehen: Eine Arzttasche, wie wir sie nur aus alten Heimatfilmen kennen, Kult. Fazit: Nicht zu verwechseln.

Kardiologen: Immer im Anzug anzutreffen, oftmals massgeschneidert, ähnlich dem Banker-Typen. Geschmacklose Krawatte inklusive. Man munkelt, dass ein Schlaf-Anzug auch nachts durchgehend getragen wird. Die Haare sind passend dazu zurückgegelt oder aufdrappiert. Fazit: Hohe Verwechslungsgefahr mit Bankern.

Sportmediziner: Sportlich, leger, häufig mit Sneakers anzutreffen. Jogginghose, da oft gerade sportliche Aktivitäten im Verzug sind. Brauner Teint. Triathlon- oder Marathon-Finisher-T-Shirts gehören zum guten Ton in der Branche. Wichtig: Die Pulsuhr am Handgelenk. Der dazugehörige Brustgurt wird auch meistens durchgängig getragen. Fazit: Klar erkennbar.

Gastroenterologen: Je nach Ranghöhe ist von Hochwasserhosen mit Tennissocken und Campus-Schuhen bis zum Massanzug mit 1000 Euro-Latschen alles drin. Hier herrscht ein vielseitiges Erscheinungsbild. Daher Fazit: Erkennen von Ungeübten auf den ersten Blick nicht möglich.

Kennen Sie vielleicht noch andere Berufsgruppen, die man sofort an der Kleidung erkennen kann? Ich bitte um Unterstützung.

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Dieser Beitrag (von insgesamt 847) wurde am Sonntag, 01. März 2009 um 00:47 Uhr veröffentlicht und unter der Kategorie Medizintypen abgelegt. Du kannst alle Artikel bei Monsterdoc durch den RSS-Feed verfolgen. Alle Kommentare gibts beim Kommentar-RSS-Feed.

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15 Kommentare

  1. Der Chirurg, fast immer in OP-Kleidung anzutreffen. Einerseits aus Zeitmangel, andererseits wohl auch um von den “anderen” Ärzten ein optisches Unterscheidungsmerkmal vorzuweisen.

    Kommentar: DenisNo Gravatar (13) – 01. März 2009 @ 10:37

  2. Wildlebende Psychiater erkennt das geschulte Auge an den oftmals eigenartigen Kleidung. Die Männchen dieser Gattung imponieren einander und den Weibchen mit ihren buschigen Bärten, die, umso mehr sie in einen graumelierten Ton hineinreichen, einen höheren Rang innerhalb der Sippe symbolisieren. Ebenfalls wichtige Erkennungsmerkmale sind der schwarze Rollkragenpullover und das Brunftverhalten, das übertriebene Übereinanderschlagen der Hinterläufe mit abgeknickter Hinterhand des aufliegenden Beines.
    Die Weibchen dieser Art sind durch ihr auffälliges Äußeres gut von den Männchen zu unterscheiden. Sie tragen i.d.R. bunte Tücher um ihre Hälse (jedoch nicht zu verwechseln mit den Antroposophen!), auffälligen Hals-, Ohr- und Armschmuck aus Holz und mattem Metall, sowie dunkle Überwürfe aus rauhem Hanfstoff.

    —–

    Radiologen imitieren in ihrem Äußeren den Kleidungsstil der Kardiologen, plastischen Chirurgen und anderen ähnlich protzig auftretenden Arten der Gattung Medicinae, unterscheiden sich dafür deutlich in anderen Punkten. So fallen sie durch ihren eigenartig auf- und abwippenden Gang auf, der daher rührt, dass der sonst vom vielen Blei belastete Körper nach Dienstschluss nun unkoordinierte Bewegungen ausführt. Der wichtigste Unterschied zu den genannten Arten liegt aber im Teint: Der Radiologe verfügt über eine der blassesten Hautfärbungen der gesamten Gattung, nur der Pathologe vermag ihn darin noch zu übertreffen.
    Vereinzelte Berichte über ein leicht neon-schimmerndes Hautkolorit konnten jedoch bisher noch nicht wissenschaftlich bestätigt werden.

    Kommentar: EarlMobileNo Gravatar (109) – 01. März 2009 @ 13:30

  3. @earlmobile
    *Tränen aus den Augen wisch vor Lachen*

    Kommentar: MaiaNo Gravatar (71) – 01. März 2009 @ 13:44

  4. Bei meinen forschenden Medizinerkollegen sieht es nicht viel anders aus. Die meisten Männer verwandeln sich nach einiger Zeit in eher praktisch gekleidete (Jeans und Hemd), Birkenstock-oder-Sneaker-liebende, auch-mal-unrasiert-zur-Arbeit-Kommer-oder-immer-noch-da-sein-und-deshalb-unrasierte Laborratten. Bei den Frauen finden wir so ziemlich alles zwischen grauer Labormaus und Duftbäumchen auf Pumps.

    Unterscheiden kann man die Mediziner von den anderen Forscherzünften meistens ganz gut, denn eine gewisse Arroganz und die gestärkte Rückennaht im Laborkittel verliert sich selten.

    Kommentar: MaiaNo Gravatar (71) – 01. März 2009 @ 19:37

  5. Stimmt, Chirurgen und Forscher müssen sich dezent von anderen “niederen” Ärztegruppen abgrenzen.
    @earlmobile: Spitze, damit hättest du eigentlich hier mal einen eigenen Artikel verdient. Vielleicht hast du ja noch einen Arzt parat?

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 01. März 2009 @ 19:43

  6. Dermatologen in Zivil habe ich bisher nur im Anzug gesehen. Abgesehen von meinem Vater, den auch nackt.

    Kommentar: Kranker PflegerNo Gravatar (183) – 02. März 2009 @ 08:46

  7. Sag mal .. kann ich Dir die Rechnung für den vollgespritzten Bildschirm schicken? Vor diesen Artikel gehört eine Warnung: bitte nix trinken beim lesen!

    Kommentar: PharmamaNo Gravatar (92) – 02. März 2009 @ 17:08

  8. @pharmama
    Bei uns in Deutschland heißt das Zaubermittel Sterilium. Damit bekommt man super Tapsfinger und Spackflecken von Computer und es riecht auch noch lecker (finde ich).
    Wenn man es zu oft macht, sieht man die Beschriftung allerdings irgendwann nicht mehr ;-)

    Kommentar: MaiaNo Gravatar (71) – 02. März 2009 @ 18:54

  9. Urologen sehen immer aus als hätte man sie drei Tage in Wasser (…) eingelegt. Und ich würde ungern mein Rasierwasser mit ihrem tauschen. Gynäkologen sind die geschniegeltsten von allen, vorzugsweise halb langes Haar, fett durchgegelt. Sie sehen meistens aus wie Muttis Liebling. Dermatologieprofessorinnen (gibt es auch männliche?) sind meistens ziemlich vertrocknet. Neurologen haben die schicksten weißen Turnschuhe von allen, woran man sie in der Klinik übrigens sofort identifizieren kann. Orthopäden sind meistens 2,10 m groß und wiegen 100 kg. Anästhesisten sind dagegen immer schmal und manche sehen komischerweise ungesund, nach Junkie oder Hepatitis aus.

    Kommentar: SolotojNo Gravatar (3) – 04. März 2009 @ 18:18

  10. @kranker pfleger: Dermatologen kenne ich wiederum nur mit Korthosen
    @pharmama: Für Hardware-Zerstörung kann ich leider medizinisch nicht aufkommen.
    @maia: damit kriegst du auch die Buchstaben vom Monitor irgendwann weg
    @solotoj: Sehr gut, damit wird irgendwie ziemlich klar, dass es auch innerhalb der einzelnen Ärztegruppen grosse Unterschiede gibt. Über Rasierwasser von Medizinern könnte man einen Beitrag posten, klasse …

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 04. März 2009 @ 19:50

  11. Aus persönlich gesundheitlichen Gründen habe ich mal eine Privat Nerven Tagesklinik besucht. Der dort leitende Oberarzt (Psychiater) trug immer schicke dunkle teure Anzüge von D&G oder so mit fast immer roter Krawatte und Edelstahlarmuhr.

    Kommentar: julchenNo Gravatar (62) – 04. März 2009 @ 20:12

  12. Facharzt der Radiologie: Meist mit Oberlippenbart anzutrefen. Ist sich darüber nicht im Klaren, dass es:
    A. schon seit den 70ern aus der Mode ist.
    B. sich auch weiterhin eher unvorteilhaft auf das äußere Erscheinungsbild auswirkt.

    Kommentar: DjangoNo Gravatar (2) – 05. März 2009 @ 18:10

  13. Zahnärzte haben immer gestylte Frisuren, hochgestellt, vom Cabrio fahren.
    Tierärzte tragen Karohemd und Gummistiefel
    Rettungsdienstler in Kleinstädten tragen lappige Jeanshosen mit Fleecejacken.
    Rettungsdienstler in Großstädten tragen lappige Jeanshosen und Lederjacken, wenig Bärte …

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 05. März 2009 @ 21:19

  14. Das mit den Tierärzten kann ich nur bestätigen.
    Fast auf alle Tierärzte die ich kenne oder wo ich Praktikum gemacht habe,
    passt deine Aussage. Ist doch irgendwie seltsam. Steht bei denn bei allen Ärzten im Vertrag das sie einheitliche Zivilbekleidung zur Wiedererkennung tragen sollen? :-)

    Kommentar: julchenNo Gravatar (62) – 06. März 2009 @ 20:08

  15. Manchmal hat man wirklich dieses Gefühl …

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 06. März 2009 @ 20:12

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