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Die Krankenschwester

Jetzt habe ich doch schon etliche Ärztetypen und medizinische Berufsgruppen hier beschrieben, aber der Klassiker schlechthin fehlt noch. Da möchte ich heute Abhilfe schaffen und beschreiben, was die (weibliche) Krankenschwester ausmacht, wie sie lebt und ob sie einen Schnautzer trägt, äh mag.

altes foto von krankenschwestern

Charaktereigenschaften:

selbstbewusst, dynamisch, hilft gerne und viel, im Laufe der Zeit manchmal auch nicht mehr so gerne aber trotzdem noch viel. Manche haben das Helfer-Syndrom, dieses ist aber meiner Meinung nach die Ausnahme. Teamfähig, kann anpacken, geschickt, hat ein grosses Herz, intelligent.

Das Äussere:

Hier greifen natürlich viele klischeebehaftete Vorstellungen, auf die ich nicht näher eingehen will. Letztlich kann man aber keine eindeutige Aussage treffen. Hier gehts von blond bis brünett, von schlank bis fest, von gross bis klein, mit und ohne Nasenklammer.

Ihr natürlicher Lebensraum:

Sie besiedeln vorwiegend allgemeine Krankenanstalten, wo sie sich mit anderen medizinischen Arten, wie Ärzten und Physiotherapeuten, das Revier teilen. Auch werden Krankenschwestern häufig in Pflegeheimen oder bei ambulanten Pflegediensten angetroffen.

Spitznamen für die Krankenschwester:

Nursy, Kranke Schwester, Schüsselschieberin, Drachen (für ältere kratzbürstige Stationsschwestern), Schwester Agnes, Arztfrau, Oberarzt.

Tipp: Als Arzt (vor allem als Frischlingsarzt) sollte man in der Regel immer das tun, was Krankenschwestern einem sagen. Ist in der Regel medizinisch sinnvoller als die eigenen Vorstellungen. (Ähnlich dem Verhältnis Rettungsassistent und Notarzt)

Wie können Sie eine Schwester beeindrucken?

Indem Sie Wunden selbst fachgerecht desinfizieren, verbinden und einen Gips anlegen können. Wo kann man das lernen? Nun, machen Sie einfach ein Praktikum in einem Krankenhaus, oder lesen Sie weiter aufmerksam diesen Blog. Schnautzbärte bei Männern beeindrucken sie übrigens nicht, frischer Kaffee hingegen schon.

Bild: Nurses in Africa during World War II von gbaku auf  flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz

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Dieser Beitrag (von insgesamt 473) wurde am Sonntag, 10. Mai 2009 um 21:07 Uhr veröffentlicht und unter der Kategorie Medizinische Berufe abgelegt. Du kannst alle Artikel bei Monsterdoc durch den RSS-Feed verfolgen. Alle Kommentare gibts beim Kommentar-RSS-Feed.

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22 Kommentare

  1. Am besten erlangt man die Gunst und das Vertrauen eines Individuums der Art Medicinicus nursea mit einer Schachtel Pralinen. Insbesondere Personen, die häufigeren Umgang mit dieser Art pflegen wollen, sollten sich diesen Umstand zunutze machen, da die Krankenschwester über ein außerordentlich gutes Gedächtnis verfügt und i.d.R. geneigt ist, die ihr erwiesene Großzügigkeit durch kleine Gefälligkeiten zu danken, z.B. besondere Vorsicht beim Verbandswechsel, ein zusätzliches Stück Zucker zum Morgenkaffee oder statt der metallenen die Plastikbettpfannen.

    Kommentar: EarlMobileNo Gravatar (109) – 10. Mai 2009 @ 21:54

  2. Mir stellt sich die Frage ob Krankenschwestern in der Realität auch ständig Affären mit den Oberarzt haben, oder zeigen einen sowas nur die Fernsehanstalten und Arztromane?

    Kommentar: julchenNo Gravatar (58) – 10. Mai 2009 @ 22:17

  3. “Tipp: Als Arzt (vor allem als Frischlingsarzt) sollte man in der Regel immer das tun, was Krankenschwestern einem sagen. Ist in der Regel medizinisch sinnvoller als die eigenen Vorstellungen.”

    Ich kenn dich zwar nicht, aber ich liebe dich für diesen Satz! *knutsch* Sollte sich so manch einer hinter die Ohren schreiben….

    @julchen:
    Als ich damals ‘House of God’ gelesen habe, hab ich mich auch gefragt was wir falsch machen, die haben dort alle ununterbrochen Techtelmechtel. Ich hab erst einmal erlebt das ein Arzt und eine Schwester was miteinander hatten, die waren aber auch verheiratet ;)

    Kommentar: KathyNo Gravatar (5) – 10. Mai 2009 @ 22:21

  4. Naturalmente haben alle Schwestern was mit Ärzten. Früher oder später. sind sie geheilt davon

    ;-P

    Kommentar: MuckeltigerNo Gravatar (78) – 10. Mai 2009 @ 23:13

  5. Hoppsa, schon abgeschickt. Ich wollte noch sagen: Die Sr. Rabiatas dieser Welt kommen ja gut weg bei dir ;-)

    Kommentar: MuckeltigerNo Gravatar (78) – 10. Mai 2009 @ 23:15

  6. Hihihi… herrlich! Sehr gut geschrieben! :-)
    Unter “Wie können Sie eine Schwester beeindrucken” fehlt noch: indem sie nach einer Untersuchung oder Eingriffen, das Untersuchungszimmer selbständig wieder aufräumen und nicht (wie so oft) ein Schlachfeld für die Schwestern hinterlassen… Das gibt enorme Bonuspunkte!! :-)

    Kommentar: CarinaNo Gravatar (11) – 11. Mai 2009 @ 13:24

  7. Als Patient: indem man sein Bett selber fachgerecht zurechtmacht

    Kommentar: merapiNo Gravatar (102) – 11. Mai 2009 @ 19:17

  8. Nursy finde ich ja putzig, das habe ich so noch nicht gehört :-)

    Kommentar: TobiNo Gravatar (1) – 11. Mai 2009 @ 18:54

  9. @merapi: und das um 6 Uhr morgens.

    Kommentar: julchenNo Gravatar (58) – 11. Mai 2009 @ 20:07

  10. @earlmobile: Damit kann man sich echte Vorteile verschaffen.

    @julchen: Am Arbeitsplatz lernt man sich statistisch gesehen eher kennen, nicht nur im Krankenhaus.

    @kathy: Danke für das Lob. Das sind einfache Grundsätze in der Medizin.

    @muckeltiger: Ich warte noch auf die Sr.Rabiata-Fotos von Dir.

    @carina, merapi: Stimmt, Bett und Zimmer aufräumen kommt richtig gut an.

    @tobi: Hab ich mir ausgedacht.

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 11. Mai 2009 @ 20:33

  11. @chefarzt/julchen: Wobei man Ärzte mittlerweile eher in skandinavischen Kliniken denn in deutschen kennenlernen kann… :D

    Kommentar: EarlMobileNo Gravatar (109) – 11. Mai 2009 @ 22:01

  12. Jag talar bara liten svenska

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 11. Mai 2009 @ 22:08

  13. Übersetzung bitte!

    Kommentar: julchenNo Gravatar (58) – 11. Mai 2009 @ 22:30

  14. ich spreche nur wenig schwedisch.
    (eigentlich gar nicht)

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 11. Mai 2009 @ 22:33

  15. wieder was gelernt

    Kommentar: julchenNo Gravatar (58) – 12. Mai 2009 @ 06:31

  16. Yes Sir, Sir yes!

    Heute Abend schick ich welche
    :-)

    Kommentar: MuckeltigerNo Gravatar (78) – 12. Mai 2009 @ 07:31

  17. Sehr nett!

    Wird es auch noch eine Beschreibung für die Kinderkrankenschwester und für die männliche Krankenschwester geben?

    Kommentar: HerrPflegerNo Gravatar (14) – 12. Mai 2009 @ 10:24

  18. :-) Sehr gute Beschreibung.
    Aber es gibt da doch noch diverse Subtypen der Gattung Krankenschwester. ;-)

    Kommentar: Kranke SchwesterNo Gravatar (67) – 12. Mai 2009 @ 11:57

  19. @muckeltiger: Sr.Rabiata rockt

    @herrpfleger: Die männliche Krankenschwester wird noch nachgereicht, wie heisst eigentlich die männliche Hebamme. Hebämmer?

    @kranke schwester: Natürlich, Anästhesiepfleger hab ich schon, da ist noch viel zu tun.

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 12. Mai 2009 @ 17:50

  20. Hebamt. Nüchtern betrachtet.
    ;-)

    Kommentar: MuckeltigerNo Gravatar (78) – 13. Mai 2009 @ 21:14

  21. oder Hebammann?

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 13. Mai 2009 @ 21:25

  22. Ich hätte auf Geburtshelfer getippt aber die Sachlage ist anders ;-)

    In Deutschland heißt der gute Entbindungspfleger aber in Österreich heißt er tatsächlich auch Hebamme. Ich finde ja das Österreich uns da in punkto Gleichberechtigung vorraus ist *g*

    Kommentar: Kranke SchwesterNo Gravatar (67) – 14. Mai 2009 @ 01:01

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