Erkrankungen beim Nordic Walking
Schuhe an und losrennen! Wie altmodisch, heutzutage braucht man zunächst funktionelle Klamotten, modische Käppchen, einen Mp3-Jodler, Schuhe in den aktuellen Modefarben und selbstverständlich zur Selbstverteidigung Stöcke, um die noch relativ neue Sportart “Nordic-Walking” auszuüben. Allerdings ist auch diese Form der Leibesertüchtigung nicht ganz ungefährlich.Nordic Walking gilt bei Experten mittlerweile als eine der Risikosportarten, vergleichbar mit Fallschirmspringen (Polytrauma) und Dauerjodeln (Atemnot). Welches sind nun die Risiken?
- Zu langsames Walking fördert eine unerwünschte Gewichtszunahme.
- Zu lautes Musikhören schädigt leider die Öhrchen.
- Der natürliche Feind des Joggers im Park ist der Nordic Walker. Kleinere Unstimmigkeiten können bereits zu unschönen Auseinandersetzungen führen. Merke: Immer den Gummiknauf von den Stöcken zu Hause lassen, um dem Arthroseanwärter (Läufer) rasch zeigen zu können, wer hier der Herr im Walde ist.
- Stolpern über die Mikadostäbe gehören zum Alltag und können hässliche Stichverletzungen hervorrufen. Besondere Gefährdung hierbei in Gruppen.
- Überforderung bei Nordic Walking tritt eher selten auf und ist daher ein zu vernachlässigendes Thema.
- Nordisches Walken ist eine Frauendomäne. Stöcke-auf-der Ebene-Voreinandersetzen wirkt eher unmännlich und daher lassen sich viele XY-Menschen immer noch völlig zu Unrecht davon abschrecken.
- Es ist Frühsommer, und wieder einmal lauern diese kleinen, gemeinen Holzböcke im Wald und warten nur eine günstige Gelegenheit ab, ihre unangenehmen Erkrankungen wie FSME und Borreliose zu übertragen. Tipp: Auf der Couch sind diese Erkrankungen zwar selten, aber durchaus möglich, wenn man Hunde oder Katzen als Haustiere hält.
Welche Risikosportarten führt Ihr aus?
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Dieser Beitrag (von insgesamt 488) wurde am Sonntag, 14. Juni 2009 um 23:29 Uhr veröffentlicht und unter der Kategorie
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Ich finde die Stockenten irgendwie ganz lustig. Aber an den sportlichen Sinn glaube ich kein Stück.
Durchaus gern gegessen werden jedoch die selbstgesteckten Krötendöner, die unsere Stockenten zur Zeit der Krötenwanderung mit nach Hause bringen
Ansonsten: toller Blog, Doc!
Kommentar: Svenja-and-the-City
(2) – 15. Juni 2009 @ 08:10
Ich habe mal im Rahmen eines Sportmedizinpraktikums Nordic Walking getestet, und muss sagen, wenn man es richtig betreibt, geht der Puls ordentlich hoch. Nur leider sehe ich persönlich nur ganz selten “Stockenten”, die ihren Sport richtig betreiben.
Nebenbei bemerkt, ist dies beim Joggen sogar ähnlich. Hier belastet man in der Regel aber eher zuviel als zuwenig.
Ansonsten Danke fürs Lob.
Kommentar: chefarzt
– 15. Juni 2009 @ 13:46
*klugscheiss ein* Laut meines Orthopädie-Profs begünstigt Joggen gerade nicht Arthrose. Im Gegenteil, die Intervallbelastung regt die Knorpelbildung an. Dauerbelastung wie Adipositas sind dagegen äußerst böse.*klugscheiss aus*
Kommentar: Stefan
(17) – 15. Juni 2009 @ 17:14
@stefan: Dem stimme ich auch zu. Dennoch sehe ich längere einseitige Belastungen oder Sportarten mit ruckartigen Abbremsmanövern als kritisch an (Marathon, Ski, Tennis). Daher empfehle ich Sportarten mit unterschiedlichen Bewegungsmustern, wie beispielsweise Triathlon.
Das hat letztes Jahr auch schon J.Lopez erkannt.
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/217/310148/text/
Kommentar: chefarzt
– 15. Juni 2009 @ 20:24
Warum müssen diese Nordicwalker eigentlich immer so ein ernstes Gesicht machen, wenn sie unterwegs sind? Da habe ich einiges entspanntere Jogger gesehen.
Aber wenigstens kann man seine bunte Sportkleidung so mal ausführen. Ich find’s ja lustig
Kommentar: Pharmama
(73) – 15. Juni 2009 @ 20:40
Sehen und gesehen werden. Am Gesichtsausdruck kann man noch feilen …
Kommentar: chefarzt
– 16. Juni 2009 @ 18:38