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Fettes Essen macht faul und dumm

Das Ärzteblatt berichtet mal wieder über ein Ernährungsthema. Wissenschaftler der Universität Cambridge postulierten “Fettreiche Ernährung: Faul und dumm in wenigen Tagen”. Dies bewiesen sie anhand eines Versuches mit Ratten.

Die eine Gruppe der Ratten bekam eine leckere fettreiche Ernährung, die andere mussten sich mit 7,5 Prozent des guten Stoffes zufrieden geben. Nach nur 9 Tagen mussten die Tiere ein Labyrinth bewältigen. Die dicken Ratten waren hierbei langsamer und machten mehr Fehler.

Warum passierte dies? Veränderungen in den Mitochondrien von Muskelzellen waren hier wohl die Ursache. Das bedeutete dann  eine Sauerstoffverwertungsschwäche.

Schade, schade, diskutierten wir doch noch vor kurzem, dass Übergewichtige länger leben. Aber eben fauler und dummer

Übertragen wir doch einmal dieses Experiment auf den Menschen:

  • 1 Woche Pommes, Burger und High-Fat Diät
  • Morgens mit dem Auto zur Arbeit, stimmt es geht deutlich langsamer, und die Konzentration ist auch nicht so gut.
  • Abends vor dem TV ist dann wieder alles gut.

Was folgern wir nun daraus? Vermutlich gar nix!

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Dieser Beitrag (von insgesamt 847) wurde am Dienstag, 06. Oktober 2009 um 22:02 Uhr veröffentlicht und unter der Kategorie Ratgeber (Adipositas) abgelegt. Du kannst alle Artikel bei Monsterdoc durch den RSS-Feed verfolgen. Alle Kommentare gibts beim Kommentar-RSS-Feed.

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11 Kommentare

  1. Wow, Erkenntnis! *ironie*

    Genauso dumm wird man übrigens, wenn man das Fett ganz streicht – da fehlt dann auch irgendwelches wichtiges Zeugs, das das Hirn dringend braucht. Also bleibt – wie so oft – das Dädalus-Prinzip: Halt dich in der Mitte!
    Nunja, das wusste ja wie schon erwähnt schon Dädalus (bei den ollen Griechen), is also nix Neues.

    Kommentar: BenedictaNo Gravatar (282) – 06. Oktober 2009 @ 23:03

  2. Diese “brandneuen” Erkenntnisse aus England sind natürlich nix wirklich neues. Du hast natürlich recht mit dem Mittelweg. Ausserdem heissts doch so schön “Der kriegt sein Fett weg”. Scheint also irgendwie negativ zu sein, oder?

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 07. Oktober 2009 @ 00:11

  3. Wo kommt der Spruch denn genau her?
    Genauso gut könnte der nämlich bedeuten, dass jemandem die Fett-Ration gestrichen (“weg”genommen) wurde und derjenige dann nicht genug zu essen hatte… google hat auf die Schnelle leider nix ausgespuckt.

    Kommentar: BenedictaNo Gravatar (282) – 07. Oktober 2009 @ 01:02

  4. In dem schönen Sinne würde das ja eine echte Perspektive darstellen: “Ein jeder kriegt sein Fett weg!”
    Und im gewissen Sinne stimmt das ja auch – weshalb es nie zu wenig ist, was man tun kann. Hauptsache man fängt an und dreht das Rad, langsam, aber stetig… Das Anfuttern hat ja auch ne Weile gedauert und die sollte man sich auch andersherum mit Geduld nehmen und geben…

    Kommentar: KristinaNo Gravatar (14) – 07. Oktober 2009 @ 12:59

  5. “Sein Fett weg bekommen”

    http://www.staff.uni-marburg.de/~naeser/ra-mat.htm
    Nr. 76

    Ist aber eigentlich dann ja positiv zu werten, wenn jemand sein Fett wegbekommt …

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 07. Oktober 2009 @ 13:06

  6. Da lag ich mit der Fett-Ration ja gar nicht sooo weit weg… Danke fürs Finden!

    Kommentar: benedictaNo Gravatar (282) – 07. Oktober 2009 @ 15:18

  7. Ooooch, also gäbs noch was drauf, auf die Hüften, bei dem Wunsch…

    Kommentar: KristinaNo Gravatar (14) – 07. Oktober 2009 @ 16:15

  8. Zu der Zeit aus der der Spruch stammt dürfte Übergewicht das geringste Problem für die referenzierten Arbeiter gewesen sein…

    Kommentar: benedictaNo Gravatar (282) – 07. Oktober 2009 @ 16:56

  9. @benedicta, @kristina: Zu diesen Zeiten waren stärkere Leiber auch angesagt. Denn wer Fett auf den Rippen hatte, konnte eine Hungerszeit besser überleben.

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 07. Oktober 2009 @ 20:31

  10. …bzw. wer es sich leisten konnte, gut zu essen, zeigte diesen Wohlstand auch durch die entsprechende Figur.

    Kommentar: BenedictaNo Gravatar (282) – 07. Oktober 2009 @ 21:18

  11. [...] Fettes Essen macht faul und dumm [...]

    Pingback: Krümel der Woche (09/42) : Pommes, Currywurst & Co. – 17. Oktober 2009 @ 15:46

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