Die Anzahl der gesetzlichen Krankenkassen schrumpft bedenklich. Ende 2006 gab es noch 374 Kassen in Deutschland, im April 2009 werden es laut der “Bild-Zeitung” nur noch 197 sein.
Kassen fusionieren, nehmen auf, schlucken andere. Fressen und gefressen werden, wer hätte es gedacht? Der Gesundheitsfonds machts möglich. Beispielsweise wird die KKH (Kaufmännische Krankenkasse) die BKK Allianz und die Metro BKK aufnehmen. Die Fusion von der TK (Techniker Krankenkasse) und der IKK direkt ist schon perfekt. Die neue TK avanciert damit möglicherweise zur neuen Superkasse.
Wie wird die “Krankenkassenlandschaft” Ende 2009 wohl aussehen? Gibts dann nur noch 100? Oder noch weniger? Meine Meinung ist, dass sich die Kassen kontinuierlich verringern werden, bis es letztlich nur noch eine geben wird. Das ist dann die verstaatlichte Einheitskrankenkasse. Der Name wird natürlich dann etwas schillernder sein, wir befinden uns schliesslich im 21. Jahrhundert. Mein Vorschlag: Deutsche Gesundheitsversicherung (DGV), nicht zu verwechseln mit dem Golf- oder Germanistikverband. Diese DGV beinhaltet alle bisherigen Versicherungen im Gesundheitswesen, wie Kranken-, Pflege-, Zahnversicherungen. Es gibt abgestaffelte Tarife. Der Basistarif beispielsweise umfasst nur Akutbehandlungen im Krankenhaus und hausärztliche Leistungen.
Aber langsam, das wird man sehen.
Bild: landscape von macieklew auf flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz
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Es war zu erwarten dass sie die Anzahl der KK verringern wird. Ob und wann die Einheitskrankenkasse kommen wird, das wird sich zeigen…
Kommentar: Doc Brown
(42) – 21. Februar 2009 @ 10:00