Hajo ist nicht mehr zufrieden mit seiner Wohnung, zu teuer, oft einsam. Warum also nicht wieder in einer WG wohnen, so wie früher in der Studentenzeit? Er ist doch noch jung und unverbraucht und kann so was ab. Wie es der Zufall so will kennt sein Kollege einen Informatikstudenten: Tom. Dieser wohnt in der Altstadt in einer Wohngemeinschaft, einer 5-Zimmer-Wohnung. Dort wohnt noch Leila, eine verträumte Kunststudentin. Eben ist ein Zimmer frei geworden. Hajo schlägt zu.
Als Mann der Tat, wie es Chirurgen nunmal sind, plant er rasch einen Umzug im nächsten Monat. Toll, so kann er nun auch zur Klinik laufen. Benzin ist ja so teuer geworden, ne? Die Mitbewohner stellen sich als äusserst nett und unkompliziert heraus. Nachdem trotz Seminaren in Sachen Liebe (ach ja, die Michelle) nichts gelaufen ist, packt es unseren Hajo wieder etwas Neues auszuprobieren. So ein Tapetenwechsel kommt ihm gerade recht.
Gemütlich hat er sich sein Zimmer eingerichtet, hohe Räume, knarrende Fussböden. Herrlich, er fühlt sich hier wieder ganz als Studiosus. So schläft er also die erste Nacht in neuer Umgebung ein und hat prompt wilde Träume.
Was soll ich sagen, es war doch eine recht erholsame Nacht, na ja, das nächste Mal möchte er aber wieder von Michelle träumen …
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