Bekanntermassen langt bei den Ärzten das Geld hinten und vorne nicht mehr. Leistungen und Medikamente der gesetzlichen Krankenkassen werden zunehmend rationiert und gekürzt. Was bleibt den Medizinstudierten da anderes übrig als sogenannte IGEL (ImGemeinenEntbehrlicheLeistungen) anzubieten. Dieser Artikel ist an rhetorisch schwache Ärzte, die ihre Portokasse aufbessern wollen, und interessierte Patienten gerichtet.Um den Begriff IGEL zu klären, sollten Sie zunächst als Grundlage den Artikel Meine Top 10 der IGEL lesen. Aktuell will übrigens die SPD das Geschäft mit den posierlichen Tierchen künftig eindämmen (Quelle: Ärztezeitung.de – Artikel geschützt).
Begeben wir uns also in das brandneue Rhetorik-Seminar, das eigens von Monsterdoc hier auf diesem Arzt Blog angeboten wird. Thema: Wie verkaufe ich irgendwelche medizinische Zusatzleistungen um mir einen neuen Satz Golfschuhe leisten zu können?
Haben Sie sich diese Sätze eingeprägt? Prima, dann kanns ja morgen gleich losgehen. Merke: Angstmachen ist die beste Methode um bei Ihren Patienten zu punkten, aber bitte einfühlsam. Die Igel sind doch so scheue Tierchen, also nicht gleich mit der Türe ins Haus fallen.
Mich würde nun interessieren, welche IGELs bei den M-Doc-Lesern hoch im Kurs stehen? Schon mal Erfahrung mit den Stacheln gemacht? Oder ganz zahm gestreichelt?
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Neues zum Thema IGEL von der SPD:
http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/igel/?sid=555453
Kommentar: chefarzt
– 30. Juni 2009 @ 20:28