Ärzte auf zahlreichen Portalen bewerten ist in (Bewertungsportal für Ärzte). Hingegen neu ist eine Krankenkassenbewertung. Der Allgemeinarzt Dr.Norbert Scholz initiierte Krankenkasssenbewertung.net. Welche Punkte gibt es hierbei zu beachten?Die Bewertung für eine der aufgelisteten Krankenkassen ist auf diesem neuen Portal unbürokratisch möglich. Man hat die Möglichkeit als Arzt bzw. medizinischer Leistungserbringer, als Versicherter oder als Angehöriger seine Stimme abzugeben.
E-mail angeben, ein paar Kreuze setzen, sogar noch einen Freitext verfassen und ab geht die selbstverständlich anonyme Note.
Eine Auswertung gibt es dann hier.
Diese Entwicklung erscheint nur logisch. Wenn schon medizinische Bewertungen, dann bitteschön alle Parteien. Mir fehlt jetzt noch ein Bewertungsportal für Physiotherapeuten, Krankenschwestern, Anästhesiepfleger und Podologen. Warten wir es ab, was noch alles kommt.
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Tja wie alle immer meinen das ihre Meinung jemanden interessiert
Prinzipiell ist der Gedanke dahinter ja ganz gut. Allerdings sieht man doch schon an anderen Bewertungsportalen. Da ist einer grundlos stinkig und beschwert sich und zieht die Bewertung in den Keller.
Oder Leute meinen aufgrund irgendwelchen Halbwissens das etwas nämlich ganz ander sein müsste und Bewerten schlecht.
Ohne eine Eignung der “Bewerter” – sind solche Portale m.E. lustig zu lesen aber niemals ernst zu nehmen.
Kommentar: DeserTStorM
(50) – 06. August 2009 @ 09:10
Solange man nicht nur eine Endnote sieht, sondern einen Bewertungsbogen im Zusammenhang öffnen kann, sehe ich da kein Problem – dann kann man sich nämlich seine eigene Gewichtung der Bewertungen bilden.
Beispiel: Im Studium hab ich mich mit Prüfungsprotokollen (Gedächtnisprotokolle anderer Prüflinge) auf mündliche Prüfungen vorbereitet. Die Protokolle sahen auch vor, dass man die Fairness der Prüfung bewerten konnte und die Note angeben. Bei einem Prüfer fiel mir auf, dass die Fairness sehr unterschiedlich bewertet wurde – und es gab einen eindeutigen Zusammenhang mit der Note: schlechte Note – schlechte Fairness, gute Note – gute Fairness. Ich ging dann frohen Mutes (und gut vorbereitet) in die Prüfung
Kommentar: benedicta
(270) – 06. August 2009 @ 11:28
@desertstorm: Fragt sich nur, wer als Bewerter geeignet ist? Nebenbei bemerkt: Man könnte ja mal ein Bewertungsportal für Blogs starten …
@benedicta: … und hast gut und fair bestanden …
Kommentar: chefarzt
– 06. August 2009 @ 19:11
Ich für meinen Teil beobachte die ganzen Bewertungsportale für medizinische Dienstleistungen mit starker Skepsis.
Welcher Patient / Krankenversicherte hat schon das Hintergrundwissen beurteilen zu können ob eine Dienstleistung korrekt erbracht wurde?
Und welcher Arzt macht sich nicht frei von seinen finanziellen Interessen, bei der Bewertung einer Krankenkasse.
Portale wie dieses tragen nur dazu bei die Versicherten zu verunsichern. Diese achten dann mehr auf die inkompetenten Bewertungen, anstatt sich mit dem Leistungskatalog der Krankenkasse auseinander zu setzen.
Warum ein Arzt ein solches Portal initiiert, das kann sich ja jeder denken…
Kommentar: Bob
(1) – 13. August 2009 @ 13:57