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Sommersportarten aus ärztlicher Sicht (Teil 2)

Es gibt noch viele weitere schöne Sportarten, die wir im Sommer betreiben können. Hootch erwähnte bereits das Chinese Walking, Merapi ist auf dem Rücken ihrer Pferde glücklich.

Motorradfahren:

Pro: Rassiges Strassenerlebnis in reiner Form. Wenn es allerdings hier sporlich wird, endet es meistens auch oft im nächsten Strassengraben.

Contra: Chronische Blasenentzündungen, unerklärliche Gewichtszunahme bei unsportlichem Fahren, Sehnenscheidenentzündungen. Insgesamt gesehen ein gefährliches Hobby, daher immer vorsorglich Organspendeausweis auf den Fahrten mitführen, um spätere Verzögerungen zu vermeiden.

Klettern:

Pro: Kraftausdauer, Koordination und tolles Ausdauertraining wenn es in der Wand richtig ran geht. Schönes Naturerlebnis in der Einsamkeit der Berge (Ausnahme: In der Kletterhalle).

Contra: Sehneneinklemmungen aufgrund der hohen Belastung der Hände, Frakturen bei Stürzen.

Golfen:

Pro: Schon mehrfach kamen wir in diesem Blog auf diese Randsportart zu sprechen. Die Golfplätze befinden sich in der Regel in den schönsten Regionen der Welt. Hier trifft man Prominente, Fussballer a.D., unter anderem auch Ärzte. Insgesamt sehr ruhige Sportart, die eher die Koordination fördert.

Contra: Unglaublich aber wahr: Es gibt tatsächlich Erkrankungen, die beim Golfspielen auftreten können. Vorwiegend internistische Krankheiten, wie Herzinfarkt oder Schlaganfall, da das Publikum in der Regel ein entsprechend fortgeschrittenes Alter aufweist. Aber auch der “Golfer-Ellenbogen” (Epicondylitis humeri ulnaris) ist hier gefürchtet.

Welche Sportarten werdet Ihr denn im Sommer ausüben?

19. April 2009 (Kategorie Sportmedizinisches)

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14 Comments

  1. Fehlt noch: In irgendwelchen Baggerseen herumplantschen.

    Nur geeignet für Schwimmer.

    Gefahren (für Flora und Fauna): Eutrophierung des betreffenden Gewässers, Verscheuchung des Wassergeflügels, Zertrampeln der Ufervegetation

    Was dem Menschen dabei passieren kann, fragen Sie den Chefarzt.

    Comment: merapiNo Gravatar (102) – 19. April 2009 @ 23:02

  2. “Wasser hat keine Balken!” pflegte die Grossmutti zu sagen.
    “Und nicht nach dem Essen in den See!”
    Die Konsequenzen ergeben sich, wenn man diese Ratschläge nicht einhält.

    Comment: chefarztNo Gravatar – 20. April 2009 @ 13:17

  3. Schön finde ich ja doch die Sonderform des Schlaganfalls, den Golfer-Schlaganfall. (Kann auch beim rückwärts ausparken entstehen, hab ich mal gelernt. Autofahren, der unterschätzte Seniorenkiller!)

    Comment: LindaNo Gravatar (1) – 20. April 2009 @ 16:10

  4. Ist es denn nicht vielleicht in bisschen heiß, um in Motorrad-Klamotten (schön schwarz) rumzufahren? Macht es denn nicht viel mehr Spaß, in kurzer Hose zu fahren?? Schließlich darf beim Stürzen doch nichts, was irgendwie aus Leder (teuer!) o. ä. besteht kaputt gehen, oder?? Die Haut wächst doch nach, ist zwar dann nicht mehr so schön, kostet den Versicherten jedoch oft weniger.

    Was ich diesen Sommer für Sport mache??
    Naja, wenig ist das nicht gerade, fange ich also mit den wichtigsten an: Auf dem ersten Platz steht natürlcih das Klettern, denn was gibt es schöneres, als sich auf den Gipfel an einer Wand hochgequält zu haben und in Schokolade beißt???
    Auf Platz 2 steht das Laufen, entweder allein oder in der Gruppe.
    Den Platz 3 vergebe ich an den Spruch:”Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde.” Welcher, meiner Meinung nach, stimmt.

    Momentan überlege ich, ob ich nicht vielleicht das Skifahren auf Platz 4 setzen soll, aber die Jahreszeit passt nicht so ganz dazu. Vielleicht höre ich damit meinen Knochen zuliebe auch ganz auf (Nach gebrochener Wirbelsäule, Skidaumen, diversen Gehirnerschütterungen und zwei gebrochenen Finger eventuell ein guter Schritt… – Wenn es nicht so viel Spaß machen würde).

    Aber euch einen verletzungsfreien Sommer :-D (und Winter)

    Thea

    Comment: TheaNo Gravatar (213) – 20. April 2009 @ 20:12

  5. @linda: Radfahren wäre also besser und viel gesünder.

    @thea: Ich sehe schon, Du denkst kostensparend bezüglich des Mopedfahrens. Deine Sportarten sind nicht ohne. Ich bevorzuge Laufen, Schwimmen und Radeln. Bei den genannten Verletzungen solltest Du aber zumindest nicht mehr Skifoan, oder?

    Comment: chefarztNo Gravatar – 20. April 2009 @ 21:32

  6. @chefarzt

    zumindest für den Fahrer ist die Möglichkeit kostensparender (allerdings nicht für die KK…)

    Comment: TheaNo Gravatar (213) – 21. April 2009 @ 14:28

  7. Das fiel mir heute auf dem Weg zur Arbeit ein: Survival-Radfahren im Berufsverkehr.

    Allgemeine Regeln: Der Radfahrer ist immer im Recht, darf alle Verkehrsregeln überschrreiten, weil ja im Falle des Falles immer dieser böse, luftverpestende Autofahrer schuld ist.

    Merke: Immer möglichst da fahren, wo es keine Radwege und gaaanz viele Autos gibt. Der Profi benutzt enge, zugeparkte Straßen mit viel Verkehr. Rote Ampel sind eine sportliche Herausforderung, Sieger ist der, der an möglichst vielen Autos vorbei eiert, um an eine möglichst gute Startposition zu gelangen. Störenden Seitenspiegel werden mit einem Ellenbogenschlag gekonnt aus den Weg befördert.

    Und selbst morgendliche Dunkelheit sollte nicht stören. Immerhin kann man ganz doll das Reaktionsvermögen der Autofahrer testen, wenn man ohne Licht aus der Nebenstraße herausschießt.

    Ja, Radfahren ist gesund.

    Comment: merapiNo Gravatar (102) – 21. April 2009 @ 22:23

  8. @merapi: Ich schliesse daraus, dass Du morgens mit dem Caprio zum Arbeitsplatz gelangst. Ich bin übrigens ein Zur-Arbeit-Radfahrer, mittlerweile aber ganz zahm. Ich halte an allen Ampeln und …

    Comment: chefarztNo Gravatar – 21. April 2009 @ 22:32

  9. Nicht ganz, kann kann mir ein Auto mit richtigem Dach leisten :)

    Und Teilzeitradfahrer bin ich auch, bin aber auch von der zahmen Sorte und wähle ruhigere Strecken. Es ist auch viel schöner, am Park entlang zu radeln, als an einer4-spurigen Straße.

    Comment: merapiNo Gravatar (102) – 22. April 2009 @ 08:23

  10. Ooooch – der Hallux valgus bleibt den Models vorenthalten. Kletterschuhe kriegen den auch ganz gut hin…
    Was meinst denn mit “Sehneneinklemmungen”?

    Comment: nicoleNo Gravatar (4) – 27. April 2009 @ 18:04

  11. @nicole: Stimmt, bei den Ballerinas auch. Die sogenannten Ringbänder können, bei chronischer Belastung, die Beugesehnen der Hände eingengen. Typisch für Kletterer.

    Comment: chefarztNo Gravatar – 27. April 2009 @ 20:24

  12. Die Ringbänder können auch reißen…

    Comment: nicoleNo Gravatar (4) – 27. April 2009 @ 20:49

  13. Schon mal erlebt, oder?

    Comment: chefarztNo Gravatar – 27. April 2009 @ 20:56

  14. unter anderem… ;-)

    Comment: nicoleNo Gravatar (4) – 27. April 2009 @ 21:01

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