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Wahl-Krankheiten

Morgen sind dann endlich die lang ersehnten Bundestagswahlen. Natürlich sollte jeder wählen gehen. Aber man muss mögliche Krankheiten erwähnen, die vor oder hinter der Wahlurne eintreten könnten.

  • Synkope, also plötzlicher Bewusstseinsverlust, beim Anblick des ellenlangen Wahlzettels.
  • Akuter Brechreiz beim Gedanken an längst vergangene Wahlversprechen.
  • Frakturen im Wahllokal bei Stolpern über die 5%-Schwelle.
  • Herbstdepressionen bei Gedanken an Jamaika-, Ampel- und sonstigen Mashups.

Sämtliche Formen der Demenz wirken sich übrigens günstig auf das Wählen aus. Wahlinhalte können jeden Tag neu erarbeitet werden. Politiker halten immer das, was sie einmal versprochen haben.

Meine Hoffnung ist ja, dass Wahllokalleiter alle Ergebnisse zeitnah twittern, wie neulich bei der Bundespräsidentenwahl (siehe Focus Online). Das erspart uns lästiges Warten vor der Glotze auf den (neu)gewählten Bundeskanzler.

Trotz allem: Geht wählen, Eure Stimme ist wichtig und zählt. In diesem Sinne einen wohlverdienten Sonntag.

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Dieser Beitrag (von insgesamt 847) wurde am Samstag, 26. September 2009 um 21:21 Uhr veröffentlicht und unter der Kategorie Ratgeber abgelegt. Du kannst alle Artikel bei Monsterdoc durch den RSS-Feed verfolgen. Alle Kommentare gibts beim Kommentar-RSS-Feed.

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5 Kommentare

  1. So lang war der Wahlzettel bei uns gar nicht… (allerdings hat mein Wahlkreis von dem ganzen “Gesockse”, sprich Mini-Parteien, nur die Piraten im Angebot).
    Hier kann man übrigens das Wählen “üben” (an fiktiven Parteien) – der interaktive Wahlzettel zeigt einem dann links unten an, ob die Stimme gültig war.
    (Die Göttinger haben das anscheinend nötig…)

    Kommentar: BenedictaNo Gravatar (282) – 26. September 2009 @ 21:30

  2. @benedicta: Ist ja auch nicht ganz einfach bei 2 stimmen …

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 26. September 2009 @ 21:38

  3. Die Beispiele für ungültige Wahlzettel waren allerdings tatsächlich spannend. Wusstest du z.B., dass man seinen Wahlzettel nicht mit Blümchen verzieren darf? Und dass man sich schriftliche Kommentare zu den Kandidaten verkneifen sollte?
    … und dass das wohl tatsächlich schon vorgekommen ist, sonst müsste man ja nicht davor warnen… ?

    Kommentar: BenedictaNo Gravatar (282) – 26. September 2009 @ 21:48

  4. Hm das wäre es doch gewesen. Gleich per Twitter wählen :-D

    Und im Bundestagsblog gibts das Ergebnis! :-D

    Kommentar: DeserTStorMNo Gravatar (50) – 28. September 2009 @ 13:35

  5. @desertstorm: Dolle Idee, vielleicht in 4 Jahren, warum so umständlich mit Urnen …

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 28. September 2009 @ 22:44

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