Warum ich Ärzte liebe
Nachdem wir gestern mal Dampf abgelassen haben, warum wir Ärzte nicht lieben, kommt heute nun der 2.Teil der Duologie. Wir stellen uns im Geiste auf die Seite der Medizinleute und merken, dass wir froh an ihnen sind. Da finden wir auch gute Gründe dafür. Ich mach wieder einmal den Anfang.
Ich liebe Ärzte, weil …
- sie auch nachts ohne Murren aufstehen und auf Notfalleinsatz gehen.
- sie auch Patienten behandeln ohne dafür Kohle zu sehen, weil der Arztberuf eben kein normaler Beruf ist, sondern eine “Berufung”.
- sie alles dafür geben, um den Patienten wieder gesund zu machen. Von cholerischen Ausbrüchen darf man sich nicht täuschen lassen. Stichwort “Harte Schale, weicher Kern”.
- sie sich selbstständig auf eigene Kosten fortbilden um zu Gunsten der Patienten immer medizinisch auf dem Laufenden zu sein.
- sie über 60 Stunden in der Woche arbeiten ohne schlapp zu machen. Es geht ihnen oftmals nicht um Karriere und Geld, sondern einfach darum, kollegial zu sein und die Patienten zu operieren oder sonstirgendwie optimal zu versorgen.
- sie einfach helfen wollen, weil sie ihre Patienten lieben.
- sie im Grunde doch ein grosses Herz haben und auch durchaus beziehungsfähig sind.
So, und nun Ihr bitte …
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Dieser Beitrag (von insgesamt 845) wurde am Freitag, 01. Mai 2009 um 20:42 Uhr veröffentlicht und unter der Kategorie
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« Warum ich Ärzte nicht leiden kann – Suchbegriffe im Mai »
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…weil ich sie privat so selten brauche,…

Nee, mal ernsthaft:
- weil sie auch kommen wenn sie eigentlich keine Zeit haben
- weil ich einige im bekanntenkreis habe die echt in Ordnung sind..
- weil sie im Grunde einen echt schweren beruf haben, der ne menge Respekt verdient
- weil sie alles menschenmögliche dafür tun um einen wieder gesund zu machen
- weil sie auch nur Menschen sind…
so..dat wars!
Kommentar: Pflege-Uhu
(2) – 02. Mai 2009 @ 12:30
Naja, dass “sie auch nachts ohne Murren aufstehen” ist aber beim besten Willen nicht immer so. Da gibts auch genügend Docs, die dich dann am liebsten in den Boden stampfen würden, egal, was vorliegt.
Für die Punkte 2 – 4 kenne ich auch genügend Gegenbeispiele aus eigener Erfahrung, wenn ich da an so manchen Hausarzt denke
Und was sind denn 60 Stunden in der Woche? Ich geh in letzter Zeit teils 72 Stunden. Und kümmert es irgendjemanden bzw wird es mir gedankt? NEIN!
Sorry, bin momentan etwas genervt vom Job :-/
Kommentar: Chris
(97) – 02. Mai 2009 @ 16:54
-weil sie meinen monatlichen Lohn bezahlen
-weil sie echt gut zu “meinen” Kindern schauen
-weil sie mich auch mal früher gehen lassen, weil grad Sommerloch ist
-weil sie ihrer Intuition vertrauen und auch mal Labortests in Frage stellen
und weil sie mir sogar einen Stausauger schenken!
(http://quellfrisch.blogspot.com/2008/12/mein-chef-ist-der-beste.html)
Kommentar: SabrinaS
(8) – 03. Mai 2009 @ 11:50
manche echte Sorge und Mitgefühl um/mit ihre(n) Patienten haben
Kommentar: merapi
(102) – 03. Mai 2009 @ 15:02
@alle: Dankeschön, auch das musste mal gesagt werden.
@sabrinas: Na, das is ja ein doller Chef. So muss es sein.
Kommentar: chefarzt
– 03. Mai 2009 @ 21:00
..weil sie (wenn sie wollen) helfen, wenn es einem wirklich schlecht geht.
Kommentar: Muckeltiger
(86) – 03. Mai 2009 @ 22:39