Immer wieder kommen Menschen mit der Suchanfrage “verliebt in Arzt” auf den Monsterdoc-Blog. Dieses Thema wurde bereits in den Artikeln “5 Gründe sich in einen Arzt zu verlieben“, bzw. “nicht zu verlieben” angesprochen. In diesem Beitrag möchte ich erläutern, welcher Arzt denn nun am Besten ins häusliche Umfeld gehören könnte.
Psychiater: Praktisch, wenn mann/frau mal einen Durchhänger hat, analysiert aber immer und ständig alles. Bei einer Platzwunde fällt er allerdings selbst in Ohnmacht. Fazit: 8 Punkte auf der Monsterdoc-Skala.
Chirurg: Günstig, bei Menschen, die öfters mal häusliche Unfälle haben. Kann allerdings mit internistischen Erkrankungen nichts anfangen. “Wat has du, ne Influenza? Ist dat wat zum operieren?” Fazit: 8 Punkte.
Internist: Bekanntlich immer einfühlsam und nachfragend. Kann auch etwas Blut ab. Eine sehr gute Wahl, da ständig medizinisch erweiterbar. Kann auch gut Notarztfahren. Fazit: 9 Punkte.
Anästhesist: Gut häuslich verfügbar, da viel Freizeit. Optimal, wenn schwerwiegende Notfallerkrankungen auftreten. Ein Mittelding aus Internist und Chirurg. Leichtere Erkrankungen werden allerdings missachtet. Fazit: 9 Punkte.
Allgemeinarzt: Freizeit auch ordentlich, Ausnahme: Landarzt. Muss sich zwangsläufig mit vielen Dingen gut auskennen. Hier ist man medizinisch gut versorgt. Mit Notfällen allerdings sind einige etwas überfordert. Fazit: 9 Punkte.
Diese Liste ist natürlich ständig erweiterbar.
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Stellt sich nur die Frage wo Frau suchen soll, wenn sie denn einen Arzt haben möchte.
Kommentar: julchen
(62) – 12. April 2009 @ 20:10
Bin der Meinung, dass die Psychiater viel zu schlecht wegkommen. Die hätten bei mir 9,8 Punkte in der Pflicht und 9,9 Punkte in der Kür bekommen. Wegen grenzenlosen Verständnisses in allen Lebenslagen. Egal was man falsch macht, der Psychiater versteht das.
Zumindest in meinem Klischee…
@julchen: Natürlich dort, wo sie zu Hauf anzutreffen sind – also entweder auf der Uni oder beim nächsten Ärztestreik…
Kommentar: EarlMobile
(109) – 12. April 2009 @ 21:28
Also…ich hänge ständig auf Ärztedemos rum und mir ist da noch nicht ein einziger Arzt begegnet, den ich zu Hause hätte haben wollen. Zumindest nicht dauerhaft.
Alles Legenden…. man darf ja nicht vergessen, auch Ärzte sind dann unterm Strich doch nur Männer. ;-P
Kommentar: aristokitten
(36) – 12. April 2009 @ 21:45
Will denn vielleicht jemand einen alleinstehenden, erfahrenen Krankenpfleger (13 Jahre Gastroenterologie) haben? Verständnis- und liebevoll und geisteskrank?
Kommentar: Kranker Pfleger
(183) – 12. April 2009 @ 22:11
@alle: aufm Golfplatz mal umgucken …
Kommentar: chefarzt
– 12. April 2009 @ 22:43
Aber würde nicht ein Mann deren Berufung die Medizin ist, nicht auch eine Frau haben wollen die ebenfalls in der Medizin tätig ist? oder ist es dem egal welchen Beruf seine Freundin hat.
Denn ich bin leider keine Krankenschwester noch Arzthelferin oder geschweige denn Ärztin, obwohl ich schon gerne meinen Arbeitsplatz im Krankenhaus hätte.
Hat mich schon immer fasziniert die Medizin, darum mach ich ja jetzt auch mein Abi und dann mal weiter schauen. ich gebe nicht auf, ich will es zum Ziel schaffen.
Kommentar: julchen
(62) – 12. April 2009 @ 22:47
Ich für meinen Teil hätte keinen Bock auf ne Ärztin für’s Leben. Gibt am Ende eh nur Streit und nach dreißig Jahren Ehe gibt’s keine anderen Themen mehr als die neuen Leitlinien zur Herzinfarkt-Therapie.
)
Dann doch lieber eine Fachfremde. (Oder halt eine Psychiaterin…
Kommentar: EarlMobile
(109) – 12. April 2009 @ 23:50
Ich kenne bei mir keinen einzigen Arzt der Golf spielt, das Budget dafür wird von der Segelyacht aufgebraucht.
Und wenn schon, ich eigne mich ohnehin nicht als Arztfrau – ich hab beruflich selber zu viel am Hals, um mich am Praxisempfang oder bei der Buchhaltung zu engagieren, ich verbringe meine Freizeit lieber am Strand oder aufm Sofa als auf Charity-Events und von Medizin versteh ich nu gar nüscht, nur von Gesundheitspolitik, von der wiederum die meisten Ärzte nichts verstehen.
Also, zum Scheitern verurteilt.
Kommentar: aristokitten
(36) – 13. April 2009 @ 09:05
Also ich stecke dann wohl in einer typischen Medizinerehe (übrigens mit einem Gasmann). Und nein, wir spielen beide kein Golf. Wir segeln gerne, aber nicht mit dem eigenen Boot. Ansonsten finde ich uns total normal. Und übrigens bleiben unsere Berufe meistens in der Uni bzw. in der Klinik. Das mit der Zeit ist natürlich ein Problem. Ich habe zwar keinen 9to5-Job, aber trotzdem relativ einheitliche Arbeitszeiten. Bei meinem Gasmannschatz ist das natürlich etwas anders. Wir sind beide glücklich, wenn wir mal unsere Ruhe haben und müssen die Berufe nicht ständig mit auf dem Sofa sitzen haben. Das bißchen Zeit, was wir haben, wollen wir für uns haben.
Kommentar: Maia
(71) – 13. April 2009 @ 10:12
Also ich hätte gern einen Chirurgen, so oft wie ich mich in der Küche schneide… oder noch besser einen Koch der mir mal das Kochen erklärt
Kommentar: Chrissi
(1) – 13. April 2009 @ 19:41
Viele Partnerschaften entstehen ja bekanntlich im Umfeld des Arbeitsplatzes. Bei Ärzten umso mehr, da ja die Freizeit häufig nicht so geschätzt wird. Also liegt es nahe, dass es auch entsprechend viele Medizinerbeziehungen gibt.
@earlmobile: Bei fachfremden Damen kannst Du sicherlich medizinisch mehr punkten.
@aristokitten: Stimmt, Gesundheitspolitik besteht bei mir auch nur aus Gesundheitsfondue und Käse-EBM-Toast. Keine Charity-Lady? Das wäre noch ausbaufähig.
@maia: Das sehe ich ähnlich. Ich würde allerdings einen 8to12-Job bevorzugen.
@chrissi: Chirurgen können manchmal auch gut ihr eigenes Süppchen kochen.
Kommentar: chefarzt
– 13. April 2009 @ 20:32
Ich bräucht genau jetzt eine HNO-Arzt. Mein Ohr ist verstopft und tut gemein weh. Aber ich halte aus bist morgen früh wenn mein Hausarzt wieder da ist.
Kommentar: julchen
(62) – 13. April 2009 @ 21:04
@julchen: Paracetamol oder ASS erstmal
Kommentar: chefarzt
– 13. April 2009 @ 21:09
@chefarzt:
Danke werde ich machen. Zum HNO Notdienst wollt ich nicht unbedingt.
Denn der würde dann wieder mit seinen Hochdruckreiniger ankommen.
Dann geh ich doch lieber morgen zu meine Hausarzt und lass auf die sanfte Tour machen.
Kommentar: julchen
(62) – 13. April 2009 @ 21:17
Und wer nimmt mich?
Kommentar: Kranker Pfleger
(183) – 13. April 2009 @ 22:19
Das Thema lautete hier ja, welchen “Arzt” sollte man zu Hause haben …
Kommentar: chefarzt
– 13. April 2009 @ 22:22
@Kranker Pfleger: Das könnte man sich überlegen: Jeden Morgen das Frühstück ans Bett, das macht kein Arzt
Kommentar: merapi
(102) – 13. April 2009 @ 23:51
@kranker pfleger
es muss ja nicht unbedingt ein Arzt sein.
Kommentar: julchen
(62) – 14. April 2009 @ 14:39
@merapi: Wer sagt das?
Kommentar: chefarzt
– 14. April 2009 @ 22:51
Eigene Erhebungen …
Kommentar: merapi
(102) – 15. April 2009 @ 12:32
Ich sag’s nur ungerne, aber es gilt nach wie vor:
Man(n) schläft besser mit einer Anästhesistin…*gg*
Kommentar: Nanny-Ogg
(1) – 16. April 2009 @ 17:22
@nanny-ogg: Da schläft man(n) allein schon wegen den Narkosegas-Rückständen auf der Haut besser …
Kommentar: chefarzt
– 16. April 2009 @ 18:05