War das ein Wochenende. Gestern traf ich mich mit dem Expeditionsteam in der Schweiz. Immer wieder kam es zu heftigen Schneefällen. Mein Schädel brummte zudem noch von dem Pistenunfall von letzter Woche. War wohl doch eine leichte Gehirnerschütterung.

Reanimationen von geschultem Personal sind die eine Sache, Wiederbelebungsmaßnahmen von Laien ist die andere Sache, nämlich die wichtigere (Ein Artikel hierzu folgt in Kürze). Wer ist in der Regel als Erster am Ort des Geschehens? Genau, Passanten, Menschen, die mit Medizin nichts am Hut haben. Rasches Handeln ist dann gefragt. Denn nur bei rechtzeitigem Beginn von Wiederbelebungsmaßnahmen kann der Patient (unbeschadet) überleben.
“Hajo! Hajo! Wach doch endlich auf!”
Ich sehe einen Schnautzer mit Eiszapfen. Darüber braune Augen und eine lustige Zipfelmütze. Es ist Fred, der Pistenfuzzy genannt, ein befreundeter Skilehrer.
“Was ist los? Was ist mit der Skifahrerin?” (weiterlesen …)
21.45 Uhr ARD / “Hart aber fair” diskutieren wir einmal live auf Twitter. Es folgt ein kleines Experiment. Ich gucke mal ausnahmsweise in die Flimmerkiste und kommentiere live diese Sendung. Auf gehts, ich bin spät dran.
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Das Gesundheitssystem verschlingt Unsummen an Geld. Das Gesundheitsfondue (Fonds) ist irgendwie ranzig geworden. Die Kosten werden weiter steigen. Die Ärzte sind bereits an den Rand des Ruin getrieben. Was bleibt da noch für ein letzter Schachzug der Krankenkassen vor dem drohenden Untergang? Richtig! Einige von ihnen werden ab 1.2.2010 einen Zusatzbeitrag von den Versicherten fordern, und zwar skandalöse 8 Euro/ Monat. (siehe: Ärzteblatt 25.01.10)
Die Zeiten für niedergelassene (und angestellte) Ärzte sind hart geworden. Hier ist es höchste Eisenbahn sich neue Wirkungskreise zu erarbeiten. Gerade im Bereich der Sportmedizin bieten sich interessante und vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten. (siehe: Doping leicht gemacht)

Je näher der Abreisetermin rückt, desto nervöser werde ich. Im April 2010 werden wir nach Katmandu fliegen um dann nach einer längeren Akklimatisierungsphase den Mount Everest im Mai zu besteigen. Eifrig habe ich trainiert und meine sieben Sachen schon einmal vorbereitet. Rucksack, Ausrüstung, Steigeisen, Pickel, Medikamente. Mein Kopf ist voll, doch heute will ich den Schnee schlicht und einfach mal wieder alpin genießen. Ich starte in der Morgensonne in Richtung Skigebiet. Das Snowboard auf dem Rücken.
Unrealistische medizinartige Serien stehen bei uns hoch im Kurs. Hermione listete einmal die beliebtesten auf. Höchste Zeit für mich eine neue Reihe zu starten: Notruf 0815 – wir retten sie alle. Und ich wette, es geht nicht mehr unrealistischer. Los gehts.
Jetzt mal ganz ehrlich und Hand aufs Herz. Jeder von Euch guckt mindestens eine Arzt-Serie (Gründe hierfür) regelmäßig. Stimmts? Der Knackpunkt: Manche Serien gelten als cool, hier kann man ruhig zugeben, dass man sie sich reinzieht. Doch es gibt auch andere, die eher verpönt sind. Keiner gibt das Konsumieren derselbigen zu. Na ja, wie auch immer, ich nenne hier keine Namen. Doch haben Ärzte-Serien in der Regel eines gemeinsam: Starker medizinischer Tobak ist enthalten. Beleuchten wir dies doch einmal näher. Welche medizinischen Fehler sehen wir häufig in Serien?
Was machen die Deutschen 18 mal pro Jahr? Na? Nein, nicht in die Kneipe gehen, auch nicht ins Fußballstadion. Vielleicht Duschen? Sport treiben? Alles Unsinn. Wir gehen 18 mal pro Jahr zum Onkel Doktor. Jetzt ist es raus. Im internationalen Vergleich sind wir damit Spitze meint der Barmer-GEK-Arztreport (siehe Tagesschau.de). Schrecklich. Da drängen sich die Fragen auf: Wieso, Weshalb und Warum? Und wie kann man dies vermeiden? Denn Arztbesuche kosten schließlich unnötig viel Geld. Hier möchte ich einmal zur Klärung des Sachverhaltes beitragen.
Was für ein schöner sonniger Tag war das heute. Tief verschneit die Wälder und Berge, herrlich. Schade nur, dass ich den ganzen Tag malochen muss. Schließlich bin ich ja mittlerweile ein Funktionsoberarzt in der Notaufnahme. Na ja, etwas mehr Verantwortung als früher habe ich da schon. Trotzdem werde ich nach Feierabend noch eine Trainingsrunde absolvieren.
Bekanntlich kennen wir ja die Problematiken in einer Mediziner-Beziehung. Welche Kombination funktioniert denn nun am besten? Heute beleuchten wir einmal die sehr delikate Situation Notärztin-Rettungsassistent.
Ich habe es lange aufgeschoben, ich war unsicher, ich hatte Angst. Doch jetzt, 2010, muss es sein. Dies ist mein Jahr und ich fühle mich körperlich und mental topfit. Eine lange Zeit habe ich auf mein großes Ziel hingearbeitet und nun ist es soweit. Ich werde den höchsten Berg der Welt besteigen. Jawohl, ich bin Expeditionsarzt am Mount Everest.
Skandalös, skandalös. Immer mehr Ärzten, Rettungsdienstlern und Pflegern/Schwestern begegnet man auf Twitter. Während Operationen, Notarzteinsätzen und Psychotherapie-Sitzungen wird immerfort gezwitschert. Doch da fehlen doch noch etliche Berufsgruppen. Auch beispielsweise Schönheitschirurgen sollten endlich mal zeitnah über aufregende Erlebnisse berichten.
Wie man am schnellsten in die Klinik kommt, wissen wir nun. Doch nun muss noch die Frage geklärt werden: Wie verkleiden wir uns? Ziehen wir eine Pappnase auf? Tragen wir einen Mundschutz? Wie verändern wir uns medizinisch-sinnvoll für die tollen Tage? Ich möchte hier einige Kostüme vorstellen.
Die Fasnet-Karnevals-wie-auch-immer-Zeit kommt jetzt langsam aber sicher auf Touren. Eine Hochzeit der Unvernunft also. Oftmals enden die Auswüchse des Feierns dann beim Notarzt des Vertrauens. Dieser geleitet die Kranken dann umgehend ins Krankenhaus des Vertrauens. Ich möchte den Karnevalisten hiermit einen kleinen Ratgeber an die Hand geben: 10 Wege, die direkt ins Krankenhaus führen.
Folgendes Rollenspiel: Medizynicus ist frisch gewählter Bundesgesundheitsminister (G.M.). Ich bin ein namhafter Vorsitzender eines namhaften Ärztevereins, der ihn zu einem Interview bittet. Das ganze findet in dieser dritten Folge auf Google Wave statt. (Welle #1, Welle #2)
Ich bekomme immer mal wieder Anfragen bezüglich meines beruflichen Werdegangs, meines Privatlebens und Hobbys. Lange habe ich gezögert, doch heute möchte ich dies ein für alle Mal klären. Hiermit stelle ich mich nun offiziell vor.
Umschulungen auf andere Berufe sind so eine Sache, vor allem bei Ärzten. Bei Umschulungen für Ärzte meinte der Kommentator yiami treffend: “Schuster bleib bei Deinen Leisten”. Dies war natürlich eine Steilvorlage für den nun folgenden Artikel. Sinngemäß können wir also ergänzen: Arzt bleib bei Deinen Spritzen, oder …
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