Es kommt wie es kommen musste. Ich wollte eigentlich schon vor geraumer Zeit den Welt-Mundschutz-Tag ausrufen (siehe: Computerviren – Gefahr für die Menschen?). Doch irgendwie kam es nicht dazu. Das wollen wir heute endlich nachholen. Hiermit rufe ich ihn offiziell aus: DER WELTTAG DES MUNDSCHUTZES !!! ist am 30.09.
Nebenbei möchte ich Euch mit der folgenden Fotoserie beweisen, dass trotz Tragens eines Mundschutzes das Zeigen von Emotionen durchaus möglich ist.
Gerade wurde auf Twitter eine interessante Diskussion von Utemonica, Hermione und Federkiel eröffnet. Es geht um einen sehr wichtigen Gebrauchsgegenstand in der medizinischen Welt, den sogenannten Mundschutz.
Der medizinische Fortschritt ist kaum aufzuhalten. Auch die Smartphones rüsten immer mehr diesbezüglich auf (siehe: Medizin fürs Handy). Neu ist jetzt ein Auflichtmikroskop, das direkt an das iPhone angeschlossen wird (siehe: Ärztezeitung 27.09.10). Damit kann der mündige Dermatologe seine Hautkrebsbildchen sogar auf sein Telefon speichern. Grund genug für mich einmal über die Zukunft des Smartphones nachzudenken. Ohne Zweifel, es wird einmal die eierlegende Wollmilchsau sein, irgendwann. Dann brauchen wir nur noch diesen einen Apparat. Welche medizinische Funktionen sollte dieses Phone denn nun haben?
Ja, Ihr lest richtig. Ich bin es, Euer Hajo. Tut mir leid, dass ich solange “untergetaucht” war. Aber nach dem Mount-Everest-Abenteuer (im April/Mai 2010) wollte ich einfach nur noch heim und bei der Arbeit etwas abschalten. Ich begann also wieder in meiner vertrauten Umgebung chirurgisch tätig zu sein. Jetzt wollt ihr sicher wissen, was in den letzten Monaten so alles passiert ist? Erzähle ich Euch …

Bild: Walikale territory jungle von Julien Harneis auf flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz
Im März diesen Jahres startete die Freitagsdiskussionsreihe. Zu Zeiten der ersten Auflage war unser aktueller Gesundheitsminister erst kurzzeitig im Amt, daher bezogen viele noch eine zurückhaltende und abwartende Position. Nun ist die Gesundheitsreform da, und viele fragen sich: War das (schon) alles? Oder: Wie geht es weiter?
Und nun zur Diskussionsfrage: Was bewirkte Dr.Rösler bislang? Visionär, Schaumschläger oder einfach Realist?
Durch Zufall habe ich erfahren, dass es angeblich eine erneute Gesundheitsreform (mittlerweile die achte?!) gegeben hat. Kollege Rösler hat demnach Nägel mit Köpfen gemacht und entschieden, dass die wachsenden Kosten des Gesundheitssystems künftig vermehrt durch die Arbeitnehmer getragen werden sollen. Wie funktioniert das? Beiträge hoch auf 15,5%. Hatten wir übrigens schonmal 2009. Und künftig erheben die Krankenkassen Zusatzbeiträge, die sozusagen zusätzlich gelöhnt werden müssen.
Den Ironman 2010 habe ich diesen Sommer überlebt, wie auch schon den 2009er. Da es für die Hawaii-Qualifikation zeitlich leider nicht ganz gelangt hat, suche ich nun nach neuen Herausforderungen. Und da bietet sich eigentlich weltweit nur ein einziger Wettkampf an. Der Slogan vom Veranstalter lautet folgendermaßen: “Es existieren in der Welt des Triathlon genau zwei ernst zunehmende Wettkämpfe, bei denen es um nicht weniger als das nackte Überleben geht. Den Ironman Hawaii, für den männiglich rund um die Uhr trainiert, bloss um sich in einer Lavawüste den Elementen zu stellen. Und es gibt den Bierathlon Zürich …”
Heute nun die (bei Monsterdoc selbstverständliche) Gegendarstellung des gestrigen Artikels. Wie sich ein Kassenpatient fühlt, wissen wir nun. Doch auch das Privatkassenversichertentum birgt Risiken, für die kein Arzt oder Apotheker geradesteht.
“Dass wir in deutschen Landen eine 2-Klassen-Medizin haben ist kein Diskussionspunkt, sondern Fakt”. So sieht es zumindest Joachim Mohr, der die beliebte Spiegel-Online-Kolumne Mohrs Herzschlag betreibt. Er weiß Bescheid, denn er ist schwer herzkrank und befand sich Zeit seines Lebens in medizinischer Behandlung (siehe: Buchbesprechung – Das Loch in meinem Herzen). Er bringt es einfach treffend auf den Punkt: In Notfällen ist jeder Patient gleich und wird adäquat und zeitnah behandelt. Hat man allerdings eine weniger akute Erkrankung oder benötigt Spezialisten oder/und Chefärzte sieht die Sache schon anders aus. Genauso würde ich das auch unterschreiben.
Da ich nunmal alles satirisch aufarbeiten muss, gibts jetzt für alle Kassenpatienten eine Checkliste (für den Hausarzt), anhand derer Sie sofort feststellen können, dass sie tatsächlich einer sind.
Ohne Umschweife kann man sagen: Man trägt wieder Mundschutz, auch außerhalb des Operationssaales. ich bin ziemlich erleichtert, propagiere ich doch nun schon seit fast 2 Jahren die Akzeptanz desselben in der Öffentlichkeit. Er ist einfach hygienischer, bequemer und man wirkt stets freundlich und kompetent. Hier ist nun eine kleine Kollektion, vorgeführt durch Monsterdoc-Leser. Mögt ihr auch den Mundschutz? Dann her mit den Fotos …
Bald schon startet die zweite virtuelle Blogger-Expedition (15.11.-30.11.2010) nach Papua-Neuguinea. Es wird also Zeit, sich einmal über die Ausrüstungsgegenstände Gedanken zu machen. Da wir uns hier auf einem medizinischen Blog befinden möchte ich mich nun näher mit den medizinischen Dingen beschäftigen, aber auch Messer, Säge und Moskitoschutz spielen natürlich eine große Rolle und müssen unbedingt mitgenommen werden. Um es etwas spannender zu machen, möchte ich pro Kommentator nur 5 “Dinge” gelten lassen. So können wir also gemeinsam eine ultimative Ausrüstungsliste für den Dschungel entwickeln. Hoffentlich können wir anschließend die Rucksäcke, Taschen dann noch tragen … Ich fange mal an:
Nach 4 langen Wochen ist es endlich wieder soweit. Wir können am Freitag diskutieren. Heute gebe ich Euch einfach mal Raum um so richtig Dampf abzulassen. Ihr alle kennt/seid/wart/werdet/liebt/hasst Ärzte. Irgendwann braucht zwangsläufig jeder einmal einen Medizingelehrten im Leben. Doch gibt es hier durchaus negative Seiten. Also, raus damit: Was stört Euch an Ärzten im Allgemeinen? Oder konkret: Warum findet Ihr Euren Hausarzt/Facharzt doof? Ich mache solange mal Pause …
Aufmerksame Monsterdoc-Leser wissen warum Nikotinieren ungünstige Folgen für Körper und Geist haben kann. Was im Körper dabei abgeht sollte man sich vorab nochmal gemütlich reinziehen. Desweiteren richtet sich dieser Artikel an alle schmökernden Mediziner, die es einfach nicht lassen können während der Arbeitszeit zu rauchen. Hier gilt es allerdings ein paar wichtige Spielregeln einzuhalten, dann kann das Dampfen zum echten Genuß werden.

Bild: Smoke from the Schultz Fire von Coconino National Forest auf flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz
Wir lieben ihn, unseren Dr. Lampe. Er ist der nette Arzt von nebenan. Doch in seiner Uniform, ja da mutiert er zu einem strahlenden Helden in Neonfarben. Trotz Schnautzer ist er beliebt bei alt und jung. Er kann einfach alles, er ist … ein Notarzt. Hier berichte ich nun von seinem Einsatz gestern auf einem sehr großen Binnensee Deutschlands.
Wir wir alle wissen, ist der Hausarzt-Beruf ein oftmals unterschätzter Medizin-Zweig. Und doch sind Umschulungen zum Hausarzt relativ leicht zu bewerkstelligen. Um diese Materie noch weiter vertiefen, werde ich nun das ABC des Hausarztes auflisten. Also gut aufgepasst: Schon nächste Woche kann man auch als Nichtmediziner in einer gut geführten Allgemeinarztpraxis super auftrumpfen.
4 Wochen dauerte nun diese lange Blog-Pause, aber sie war medizinisch absolut sinnvoll, nötig, prima und hilfreich um wieder vernünftigen zeitgenössischen (gesundheits)politisch korrekten Inhalt rüberzubringen. Etwas beunruhigend ist es allerdings, dass die Anzahl der Blog-Leser in dieser Zeit konstant geblieben ist … Ist das eigentlich gesundheitlich bedenklich einen Monat ohne Internet zu leben? Hat das mal jemand probiert hier? Ich weiß, das ist eigentlich nicht der richtige Ort um diese Frage zu stellen. Daher möchte ich Euch kurz einmal bitten mich auf den neuesten medizinischen Blog-Stand zu bringen. Was passierte in den letzten 4 Wochen? Habe ich was verpasst?
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