… bis nächstes Jahr. Allen Lesern wünsche ich einen arztfreien Rutsch und ein medizinisch-sinnvolles Jahr 2011. Zahlreiche Projekte stehen hier bereits wieder in den Startlöchern, ich arbeite lediglich noch an der Umsetzung derselbigen. Das Ärzteteam rund um den Chefarzt grüßt euch alle recht herzlich … mit einem freundlichen … Aloha.

Jedes Jahr ist es das gleiche Spiel. Die Menschen versammeln sich an Silvester und nehmen sich fürs neue Jahr etwas ganz fest vor, beispielsweise mehr für ihre Gesundheit zu tun. Mittlerweile nehmen sich auch viele gar nichts mehr vor, weil sie es eh nicht durchhalten können. Und da wären wir auch schon beim Thema: Einfache Vorsätze, die 2011 prima umgesetzt werden können.
So oder so ähnlich könnte der Slogan für eine neue Monsterdoc-Aktion lauten. Aber langsam, eins nach dem anderen. Angefangen hat es mit Blogwesen, die im vorletzten Artikel auf ein tolles Weihnachtsgeschenk für Ärzte hinwies (Taschenmesser für alles! Man beachte bitte vor allem die Kommentare). Beim fröhlichen Surfen stellten dann Kranke Schwester und ich fest, dass es in namhaften Internetversandhäusern einfach alles zu kaufen gibt, auch Expeditionen zum Nordpol und Fliegen im Kampfjet kann man buchen. Und so wurde die Idee geboren: Monsterdoc als Versandhaus für medizinische Leistungen.
Den Bauch gut gefüllt, reichlich TV konsumiert, neue elektronische Geräte (Männer) oder modischen Firlefanz (Frauen) geschenkt bekommen. So starten die meisten in die Saison “Zwischen den Jahren”. Zugegebenermaßen eine recht kurze Zeit, aber medizinisch dafür umso gehaltvoller. Welche Krankheiten erwarten uns an diesen Tagen?
Ich sehe immer wieder per Suchanfragen, dass Menschen nicht wissen, was sie einem Arzt zu Weihnachten schenken sollen. Nun, diese Frage ist relativ leicht zu beantworten. Je nach Fachrichtung werden jedoch andere Präsente erwartet. Hier der Last-Minute-Geschenke-Ratgeber für Ärzte, wenn die eigenen Weihnachtsbasteleien nicht ausreichen sollten.

Bild: Sv.Areh von breki74 flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz
Die Weihnachtsmaschinerie läuft auf Hochtouren. Aufatmen. Das Fest ist gerettet. Die Hausärzte in Bayern haben es nicht geschafft. Statt der geforderten 60%, wurden lediglich knapp 40% Kassenzulassungen weggehauen (siehe: br-online.de). Dieses reicht nicht zum Systemausstieg. Alles geht also seinen gewohnten Gang und Krankenkassenvorstände sowie Gesundheitspolitiker können beruhigt das Weihnachtsfest begehen. Also weiterhin Hausbesuche für 15,50 Euro. Naja, es wird schon gehen.
Ärzte grenzen sich gerne durch ihre Sprache ab. Das müssen sie auch, nämlich um unwichtige Sachverhalte kompliziert darstellen zu können. Spitzen Sie also beim nächsten Hausarztbesuch einmal aufmerksam die Ohren. Die Krankheitsliste in einer gut geführten Allgemeinarztpraxis ist begrenzt, daher müssen viel lateinisch-griechische Floskeln her um das ganze etwas professioneller zu gestalten.
Die Emotionen kochen gerade hoch in Bayern, die Nerven liegen auf Seiten der Hausärzte und der Krankenkassen blank. Es genügt nur noch ein Funke, damit sich die aufgestaute Energie der letzten Jahrzehnte entlädt. Was liegt da näher, als die Parteien in den Ring steigen zu lassen. Da sage ich nur: Ring frei! Ich will einen sauberen und KV-freien Kampf.
Dass es in der Gesundheitspolitik jede Woche ne andere Schlagzeile gibt, ist ja nix Neues. Dass es aber jetzt möglicherweise durch eine unglückliche Kettenreaktion zu einer Massen-Kassenzulassungs-Rückgabe nächsten Mittwoch in Bayern kommen könnte, hätte keiner geahnt. Kommt es zum Showdown am 22.12. titelt die Abendzeitung.de?
Schön ist die vorweihnachtliche Zeit, gerade jetzt im tief verschneiten Defihausen. Der Weihnachtsmarkt befindet sich in der Fußgängerzone dieser schnuckligen Kleinstadt. Frauen sind im Konsumrausch, Männer kaufen sich weiße Bärte. Doch ein Anblick trübt dieses makellose rotweiße Bild: Es sind die Hausärzte, die am Ende des Quartals immer haufenweise die Einkaufsstraßen belagern und … musizieren …
Ärzte sind zwar Menschen, aber häufig etwas komisch gestrickt. Aufgrund ihrer massiven Affinität zu ihrem Beruf ihrer Berufung dreht sich alles im Leben um medizinisches Gedankengut. Daher ist es nicht verwunderlich, wenn dem Lebenspartner oftmals etwas gewöhnungsbedürftige Komplimente gemacht werden. Bitte, nicht wundern, das ist ganz normal. Lasst uns heute über Komplimente von Medizinern sprechen. Ich gebe mal ein paar Beispiele vor. Folgende Situation: Das erste Date in einer Sago-Sushi-Bar. Der Blick der Arztes wandert auf die Unterarme der Angebeteten.
Habt ihr weitere medizinische Komplimente auf Lager? Oder womöglich schonmal eines bekommen?
Heute ist die Bombe in Bayern geplatzt. Die AOK kündigt den Hausarztvertrag (siehe: br-online.de). Warum? Für Nichthausärzte, geschweige denn Nichtmediziner dürfte diese Aktion nur verständnisloses Achselzucken hervorrufen. Bei mir … äh … übrigens auch. Was ist passiert? Ich will es Euch mal kurz und trocken erklären.
Guten Abend lieber Leser des Monsterdoc-Blogs. Der Chefarzt hat mich vor kurzem in sein Expertenteam aufgenommen. Dies war für mich natürlich eine große Ehre. Nicht so gut gefiel mir seine Verkleidung beim Bierathlon. So sehe ich doch gar nicht aus. Egal! Ich möchte heute ohne Umschweife zum ersten (interaktiven) psychiatrischen Thema kommen.
Habe gerade Post von einer englischen Werbeagentur bekommen, die im Auftrag von Paramount Pictures den medizinisch wertvollen Film “Meine Frau, unsere Kinder und ich” promoten. Dieser soll am 23.12.2010 in den Kinos hierzulande starten. Ben Stiller spielt in dieser Fortsetzung einmal mehr die “männliche Krankenschwester Gaylord Focker”. Normalerweise lösche ich solche Mails sofort, doch ich hatte hierbei ein Einsehen, da ein medizynischer Aufhänger existiert.
Früher gab es klare Rollenverteilungen in der medizinischen Welt. Arzt – Krankenschwester. Das sieht heutzutage anders aus. Während Frauen schon seit längerem die “Emanzipierung” ausgerufen haben, ist es in der Männerwelt auch nicht gerade einfach “sanfte”, “weiblich-dominierte” Berufe zu ergreifen.
Seit einigen Wochen schon beschäftigt mich ein interessantes TV-Format, auf dessen Namen ich nicht näher eingehen möchte. Das Ziel ist es, sogenannten Randgruppen in der Gesellschaft vernünftige und gesunde zwischenmenschliche Beziehungen näher zu bringen. Und da sind wir auch schon beim Thema Ärzte.
Ich melde mich zurück vom härtesten Wochenende des Jahres. Bei gemäßigten Wintertemperaturen schaffte unser Team einen sehr guten Mittelfeldplatz beim legendären Bierathlon in Zürich. Ich konnte bereits im Ziel wieder feste Nahrung zu mir nehmen. Insgesamt gesehen war es mal wieder ein toller Erfolg und ein großes Fest in dr Schwyz. Was waren da für tolle Kostüme dabei … Ich selbst lief in standesgemäßer Tracht. Danke an Hans für die klasse Bilder/Videos.
Konzentriert vor dem Start
Morgen ist es endlich soweit, die Vorfreude war riesengroß: Der härteste Wettkampf des Jahres steht erbarmungslos an. Der Bierathlon in Zürich. Ein ganzes Jahr habe ich darauf trainiert und nun kann ich endlich mit meinem Team dort starten. Die Bedingung war, dass ich den Ironman 2010 in Frankfurt und die Expedition in Papua-Neuguinea überlebe. Dies tat ich, also bin ich morgen startberechtigt.
Um 15 Uhr geht es los: 6.75 km (5 Runden) und 3 l Bier pro Team wird gefordert. Und: es wird kalt morgen. 2008 war mein letzter Start in Zürich. Damals verkleidete ich mich als Frau Dr.med. Claudia Hoppenduck. Ich werde am Sonntag berichten, wenn ich wieder feste Nahrung zu mir nehmen kann …
Die eigenen Grenzen ausloten, Teamgeist beweisen, überleben, Sago, Bananen, Beutelratten, Niederlagen, Siege, Baumkängurus, all das war Papua-Neuguinea … Danke für diese Expedition, die hiermit entgültig zum Abschluss kommt.
“Mittwoch ist traditionellerweise der Tag der Blogvorstellungen. Wir privaten Blogger möchten damit ein Zeichen gegen Kommerz und Mainstream in der (Medizinbranchen-)Blogwelt setzen. Also, bitte alle mitmachen!”
Seit Beginn des Monsterdoc-Blogs gibt es bereits das Expertenteam rund um den Chefarzt. Während Pfetzenmeier und Plotzendick seit 2 Jahren nicht einen einzigen Artikel schrieben, hat sich Hajo Stoertemann in den letzten Monaten doch deutlich hervorgetan. Ist er womöglich der heimliche Star hier auf Monsterdoc? Möglich, aber nach dem Papua-Neuguinea-Abenteuer (eine Betrachtung von Federkiel) ist er erstmal (vorübergehend?) abgetaucht. Zeit also einen neuen Experten vorzustellen, genauer gesagt: Expertin.
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