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Diskussion am Freitag#15

Im Januar 2010 gefiel mir die Zahl achtzehn ganz gut. Denn das ist die Anzahl der bundesdeutschen Arztbesuche pro Jahr pro Patient. Im Vergleich zu unseren Nachbarländern ist dies eklatant hoch. In Belgien sind es beispielsweise nur 6 Weißkittel-Audienzen. An was liegt es? Sind wir kränker oder jammerlappiger?

In Holland beispielsweise stellt der Hausarzt keine Krankmeldungen aus. Das verringert schon mal ordentliche Kontakte. Zudem ist die Auswahl an rezeptfreien Medikamenten wohl größer. Wieder weniger Bedarf an Druiden …

Was meint Ihr? Es ist zwar schon spät, aber wäre da nicht eine bundesdeutsche Anpassung an europäische Verhältnisse längst überfällig? Zusätzliches Stichwort “Eigenverantwortung”.

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Dieser Beitrag (von insgesamt 842) wurde am Freitag, 13. August 2010 um 23:24 Uhr veröffentlicht und unter der Kategorie Diskussion am Wochenende abgelegt. Du kannst alle Artikel bei Monsterdoc durch den RSS-Feed verfolgen. Alle Kommentare gibts beim Kommentar-RSS-Feed.

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6 Kommentare

  1. Tut mir leid, der Server war gestern abend stundenlang down, aber samstags kann man ja auch noch diskutieren …

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 14. August 2010 @ 08:47

  2. …tja, die Eigenverantwortung…. ist so ne Sache, nicht, ne?
    Aber mal Hand aufs Herz: Ohne diese “Verdünnerscheine”, die genau einmal im Quartal fürn Krankenschein kommen, wäret Ihr Hausärzte doch schon längst pleite!
    Also schön weiter Rückenspritzen geben und bloß keine Tipps über rückenschonendes Arbeiten und so, sonst kommen die Patienten ja irgendwann nicht mehr!

    Kommentar: medizynicusNo Gravatar (119) – 14. August 2010 @ 08:56

  3. @medizynicus: Taktik: Hausärzte durch Gängelung dezimieren, Verdünnerscheine abschaffen, sprich keine Krankmeldungen mehr usw.. Restliche Ärzte arbeiten medizinisch sinnvoll mit sinnvollem Gehalt …

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 14. August 2010 @ 21:26

  4. Wie läuft es denn dann mit dem Krankschreiben in Holland? Gehen die krank arbeiten oder überzeugt sich der Arbeitgeber selbst davon, dass der Arbeitnehmer wirklich krank ist???
    Ein bißchen mehr Eigenverantwortung der Patienten könnte allerdings tatsächlich nicht schaden. ;)

    Kommentar: AvaNo Gravatar (61) – 15. August 2010 @ 08:51

  5. @ava: Der Arbeitnehmer bleibt einfach zu Hause, muss aber jederzeit damit rechnen mit einem Amts- oder Betriebsarzt oder sowas Bekanntschaft zu machen. Hausärzte dürfen scheinbar nicht krankschreiben.

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 15. August 2010 @ 19:40

  6. Oder liegt es daran, das in Deutschland Chroniker höher abgerechnet werden können, wenn mindestens zwei Kontakte pro Quartal statt finden, oder nur an jedem dritten Donnerstags das erforderliche Gerät zum IGELn da ist, oder …

    Kommentar: TitusNo Gravatar (1) – 13. September 2010 @ 13:56

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