Ärzte werden zunehmend rarer. Die wenigen verbleibenden sind überarbeitet und haben immer weniger Zeit für ihre Patienten. Was liegt da näher, die Helferinnen des Arztes richtig fit für den harten Praxisalltag zu machen? Heute im ersten Teil dieser Fortbildung gehe ich auf die korrekte selbstständige Ausstellung einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (gelber Fetzen) ein. Anhand des LAMPE-Scores (ähnlich dem APGAR-Score bei Neugeborenen) erläutere ich diese, für Arzthelferinnen, neuartige Tätigkeit.

Man kennt das: Der Hausarzt rennt planlos und blaß durch die Behandlungszimmer. Dabei denkt er ausschließlich an wirtschaftliche Verordnungsweisen von Pillen und an das nächste Golfturnier. Hier sollten jetzt die Arzthelferinnen dem ausgebrannten Medizinmann unter die Arme greifen. Ab sofort wird die Krankmeldung bereits vorne am Tresen ausgefüllt. Ein Arztkontakt entfällt somit und der Doktor kann sich wichtigeren Themen widmen.
Wie geht man vor? Beim LAMPE-Score müssen lediglich 5 Dinge abgecheckt werden:
Pro Check werden jeweils 1-5 Punkte vergeben. In einer vom Arzt vorgegebenen Tabelle kann die Arzthelferin nun entnehmen, wie lange der Patient krankgeschrieben werden kann und ob er nochmal einbestellt werden muss. Als Faustregel für Auszubildende gilt: Je höher die Punktzahl desto mehr Krankheitstage.
Das ist doch mal eine Entlastung für Ärzte, oder?
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Klasse!!
Kommentar: Hermione
(760) – 19. März 2010 @ 22:05
und wieviel Punkte geben dann eine Schachtel Pralinen die man so ganz zufällig dabei hat
Kommentar: Hans
(459) – 20. März 2010 @ 07:37
@hans….haha… Bestechung also….kommt wahrscheinlich nur auf die richtige Auswahl der Pralinen an !
Kommentar: UTMonica
(350) – 20. März 2010 @ 10:37
@utmonica: Bestechung?
aber niemals, aber ein Versuch wäre es wert
Kommentar: Hans
(459) – 20. März 2010 @ 11:23
Wenn sich das mit der Gesichtsfarbe herumspricht, kommen die Simulanten geschminkt zur AZUBI. Die müsste dann unter 6.) noch einen Wangen/Stirnabstrich machen. Schminke diagnostizieren sollte sie ja können.
Kommentar: Klaus-Peter Baumgardt
(12) – 20. März 2010 @ 15:07
Bezüglich der Pralinen allerdings immer den BMI der Arzthelferin beachten.
@klaus-peter baumgardt: Das wäre dann allerdings mit einer körperlichen Untersuchung verbunden. Das kommt dann in Teil 2 …
Kommentar: chefarzt
– 20. März 2010 @ 19:43