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Geheimsprache der Ärzte (Teil 8)

Bei vielen Ärzten muss man zwischen den Zeilen lesen um sie zu verstehen. Entweder sie benutzen lateinisch-griechische Floskeln, nuscheln oder verwenden einen Geheimcode. Dieser Code wirkt zunächst wie ein ganz normales Gespräch. Doch Vorsicht! Wie ein Hausarzt codet wissen wir nun (Geheimsprache der Ärzte Teil 7). Nun lernen Sie die Sprachweisen eines Chirurgen kennen.

  • “Wie geht es Ihnen?” (Ist die Hüft-OP gut verlaufen? Ich bin schließlich ein toller Hecht!)
  • “Die Heilungsverlauf ist so gut, wir können Sie bereits morgen entlassen!” (Wir brauchen dringend Platz! Außerdem bekommen wir keinen Cent mehr für Ihre Person!)
  • “Diese Blutungs-Komplikation ist bedauerlich!” (Keine Ahnung, warum es bei Ihrer OP zur Nachblutung gekommen ist. Vielleicht hat der Student das Ding verhauen!)
  • “Sie haben eine Wundinfektion! Das können wir mit Antibiotika in den Griff kriegen!” (Der Chefarzt hat wahrscheinlich seine Krawatte vor der Operation nicht desinfiziert. Wenn da allerdings MRSA drin ist, wird es bitter!)
  • “Die Nachbehandlung Ihrer Gallen-OP kann der Hausarzt übernehmen, Sie müssen gar nicht mehr ins Krankenhaus kommen” (Wir streichen die Prämie ein, und der Stiegenterrier darf das Nachsorge-Geblödel für nen Nuller übernehmen, super!)
  • “Kommen Sie mit Ihrem geprellten Arm morgen unbedingt zur Kontrolle!” (Ich bin Frischlingsarzt und sehe die Knochen vor lauter Röntgenbilder nicht. Morgen früh ist zum Glück der Oberarzt wieder da!)

Auch schon mal zwischen den Zeilen gelauscht …

20. April 2010 (Kategorie Geheimsprache der Ärzte)

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7 Comments

  1. “Kommen Sie mit Ihrem geprellten Arm morgen unbedingt zur Kontrolle!” (Ich bin Frischlingsarzt und sehe die Knochen vor lauter Röntgenbilder nicht. Morgen früh ist zum Glück der Oberarzt wieder da!)

    LOL – ja, kennisch auch: “ihr darm ist massiv gebläht, man kann leider GARNICHTS auf dem ultraschallbild sehen – bleiben sie mal über nacht zur kontrolle, wir schauen dann morgen nach dem abführen nochmal nach…”

    zum glück kommt irgendwann licht ins dunkel…

    Comment: josephine chaosNo Gravatar (10) – 20. April 2010 @ 20:25

  2. Merke: Der Chirurg benutzt grundsätzlich keine lateinischen Wörter in seinen Sätzen. Nicht dass da jetzt wer was böses denkt bei *g*

    Comment: ch-studentNo Gravatar (6) – 20. April 2010 @ 20:52

  3. ch-student hat voellig recht. Ich hoere auf der chirurguschen Station auch seltener den Satz “Wo ist mein Stethoskop?”, sondern eher “Wo ist mein Hoerrohr?”

    Comment: premiumpatientinNo Gravatar (24) – 20. April 2010 @ 21:14

  4. Röntgen, Raum I :
    Radiologe zum Chirurg: .”…aber die Klemme liegt ja hoffentlich auf dem Patienten …!! ?? ”
    Antwort: “Nuschelnuschel….”

    Lange her aber leider kein Witz…

    .

    Comment: UTMonicaNo Gravatar (352) – 20. April 2010 @ 22:02

  5. zum Glück liegen wir Patienten schon in der Narkose wenn der Chirurg anwesend ist

    Comment: HansNo Gravatar (515) – 20. April 2010 @ 22:40

  6. @hans: ohhhh ja! Nuschel-Chirurgen sind gar nicht so selten!!!

    Comment: UTMonicaNo Gravatar (352) – 20. April 2010 @ 23:16

  7. @josephine: Ja, so ist das …

    @ch-student, @premiumpatientin: Bisschen Latein ist aber schon dabei, aber natürlich nicht so ausgeprägt wie beim “intellektuellen” Internisten, klar.

    @utmonica: Nuschel? Im Patienten. Nuschel?

    @hans: Stimmt, während den OPs wird viel genuschelt.

    Comment: chefarztNo Gravatar – 21. April 2010 @ 13:10

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