Vor über einem Jahr gründete ich die (noch) inoffizielle MPD (Medizin-Partei-Deutschland). Bei der damaligen virtuellen Gründungsveranstaltung fanden sich tatsächlich einige politisch ambitionierte Menschen für die einzelnen Posten und Aufgaben (Medizin-Partei-das Programm). Aufgrund der heutigen Gesundheitspolitik wird es nun höchste Zeit, uns auf alte Tugenden zu besinnen und aktiv in das Tagesgeschehen einzugreifen.
Zur Erinnerung an das Parteiprogramm:
Bisherige Mitglieder:
Weitere Ämter sind noch zu vergeben, unter anderem fehlen noch die Landesvorsitzenden, die Hintervorletztsitzenden und der Fußballminister, Blogminister usw. …
Ich empfehle folgendes Procedere. Ich machen einen medizinisch-sinnvollen Vorschlag und ihr, liebe Parteimitglieder, macht diesen dann anschließend komplett nieder. Daraufhin mache ich erneut einen Vorschlag, oder umgekehrt … Zugegebenermaßen bin ich etwas von der aktuellen Gesundheitspolitik inspiriert, aber egal. Das Rad kann ja bekanntlich auch nicht neu erfunden werden.
Vorschlag#1: Die Praxisgebühr wird auf 20 Euro erhöht, allerdings bei jedem Besuch. Im Preis inbegriffen ist dann der Lounge-Aufenthalt mit TV und Internet-Ecke, Massagesessel und Häppchen mit Kaffee und Mineralwasser. Gut?
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ich möchte unbedingt Beauftragte für Kunst werden, ähm ich meine Blutbilder, Röntgenbilder. Also was mit Kulturen…. also in Bild und Farbe!
Kommentar: N8sister
(40) – 15. Juni 2010 @ 23:19
Statt MUZAK gibt es als Warteraumbeschallung meinen Last-FM-Krempel.
Kommentar: Kranker Pfleger
(147) – 15. Juni 2010 @ 23:23
Ich biete mich als Sonderbeauftragter für Technikverkomplizierung an. Vom Gesundheitskartenterminal in der Arztpraxis bis zum iPad für jede Schwester im Krankenhaus.
Kommentar: stefan
(17) – 15. Juni 2010 @ 23:24
Kunst- und Kulturbeauftragte: N8sister
Sondermedizintechnikbeauftragter: stefan
@kranker pfleger: Keine Fahrstuhlmusik? Eher Headbanging, oder?
Kommentar: chefarzt
– 15. Juni 2010 @ 23:30
Danke!
ich finde 25€ besser. Fakirsessel, fördert die Durchblutung und stimuliert während man 2 h wartet! hat man auch gleich blut gespendet!
Kommentar: N8sister
(40) – 15. Juni 2010 @ 23:37
Ich möchte gerne die Hinternverletztsitzende werden.
Als solche hätte ich auch schon was zum Programmvorschlag zu sagen:
Die Praxisgebühr ohne Limousinenservice auf 20 € zu erhöhen halte ich für aussichtslos. Das machen die Wähler doch gar nicht mit! Und bei der zunehmenden Anzahl Zunehmender halte ich den Loungeaufenthalt, Häppchen, Kaffee und all den Firlefanz für absolut kontraproduktiv.
Ich finde, wir sollten viel mehr Eventmedizin bieten. Untersuchungen sind doch an sich langweilig! Da muss Action rein, Abwechslung, schließlich will man doch auch die Jugend ins Boot holen.
Kommentar: Heike
(13) – 15. Juni 2010 @ 23:39
@n8sister: Also gut, 25 Euro. Den Sessel will ich sehen …
@heike: “Eventmedizin”, das hört sich gut an. Vielleicht Spinning oder ein Laufband im Wartezimmer?
Kommentar: chefarzt
– 15. Juni 2010 @ 23:40
Wir schaffen die gesetzlichen Krankenversicherungen einfach ab und ich werde Finanzminister(-in)…
Kommentar: UTMonica
(159) – 15. Juni 2010 @ 23:50
@utmonica: Juhu, endlich mal ne Finanzministerin … Nur noch Privatkassen?
Kommentar: chefarzt
– 15. Juni 2010 @ 23:53
und Selbstzahler…?
Kommentar: UTMonica
(159) – 15. Juni 2010 @ 23:59
Für Training im Wartezimmer sollte ein Teil der Praxisgebühr erlassen werden. Außerdem müssen die Trainingsdaten in Echtzeit an die Krankenkasse übermittelt werden. Zwecks Berechnung des individuellen Patientenscores.
Kommentar: stefan
(17) – 15. Juni 2010 @ 23:59
Wenn ihr wollt kann ich auch noch meinen Senf dazu geben… Zu was wollt ihr mich ernennen??
Ich bin für vieles offen *lach* (wie sich das jetzt anhört xD)
Zum Anwerben von Mitgliedern würde ich ein jägrliches Golfturnier beim Parteiclubhaus vorschlagen
Kommentar: Ämpee
(117) – 16. Juni 2010 @ 07:01
AAH, der Fussballminister ist noch offen
Kommentar: Doc Brown
(42) – 16. Juni 2010 @ 07:15
Herrlich. Aber da ich auch manchmal Patient bin möchte ich gerne 20€ und dem Vorschlag 1 zustimmen und freies wlan in jedem Wartezimmer damit man auch Twittern kann.
Kommentar: Frauke
(3) – 16. Juni 2010 @ 07:29
Ich wär gerne Intubationsministerin. Wenn jemand dann blöd daherredet hau ich dem einfach einen Tubus rein. So wird Politik gleich ganz einfach.
Kommentar: anna
(20) – 16. Juni 2010 @ 08:58
Als Ressortleiter Rettungsdienst schlage ich eine Kombination von Praxisgebühr und Rettungsdienstpauschale vor. Quasi eine Anfahrtsgebühr wie bei einem normalen Taxi auch. Damit können wir Milliarden verdienen
Kommentar: Der Krangewarefahrer
(53) – 16. Juni 2010 @ 10:15
Als @fischsteffchen und doctr.com – Bloggerin wäre ich interessiert am Posten der Umweltministerin-gibts den noch? Mein Motto: mens sana in umwelt sano
….
Oder doch “mens sana in öko sano”? klingt besser – aber wenn man als Spitzenpolitiker noch nicht mal Englisch können muss, darf ich auch mit meinem Latein am Ende sein, oder?
Kommentar: fischsteffchen
(12) – 16. Juni 2010 @ 12:58
@ämpee: Können wir das Clubhaus, äh die Parteizentrale auf neutralem Boden einrichten? Am Zürichsee beispielsweise. Ich überlege mir noch einen Posten für Dich. Am Besten wäre Innenminister, zur Gefahrenabwehrung von Anti-Blogger-Geheimdiensten …
@fischsteffchen: Umweltministerin ist noch frei … “Sahne-Soße” klingt gut.
@krankewarefahrer: Guter Vorschlag, Anfahrt zum Hausarzt nur noch per RTW (sicherheitshalber) oder besser noch, nach dem Hausarzt …
@anna: Intubationsministerin, top! Sprich: Verteidigungsministerin …
@stefan: Sportminister
@frauke: Genau, Patienten-Twitter während den Behandlungen gab es bisher noch nicht.
@utmonica: Das wird aber teuer … Frau Finanzministerin.
@docbrown: Fußballminister
Kommentar: chefarzt
– 16. Juni 2010 @ 13:19
Prima. Ich sehe in meinem Amt keine Konflikte mit docbraun. Denn 1. ist Fußball so populär, dass es mindestens ein eigenes Ministerium braucht 2. hab ich keine Lust mich Vuvuzela Geschädigten rumzuschlagen 3. ist Fußball ja gar kein Sport *duck und weg*
Kommentar: stefan
(17) – 16. Juni 2010 @ 13:33
Gut-Sahne Soße – meine erste Amtshandlung – das grüne Krankenhaus – komplett windenergiebetrieben. Ich stelle mir das so vor: der ergebnislose Wirbel der Gesundheitspolitik der Bundesregierung wird in Strom umgewandelt. So können mühelos alle Krankenhäuser Deutschlands für die nächsten 100 Jahre versorgt werden.
Kommentar: fischsteffchen
(12) – 16. Juni 2010 @ 13:47
@Chefarzt:
Also ich steh immernoch als BTM Beauftragter zur Verfügung
Vielleicht sollten wir als Verein anfangen
Kommentar: Chris
(9) – 16. Juni 2010 @ 13:57
Hallo liebe Parteigenossen, ich erinnere noch einmal daran, dass ich bei Bedarf auch für das Amt des Wirtschaftsministers zur Verfügung stehe.
Aktuelle Vorgänge bestärken mich in meinem Bestreben und der Brüderle hat keine Chance gegen mich! (allerdings mag ich keinen Moselwein)
Mein Vorschlag wäre eine Strafsteuer auf Vuvuzelas in Höhe von 200% des Verkaufspreises, das Aufkommen geht zu gleichen Teilen an die Hurtigen Nasen Onkel (HNO) sowie noch einzurichtenden Psychatrien für vuvuzelageschädigte Fußballfans.
Kommentar: stef
(37) – 16. Juni 2010 @ 14:40
Ich möchte auch gern mitmachen!
Ich bewerbe mich um das Amt als Ministerin für Sozialversicherungsangelegenheiten. Mein Wahlprogramm:
- Praxisgebühr pro Quartal in Höhe von 53,94 EUR per Lastschrift, sofern man einen Gesundheitszustand – egal welcher Art – sein Eigen nennt (in Anlehnung an die GEZ),
- Verbot von mehr als 6 Monate alten Zeitschriften im Wartezimmer,
- Aufteilung des Medizinstudiums nach dem Grundstudium in einen Studiengang Arzt med. (Arbeit am Patienten) und einen Arzt admin. (Arbeit am PC/Telefon zur Beantwortung aller Fragen und Vordrucke der Sozialversicherungszweige)
Kommentar: comma
(24) – 16. Juni 2010 @ 14:48
Ich sehe schon, die schreibende Zunft ist völlig unterrepräsentiert. Wer soll denn die ganzen Reden schreiben, das Parteiprogramm und die Pamphlete für die Wahlveranstaltungen? Ich habe Erfahrung mit hirnrissigen, an den Haaren herbeigezogenen und völlig der Grundlage entbehrenden Texten, und verstehe es, alles plausibel darzulegen.
Ich bewerbe mich daher als MM – Manipulationsministerin. Die Massen werden uns zu Füßen liegen!
Kommentar: Federkiel
(251) – 16. Juni 2010 @ 18:21
Also ich mach auch mit, wenn ich darf.
Kommentar: DelfinStern
(118) – 16. Juni 2010 @ 19:52
@delfinstern: Familienministerin?
@federkiel: Manipulationsministerin, rhetorisch brilliant.
@comma: Ministerin für Sozialversicherungsangelegenheiten, ein Zungenbrecher, aber unbedingt notwendig für das Vorankommen der Partei.
@stef: Was für ein Aufstieg, vom Berater zum Wirtschaftsminister. Die Frisur sitzt.
@chris: Btm-Beauftragter. Sehr gut. Du weisst ja, ein sehr verantwortungsvoller Posten. Verein? Wäre wahrscheinlich einfacher. Weisst Du wie das vor sich geht?
@fischsteffchen: Das grüne Krankenhaus, welch ein Zukunftsvision. Solche Minister braucht das Land.
@stefan: Fußball ist Sport? Habe ich schon mal gehört …
Kommentar: chefarzt
– 16. Juni 2010 @ 20:10
Fußball hätte mir besser gefallen, aber das ist ja schon vergeben. Ok dann nehm ich das Familienamt außer es gibt noch was typisch männliches
könnte auch das Informatikamt übernehmen, also z.B. die Bilder der Golfturniere auf die Homepage stellen und die Rechner am Laufen halten
Kommentar: DelfinStern
(118) – 16. Juni 2010 @ 20:30
@delfinstern: Okay, Ministerin für Informatik. Fast das wichtigste Amt. Wir können ja ein rotierendes System einführen (wie es gerade so üblich ist), dann kommt jeder mal als Fußballminister dran …
Kommentar: chefarzt
– 16. Juni 2010 @ 20:36
dankschön
Kommentar: DelfinStern
(118) – 16. Juni 2010 @ 20:53
Als erstes: Ich will Minister für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sein!
Wobei mir die Senioren schrein “reichen”
Zweitens: Die Praxisgebühr von 20,00 EUR – Warum nicht ?
*hust*
Mehr junge Miezen – öhm Sprechstundenhilfen = Motivation für ältere (vor allem) männliche Senioren
Das war gemein…
Kommentar: Der Pflegeblogger
(10) – 16. Juni 2010 @ 21:36
Der Blogminister reizt mich hingegen auch.
Für ein besseres gegeneinander!
Ich meinte natürlich: Für ein besseres miteinander.. Oder so ähnlich
Kommentar: Der Pflegeblogger
(10) – 16. Juni 2010 @ 21:42
@pflegeblogger: Ich sehe schon, da sind viele Begabungen und Interessen vorhanden. Wir sollten ein rotierendes System wählen.
Ich werde nachher mal die vorläufige Kabinettsaufstellung posten. Einen stellvertretenden Bundesvorsitzenden sollte es noch geben …
Kommentar: chefarzt
– 16. Juni 2010 @ 21:45
Wie wärs denn mit Hajo als Stellvertreter?
Kommentar: DelfinStern
(118) – 16. Juni 2010 @ 21:46
@delfinstern: Hajo ist immer noch in Spanien untergetaucht. Und das als gebürtiger Schweizer !!!
Kommentar: chefarzt
– 16. Juni 2010 @ 21:49
Rotieren finde ich gut. Ich habe so gar keine Ahnung von Fußball, das wäre doch echt eine Herausforderung.
Kommentar: Federkiel
(251) – 16. Juni 2010 @ 21:50
@federkiel: Viererkette? Flankenspiel? Ich bin dann Libero? Wir werden rotieren.
Kommentar: chefarzt
– 16. Juni 2010 @ 21:52
Rotation, wie, was? Dann müssen wir aber vorher über die Richtung abstimmen. Ich bin übrigens eher für Zickzack statt Rotation. Vielleicht sollte es doch noch einen Rotationsminister geben?
Kommentar: fischsteffchen
(12) – 17. Juni 2010 @ 10:31
Okay, dann bist Du Rotationsministerin und koordinierst die Strickmuster
Kommentar: chefarzt
– 17. Juni 2010 @ 13:45
[...] soll, hat es sich der Monsterdoc einfach gemacht und einfach eine neue Partei gegründet: Die Medizinpartei Deutschland. Die wichtigste Forderung dieser Partei soll unter anderem sein, allen Menschen eine medizinische [...]
Pingback: Antrittsrede für die Medizinpartei » Der Krangewarefahrer « – 23. Juli 2010 @ 10:58