Der anonym bloggende Mannschaftsarzt Dr. Vuvuzela berichtete mir heute:
“Lieber Cheffe, ich bin ja ziemlich neidisch auf Euch, muss ich schon sagen. Ihr sitzt draußen bei der öffentlichen Leichenaufbahrung (Public Viewing) beim Bier und A-Schorle und wir frieren uns hier den Hintern ab. Ich muss bei den Spielen ständig Mantel, Mütze und Schal tragen. Heute war ich sogar gezwungen bei ein paar Spielern Frostbeulen zu behandeln. Was für eine verkehrte Welt. Meistens war das Wetter doch gerade andersherum. Die Fußball-WM 2022 findet dann übrigens in der Antarktis statt.
Auf jeden Fall gabs beim Achtelfinale einige Erkrankungen zu verzeichnen, die da wären: übliche Muskelzerrungen, Gehirnerschütterungen bei Kopfbällen, Schweinegrippe. Ziemlicher Kleinkram also. Heute früh waren sogar die Jungs von der Dopingkontrolle vor Ort. Musste doch glatt die ganze Mannschaft in einen Behälter Wasser lassen, nacheinander natürlich, ich meine auch unabhängig voneinander. Da gilt dann wieder der Teamgeist: Hat einer gedopt – sind alle angeklagt. Einer für alle – alle für einen.
Jetzt wirds aber richtig spannend, wenn es dann ins Viertelfinale geht. Von hier aus ein fröhliches VUVU !!!”
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Armer Doktor Vulvazähler! Wird er auch von der Frauen-WM berichten?
Kommentar: Kranker Pfleger
(183) – 27. Juni 2010 @ 23:08
Öffentliche Leichenaufbahrung… so ist die wörtliche Übersetzung wirklich
P.S. meine Antrittsrede verzögert sich aufgrund technischer Schwierigkeiten! Ich bitte den Wähler vielmals um Entschuldigung.
Kommentar: stef
(55) – 28. Juni 2010 @ 20:54
@kranker pfleger: Nein, da wird Frau Dr. Vuvuzela berichten, die Ehefrau ..
@stef: Kein Problem. Nächste Woche reicht auch noch …
Der Podcast mit den Antrittsreden wird es in dem Fall nach dem Ironman geben. Wird ziemlich lustig übrigens …
Kommentar: chefarzt
– 29. Juni 2010 @ 22:16