Ein erster Schritt ist getan. Viele medizynisch-orientierte Menschen haben sich in die Medizin-Partei-Deutschland eingeschrieben. Einige Ministerposten sind schon besetzt. Hier ist eine erste möglich Aufstellung der Parteispitze. Da die Interessen und Begabungen der Mitglieder sehr vielfältig sind, werden wir die einzelnen Ressorts rotierend belegen. Die Zentrale wird sich übrigens auf neutralem Boden in der Schweiz befinden, nähe Zürichsee, nähe eines eigens angelegten Golfplatzes zwecks Austragung wöchentlicher parteiinterner Golfturniere.
Hier die vorläufige Liste, wir suchen noch weitere Querschläger Interessenten:
Nächste Woche soll eine erste Parteivollversammlung stattfinden. Hierzu erbitte ich noch kurze Antrittsreden der einzelnen Minister. Wer möchte, kann mir eine kurze Audio-Stellungnahme zumailen. Aufnahmequalität egal. Inhaltlich keine Vorgaben. Wichtig: Locker, locker bleiben und kurz fassen! Die Zusammenfassung werde ich dann podcasten. Das wird sicher sehr sehr spannend. Wer noch nicht reden möchte, kann selbstverständlich auch seine Rede schriftlich verfassen und unten kommentieren. Ein paar Sätze reichen schon. Wir wollen ja schließlich eine Partei der Taten und nicht der Worte sein, oder so …
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hm kannst du die MPD nicht umbenennen? klingt wenn mans ausspricht sehr nach einer naja-partei.. hoffe du weißt was ich mein. ersten Buchstaben ersten durch den nachfolgenden im alphabet. fällt mir grad so auf..
Kommentar: DelfinStern
(118) – 16. Juni 2010 @ 22:45
Und schon fordert der Vorsitzende das Unmögliche, wenn er verlangt, daß ich mich kurz fassen soll, ausgerechnet in dieser Situation, wo ich mich nach langer und reiflicher Überlegung dazu durchgerungen habe, endlich doch politisch aktiv zu werden, endlich mal mit Freude ein paar Bandwurmsätze zu basteln, von denen am Ende des Satzes keiner mehr so recht weiß, wie er eigentlich angefangen hat und auch der Sinn des Ganzen so wunderbar verschleiert ist, daß die Aussage nicht mehr zu finden ist und man am liebsten vorne wieder anfangen möchte zu lesen, kommt er mit solch seltsamen Forderungen. Ts.
Aber immer locker bleiben. Wir sind ja flexibel.
Kommentar: Federkiel
(251) – 16. Juni 2010 @ 22:54
@delfinstern: Ursprünglich sollte die Partei: Gesundheitspartei Deutschland heißen. Aber die gabs schon. Bleiben wir einfach bei der Langversion um Verwechslungen vorzubeugen: Medizin-Partei-Deutschland.
@federkiel: Das war jetzt tatsächlich ein Satz …
Kommentar: chefarzt
– 16. Juni 2010 @ 22:59
nachdem ich nächsten bei der falschen-demokratischen Partei aussteige stünde ich für das Jammer-Ministerium oder die Presse-Stelle zur Verfügung
Kommentar: drgeldgier
(80) – 17. Juni 2010 @ 09:11
@drgeldgier: Top, du hast somit beide Ämter inne. Ich erwarte mit Spannung Deine Antrittsrede
Kommentar: chefarzt
– 17. Juni 2010 @ 13:48
Also… irgendjemand hat wohl irgendwann mal gesagt, so hatte ich gehört, dass man als Minister eine Antrittsrede verfassen soll. Da ich aber irgendwie schon länger dabei bin, habe ich keinen Plan, ob ich das auch machen muss. Ich meine, wir als Jugend brauchen ja schließlich auch eine Stimme in einer Partei. Ich hoffe, dass ich irgendwie dem deutschen Durchschnittsjugendlichen darstellen kann, irgendwo stand mal, dass die wohl ziemlich verpeilt und unkonzentriert seien, warum, weiß ich aber nicht mehr. Irgendwie habe ich das Gefühl, wenn ich in die Runde schaue, dass ich es selber extrem schwer finde, hier vorne irgendwas zu labern ähh.. erzählen, was wirklich Sinn ergibt und ich glaube, dass einige meine Sprache nciht verstehen, dabei habe ich doch extra einen Hochdeutschkurs belegt. Hier also eine Zusammenfassung in der Jugendsprache:
Hey Alda, icke soll hier irgendwas labern, alda, icke habe aba keenen Plan. Nur dat icke hier irgendwie meine Stimme dafür geeben muss, wenn dat eene Fraje is, dit geil für dit Jujend is, sh*t, is dat Redn aba schwär, also: Noch irjendwelsche Frajen alda?
Kommentar: Thea
(160) – 17. Juni 2010 @ 15:21
@thea: Eine sehr tiefgehende und ergreifende Antrittsrede. Als Ministerin der Jugend bist Du, gerade in der heutigen Zeit, aufgrund des Wandels der Gesellschaft, in der wir uns bewegen, sehr gefordert und wirst, und da bin ich fest davon überzeugt, Dein Amt in Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit ausüben. Danke.
Kommentar: chefarzt
– 17. Juni 2010 @ 16:19
*aufsteh* Liebe Genossinnen und Genossen…, Halt. Fängt man Antrittsreden noch so an? Ich möchte nicht wie Walter Ulbricht klingen. Nochmal neu: Liebe Parteikumpel und –kumpelinen, warum fühle ich, comma, mich zur Ministerin für Sozialversicherungsangelegenheiten berufen? Ich habe tagtäglich mit Bedürftigen und Leidtragenden des bestehenden Sozialversicherungssystems zu tun – und nein, so kann es nicht weitergehen. Letztens beschwerte sich jemand an meinem Telefon, dass sein Arzt ihm keine Pflaster für seine „schlimme“ Schnittwunde am Finger verordnen wollte, jetzt kommts: Er soll sie SELBST kaufen! Als ich ihm vorschlug, er soll anstelle der Apotheke mal in der Drogerie vorbeischauen, so teuer seien die dort ja nicht, verlor er – zu Recht – die Geduld. Seine nachvollziehbare Antwort: Nein, also dann sei der Sozialversicherungsträger – der diese Abzockerei auch noch unterstützt – Schuld daran, dass er sich jetzt zwei Wochen krank schreiben lassen muss. Schließlich müsse er ja regelmäßig zum Pflasterwechsel zum Arzt. Ich werde mich dafür einsetzen, dass diese Missstände in unserem Land aufgedeckt und behoben werden! Das darf nicht sein. Jeder hat ein Recht auf Pflaster auf Kosten der Allgemeinheit! *wiederhinsetz*
PS: Wann startet eigentlich der erste Golfkurs für Nicht-Ärzte? Außer für Pflaster bin ich natürlich noch für Chancengleichheit. Und im Medizinstudium steht Golf soweit ich weiß doch im Curriculum und wird schon im Grundstudium gelehrt, oder?
Kommentar: comma
(24) – 17. Juni 2010 @ 16:45
Puh, ich soll also eine Antrittsrede lallen? das wird schwierig. Ich rede nicht so gerne! ich dachte, ich suche das Logo für die Partei aus. zb ein Roter Golfschläger!
Kommentar: N8sister
(40) – 17. Juni 2010 @ 20:35
Liebe Mitstreiter, ich danke erst einmal herzlich für die Wahl zur Verteidigungsministerin blah blah… wenn die Opposition, Regierung, wer auch immer nicht nach unseren wünschen agiert… blah blah… ganz einfach: 8er Tubus, bitte!
Kommentar: anna
(20) – 17. Juni 2010 @ 21:13
Abzuwarten bleibt was nun entgültig dabei rauskommt. Es würde mich nicht wundern wenn das Resultat enttäuschen würde.
Kommentar: Sabine
(1) – 17. Juni 2010 @ 22:57
@comma: Auch sehr ergreifend. Applaus für Deine Rede. Golfkurse werden selbstverständlich kostenfrei für unsere Mitglieder angeboten. Im Medizinstudium allerdings wird das Thema Sportmedizin, insbesondere Golfen, leider immer noch zu Unrecht stark vernachlässigt. Das muss sich ändern …
@n8sister: Sehr gut, ein Logo fehlt eindeutig noch. Ich bitte darum …
@anna: Kurz und knackig, so muss eine Verteidigungsministerin agieren, danke.
@sabine: Sehr enttäuschend, wirklich …
Kommentar: chefarzt
– 17. Juni 2010 @ 23:06
Darf ich bitte Kaffeeministerin werden?
Wie, das Amt gibt’s gar nicht? Na und?? Dann führen wir’s halt ein!
Kommentar: Hermione
(63) – 18. Juni 2010 @ 02:55
@hermione: Kaffeeministerin, sehr gut. Du bist im Kabinett aufgenommen.
Kommentar: chefarzt
– 18. Juni 2010 @ 13:35
und als Kulturministerin verteile ich übrigens erstmal Joghurt Kulturen. das hilft ja laut Werbung ganz gut gegen Aufblähen
Kommentar: N8sister
(40) – 18. Juni 2010 @ 13:35
@n8sister: Die Gefahr des Aufblähens ist natürlich bei derart vielen Ministern in spe gegeben. Daher begrüße ich entsprechende Maßnahmen der Verhinderung desselben.
Kommentar: chefarzt
– 18. Juni 2010 @ 13:40
Liebe Komplizinnen und Komplizen!
Uns vereint das Trugbild einer hervorragenden ärztlichen Behandlung … oh, ich meinte natürlich – die Vision guter medizinischer Versorgung. Neben Heilung im Krankheitsfall müssen auch präventive, gesundheitserhaltende Maßnahmen angestrebt werden, wie die Möglichkeit zu ausgeglichener sportlicher Betätigung, Golf beispielsweise. Beides muß für alle käuflich, Entschuldigung, erschwinglich sein.
Doch wie können wir das erreichen? Zu wenige interessieren sich für ihre Gesundheit und die Weiß-, Blau- oder Grünkittel, welche sie bei Krankheit behandeln sollen. Es gibt daher nur einen Weg, unser Gesundheitssystem zu revolutionieren: Nur zufriedene und entspannte Ärzte mit einem sicheren Arbeitsplatz in guter Atmosphäre können langfristig auf deutschen Golfplätzen gehalten werden und die Zeit außerhalb des Grüns der Gesundheit des Patienten zur Verfügung stellen.
Daran müssen wir arbeiten! Vielen Dank. Eure MM.
Kommentar: Federkiel
(251) – 18. Juni 2010 @ 23:10
Ach, ich sollte mich ja kurz fassen. Also:
Ihr wollt bezahlbare Medizin? Am besten gar nicht erst krank werden? Wir zeigen Euch, wie das geht! Wählt die Medizinpartei Deutschland!
Kommentar: Federkiel
(251) – 18. Juni 2010 @ 23:11
@federkiel: Danke für die hervorragende Manipulation. Vermutlich liegt die Bekämpfung aller Krankheiten der Welt in der Hand des Golfplatzes …
Kommentar: chefarzt
– 18. Juni 2010 @ 23:25
@chefarzt: Gibts schon Antrittsreden als Audio-Datei? Wenn ich der einzige wäre würde ich mir die Mühe glaube ich sparen und das auch eher hier niederschreiben
Kommentar: Der Krangewarefahrer
(53) – 21. Juni 2010 @ 14:35
@krangewarefahrer: Habe bereits eine Audiodatei erhalten. Wäre natürlich spitze von Dir. Stefan und Ämpee machen glaube ich auch noch eine … Denk dran: Der Durchbruch ist näher als wir denken …
Kommentar: chefarzt
– 21. Juni 2010 @ 19:43
So, MP3 ist unterwegs. Aber ich sage es gleich dazu: Ich hasse Reden und das hört man sicherlich auch
Kommentar: Der Krangewarefahrer
(53) – 22. Juni 2010 @ 17:27
@krangewarefahrer: Einfach klasse !!! Das hört man gar nicht, dass Du Reden hasst. Absolut professionelle Antrittsrede.
@federkiel: Super Rede, sogar in mehreren Versionen. Sehr manipulationssicher
@alle Minister in spe, die noch nicht kommentiert haben: Ich bitte um Eure Antrittsrede. Thema wie gesagt egal, Qualität auch, einfach drauflos reden …
Kommentar: chefarzt
– 22. Juni 2010 @ 19:38
dann muss ick mir ja noch fix ne antrittsrede einfallen lassen.. nur für welchen job???
Kommentar: ickedette
(20) – 22. Juni 2010 @ 19:53
hier wäre doch der platz gewesen..
also ick kandidiere für die quereinsteigervertretung
Kommentar: ickedette
(20) – 22. Juni 2010 @ 20:01
Ich werd mir dann mal was überlegen! Ich muss noch dringend Querverweise zwischen Medizin und Wirtschaft finden…
Kommentar: stef
(37) – 22. Juni 2010 @ 21:38
@ickedette: Vertreter werden immer gebraucht, nur zu.
@stef: Da gibt es nur wenige Verbindungen … da bin ich gespannt
Kommentar: chefarzt
– 22. Juni 2010 @ 23:09
hm Antrittsrede, ich hasse schreiben und Vorträge…
*Trikot anziehen* *trööööt* *Fahne schwenk*
also dann mal los:
Ich, die Ministerin für Informatik, sehe es als Ziel das Internet und alle damit verbunden Möglichkeiten auszubauen und Blogs und der gleichen zu fördern, damit jeder, wirklich jeder, sich mehr oder weniger qualifizierte Informationen zu den unterschiedlichsten Themen herraussuche kann. *räusper* Sportveranstaltungen aller Art sollen gefördert werden, vorallem aber soll die Möglichkeit sich Sport im TV anzuschauen ähh nätürlich um Sport zu treiben gefördert werden. Die neuen Medien (so neu sind die doch gar nicht mehr oder?) verbinden die Welt, ohne sie wäre es nicht möglich die WM oder auch die heiß geliebten Golfturniere anzuschauen…. blablabla internet für alle blablabla
So genug geredet, ich muss jetzt Ghana anfeuern, ach ne war ja Deutschland
Kommentar: DelfinStern
(118) – 23. Juni 2010 @ 20:05
@delfinstern: Vielen Dank, sehr ergreifend. Ich selbst liebe Fernsehsport natürlich auch, allerdings nur alle 4 Jahre … Jetzt feiern …
Kommentar: chefarzt
– 23. Juni 2010 @ 23:09
Huch, hust, bin mal wieder zu spät. Antrittsrede. Bin noch ganz aus der Puste. Also – liebe MedizinparteisanInnen- ich, fischsteffchen, Umwelt- und Koordinationsministerin bin gegen Gewalt und für mehr Geld. Ich möchte, dass ihr euch alle hier vertragt und mich nachher beim Golf auch mal gewinnen lasst. Ich werde dafür sorgen, dass Gesundheit nachhaltig wird und Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit einander nicht ausschließen – ein Vorschlag ist das grüne Krankenhaus – siehe irgendein letzter Kommentar von mir.
Bezügl. der Koordination schlage ich vor: erstmal einarbeiten – und dann dürfen die letzten die ersten sein. Wir können auch um die Posten golfen – aber nur, wenn ihr mich auch mal gewinnen lasst.
Bis später,
fischsteffchen
Kommentar: fischsteffchen
(12) – 24. Juni 2010 @ 12:18
@fischsteffchen: Mein Handicap ist schlecht, bzw. nicht vorhanden. Kompetente Rede. Danke dafür.
Kommentar: chefarzt
– 24. Juni 2010 @ 19:33
[...] Blogminister der med. Partei (mpd) [...]
Pingback: Der Pflegeblogger » Blogroll, Lesenswertes, Bereich, Blogs, Pflegeblogger, Deutschland » Lesenswertes: Die neue Blogroll » By martin – 27. Juni 2010 @ 16:05
Okay, ich hab gepennt.
Aber als Hinternverletztsitzende muss frau auch mal ausruhen. Es ist schließlich nicht einfach, eine solche Aufgabe zu übernehmen! Meine Antrittsrede? Okay hier, is’ sie:
Wir werden das Ding schonn schaukeln, muss mir nur noch jemand sagen, welches Ding womit, mit wem und vor allem warum.
Ich bin für die Diätenerhöhung aber gegen Diät. Wer nicht meiner Meinung ist, ist einer irrigen Ansicht aufgesessen und wenn es sein muss, werde ich auch für die Ziele der Partei aufstehen – selbst wenn das nicht zu meinen originären AUfgaben als Hinternverletztsitzende gehört!
So: Und tschüß!
Kommentar: Heike
(13) – 27. Juni 2010 @ 20:20
@heike: Sehr treffend und vor allem flexibel. So muss eine Ministerin sein. Weiter so …
Kommentar: chefarzt
– 27. Juni 2010 @ 20:39
[...] 05/07/2010 Posted by Hermione in blogosphere, misc, off topic. trackback Jawoll, ich bin Teil der Medizinpartei Deutschland. [...]
Pingback: Ich geh in die Politik! « rescue blog – 05. Juli 2010 @ 15:01
Ich würd mich gerne ob meiner großen Erfahrung in der Zubereitung und Darreichung geistiger Getränke als
Minister für Trinkerschutz und Bierqualitätskontrolle
bewerben.
Kommentar: Rettungssherpa
(2) – 06. Juli 2010 @ 15:08
@rettungssherpa: Geht klar. Ich hoffe das Bier schmeckt auch nach der WM noch …
Kommentar: chefarzt
– 08. Juli 2010 @ 20:53
Das tut es. Wobei ich meiner spanischen Hausmarke eine Zwangspause verordnet habe
Kommentar: Rettungssherpa
(2) – 13. Juli 2010 @ 01:12
Kann man sich noch bewerben? Ich würde mich als “Minister für Ästhetik” bewerben: Schönheit für alle und zwar for free! Wer will schon schlecht aussehen?
Kommentar: bernibernado
(24) – 16. Juli 2010 @ 10:27
@bernibernado: Schönheit und Flexibilität, der neue Minister für Ästhetik. Ist in die Liste aufgenommen.
Kommentar: chefarzt
– 16. Juli 2010 @ 15:02
Meine sehr verehrten Damen und Herren!
First of all, plädiere ich, der Minister für Ästethik, für eine Einführung einer „personal“ Assistentin, die rund um die Uhr, für den Minister zur Stelle steht, ihn versucht mit Kaffee bei Laune zu halten (wir Minister haben ja nicht viel zu lachen vor lauter Arbeit) und darauf achtet, dass sein äußeres Erscheinungsbild die Gestalt des Adonis in den Schatten stellt. Als Minister muss ich selbstverständlich der Vorbildfunktion gerecht werden. Aus diesem Grunde ist meine Forderung keineswegs eigennützig noch egoistisch, ich versuche lediglich meiner Rolle gerecht zu werden.
Des Weiteren führe ich für meine Genossinnen und Genossen Stylisten ein. Die Vertreter der Medizinpartei müssen sich in ihrer Haut wohl fühlen, denn nur mit einer positiven Ausstrahlung und einem Lächeln im Gesicht (ohne Falten und unreiner Haut versteht sich) können wir die Wähler überzeugen.
Für das Volk fordere ich Gratis-Fitness-Studios, um einer Verfettung der Bevölkerung den Kampf anzusagen. Des Weiteren bin ich für den Ausbau von SPA-Anlagen, Outdoor-Sportmöglichkeiten etc… Schönheitskliniken müssen sich selbstverständlich am Verdienst jedes Einzelnen orientieren, denn Schönheit muss jedem zugänglich gemacht werden!
Kommentar: bernibernado
(24) – 16. Juli 2010 @ 16:33
@bernibernado: Sehr ergreifend. Vielen Dank. Ein Ansatz wäre beispielsweise: Die gesetztlichen Krankenkassen erstatten künftig statt Homöopathie ästhetische Behandlungen …
Kommentar: chefarzt
– 16. Juli 2010 @ 20:55
Muss ich noch dringend nachreichen:
Antrittsworte des Sportministers und Sondermedizintechnikbeauftragten: Stefan
Hochverehrter Bundesvorsitzender, verehrte Gesundheitsgenossen!
In diesen Zeiten der Krise und der Ungewissheit brauchen die Menschen
eine feste Größe, eine Partei, die ohne zu Straucheln klare Ziele vor
Augen hat. Niemand anderes weiß genauer, was im Innersten der Wähler
vorgeht, als Mediziner!
Als Sport- und Medizintechnikbeauftragter werde ich mein Bestes tun,
dieser Sache zu dienen. Neben Heimtrainern in allen Wartezimmern
fordere ich mehr IT-Obst – Äpfel allein sind nicht genug! Des weiteren
wird jede Kassenärztliche Vereinigung verpflichtet, mindestens zwei
Golfplätze sowie ein schiffbares Gewässer für ihr Mitglieder zu
betreiben. Nur gesunde Ärzte garantieren eine gesunde Bevölkerung!
Ich verweise im Übrigen auf mein großes Vorbild Karl-Heinz Stiegler:
http://www.youtube.com/watch?v=Sgn0dWnfFx4
Kommentar: chefarzt
– 29. Juli 2010 @ 21:56