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Mount Everest – Medizin Thriller (14)

So sehen also die Straßen aus, die zum höchsten Berg der Welt führen. Heute sind wir in Tingri angekommen. Mittlerweile fühle ich mich eigentlich wieder ganz gut. So langsam gewöhnen wir uns an die ständig steigende Meereshöhe. Noch eine Nacht, ja nur noch eine Nacht und morgen werden wir dann endlich im Basislager eintreffen. Jetzt wird es auch langsam Zeit. Über eine Woche sind wir nun schon unterwegs. Meine Kräfte kehren zurück. ich will den Gipfel!

straße zum Mount everest
Bild: Road to Everest Base Camp von Sistak auf flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz

Es ist ungewöhnlich warm heute Abend und wir haben uns alle um ein großes Lagerfeuer versammelt. Gemütlich sitzen wir da und grillen unsere Würstchen und die Marshmallows. Echte Kraftnahrung. Der Chefarzt hat doch tatsächlich seine Klampfe mitgenommen und belästigt uns gerade mit infektiösen Songs, na ja. Glücklicherweise hat er jedoch die langen Gesichter rasch erkannt und gibt nun deutschen Schlager zum Mitgröhlen zum Besten. Was für ein lustiges Beisammensein.

Expeditionsleiter Karl, Frau V. und Sherpaführer Earlmobile erörtern eifrig die Nordroute und kümmern sich rührend um die Logistik. Vorhin habe ich ein interessantes Gespräch zwischen Medizynicus und Chefarzt mitbekommen. Es ging darum, nach der Heimkehr nach Deutschland, irgendetwas zu gründen …, ein medizynisches Syndikat? Habe ich irgendwo schon einmal gehört. Spannend. Außerdem liest der Cheffe irgendein interessantes Buch von einem “Loch in meinem Herzen” … Darüber wird er sicher noch berichten …

Ämpee und Thea kümmern sich gerade um Ben, das Yakkind und Hans checkt die Musikanlage für den morgigen Empfang im Basecamp. Jeder hat seine Aufgabe im Everlasting Rest Team, alle ergänzen sich. Klar gibt es manchmal Reibereien aber letztlich verstehen sich doch alle prima.

Irgendwie kann ich nicht glauben, dass wir bald auf dem höchsten Gipfel der Erde stehen werden …

Yak!


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Dieser Beitrag (von insgesamt 93) wurde am Donnerstag, 08. April 2010 um 21:25 Uhr veröffentlicht und unter der Kategorie mount everest 2010 abgelegt. Du kannst alle Artikel bei Monsterdoc durch den RSS-Feed verfolgen. Alle Kommentare gibts beim Kommentar-RSS-Feed.

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10 Kommentare

  1. Ich würde mir endlich mal selbst gemachte Fotos wünschen! Keine ausgeliehenen!

    Kommentar: psychoMUELLNo Gravatar (55) – 09. April 2010 @ 06:27

  2. Fotos vom Bodensee mit dem Säntis im Hintergrund machen halt nicht soooo viel Frau @psychomuell ;-)

    Kommentar: drgeldgierNo Gravatar (82) – 09. April 2010 @ 09:16

  3. @psychomuell: Du bist aber echt hartnäckig. Puh, jetzt komme ich langsam in Schwierigkeiten …

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 09. April 2010 @ 13:42

  4. Unser Lagerfeuerabend war echt schön, ging aber mal wieder bis spät in die Nacht… Kein Wunder, dass heute alle so verpennt wirken. ;)

    Kommentar: HermioneNo Gravatar (760) – 09. April 2010 @ 14:05

  5. so nun bin ich auch wieder fit, die Busfahrt hatte mir doch etwas auf den Magen geschlagen :-( , ein Schiff im Sturm kann nicht schlimmer sein. endlich kommt auch der Hunger wieder zurück :-) , mal sehen ob ich die süßen kleinen Yaks noch etwas kraule he he he, Die Musikanlage ist gecheckt und bereit, wir können es morgen endlich rocken lassen.

    Kommentar: HansNo Gravatar (459) – 09. April 2010 @ 19:30

  6. Endlich im Basislager. Ich hoffe heute Nacht steigt noch die Party. Yak!

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 09. April 2010 @ 21:44

  7. und ob die Party gestiegen ist :-) , mit Crazy Train von Ossi fing es an,
    die Nacht wurde zum Tage gemacht und zum Abschluß nahm der Chefarzt seine Gitarre zu Hand und alle stimmten zur Feier des Tages in die wohl bekannten Klänge zu Nothing Else Matters ein.
    Einfach herrlich

    Kommentar: HansNo Gravatar (459) – 10. April 2010 @ 19:11

  8. Und das auf über 5000m! Musste heute erst einmal ausruhen …

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 10. April 2010 @ 20:20

  9. es war mal wieder ein herrlicher Abend gestern, und wie man gehört hat haben doch die ein und anderen die ersten Anzeichen der Höhe verspürt. Wir haben ja zum Glück unseren Dok dabei welcher unser mit vielen nützlichen Tips versorgt.
    Das Wetter ist ideal für unser Vorhaben , nur der Wind macht mir etwas Kopfzerbrechen.
    Als wir gerade beim Abendessen saßen hörte ich Stimmen aus dem Wind.
    Komisch nur, keiner drehte seinen Kopf in die Richtung.
    So erhob ich mich alleine und trat vor das Zelt.

    Kommentar: HansNo Gravatar (459) – 11. April 2010 @ 19:36

  10. @hans
    und? Höhenkrankheit? Oder war da wirklich jemand?

    Kommentar: MaiaNo Gravatar (33) – 11. April 2010 @ 21:57

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