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Sichere Wege ins Krankenhaus – Hitzekollaps

Es gibt nach wie vor sinnvolle und sichere Wege, die einen direkt ins Krankenhaus führen. Hier ein kleiner Ratgeber für dieses zugegebenermaßen nicht immer einfache Unterfangen. Derzeit hat die Hitzewelle das Land voll im Griff. Daher bestehen hier also einige Möglichkeiten die Naturgewalten auszuschöpfen und den eigenen Kühlapparat zu vernachlässigen. Wie komme ich also auf dem schnellsten Wege ins Krankenhaus?

  • Spät aufstehen und eine harte Radtour um die Mittagszeit anstreben. Idealerweise liegt eine Untrainiertheit vor. Die Trinkflasche zu Hause vergessen bringt weitere Bonuspunkte in die gewünschte Richtung.
  • Einen Tag auf dem Segelboot verbringen. Optimal, wenn man keinen Sonnenhut dabei hat. Der Fahrtwind täuscht dann einen lauen Sommertag vor.
  • Auch bei 37 Grad im Schatten hat man ein Recht auf ein anständiges Sonnenbad. Grillen wir uns also auch selbst (wie unsere Würstchen) in der Sonne. Kaffee und Bier könnten hier eine gewisse Beschleunigung in Richtung Krankenhaus bringen.
  • Ein Einkaufsbummel bietet sich momentan einfach an. Die Großstädte sind um die Mittagszeit schlichtweg leergefegt. Warum wohl? Ist man schnell genug, kann man sich von Klimaanlage zu Klimaanlage retten. Für alle anderen gilt: Wirds einem Schwarz vor Augen ist der Kollaps nicht mehr weit.
  • Die Fußball-WM ist geschafft. Nun sind wir selbst sportmäßig wieder am Zug. Also nix wie ran: In der prallen Sonne spielt es sich doch gleich wie von selbst. Merke: Auch mit 40 Jahren könnte man noch als Talent entdeckt werden.

Habt Ihr noch andere Tipps für den Hitzekollaps?

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Dieser Beitrag (von insgesamt 847) wurde am Sonntag, 11. Juli 2010 um 22:44 Uhr veröffentlicht und unter der Kategorie Ratgeber abgelegt. Du kannst alle Artikel bei Monsterdoc durch den RSS-Feed verfolgen. Alle Kommentare gibts beim Kommentar-RSS-Feed.

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26 Kommentare

  1. Sich fett fressen und nie Sport machen. Dazu noch lecker Schnäpschen trinken und rauchen.

    Dann klappt das auch ganz sicher :-)

    Kommentar: Lutz BalschuweitNo Gravatar (1) – 11. Juli 2010 @ 22:49

  2. Alternativ kann ich auch eine ICE Reise mit der Bahn empfehlen, soll mit der 3-er Serie wohl am besten laufen…

    Kommentar: ClemensBWNo Gravatar (1) – 11. Juli 2010 @ 22:51

  3. Zimmer unterm Dach? hätte gerade immernoch ca 34°C zu bieten, alternativ könnte man sich auch im Wintergarten/Gewächshaus etc. aufhalten (ohne Sonnenschutz an den Fenstern versteht sich). Natürlich trinkt man bei diesen Temperaturen nicht, dazu müsste man ja aufstehen um die Wasserflasche zu holen :-P

    Kommentar: DelfinSternNo Gravatar (613) – 11. Juli 2010 @ 22:58

  4. Nicht zu vergessen, die Fahrt im ICE mit defekter Klimaanlage. ;)

    Kommentar: DenisNo Gravatar (13) – 11. Juli 2010 @ 23:01

  5. bloß nix trinken, ganz wichtig

    Kommentar: SylviaNo Gravatar (25) – 11. Juli 2010 @ 23:06

  6. kann ebenfalls die fahrt im ICE (oder andere öffentliche verkehrsmittel) mit ausgeprägter naturheizung empfehlen! wie ich gerade im radio hörte, schaltet das auch mal eben so ganze schulklassen mit 20+x schülern aus… quantität statt qualität? dann also bahn fahren! :D

    Kommentar: soulyNo Gravatar (7) – 12. Juli 2010 @ 01:05

  7. …und natürlich ganz wichtig: auf eine Bahnfahrt niemals was zu trinken mitnehmen.
    (Wundert mich immer wieder, wie die anderen Fahrgäste ohne Getränk die Fahrt überstehen…)

    Kommentar: BenedictaNo Gravatar (282) – 12. Juli 2010 @ 11:00

  8. Ich hätte den Einkaufstipp vorgeschlagen. Am Samstag morgen durfte ich schon “Erste Hilfe” bei einem Kollaps leisten. Drumherum nur “Gaffer” :?

    Das ICE-Fahren ist ebenfalls ein netter Tipp!

    Kommentar: Der PflegebloggerNo Gravatar (12) – 12. Juli 2010 @ 11:08

  9. … sich Sonntagmorgen um 10 Uhr im Aussenbereich eines Cafe´s die Sitzgruppe zum brunchen aus dem Schatten heraus in die Sonne ziehen, um sich dann nach 4 Cappuccino, 2 Sekt (klein!) und 8 Durchgängen am Buffet um 14 Uhr bei Hochofentemperaturen vom Rettungswagen abholen zu lassen!!!

    Kommentar: Der FischotterNo Gravatar (1) – 12. Juli 2010 @ 12:20

  10. @lutz: Prima Tipp. Da kommt man rasch zum Ziel …

    @souly, denis, clemensbw: Scheiben einschlagen geht dann auch schlecht …

    @delfinstern, sylvia: Stimmt, Trinken holen ist viel zu anstrengend und man muss dabei ja schwitzen …

    @benedicta: Die Taktik mit dem Trinken-Vergessen zieht oft …

    @der pflegeblogger: Füße hoch und Wasser Marsch …

    @der fischotter: Das ist der Tipp des Tages! Derjenige kann mit Verständnis beim Stationsarzt rechnen …

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 12. Juli 2010 @ 13:16

  11. auf dem See schippern, die Sonne reflektiert hervorragend auf der Wasseroberfläche, Flaute und dann noch gemütlich an Deck liegen. Ein Sprung danach ins kühle Nass ist bestimmt bestens für den Kreislauf.

    Kommentar: HansNo Gravatar (460) – 12. Juli 2010 @ 14:16

  12. @benedicta: mich wundert das auch, wie kann man bei den Themperaturen ohne Trinken aus dem Haus gehn. Ich kenn eigentlich kaum ein Bus /ZUg wo die Klimaanlage zuverlässig funktioniert (oder die Heizung im Winter und da geh ich ja auch nicht ohne Jacke raus….)

    Kommentar: DelfinSternNo Gravatar (613) – 12. Juli 2010 @ 16:47

  13. Was ich auch sehr empfehlen kann: Mit dem Pferd ausreiten.
    Die schwarze Reitkappe speichert super die Hitze und überträgt sie auf den Kopf. Zudem sollte man nur Feldwege nehmen und Wälder mit Schatten meiden.
    Und den Rucksack mit erste Hilfe-Tasche, Wasserflasche und Handy besser am Stall lassen, denn da würde man ja nur drunter schwitzen.

    Kommentar: Pony HütchenNo Gravatar (19) – 12. Juli 2010 @ 17:24

  14. Mit ca 500 000 anderen Menschen das Freibad teilen:
    schön alle Bacters und Colis die sich dort so tingeln in einem Tauchgang aufnehmen… Diarrhoe – Dehydratation – Durchgangssyndrom – Dod äh Tod oder Krankenhaus! 8-)

    Kommentar: UTMonicaNo Gravatar (350) – 12. Juli 2010 @ 17:52

  15. Nach ganztätigem Sonnenbaden ohne Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme im Öffentlichen Personennahverkehr kollabieren und mit dem hervorgedrängten Chymus feine Düfte und optische Eindrücke ausstrahlen.

    Kommentar: stefNo Gravatar (55) – 12. Juli 2010 @ 20:33

  16. @hans: Wasser hat bekanntlich keine Balken … sehr gefährlich …

    @pony hütchen: Sehr clever. Denn ein Getränk bedeutet schließlich ein enormes Mehr an Gewicht, dass man zusätzlich tragen muss … Gibt es eigentlich auch Sommerkappen?

    @utmonica: Die 4Ds … Freibadseuchen kommen … wobei kleinere Seen wohl deutlich schlimmer sind …

    @stef: Chymus, sehr vornehm ausgedrückt …

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 12. Juli 2010 @ 20:36

  17. Sommerkappe? Ja die gibt es. Werden auch Cappie genannt. Es wird an Polsterung und Verschluss gespart und ist deutlich günstiger. Zum Vergleich wurde eine Reitkappe und eine Cappie von einem Kirchturm geworfen – die Cappie blieb heile ;)

    Kommentar: Pony HütchenNo Gravatar (19) – 13. Juli 2010 @ 03:23

  18. Ich hab noch nen Tipp: Hüte sind voll uncool, also bloß niemals bei sengender Hitze nen Sonnenhut aufsetzen (und Hut-tragende Menschen durch Verspotten zu besserem Stil zu bekehren versuchen…) :)

    Kommentar: BenedictaNo Gravatar (282) – 13. Juli 2010 @ 14:11

  19. Bei Mittagshitze mit dem Rad fahren. Hab ich selbst im Urlaub ausprobiert. Natürlich ohne Trinken und bergauf. Nur leider hab ich nur 10 Minuten ausgehalten, dann musste ich schleunigst eine Trinkquelle suchen und den Schatten erreichen.

    Ich weiss jetzt, das war wirklich dumm. :-)

    Kommentar: julchenNo Gravatar (62) – 13. Juli 2010 @ 19:06

  20. Oder wie wäre es mit einer Teilnahme am Ironman ohne sich darauf vorbereitet zu haben?

    Kommentar: InesNo Gravatar (24) – 13. Juli 2010 @ 19:10

  21. @pony hütchen: Das sind mal wirklich sinnvolle Tests …

    @benedicta: (Winter)-Mützen sind wiederum cool, also auch hier gibt es dann den gewünschten Hitzestau.

    @julchen: Ich glaube, man lernt leider nur aus eigenen Erfahrungen …

    @ines: Sehr gut. Habe doch tatsächlich in Frankfurt beim Ironman einen Teilnehmer kennengelernt, der noch nie einen Triathlon bestritten hatte. Aber nett und sympathisch war er …

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 13. Juli 2010 @ 19:33

  22. hm gilt auch das hier: fahr im winter im Schülerverkehr mit der Bahn. Winterjacke, 30°C Wärme (wegen Heizung), schlechte Luft (sperr mal zig Leute in nen kleinen Raum….) und die “Abwärme” der Nachbarn (Thema: zu wenig Platz….)
    abgesehn davon frag ich mich ,was denn jetzt bei der Bahn so schlimm ist, kann mich nicht dran erinnern dass in RBs (Schülerzüge) jemals ne Klimaanlage war, Fenster naja aber bei Außentemperatur über 30°C( Fenster: maximal diese kleinen Kippdinger wo 10cm “Luft” reinkann und selbst da gabs wieder irgendwelche leute mit “mach das Fenster zu es zieht, davon wird man krank! ich sags dem Schaffner!” ) und einem Zug der 2h in der Sonne wartet….

    Kommentar: DelfinSternNo Gravatar (613) – 13. Juli 2010 @ 21:13

  23. “Aber nett und sympathisch war er …” ruhe in Frieden.

    Kommentar: InesNo Gravatar (24) – 13. Juli 2010 @ 21:23

  24. @delfinstern: Ob Sommer oder Winter: Es ist immer heiß …

    @ines: “… ist er …” Triathlon ist eine gesunde Sportart …

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 13. Juli 2010 @ 21:26

  25. Ich habe auch einen Ironman zu bieten. Allerdings war ich freiwillige Helferin und als solche habe ich – richtig: geholfen, herumgesprungen, da und dort fürs Wohl aller Athlethen gesorgt… selber trinken? Schatten sitzen? nöö, keine Zeit… zum Glück hab ich auch nix gegessen, gab drum abends auch nicht so viel chymus in den mülleimer ;-)

    Kommentar: studentInNo Gravatar (2) – 17. Juli 2010 @ 16:01

  26. @studentin: Ist auch anstrengend. Beim Ironman in Frankfurt? Die Helfer waren da allesamt klasse. Danke dafür !!!

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 17. Juli 2010 @ 16:58

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