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Spartipps fürs Pflegepersonal

Dass medizinisches Personal in Kliniken zerschlissen wird, ist nichts Neues. Kranker Pfleger berichtet aktuell über die Gewinnmaximierung in Krankenhäusern. Wir wissen ja längst, dass der Gürtel generell enger geschnallt werden muss. Die Spartipps für Patienten brachte ich bereits. Höchste Zeit also die Spartipps fürs Pflegepersonal darzubieten.

Ihr Krankenhaus hat den Träger gewechselt. Sie verlieren 30 Prozent Gehalt? Kein Problem.

  • Sehen Sie es positiv: Sie haben einen zukunftssicheren Job. Kranke wird es immer geben.
  • Ihr Vertrag ist auf 1 Jahr befristet? Na gut, wenigstens für 1 Jahr haben Sie einen zukunftssicheren Job.
  • Morgens einfach mal ne Stunde früher kommen und unentgeltlich 1 Stunde schrubben. Das sieht der Arbeitgeber gerne. Ihr Vertrag verlängert sich vermutlich um 1/4 Jahr.
  • Privat etwas zurückstecken. Muss es immer der Jahresurlaub im südlichen Europa sein? Nein, der ortsnahe Baggersee tuts doch auch. Und Sonnenbrand kann man da auch prima bekommen.
  • Tragen Sie doch Ihren Gehaltskampf nicht auf dem Rücken der Patienten aus, merke: Die Krankenpflege ist ein sozialer Beruf. Da muss man auch mal mit einem feuchten Händedruck zufrieden sein.
  • Die Patienten werden in Ihrer Klinik schlechter versorgt? Das kann gar nicht sein. Auf dem Blatt ist das Qualitätsmanagement-Programm vollständig und optimiert.
  • Stecken Sie familiär zurück. Auch mit der Arbeit kann man verheiratet sein. Ihr Partner wird das sicher verstehen. Womöglich arbeitet dieser auch in einem medizinischen Beruf. Gratulation. Das sind beste Voraussetzungen für eine funktionierende Beziehung.
  • Hobbys? Welch zeitraubende geldverschlingende Freizeitbeschäftigungen! Mein Vorschlag: Verkaufen Sie doch Ihren Paragliding-Schirm oder das Surfbrett und bloggen Sie. Das kostet nix und kann durchaus kreativ sein …

Sehen Sie, so schlimm ist es doch gar nicht …

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Dieser Beitrag (von insgesamt 842) wurde am Dienstag, 10. August 2010 um 21:18 Uhr veröffentlicht und unter der Kategorie Ratgeber abgelegt. Du kannst alle Artikel bei Monsterdoc durch den RSS-Feed verfolgen. Alle Kommentare gibts beim Kommentar-RSS-Feed.

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11 Kommentare

  1. Warum eigentlich noch in einer Wohnung wohnen, wenn man eh die meiste Zeit im Krankenhaus verbringt? Das Krankenhaus bietet immerhin mehr m² als die eigenen Vierwände und ist dazu noch besser ausgestattet: In fast jedem Raum ist ein Telefon oder ein Monitor und das Essen kann man da auch umsonst, wenn der MRSA-Patient aus Zimmer 354 mi mal nicht aufgegessen hat…

    Wenn man denoch auf die selbstbezahlten Vierwände nicht verzichten will kann man ja das Klopapier und andere Artikel die man so brauch von der Arbeit mitbringen und z.B. die Urinbecher nach dem Gebrauch auf Station einfach auswaschen und als Tupperdosen verwenden.

    Kommentar: InesNo Gravatar (24) – 10. August 2010 @ 22:03

  2. “Verkaufen Sie doch Ihren Paragliding-Schirm oder das Surfbrett und bloggen Sie. Das kostet nix und kann durchaus kreativ sein …”

    Fragt sie ihr neuer Chef beim nächsten Vorstelllungsgespräch was sie denn in der Freizeit machen, haben sie das perfekte Hobby zu bieten..
    Das Versprechen dass er auch bestimmt mal Ewähnung finden wird, begeistert ihn ihn mit Sicherheit! (Schließlich ist dies eine perfekte und kostenlose Werbekampagne )
    ..und schon haben sie sich ein Leben mit regelmäßigen Lohnauszahlungen ihrer Arbeitsagentur gesichert..
    Was will man mehr? :-)

    Kommentar: SeniorritaNo Gravatar (4) – 11. August 2010 @ 01:48

  3. [...] Artikel “Spartipps für das Pflegepersonal” lesen AKPC_IDS += "2338,";Beliebtheit:: nicht [...]

    Pingback: Spartipps für das Pflegepersonal – 11. August 2010 @ 02:36

  4. Es wird ja auch am Material gespart. einfach mal ein paar Medis/Material mitbringen!

    (die Frage nach nem Medi ist mir ernsthaft schon gestellte worden!)

    Kommentar: N8sisterNo Gravatar (309) – 11. August 2010 @ 13:58

  5. …einfach in einer Privatklinik arbeiten ;-)

    Kommentar: UTMonicaNo Gravatar (350) – 11. August 2010 @ 17:10

  6. 1)Die eigenen Urlaubstage für Ärztestreiks verwenden—

    2)Wie es gibt zu wenig Pflegepersonal(?)…Die eigene Familie einspannen. Die Kinder können doch mal was tun während den Sommerferien und hier und da ein bißchen aushelfen…Putzen kann doch jeder…Außerdem sieht man so die eigenen Kinder endlich mal wieder…Gut für den Familienzusammenhalt…

    3)Die Angehörigen des Patienten bitten die Pflege selbst zu organisieren..Das sind doch alles Rentner, die haben Zeit…Dann hat der Arzt auch kein so schlechtes Gewissen mehr, angesichts der bestehenden Versorgungsmängel(http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1053556/Der-Patient-als-Ware#/beitrag/video/1053556/Der-Patient-als-Ware)

    4) nie dem Chef was sagen oder sich beim Management über die Zustände in der Klinik beschweren…Man will ja selbst mal Oberarzt werden, daher den Frust einfach weg trinken oder weg BLOGGEN…Sehr effektiv..

    5) Mit sparen und Krebs Patienten lieber 3x operieren als in einer großen Operation…Die einzelnen OP’s bringen dem Klinikum mehr Geld und der Patient ist doch dadurch nur etwas ‘gestresst’ , aber doch nicht tot…

    6) RFID Chips erleichtern das arbeiten, ob im Arzt-Kittel oder im Auto, man sollte den Arzt in jeder Lebenssituation ‘orten’ können

    Kommentar: blogwesenNo Gravatar (83) – 11. August 2010 @ 19:46

  7. Sorry, vergaß: War die Erweiterung ‘wie der Arzt beim Pflegemißstand helfen kann’ ..Habe die Überschrift vergessen…

    Kommentar: blogwesenNo Gravatar (83) – 11. August 2010 @ 19:49

  8. @senioritta: Über den Arbeitgeber bloggen ist immer ne prima Sache. Mein Chef ist beispielsweise ne ziemliche Pfeife …

    @ines: Manchmal sind eigene Wohnungen/Zimmer in der Tat völlig überflüssig. Daher lieber in der Klinik dauerhaft einsitzen …

    @n8sister: Chirurgische Instrumente müssen nicht mitgebracht werden? Oder vielleicht Röntgenstrahlen?

    @utmonica: In Privatkliniken sollen die Gehälter ja noch spärlicher sein …

    @blogwesen: Sehr gute Vorschläge. Ich streike beispielsweise konsequent im Urlaub … Ärzte können auch sicher auch helfen, ich weiß nur noch nicht wie …

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 11. August 2010 @ 20:03

  9. @chefarzt wie ich erfahren habe, sind fluorizierende Zeiger und Ziffern in Uhren verboten. wie soll ich da noch Strahlung produzieren?

    Kommentar: N8sisterNo Gravatar (309) – 12. August 2010 @ 22:28

  10. @n8sister: Dafür gibts jetzt Joggingschuhe, die fluoreszieren …

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 12. August 2010 @ 22:58

  11. @chefarzt ich kann das nur mit Uhren ;-)

    Kommentar: N8sisterNo Gravatar (309) – 12. August 2010 @ 23:37

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