Sodele, das Projekt Everest wäre also hiermit abgeschlossen. Zu meiner Entlastung will ich Euch noch kurz berichten, warum dies alles so geschehen ist. Ich muss das tun, um mich künftig wieder mit meinem eigenen “Chefarzt”-Ich identifizieren zu können. Die Soap “Hajo der Stationsarzt” schrieb ich bis Juni 2009 mehr oder wenig regelmäßig auf Monsterdoc. Irgendwann verlief die Geschichte im Sand. Ende des letzten Jahres wurde ich dann von der Premiumpatientin abgemahnt, Hajo gefälligst wieder zu reanimieren …
Gesagt getan. Nur wollte ich in der ICH-Form schreiben. Also sollte Hajo selbst über seine geplante Mount-Everest Expedition berichten. Dies schaffte kurzzeitige Verwirrung. Zwischen den Folgen von “Hajo der Stationsarzt” und der aktuellen Geschichte liegen über 10 Jahre. Da ist natürlich viel passiert, dazu aber ein anderes Mal mehr …
Warum eigentlich Mount Everest? Als wenig versierter Hobby-Wander-Bergsteiger übte der Hügel im Himalaya schon seit langen Zeiten eine gewisse Faszination auf mich aus. Im Mai finden in der Regel die Gipfelbegehungen statt, also wurde die Idee geboren. Dies sollte zunächst wie die “Hajo der Stationsarzt”-Soap in regelmäßigen Abständen stattfinden. Nur beim Gipfelsturm selbst sollte es eine Twitter-Live-Berichterstattung geben.
Es gab unerwarteterweise eine riesige Resonanz auf das Vorhaben “Mount-Everest-Medizin Thriller”. Viele wollten an diesem Projekt teilnehmen und berichteten teilweise auf ihren eigenen Blogs darüber. Die Geschichte schien ein Gemeinschaftsunternehmen zu werden. Das EVERLASTING REST TEAM wurde gegründet. Um die Sache in den Vordergrund zu stellen sollten die Monate April/Mai 2010 ganz im Zeichen des Chomolungma stehen, ein neues Design musste her.
Und so wurde die Geschichte von Hajo, dem Expeditionsarzt, ein interaktives Echtzeit-Unterfangen. Zum Finale in der letzten Woche verging keine halbe Stunde ohne einen neuen Kommentar. Danke an dieser Stelle noch einmal an alle, die mitgemacht haben. Ich muss zugeben, zuletzt dachte ich, ich sei wirklich am Berg und im Abenteuer. Realitätsferne? Möglich, wahrscheinlich. Toll.
So komme ich also wieder zur Realität zurück. Ich berichte wieder als Chefarzt, in gewohnt medizynisch-ernster zeitgenössischer Ar(z)t und Weise. Ob es solch ein Vorhaben noch einmal auf Monsterdoc geben wird, steht in den Sternen. Hajo ist erst einmal untergetaucht (in Spanien?). Dies sollen meine Leser entscheiden. In diesem Sinne Euch allen ein letztes Mal ein herzliches YAK!
Übrigens: Ein eigenes wahnwitziges Projekt wird es schon Anfang Juli wieder geben, aber diesmal in der Realität, später dazu mehr …
Update 23.05.10: Den Abschlussbericht von Federkiel findet ihr auf ihrer Website. Unbedingt lesen.
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Design von Perun modifiziert vom Chefarzt | expertenteam | impressum
jedenfalls hat es sehr viel Spaß gemacht
. Ein wahnwitziges Projekt im Juli ? 
ich lade schon mal die Akkus und nehme mein Lap mit
Kommentar: Hans
(455) – 22. Mai 2010 @ 21:57
schön, dass es wieder andere Themen gibt
Hab irgendwann die Lust verloren (und war zu müde) jeden Abend mich durch zig Kommentare bzw neue Beiträge zu wülen. Hab dann nur noch die Beiträge gelesen, vermutlich hab ich 3/4 der Geschichte verpasst…
Kommentar: DelfinStern
(609) – 22. Mai 2010 @ 22:04
An einigen Kommentaren konnte man gut erkennen, dass die teilweise echt geglaubt haben, wir wären am Everest unterwegs. Schon witzig.
Ich fand es lustig, habe mich abends immer kringelig gelacht. Nur beim Showdown konnte ich nicht mehr mithalten, dafür fehlte mir echt die Zeit
Aber das meiste habe ich mittlerweile gelesen 
Bin gespannt, was als nächstes kommt…
Kommentar: Maia
(33) – 22. Mai 2010 @ 22:10
Willkommen zurück!
Ich fand die idee witzig auch wenn ich mich selber nicht daran beteiligt habe.
Aber auf diese Idee muss man erst mal kommen*gg*
Kommentar: Krokofantilein
(67) – 22. Mai 2010 @ 22:21
Also, ich fand die Geschichte toll und es hat Spaß gemacht, ein bisschen “aus der Ferne” mitzumischen
Freu mich auf weitere “Schandtaten”…
Kommentar: Basadai
(55) – 22. Mai 2010 @ 22:27
“Hajo der Stationsarzt”?
“Ich- Form”?
“Chefarzt”?
ICH KAPIER HIER ÜBERHAUPT NICHTS!!!!!!!!!!!!!!!!!
Kommentar: zuspät
(1) – 22. Mai 2010 @ 23:05
@hans: alles zu seiner Zeit …
@delfinstern: Ich gebe zu, 180 Kommentare durchzuarbeiten ist etwas viel verlangt. Aber soweit solls nicht mehr kommen. Werde mich wieder ganz normal verhalten …
@maia: Ich werde bald darüber berichten …
@krokofantilein: Immerhin hast Du mal einen Eurofighter fliegen dürfen …
@basadai: Dankeschön
@zuspät: Schau mal in den Kategorien Soap und Mount Everest. Chefarzt bin ich.
Kommentar: chefarzt
– 22. Mai 2010 @ 23:14
ich muss zugeben, manchmal fand ich es so authentisch, dass ich echt überlegen musste, ob das nun dein ernst wäre, dass ihr jetzt alle am everest unterwegs seid. allerdings fand ich das ende der geschichte dann doch zu schnell erzählt und dass sich nun jeden tag irgendwer was antut, ja … das kann wohl sein, aber das kam alles viel zu schnell, zuviel des guten auf einmal, irgendwie. und spätestens ab dem teil mit der entführung war mir dann klar, dass das ja wohl sicherlich NUR eine geschichte ist.
aber spannend war es allemal, auch wenns eben nur eine geschichte war.
ps: entweder hab ich es einfach nur überlesen oder es fehlte wirklich: aber was war denn nun los, bei dem blutigen husten des ich-erzählers?
Kommentar: souly
(7) – 23. Mai 2010 @ 01:38
@souly: Ein beginnendes Höhenlungenödem mit schaumigem Husten plagte den guten Hajo schon die ganze Zeit. Zum Schluß musste er deswegen auch einige Zeit im Medizin-Zelt residieren.
Der zeitliche Ablauf mit Akklimatisation, die Lager und Aktionen am Berg sind natürlich reell formuliert gewesen. Yaks im Flugzeug, Absprung vom Eurofighter, Entführungen und Geiselnahmen, eine MISS / MISTER EVEREST Wahl sind natürlich rein fikiv …
Kommentar: chefarzt
– 23. Mai 2010 @ 18:40
Ach, ich vermisse die Bande. Es hat mir viel Spaß gemacht, mitzumischen, es war ein wirklich wunderbares und aufregendes Abenteuer!
Ich muß gestehen, ich habe etwas Probleme, daran zu denken, nicht immer nach neuen Updates auf der Monsterdoc-Seite zu gucken. Das ist schon so in Fleisch und Blut übergegangen im letzten Monat, seit ich aktiv dabei war. Abschalten? Hmm… Wieder nach Hause vom Everest? Schwer, schwer …
Um’s mir etwas leichter zu machen, habe ich gestern den Tag damit zugebracht, alle Posts und Kommentare noch mal zu lesen. Erstaunlich, wie viel am Anfang schon da war! Aus meinen Eindrücken ist ein Bericht über das Projekt entstanden, der nun auf meiner Homepage steht, am einfachsten zu finden mit einem Klick auf diesen niedlichen Avatar, dann über News – Mount Everest.
Ich hoffe, wir machen so was noch mal.
Yak!
Kommentar: Federkiel
(2899) – 23. Mai 2010 @ 19:57
Vielen Dank für deinen Bericht.
Ich bin natürlich gerne nochmal für ein solches Projekt bereit … Hajo hoffe ich auch … sonst muss ich ihn halt dazu zwingen. Schließlich hat er mich ja auch mehr oder weniger dazu überredet zum Everest mitzukommen …
Yak!
Kommentar: chefarzt
– 23. Mai 2010 @ 21:08
@federkiel: eine wunderbare Zusammenfassung de du da geschrieben hast, einfach köstlich. Da sieht man auch mal wieder wie die Zeit im Flug vergeht.
Mir geht es wie Dir, alle halbe Stunde schauen, jetzt täglich und bald wieder wöchentlich.
Yak
Kommentar: Hans
(455) – 24. Mai 2010 @ 06:00
@Hans: Danke. Ich bin mir noch nicht sicher, ob es wirklich geholfen hat … ich bin ja schon wieder hier zum Gucken … Aber so langsam kehren die Gedanken auf NN zurück. Muß aber noch die letzten Folgen der Everest-Doku gucken, da werde ich sicher noch das eine oder andere mal seufzen
Kommentar: Federkiel
(2899) – 24. Mai 2010 @ 09:42
Habe heute einen Wälzer über die Geschichte der Mount-Everest Besteigungen gelesen. So weit zum Thema ÜBERM BERG SEIN …
Kommentar: chefarzt
– 24. Mai 2010 @ 19:49
Ohje, nun musste ich aber doch heftig schlucken, ich Doffi habe es doch echt geglaubt und sooo mitgefiebert, habe die halbe Nacht am Rechner gesessen ( beim Abstieg) und bin früh gleich wieder ran. Ich habe mich zwar immer total gewundert, wie es funktionieren kann, so hoch auf dem Everest live zu berichten (im Minutentakt) oder mit den GAHLs und Miss Everest, aber es wahr halt so echt. Ohje meiner Familie kann ich das gar nicht beichten, denen habe ich es immer berichtet, weil ich es so g..l fand, die denken sonsterwas.
Naja, muss ich jetzt erstmal verdauen. Wie gesagt, ich fand es zum Teil auch zu lustig für echt, aber der Abstieg wahr so toll, dass ich dann alles geglaubt habe.
Euch weiterhin alles Gute
LG Elke
Kommentar: Elke
(2) – 24. Mai 2010 @ 20:04
@elke: Am Schluss dachte ich, ich sei wirklich am Berg. Der Abstieg war ja auch sehr realistisch formuliert … Die Technik hätte da oben aber wahrscheinlich versagt …
Das nächste Vorhaben im Juli ist aber garantiert echt.
Kommentar: chefarzt
– 24. Mai 2010 @ 21:00
Ich habe heute die Dokumentation vom Everest weitergeguckt. Boh, was hätte noch alles passieren können … und wie viele Verrückte am Berg! Der eine will vom BC (Nord) über den Gipfel, Südseite runter, BC (Süd), dann wieder hoch über den Gipfel zurück zum BC (Nord) in zehn Tagen. Und da sage noch einer, unsere Story war abgefahren!
@ Elke: Es hat sicherlich zum Realismus beigetragen, daß alle wild durcheinander gepostet haben, nur kurze Beiträge, jeder versuchte irgendwie zu helfen, keiner wußte genau, wie es weitergehen sollte. Und ich für meinen Teil hatte echt Schiß, daß es um Hajo geschehen ist. Nicht schön. Und doch schön, weil so … echt!
Kommentar: Federkiel
(2899) – 24. Mai 2010 @ 23:17
@federkiel: Das hat aber nicht geklappt mit der Doppelüberschreitung …
Kommentar: chefarzt
– 24. Mai 2010 @ 23:33
@Chefarzt: Verrat doch nicht alles, ich hab’s noch nicht zu Ende geguckt. Aber bei den Bedingungen, keine Seile auf der Südseite, da war mir das schon fast klar, daß es nicht klappen würde. Aber mal sehen, an welchem Punkt es scheitert … äh, gescheitert ist …
Kommentar: Federkiel
(2899) – 24. Mai 2010 @ 23:40