Der Notarzt. Als ich Medizinstudent war stand einer vor mir, er sprach mit mir und erklärte mir die Reanimation. In der Vorlesung erzählte einer über heldenhafte wahre Hubschraubereinsätze, es ging dabei stets um Leben oder Tod. Kein anderes Fachgebiet in der Medizin weckt derartige Emotionen und lässt Ärzte des Gesundheitsamtes verblassen. Jeder Notarzt hat seine speziellen Geschichten parat, sei es die heroische Rettung des Polytraumas vom Hausdach oder die Verhinderung eines Suizides in letzter Sekunde. Doch halt! Es gibt auch in diesem Beruf eine Kehrseite. Eindrucksvoll berichtet hier die Kollegin vom 8er Tubus. Auch ich möchte einmal mit Klischees aufräumen.
Jedes Medikament erzählt eine Geschichte. Weiter gehts mit …
Sodele, genug mit der Blogpause. Einen schönen guten Abend wünsche ich euch allen. Eigentlich ist es erst 21.30 Uhr, aber wir mussten die Uhr ja bekanntlich um eine Stunde vorstellen. Schöne Sache, denn das zeigt uns: Der Sommer ist nicht mehr weit. Immer noch nicht kapiert, wie die Uhren gestellt werden? Merke: Sommerzeit bedeutet, dass wir vor das Haus gehen und uns bei Sommersportarten die Haxn brechen. Winterzeit bedeutet, dass wir zurück ins Haus gehen und uns bei der Küchenarbeit verletzen. Tolle medizinische Eselsbrücke, ne? (Danke an Basadai und Delfinstern dafür). Aber erstmal beginnt der Frühling, und der hat es bekanntlich in sich. Hier sind die offiziellen Frühjahrskrankheiten.
Das Wetter wird diese Woche prima hierzulande, teilweise schöner als in manchen Urlaubsgebieten. Daher habe ich mich kurzfristig dazu entschlossen eine Woche Web-Pause einzulegen. Kein Blog, Twitter oder Facebook, sondern beinhartes Triathlon-Training, um mein sportlich angestrebtes Ziel dieses Jahr zu erreichen.

Bild: Beach Cozumel von Grand Velas Riviera Maya auf flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz
Wie geht es weiter auf diesem satirisch-orientierten Arzt und Medizinblog?
Danke an alle Leser für fast 15k Kommentare und über 400 Feedabonnents. Hier wäre dann mal Platz für Anregungen, Lob und Tadel. Aloha, bis nächsten Montag …
Guten Abend zusammen vor den Bildschirmen. Das Wochenende ist eingeläutet und ich möchte wieder einmal eine gemütliche kleine Diskussionsrunde am Freitagabend beginnen.
Ärzte, Krankenpfleger und andere Medizintätige gibt es auf den ganzen Welt. Mal praktizieren sie Basismedizin, mal hochwertige High-Class-Medizin in der Industriegesellschaft. Schauen wir in die Krisen- und Armengebiete dieser Welt. Dort wird dringend basismedizinische Hilfe benötigt. Denken wir Medizinischtätigen nicht beim nächsten Herausschneiden einer Warze oder dem Behandeln eines Hypochonders daran, einmal die Seiten zu wechseln und sinnvolle Medizin zu betreiben?
Was meint ihr? Sind das Helden, die ihr Leben in Krisengebieten aufs Spiel setzen oder sind es die, die in gewagten Operationen Organe verpflanzen? Sind es überhaupt Helden?
Das Jahr ist mittlerweile schon wieder ein Quartal alt. Ihr alle habt an Silvester gute Vorsätze fürs Jahr 2011 gefasst, stimmts? Und? Schon wieder alles über Bord geworfen? Gebt es zu?
Ich persönlich habe erst im Laufe der ersten Monate des Jahres neue Vorsätze gefasst. Beispielsweise vermeide ich die Tüte Chips am Abend. Das erspart mir lästiges Hüftgold.
Ich wusste es schon seit Jahrzehnten. Jetzt bestätigte sich mein dringender Verdacht: Die Umstellung auf die Sommerzeit (übrigens in der Nacht zum 27.3.11) macht krank (siehe: Deutsches Ärzteblatt 16.3.11). Laut einer DAK-Umfrage letztes Jahr treten nicht nur ungünstige Symptome häufiger auf, sondern auch Herzinfarkte.
Und wieder einmal wird die Arzthelferin des Jahres, in dem Fall 2011, gesucht (Ärztezeitung 15.03.11). Und wieder bin ich enttäuscht, dass hier offensichtlich keine männlichen Arzthelferinnen erwünscht sind. Und zweitens sollte es nebenbei auch den Arzt/Ärztin des Jahres geben. Daher setze ich mich hiermit für mehr Arzthelfer in deutschen Arztblogspraxen ein. Warum sind männliche Arzthelfer viel besser als weibliche?
Der Wecker klingelt um 6 Uhr. Ich schwinge mich aus den Federn und drücke auf den Lichtschalter, doch es tut sich nichts. Das Haus bleibt dunkel. Die Glühbirne ist offensichtlich durchgebrannt, kann vorkommen. Vorsichtig taste ich mich ins Bad vor und versuche dort eine morgentliche Erleuchtung zu bekommen. Auch hier passiert nichts. Komisch. Gestern abend war doch noch alles in Ordnung. Was ist nur los? Ich wage einen Blick aus dem Fenster. Überall ist es dunkel, sogar die Straßenlaternen und Ampeln funktionieren nicht. Nur die Autos leuchten auf der Hauptstraße.
Zu gegebenem traurigen Anlass in Japan möchte ich etwas näher auf die Strahlenkrankheit eingehen. Als Mediziner habe ich selbst damit glücklicherweise noch nie zu tun gehabt. Allerdings kommen ungute Erinnerungen aus dem 80er Jahren wieder hoch, als wir im Chemieunterricht die Einheiten Rem und Becquerel kennenlernten.
Jugendliche nutzen Internet und TV zu exzessiv. Dies führt zu neuartigen psychischen und physischen Erkrankungen, die unsere Vorfahren nicht kannten. Kinder- und Jugendärzte schlagen Alarm (Deutsches Ärzteblatt 11.3.11). Selbstverständlich werden die Medien nicht generell als gefährlich eingestuft, aber die Dosis schafft die Problematik. Der goldene Mittelweg könnte hier mal wieder eine gute Lösung darstellen.
Was meint Ihr? Mutieren die Jungen zu hirnlosen Web 3.0 Fuzzys oder gehören die “neuen” Medien so selbstverständlich zum Menschen wie das tägliche Brot?
Topmodel ist ein erstrebenswerter Beruf. Nicht für mich, aber für viele tausend junge Mädchen und Jungen. Ich berichtete bereits über die Top 10 Erkrankungen bei Moptodels und schilderte einen Tag im Leben eines Mannequins, wie man früher zu sagen pflegte. Heute möchte ich medizinische Tipps für eine sinnvolle Karriere im Modebusiness geben.
Ist Fast Food wirklich so ungesund wie wir immer denken? Möglich! Heute morgen las ich in der Hamburger Morgenpost über den verfrühten Tod eines übergewichtigen Mannes, der eine Fast Food Kette namens Heart Attack Grill in den USA betrieb. Hier wird mit kernigen Slogans wie “Über 350 Pfund Körpergewicht und das Essen ist frei!” geworben. Die schillernden Namen der Produkte sind beispielsweise Bypassburger oder Flatliner Fries.

Bild: Mega Hamburger Seven von Marshall astor auf flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz
Wie es sich für einen modernen Mediziner gehört, mischte ich mich heute außerdienstlich unters Narrenvolk. Selbstverständlich ging ich in angemesser Verkleidung. Heute mal nicht mit Mundschutz (ich weiß, eigentlich viel zu riskant), sondern mit Sekretbremse unter der Nase. Das Kostüm nannte sich übrigens: Arzt in legerer Freitzeitbekleidung. Aufgrund einiger gefährlicher Unfälle durch umhergeworfene Pralinenschachteln oder ähnliche Geschosse, war ich gewarnt und trug einen Kopf-und Sichtschutz.

Wie ihr alle wisst, bin ich selbst ein großer Fan des Golfsports. Ich übe diese grandiose Sportart zwar nicht aus, aber plane ich dieses in etwa 40 Jahren zu tun. Daher war das Thema “Golfen für Jedermann” im Rahmen meiner Tätigkeit als Vorsitzender der Medizin Partei Deutschland ein wichtiger Wahlkampfslogan. Heute habe ich auf Twitter gesehen, dass es Bürogolfen gibt. Bekannt waren mir bislang Crossgolfen und Schneegolfen (siehe: Wikipedia). Und so kam ich auf eine neue Idee: Golfen im Operationssaal. Das gibt es bislang noch nicht. Höchste Zeit diese spannende Sportart einmal näher zu beleuchten.
“Leben nach dem Herzeingriff” ist ein neu herausgekommener Ratgeber für “herzkranke” Patienten. Drei erfahrene Herzchirurgen des Herzzentrums Lahr geben hier detaillierte Auskunft über die aufkommenden Fragen nach Operationen oder nach dem Aufdehnen von Herzkranzgefäßen.
Die Hochzeit des Narrentreibens hat begonnen. Jetzt aber schnell in die Puschen kommen und noch eine Verkleidung besorgen. Und dann gehts ab ins Getümmel. Doch Vorsicht: Zahlreiche nette Krankheitserreger freuen sich auf vielfältige Übertragungsmöglichkeiten. Herpes ist da noch ein harmloserer Zeitgenosse …
Und jetzt meine Frage? Wie verkleidet Ihr Euch dieses Jahr (hier: einige Beispiele)? Und wie schützt Ihr Euch vor Krankheitserregern oder Unfällen (hier: einige Beispiele)?
Ich schütze mich beispielsweise, indem ich Notdienst mache … damit ist auch die perfekte Verkleidung gewählt.
Es folgt die unvermeidliche krawattenlose Ansprache zur Altweiberfastnacht, Weiberfasnet, zum Gompiga, Schmotziga oder wat auch immer.
Tusch, Konfettikanone!
Wir benötigen dringend den Frühling, findet ihr nicht auch? Vorab noch ein paar Statistiken: Der März und seine Wikio-Medizin-Blogger-Charts. An alle, die gerade auf Sparflamme bloggen: Verlängerten Rücken hoch und in die Tasten greifen, bitte! Ansonsten viel Spaß beim Lesen der Blogs. Besonders freut mich persönlich das Eintreten den Landar…es in die Top 20. Weiter so.
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