Wir erinnern uns gerne an die Weltmeisterschaft letztes Jahr, als Italien mal wieder gewonnen hat. Ich meine natürlich das Hallen-Tauziehen. Beim Fußball wars ein anderes Land, gell? Auf jeden Fall hatte ich vorhin wieder Email Kontakt mit meinem alten Kumpel Dr.Vuvuzela, der mittlerweile von Frauen- auf Männerkicken umdisponiert hat. Aus Gründen der Diskretion darf ich selbstverständlich seinen wirklichen Namen und seine Mannschaft nicht nennen. Aber lest selbst, welche Erfahrungen er uns mitteilt.

Bild: Frankfurt Skyline von maha-online auf flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz
Neulich klingelte es bei Ladalbert Lampe an der Türe. Es war schon recht spät und ein harter Arbeitstag lag hinter ihm. Müde öffnete er. Es war das Organspende-Team. Nachdem eine Neuregelung in Kraft getreten war, sollte jeder Bundesbürger einmal im Leben danach gefragt werden, ob er spendewillig wäre oder nicht. Lampe war also einer der ersten Auserwählten des “Teams”.
Eine Fragestellung die jeden medizinisch Tätigen oder Interessierten immer wieder bewegt. Deshalb heute mal wieder ganz harte aber faire Forderungen nach einer besseren Welt ohne (wer will, kann sich aktiv an dieser Aktion beteiligen):
Twittert ihr auch schon, oder geht ihr womöglich an einem lauen Sommerabend in den Biergarten? Oder praktiziert ihr beides? Egal, auf jeden Fall gibt es schon seit geraumer Zeit sogenannte Listen auf Twitter, die man anlegen oder denen man folgen kann. So kann man seine Follower besser einteilen und hat auf einen Blick z.B. die Medizintwitterer. Ich mag so etwas übrigens nicht, da es das Ursprüngliche am Twittern wieder relativiert.
Definitiv gibt es in Deutschland zu wenig Organspender. Ein neues Transplantationsgesetz soll kommen (tagesschau.de 26.6.11). Hier gibt es nun zwei Möglichkeiten: Jeder ist potentieller Organspender und muss im Falle des Nichtgefallens aktiv widersprechen (wie beispielsweise in Spanien oder Österreich). Oder jeder muss eine aktive Entscheidung treffen, Organspende ja oder nein. Dies soll dann in irgendeinem Dokument, wie Führerschein oder Krankenversicherungskarte festgehalten werden.
Vermutlich wird es auf letzteres rauslaufen.
Bislang muss man sich in Deutschland aktiv mittels Organspendeausweis entscheiden. Liegt keiner vor werden die Angehörigen des Verstorbenen dazu befragt.
Was meint ihr? Zwang mit geringem bürokratischem Aufwand und Erhöhung der Organspenden oder aktive Entscheidung des Einzelnen?
Hier nun endlich der EHEC-Song. Danke an crazyPJane für den medizinisch korrekten Tanzstil. Damit verabschiede mich in zwei blogfreie Wochen. Aloha.
Das Robert-Koch-Institut gibt Entwarnung. Gurken, Tomaten und Blattsalate können wieder wie eh und je ohne Sorge in Norddeutschland verspeist werden. Lediglich Sprossen sollte man meiden. Die Krankheitsfälle verringern sich. Ist Erika EHEC am Ende angelangt? Wird sie bald nur noch auf einer Seegurke in die Südsee reiten?
Ist es schon zu früh ein Fazit zu ziehen? Wir erinnern uns an die schweinische H1N1 Pandemie vor nicht allzu langer Zeit. Was meint ihr? Werden die Pferde viel zu früh scheu gemacht? Unsinnige Vorsichtsmaßnahmen und reißerische Panikmache? Oder sinnvolle Vorsichtsmaßnahmen, denn epidemische bzw. pandemische Geschehen sind unberechenbar und gefährlich?
Meine Meinung werde ich übrigens im bald kommenden EHEC-Song ausdrücken.
Nachdem die attraktive Erika gegangen war, bestellte sich Noro noch einen Drink. Er konnte sie einfach nicht vergessen. Vielleicht sollte er einen Song für sie schreiben? Lieder komponieren war allerdings nicht unbedingt seine Stärke. Er erinnerte sich an den Noro-Song vom Chefarzt und nahm sich Papier und Bleistift. Die Reime schossen ihm nur so durch den Kopf.
Nachdem der unlockere MRSA schon früh heimgegangen war, setzte sich Noro zu der recht attraktiven Erika Heidi Erlangen-Chlorbleich (EHEC) an die Bar. Es floss ein Amoxicillin-Punsch nach dem anderen. Das soll die Keime ja abhärten …
Auch Bakterien, Viren und Einzeller sind Lebewesen. Daher haben sie ein Anrecht auf Existenz, Wahrung der Keimwürde und einen Kneipenbesuch nach Feierabend. Neulich trafen sich also im lustigen Gasmann (eine bekannte bakterielle Szenekneipe) mehrere finstere Gestalten.
Im Universum des Grauens existieren genau 2 Fieslinge: Menschliche und maschinelle Zumüller. Ich gebrauche bewusst das bekannte und fiese Sp … -Wort nicht. Warum nicht? Später mehr dazu. Doch eins nach dem anderen. Wir befinden uns im medizinischen Jahr 2011 und die guten Blogs kämpfen gegen Parasiten, Viren und die sogenannten EHECs der Weblandschaft, die Müllkommentierer.
Ich erinnere mich gerne an die Blogaktion von der Kranken Schwester. Spulen wir doch mal 10-20 Jahre zurück … was wäre unser eigentlicher Berufswunsch gewesen? Na klar – Beißerarzt, ich meine Zahnarzt, weil man da immer so jung und dynamisch wirkt und stets viel Knete auf der Kante sein eigen nennt. Ich beschreibe euch einfach mal den gestrigen Tagesablauf in meiner gut laufenden Zahnarztpraxis.
Die WHO warnt aufgrund einer neuen Studie davor, dass Handystrahlung möglicherweise krebserregend sein kann (focus.de 31.5.11). “Es gebe wohl begrenzte Hinweise auf ein erhöhtes Auftreten bestimmter Hirntumore (Gliome) bei Intensiv-Handynutzern”.
So, und jetzt alle mal bitte die Handys abschalten und an die Laptops ran. Strahlung beschäftigt uns schon eine Zeit lang. Seit einigen Jahren trägt schon fast jeder Grundschüler einen Telefonknüppel mit sich herum. Werden sich in Zukunft cerebrale Tumore häufen?
Was haltet ihr davon? Panikmache oder berechtigte Warnung um einen maßvollen Umgang mit dem Handy zu propagieren?
Jeder pharmakologisch tätige Mediziner kennt das. 64% aller Medikamente werden von Patienten eingenommen, die älter als 60 Jahre sind. Viele von ihnen nehmen 5 oder mehr verschiedene Medikamente ein. Trotz diesem erhöhten “Konsum” gibt es allerdings kaum Studien mit älteren Patienten. Die meisten Studien müssen daher sozusagen extrapoliert werden. Bei >70 jährigen ist jede vierte Klinikeinweisung aufgrund von unerwünschten Arzneimittelwirkungen notwendig. 10.000-60.000 Arzneimitteltote soll es jährlich in Deutschland geben. Dringende Gründe also diese Problematik einmal näher zu beleuchten. “Arzneimitteltherapie für Ältere” erklärt, welche Faktoren bei Patienten über 65 Jahre zu beachten sind und zeigt einen Weg zur sicheren Therapie.
Und schon wieder beginnt ein neuer Monat. Bei den medizinlastigen Blogs sehen wir folgende Veränderungen:
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