Und wieder ist Dr.Adam Brähmer am Start. Heute führt er sehr anschaulich einen hygienisch korrekten Verbandswechsel durch. Das Video wurde mir freundlicherweise von der Krankenhaushygiene Universitätsklinikum Essen zur Verfügung gestellt.
Über das Bewerten von Ärzten im Web habe ich schon desöfteren berichtet. Es ist nun an der Zeit ein kleines Fazit zu ziehen. Da kommt mir der aktuelle Test auf Getestet.de gerade recht. Hier werden namhafte Ärzteportale nach bestimmten Kriterien bewertet. Testsieger ist hier Jameda.de. Diese punkten unter anderem mit der netten Empfangsdame (Meinung des Bloggers).
Habt ihr schon mal einen Arzt auf einem Bewertungsportal ausfindig gemacht? Oder interessiert euch nach wie vor nur die Mund-zu-Mund-Propaganda? Nebenbei gefragt: Schaut ihr euch andere Bewertungsportale an, beispielsweise für Hotels, Restaurants?
Möglicherweise gibt es in Kassel demnächst eine School of Medicine (Ärzte-Zeitung 27.7.11). Hier gibt es eine Ausbildung zum Onkel Doktor in nur 5 Jahren (statt 6). Die ersten beiden Jahre werden dabei in Southhampton absolviert. Dies wäre somit auch ein zweisprachiger Studiengang. Die rekrutierten Ärzte (12.000 Euro/Jahr Studienkosten) sollen dann in der Region arbeiten. Das bringt mich natürlich auf eine unglaubliche Idee: Die Monsterdocs School of Physicians.
Heute möchte ich in Anlehnung an die historischen Blogs am Mittwoch ein Dankwort an die Kommentatoren von Monsterdoc aussprechen. Ohne Euch ist dieser Blog nicht möglich. Fast 16.000 Kommentare gibt es nun schon. Und ich habe jeden gelesen. Okay, ein paar waren auch von mir selbst, aber schaut mal, hier ist die Hall of Fame der Kommentatoren:
(In der Sidebar habe ich nun die Top-Kommentatoren der jeweils letzten 100 Tage aufgelistet)
Danke !!!!
Verlust des Selbstbewusstseins, Schlaf- und Appetitlosigkeit, schlechte Konzentrationsfähigkeit und ein Gefühl der Traurigkeit? Dann ists vermutlich eine Depression. Laut Spiegel-Online (26.7.11) leiden Menschen in reichen Ländern häufiger an Depressionen.
Das beweist mal wieder die These, dass materieller Reichtum nicht unbedingt das erhoffte Glück bringt. Und dennoch streben die meisten Menschen danach. Interessant wäre auch eine Untersuchung an Popstars (siehe Krankheiten bei Popstars) oder Schauspielern. Hier kommt zum Reichtum noch der Ruhm dazu. Häufig leiden Stars an Depressionen und Angststörungen. Entsprechende Medikamente, Drogen oder Alkohol werden hier gerne konsumiert.
Den Tag des Notrufes hatten wir schon am 11.2. begangen. Inzwischen wissen zumindest alle Monsterdoc-Leser, dass man die Nummer 112 im akuten Erkrankungsnotfall rufen muss. Doch wie genau muss dieser Notruf strukturiert sein? Wir alle kennen noch die 5 W-Worte von unserem Erste-Hilfe-Kurs für den Führerschein. Auch die Zick-Zack-Zecke beschäftigte sich mit dieser Materie. Doch jetzt mal Hand aufs Herz. Wer weiß, was am Telefon genau zu melden ist? Im Eifer des Gefechts gehen da schon mal wichtige Details unter. Daher heute der Notrufratgeber auf Monsterdoc.
Dr.Brähmer ist ein Vorzeigearzt in Sachen Hygiene. Ein wirklich charismatischer Typ. Im Dienste der Wissenschaft kämpft er heute gegen den MRSA. Man sieht, dass man sich diesem ernsten Thema durchaus humorvoll nähern kann. Ich tat dies bekanntlich auch schon (MRSA-Song). Das Video wurde mir freundlicherweise von der Krankenhaushygiene Universitätsklinikum Essen zur Verfügung gestellt.
Kurz vor dem “längsten Tag” des Jahres ereilte mich eine Sinusitis, von der ich immer noch nicht hundertprozentig genesen bin. Ich überlegte die letzten Tage hin und her. Soll ich, oder soll ich nicht starten? Nun ist die Entscheidung zu Gunsten der Gesundheit gefallen. Habe einfach keine Lust auf einen ernsthaften “Folgeschaden” wie Myokarditis oder sonst irgendein Gedöns. Ich nehme beim Ironman in Frankfurt 2011 also nicht teil und reise daher auch gar nicht erst an. *Schnüff*
Traurige Sache. Der Regen und die Kälte beruhigen mich etwas. Wäre ich fit gewesen, hätte ich mich aber vom Wetter nicht abschrecken lassen. Die gleiche Wetterlage gab es nämlich 2008 beim Ironman in Zürich, den ich durchgezogen habe. Es war furchtbar.
Ich verspreche aber, dass eine sportliche Revanche irgendwann folgen wird … Ein kleines Aloha von hier aus.
Okay, nun ist es also wieder soweit. Frankfurt macht sich nach der Fußball-WM bereit für den Ironman Germany am Sonntag, den 24.Juli 2011. Ein Jahr habe ich dafür trainiert. Der längste Tag des Jahres steht an und mein Ziel wird realisiert werden: Sub 12h. Draußen herrscht momentan Kühle und Dauerregen. Für Sonntag werden 13 Grad und Schauer vorausgesagt. Furchtbar, ich fühle mich echt schwabbelig. Ich liebe die Hitze … aber man kann sich das Wetter in Deutschland eben nicht aussuchen.
Aber immerhin ist bekanntlich alles freiwillig und deswegen bin ich locker und hochmotiviert. Frankfurt, ich komme und vielleicht sehe ich ja den einen oder anderen von euch am Wegesrand … Bis bald. Sobald ich wieder feste Nahrung zu mir nehmen kann werde ich berichten … Aloha.

Bild: Night View of Frankfurt von Franco Folini auf flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz
Also, seit einer Woche bin ich nun aktiv auf Google plus und ich muss sagen, es ist genauso (t)oll wie Facebook. Das habe ich nun davon: Musste ich früher nur zwischen Twitter und Facebook hin und herschalten, ist es nun die Dreierkombination. Ist die erste Kommunikation auf Twitter beendet, gehe ich auf FB, dann auf Google plus um anschließend wieder … echt anstrengend. Aber ich wollte es so. Google plus ist natürlich erst mal interessant, weil es neu ist. Irgendwann muss aber dann die Entscheidung fallen: FB oder GP. Beides wird auf Dauer nicht funktionieren.
Ach ja, das würde mich noch interessieren, zwischen wievielen Applikationen, Blogs, Communities switcht ihr denn gerade im Moment hin und her?
Wie stehts mit dem Thema Notfallmedizin? Fit im Notfall und für die Prüfung? Das Taschenbuch, das ich heute besprechen möchte, bietet 150 Multiple-Choice Fragen über sämtliche Themen der Notfallmedizin. Es richtet sich an (angehende) Notärzte für die Prüfungsvorbereitung oder zum “Refreshen”. Medizinstudenten dürfen sich ebenso angesprochen fühlen, auch für Rettungsassistenten ist es empfehlenswert.
Wer von euch treibt keinen Sport? Soll es ja geben. Wie wäre es denn mit Ausdauersport? Radfahren, Schwimmen, Laufen? Laufen wäre erstmal am Einfachsten. Kann man überall betreiben, lediglich Laufschuhe muss man sich leisten. Die Fitness steigt, der Ehrgeiz kommt. Mal einen Halbmarathon probieren? Geschafft. Den Marathon schaffe ich doch auch noch? Und dann? Vielleicht einen Langdistanztriathlon?
Immer wieder hört man von Todesfällen bei Marathonveranstaltungen. Unerkannte Herzvorerkrankungen tun hier ihr Übriges. Auch im Triathlon gibt es Todesfälle, hier aber vorwiegend beim Schwimmen. Die Veranstalter fordern in der Regel kein Gesundheitsattest von den Teilnehmern. Die meisten Amateure trainieren zwar brav nach Laktat und Pulsuhr, lassen aber nie ihre Pumpe mal so richtig durchchecken. Das könnte dann zum Verhängnis führen. Selbst bei Profis ist eine Echokardiographie (Ultraschall vom Herzen) noch nicht unbedingt Standard.
Wie haltet ihr es? Habt ihr euch schon mal sportmedizinisch untersuchen lassen? Treibt ihr überhaupt Sport? Sollte jeder Ausdauerveranstalter künftig Gesundheitsatteste fordern?
Eigentlich wäre es mal wieder an der Zeit für eine kleine Soap. Wie wäre es, wenn als Hauptdarsteller gefährliche Keime wie MRSA, EHEC oder Noro ins Spiel kommen würden? Jeder Blog-Leser könnte eine sogenannte Patenschaft für einen Erreger übernehmen und diesem Leben einhauchen …

Bild: masque anti virus von ZYG_ZAG auf flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz
Ich merke gerade, eine Woche ist vorbei und ich habe sie unmedizinisch genutzt, auf dem Blog meine ich natürlich. Denn beruflich ist natürlich täglich Medizin angesagt, ich habe halt nichts Besseres gelernt. Also geht es heute wieder wie gewohnt auf Monsterdoc weiter: medizinisch und stets gesundheitspolitisch korrekt. Heute Thema Ärztewerbung.
Immer wieder habe ich an dieser Stelle über Seegurken berichtet. Unter anderem wissen wir, dass sie vermultlich 2012 die Weltherrschaft erlangen werden. Sie sind gefährlich und unsterblich. Ulf der Freak machte mich auf einen Artikel auf Zeit.de vom 12.7.11 aufmerksam. (weiterlesen …)
Nachdem mich der ehemalige Defihausener Feuerwehrchef Hannu Peters zu Google plus eingeladen hatte, musste ich erst einmal etwas über Kreise lernen. Ganz kapiert habe ich das zwar immer noch nicht, aber offensichtlich ist Google plus wohl das neue (bessere) Facebook. Man findet sich sofort zurecht, was ich nicht über viele Anwendungen sagen kann. Übrigens hat auch der FB-Gründer Mark Zuckerberg schon einen Account dort.
Heute abend verbringe ich also mal wieder sinnvolle Zeit mit den Abgründen der Social Communities, wie so oft. Wie war das noch gleich mit der Zukunft im Social Web? Egal, es macht erst mal Spaß und ist noch nicht so überladen wie Facebook. Wenn jetzt plötzlich alle 600 Millionen FB-Nutzer heute zu Google plus wechseln würden?
Also liebe Leser: Legt euch noch heute einen Account zu. Zuvor benötigt ihr aber noch eine Einladung, beispielsweise von mir.
Ich kanns nicht fassen. Heute folgte gleich ein Doppelschlag beim Langdistanz-Triathlon der Challenge-Roth. Neue Weltrekordzeit bei den Männern (Andreas Raelert) und den Frauen (Chrissie Wellington). Unfassbar. Übrigens finishte Chrissie als Gesamtfünfte … mir fehlen die Worte.
Die Tatsache, dass ihr diesen Artikel gerade lest, beweist, dass ihr im Web unterwegs seid. Ich bin mir sicher, dass ihr nicht nur Blogs konsumiert/betreibt, sondern auch in Foren oder Social Communities aktiv seid, vielleicht sogar vorwiegend. Lassen wir die kurze Geschichte der sozialen Netzwerke doch mal Revue passieren (Netzwertig.com 04/10).
Waren wir früher in kleinen spezifischen Chats und Foren unterwegs, wechselten wir zu MySpace über. Weiterhin waren wir in instant messengers Systemen (ICQ – Skype) bis heute zu Hause. Die großen Netzwerke wie Facebook und Twitter fügten die Welt schließlich zusammen. Aktuell haben beispielsweise 600 Millionen Menschen einen Account bei Facebook. (Außer Anna, die Anästhesistin!).
Meine Frage: In welchen Communities seid ihr unterwegs und wie glaubt ihr, sieht die Zukunft aus? Werden FB und Twitter irgendwann genauso untergehen wie ihre Vorgänger oder sollte es so etwas wie Beständigkeit im Web geben? Habt ihr vielleicht andere Vorschläge für neue bessere innovative Social Communities (Goldgräberstimmung …) ?
Heute beginnt also meine medizinfreie Woche und dann kommt natürlich gleich eine Buchbesprechung über ein zugegebenermaßen arztmäßig angehauchtes Thema. Aber nur angehaucht. Denn der Hauptdarsteller dieses 208-seitigen gemeinschaftlichen Werkes von Anna und Medizynicus gibt nur vor Arzt zu sein, er ist kein echter. Immer wieder hören wir von falschen Medizinern, die sich über Jahre hinweg in ihrem Wunschjob durchschlagen, bis sie dann doch irgendwann auffliegen. Genau darum geht es in diesem satirischen Roman. Doch läuft hier alles etwas anders …

Monsterdoc ist ein reiner medizinischer Blog. Selten geht es hier auch mal um andere Themen wie beispielsweise um Triathlon oder Survival. Doch auch hier stelle ich stets einen medizinischen Zusammenhang her. Nach fast 2 Jahren möchte ich also ein neues Projekt wagen. Keine Angst, ich bleibe weiterhin am Start für Euch. Allerdings möchte ich eine Woche lang komplett medizinfrei bloggen. Um welche Themen es gehen soll? Wird man sehen. Gibt es für mich überhaupt ein Leben außerhalb der Medizin? Wenig?

Bild: Hearts (explored!) von QThomasBower auf flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz
Wie findet ihr das, wenn auf Monsterdoc demnächst über Lifestyle oder Außenpolitik diskutiert wird? Schminktipps oder gar Filmkritik? Gastronomie, Fußball? Tiere, Architektur? Reisen? Es gibt doch noch soviel zu besprechen …
Heute am 6.Juli ist übrigens Welttag des Kusses. Da gibt es ja auch viele Krankheiten, die hierbei übertragen werden können interessante Begebenheiten, über die man berichten kann ohne gleich ins Detail zu gehen. Das wäre doch schonmal ein erstes Thema: Welcher Kuss bedeutete euch viel (in letzter Zeit)? Wer diese Frage nicht beantworten will, denkt sich einfach seinen Teil.
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