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Diskussion am Wochenende – Organspende für Jedermann

Jetzt ist es amtlich. Jeder Bundesbürger soll einmal im Leben mit der Frage konfrontiert werden, ob im Falle des Ablebens, seine Organe zur Spende bereitstehen oder nicht. Auf welche Art und Weise dies geschehen soll ist noch nicht klar (Deutsches Ärzteblatt 25.11.11).

ich bin sehr gespannt, wie das konkret ablaufen soll. Am Einfachsten könnte man dies beim Zusenden einer neuen Ecard erfragen. Die Krankenkassen könnten beispielsweise hier Fragebögen sparen, wenn Leberzirrhotiker (Alkoholiker) und Lungenbrötcheninhalierer automatisch aussortiert werden würden. Im Rahmen der Datenschutzproblematik der elektronischen Gesundheitskarte (Ach übrigens, wer hat die schon von Euch?) dürfte dies kein Problem sein … (Scherz beiseite!)

Was meint Ihr? Ist das ne vernünftige Lösung? Sagt Ihr JA oder NEIN zur Organspende?

Artikel zum Thema passend:

Dieser Beitrag (von insgesamt 857) wurde am Freitag, 25. November 2011 um 20:00 Uhr veröffentlicht und unter der Kategorie Diskussion am Wochenende abgelegt. Du kannst alle Artikel bei Monsterdoc durch den RSS-Feed verfolgen. Alle Kommentare gibts beim Kommentar-RSS-Feed.

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16 Kommentare

  1. Es ist immerhin mal ein Fortschritt, nicht wahr?
    Ob die optimale Lösung gefunden wird, wird sich zeigen … wahrscheinlich nicht. ;)
    Aber immerhin ist das Thema dadurch wieder ein wenig präsenter, viele werden sich jetzt (endlich) mal damit beschäftigen und sich Gedanken machen. :D
    Wichtig ist nur, dass auch ausreichend über die “Folgen” einer Entscheidung FÜR die Organspende informiert wird. Es hält sich ja hartnäckig das Gerücht, dass “die Maschinen eher abgeschaltet werden” oder nicht alles getan wird, um einem Menschen zu helfen, weil man scharf auf seine Organe ist. Das muss dringend aufgeklärt werden!

    Kommentar: HermioneNo Gravatar (760) – 25. November 2011 @ 20:08

  2. Ach so, ich sag natürlich JA zur Organspende. Seit ich 16 bin, schlepp ich so nen schicken Ausweis mit mir rum, alle zwei Jahre erneuere ich den – damit deutlich ist, dass es auch aktuell noch mein Wunsch ist. :)

    Kommentar: HermioneNo Gravatar (760) – 25. November 2011 @ 20:09

  3. [...] steht quasi in den Startlöchern … und Monsterdoc widmet passenderweise seine heutige Freitagsdiskussion diesem [...]

    Pingback: Neues Organspende-Gesetz! « rescue blog – 25. November 2011 @ 20:22

  4. Ich sag “Ja” zur Organspende.
    In der Berichterstattung über das Thema finde ich es schade, dass immer nur gesagt wird “Organspendeausweis = Ja zur Organspende” man sollte auch mal drauf hinweisen, dass man auch “nein” ankreuzen kann. Dann würden vllt nicht ganz so viele dagegen sein. Schaden tuts jedenfalls nicht, wenn man mal drüber nachdenkt!
    Und: nein ich hab keine neue Karte, ich hab letzte Woche noch eine neue “normale” krankenkassenkarte bekommen und die gilt bis 2015.

    Kommentar: delfinsternNo Gravatar (616) – 25. November 2011 @ 20:31

  5. Was soll ich schon mit diesem Plunder da drinne, wenn ich tot bin? Wird nur schimmelig.

    Grüße aus der Reha im Saarland!

    Kommentar: ulf_der_freakNo Gravatar (80) – 25. November 2011 @ 20:34

  6. Ja, zur Organspende.

    Kommentar: LiciaNo Gravatar (1) – 25. November 2011 @ 20:41

  7. Klar, ein NEIN geht ebenfalls, man soll sich eben nur Gedanken zu diesem Thema machen …

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 25. November 2011 @ 20:55

  8. Seh ich genauso. Wenn jemand darüber nachdenkt und nach reiflicher Überlegung zu dem Schluss kommt, nicht spenden zu wollen, und diese Entscheidung dann auch festhält, find ich das auch absolut okay. :)

    Kommentar: HermioneNo Gravatar (760) – 25. November 2011 @ 21:07

  9. Besser wäre es noch, erstmal “ja” anzunehmen, bis die Leute definitiv widersprechen. Sonst drücken sich die Leute vor dem Thema, indem sie “nein” sagen, ohne sich zu informieren.
    Aber auf jeden Fall so besser als vorher.
    Und – ein klares “ja” von mir, auch wenn der Ausweis schon ein paar Jährchen alt ist.

    Kommentar: FederkielNo Gravatar (2899) – 25. November 2011 @ 21:40

  10. Hallo Monsterdoc, auch von Leber-Leuten und Qualmern kann man Organe nutzen. Es werden ja auch Netzhäute, Knorpel, usw genutzt. Ich finde das war wieder so ein Vorurteil. Die Sucht ist auch eine Krankheit. Zur Spende: Man kann sich auch anonym als Spender eintragen lassen, das geht online oder beim Hausarzt. Danke für den Artikel, ciao

    Kommentar: michaelNo Gravatar (1) – 27. November 2011 @ 09:42

  11. @michael: Das stimmt natürlich … die Aussage sollte eher in Richtung “Der gläserne Patient durch die Ecard” abzielen …

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 27. November 2011 @ 16:05

  12. Ich hatte früher einen Organspende-Ausweis und war auf jeden Fall überzeugt von der Organspende. Wenn schon ich diesen Körper nicht mehr nützen kann, warum soll dann ein anderer nicht dadurch beglückt werden?
    Momentan würde ich die Frage allerdings mit “nein” beantworten und kann es gar nicht schlüssig erklären.
    Wogegen ich auf jeden Fall bin, dass es in einer Kartei erfaßt wird. Das wäre zwar notfall-medizinisch ein Traum – aber moralisch halte ich das für eher verwerflich…! Da wartet schon einer bis ich abnibble (sorry), bei aller Liebe.

    Kommentar: Shivani AllgaierNo Gravatar (6) – 28. November 2011 @ 21:22

  13. @shivani Allgaier: Das wäre ein Negativeffekt dieser “Befragung” … Mit der Ecard wird der Patient aber früher oder später sowieso gläsern werden …

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 28. November 2011 @ 21:32

  14. habe mich bis jetzt mit dieser Thematik noch nicht beschäftigt, werde aber darüber nachdenken.
    Vielleicht muss ich erst jemanden kennen lernen der mit einem Spenderteil lebt, dann sieht man es bestimmt noch mit anderen Augen

    Kommentar: hansNo Gravatar (468) – 05. Dezember 2011 @ 17:51

  15. Ich muss ehrlich sagen: “Ich weiß es nicht”.
    Einen Spenderausweis würde ich nicht bei mir tragen wollen, aber ich bin trotzdem nicht generell gegen eine Organspende.
    Ich denke halt dass wenn in einer Klinik z.b. ein Kind liegt welches unbedingt ein bestimmtes Organ braucht und ich verunfalle und in dieser Klinik lande und festgestellt werden würde, dass mein Organ passen würde, dann wüsste ich nicht sicher, ob wirklich alles getan werden würde um mein Leben zu retten, wenn bekannt ist dass ich Organspender wäre….kann nichts dafür der Gedanke ist einfach in meinem Kopf.
    So überlasse ich es meinen Angehörigen zu sehen dass wirklich alles getan wurde und wenn nichts mehr möglich ist zu entscheiden meine Organe freizugeben.

    Kommentar: ManuNo Gravatar (4) – 18. Dezember 2011 @ 12:19

  16. @manu: Klar, die Angehörigen sollen dann entscheiden. Aber ich glaube solche Ängste brauchen wir nicht haben …

    Kommentar: chefarztNo Gravatar – 18. Dezember 2011 @ 18:22

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