Und nun sind wir auch schon wieder beim Thema. Beziehungen zwischen Medizinern untereinander, zwischen Medizinern und Nichtmedizinern und zwischen Nichtmedizinern untereinander. Genau. Heute möchte ich das Ganze von der Nichtmediziner-Seite beleuchten. Folgendes Szenario: Man hat auf der letzten Stehparty einen netten Mediziner/in kennengelernt und trifft sich mit ihm/ihr das erste Mal, sagen wir in der Stammkneipe. Wie sollte die Konversation verlaufen, damit sich der gewünschte Erfolg einstellt?
So nicht! Diese Konversation ist zum Scheitern verurteilt … besser so lieber Leser:
Wir sehen also, dass es auf der Medizinerseite durchaus erwünscht ist, wenn man über entsprechende Themen redet. Das tut dem Ego und der möglichen Beziehung gut. Also bitte diese Gedanken beim nächsten Date im Hinterkopf behalten, gell …
Und nun meine Frage an Dich: Hattest du schon einmal ein Date mit einem Mediziner/in? Wenn ja, wie ist es verlaufen?
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Ein Date mit einem Mediziner ist in meinen Augen so ziemlich das Unerotischste, was ich mir vorstellen kann. Ausserdem, wenn es am Arbeitsplatz ist, gibt es immer so eine Tratscherei hinterrücks. vor allem in Nachtdiensten.
mit Kollegen trinken, ok.
Ich persönlich bevorzuge Wortverdreher, sprich Journalisten oder Rechtsanwälte. Die verdienen auch besser
Comment: N8engel
(523) – 19. January 2011 @ 21:43
Ich hatte 1996 mal ein Date mit einem Psychiater, hab’s allerdings erst währenddessen erfahren. Als ich nämlich bereits krampfhaft überlegte, wie ich dem schrägen Vogel in Zukunft aus dem Weg gehen könnte. *g*
Er hat mich zwar nicht mit Fachchinesisch zugesülzt, aber seine ständigen unverhofften Themenwechsel waren schon sehr seltsam. Es blieb auch bei dem einen Date.
Comment: Ute
(9) – 19. January 2011 @ 21:46
@n8engel: Na ja, das kommt auf den Menschen an würde ich sagen … Aber was findest du nur an Rechtsverdrehern?
@ute: Immerhin hattest du ein bisschen Unterhaltung …
Comment: claudia
(29) – 20. January 2011 @ 20:05
Wie man sicher keinen Mediziner datet und schon gar keine Internisten…
Ich: Ach, du arbeitest im Uniklinikum…
Er: Das klingt jetzt abwertend???
Ich: Na ja, könntest du nicht woanders arbeiten…
Er:????
Ich: Never mind…Das Uniklinikum ist eben seit der ehhhm Privatisierung nicht meins…Ideologisch…Ich habe ja nichts gegen die Leute, die da arbeiten…Das Personal tut mir leid.. Aber wenn ich die Wahl hätte, ich würde woanders mein Glück versuchen…
Er: Ich habe aber Familie
Ich: Wie fünf Kinder und ne Ehefrau???
Er: Nein, drei Kinder und ne Noch-Ehefrau…
Ich: Nicht schon wieder ein fremdgehender Akademiker…
Er: Möchtest du mich jetzt mit jedem Satz beleidigen? Ich bin fast geschieden…
Ich: Herzlichen Glückwunsch…Und was machst du so jobmäßig am Uniklinikum.???
Er: Ich bin Arzt…
Ich: Sationsarzt in der Onkologie???
Er: Na ja, fast…Internist…
Ich: Das ist irgendwas mit inneren Organen oder der Psyche…
Er: Letzteres wäre ein Psychiater…
Ich: Das war ein Scherz…
Er: Ah…
Comment: blogwesen
(84) – 21. January 2011 @ 09:19
@blogwesen: Ein schwacher Arzt, der sich mit seinen großen Taten brüstet, aber im Grunde unsicher und sprunghaft ist. Solche Menschen benötigen Ehrfurcht und Wertschätzung ihres Jobs. Ich glaube, ihr habt euch nicht wieder getroffen, stimmts?
Comment: claudia
(29) – 21. January 2011 @ 21:15