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Diskussion am Wochenende – Multitasking macht krank?

Ein Zauberwort noch gegen Ende des letzten Jahrhunderts: Multitasking. Das sollten zunächst die Computer können, mittlerweile beherrschen dies auch die Menschen in Perfektion. Doch ist es denn überhaupt gut, das zu tun? Was bringt es mir, wenn ich telefoniere, gleichzeitig twittere, die Emails checke, blogge, und ach ja, nebenbei noch mit einem Menschen rede kommuniziere.

Multitasking ist das Gegenteil von Achtsamkeit. Und letzteres ist das neue Zauberwort im Interesse der Menschheit, in der Psychotherapie. Eine Sache tun, eine Sache denken, eine Sache sagen und nicht alles auf einmal und nur halbherzig. Multitasking macht also krank (fr-online.de 5.1.12), wenn man dem Kernspin vertraut …

Jetzt mal ehrlich! Während ihr diese Zeilen lest, was macht ihr sonst noch so? Telefonieren? Fernsehen? 5 Tabs im Browser geöffnet? Seid ihr Multitasking?

15. June 2012 (Kategorie Diskussion am WE)

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18 Comments

  1. Ertappt: 9 Tabs!

    Comment: BasadaiNo Gravatar (1850) – 15. June 2012 @ 23:33

  2. @basadai: Ha! ich habe nur 4!

    Comment: chefarztNo Gravatar – 15. June 2012 @ 23:42

  3. Ich biete 12. Aber der Artikel sollte vielleicht ein bisschen zum Denken anregen…

    Comment: SchwesterchrisNo Gravatar (2) – 16. June 2012 @ 00:11

  4. Einfach die Zeilen lesen – konzentriert.

    Und danach den Kommentar hier schreiben.

    VhG

    Andrea

    Comment: AndreaNo Gravatar (49) – 16. June 2012 @ 00:46

  5. Ich habe es nicht auf dem Rechner gelesen, also nur ein Tab im Telefonbrowser. Ich habe aber einen Hang zu Multitasking, leider. Ich versuche, das im Zaum zu halten, weil ich merke, dass ich dann von allen Aktivitäten nicht so viel habe. An meinem Rechner steht “schreibe, wenn du schreibst”. Es gibt Zeiten, da lasse ich mich gerne ablenken, auch wenn ich mich auf das Schreiben konzentrieren will …
    Aber es gibt auch Sachen, die gut zusammen passen: ein Hörbuch hören und dabei Fotos bearbeiten, bügeln und fernsehen (obwohl das dann eher fernhören ist ;-) ).

    Comment: FederkielNo Gravatar (4064) – 16. June 2012 @ 10:57

  6. Ich bin beruflich bedingt zum multitasken genötigt. Finde es aber im Rahmen meiner Möglichkeiten effektiv und nicht belastend- manchmal sogar konzentrationsfördernd. Wenn ich weiß, dass ich auf -meinetwegen- 5 Sachen gleichzeitig achten muss, mobilisier ich eher nochmal all meine Aufmerksamkeit, als wenn der Anspruch niedriger ist.

    Multitasking ist eben himmlisch ;)

    Comment: BelugaausderLuftNo Gravatar (16) – 16. June 2012 @ 19:14

  7. Eine gewisse Multitaskingfähigkeit ist natürlich Voraussetzung für viele Berufe. Aber privat müssen wir das nicht auch noch machen. Und das könnten wir eigentlich steuern, oder?

    Comment: chefarztNo Gravatar – 16. June 2012 @ 22:39

  8. Prinzipiell schon, aber ob ich nun 3 Tage Stress habe, weil ich eine Aufgabe nach der naechsten zu erledigen habe oder ob ich 1,5 Tage eventuell erhoehten Stress wegen Multitasking habe und dafuer 1,5 Tage frei habe kommt doch auf’s Gleiche raus. Da bevorzuge ich auch in der Freizeit die Multitasking-/ Freiversion ;)

    Comment: BelugaausderLuftNo Gravatar (7) – 16. June 2012 @ 23:41

  9. @belugaausderluft: Die Gefahr ist, dass man sich sinnlos verzettelt und sich dann nicht mehr auf eine Sache alleine konzentrieren kann … Wie wäre es mit 1,5 Tage eins nach dem anderen, müsste doch auch gehen?

    Comment: chefarztNo Gravatar – 17. June 2012 @ 21:49

  10. @chefarzt: Angenommen ich müsste abwaschen, X anrufen, 10 Seiten lesen, 3 Mails beantworten und würde gerne ein Lied runterladen. Wenn ich eins nach dem anderen täte, bräuchte ich 2 Stunden. Wenn ich aber beim Abwaschen den X anrufe und das Lied runterlade während ich die 3 Mails beantworte, wäre ich eindeutig schneller. Der Zeitgewinn ist nicht abzustreiten. Und der Konzentrationsverlust hängt bei mir persönlich von der Priorität und vom Anspruch ab (s.o.). Wenn ich die Mails beim Telefonat mit X schreiben würde, müsste eines der beiden darunter leiden, je nachdem was weniger wichtig ist. Deswegen kombinier ich die ungerne ;)

    Ob ich mich noch auf eine einzige Sache konzentrieren könnte? Das habe ich vor gar nicht all zu langer Zeit in der Unibib versucht: nur Buch lesen, ohne Musik, ohne offene Tabs, ohne SMS,….
    Zugegebenermaßen war das Resultat besser als sonst: Informationen besser behalten, Details mehr beachtet, Inhalt schneller verstanden….
    Aber ich fühlte mich nicht wohl, schließlich waren da nur noch das Buch und ich, keine Ausweichmöglichkeiten. Ich war diesem Buch unausweichlich ausgesetzt. Fühlte mich abgeschnitten vom Rest der Welt (es könnte ja etwas weltbewegendes geschehen und ich würde es verpassen, weil Handy aus und facebook zu), wenn ich diszipliniert wäre, wäre das eine tolle Alternative. ;)

    Comment: BelugaausderLuftNo Gravatar (1) – 17. June 2012 @ 23:20

  11. Ich habe zwar jede Menge Tabs auf, aber das sind alles Blogs, die ich heute, im Laufe meines Arbeitstages noch gedenken werde zu lesen. Während ich diesen Kommentar tippe, messe ich allerdings Kontrollen auf dem Blutbildgerät und reinige die ISE des Anderen. Privat bin ich ein großer Fan von “eins nach dem anderen” denn das erspart mir meist, dass ich die Hälfte nochmal machen muss.

    Comment: gotsassaufeinemastNo Gravatar (15) – 18. June 2012 @ 08:12

  12. mein Eindruck: auch Achtsamkeit ist Multitasking.
    während ich mit jemandem telephonieren, bin ich mit mir selbst achtsam…also bin ich nicht nur auf eine Sache, nämlich das Telephonat, sondern auf zwei Dinge fokusiert…aha.
    Bei mir kommts darauf an. ich mag Stress und mache oft mehrere Dinge gleichzeitig. Sind Dinge aber wichtig, konzentriere ich mich aber auf genau das, was ich gerade tue. Sonst passieren Fehler. Setzt voraus, dass man priorisieren kann. Muss man auch erst mal lernen
    Gruss Landkrauter

    Comment: LandkrauterNo Gravatar (283) – 18. June 2012 @ 09:34

  13. @landkrauter; @gotsassaueinemast; @belugaausderluft: Ich glaube, ihr habt Achtsamkeit, Multitasking und auch sonst so alles im Griff. Hier ist dann wohl eher keine Psychotherapie erforderlich. Falls doch, kann ich gerne an Dr. Claudia Hoppenduck überweisen …

    Comment: chefarztNo Gravatar – 18. June 2012 @ 20:51

  14. @Belugaausderluft: Ich finde, das ist gerade das Schöne – ganz in einem Buch zu versinken und vom Rest der Welt nichts mehr mitzukriegen. Aber das kommt natürlich auf das Buch an ;-)

    Comment: FederkielNo Gravatar (4064) – 19. June 2012 @ 07:22

  15. @federkiel: Wenn´s ein Krimi ist, super! War aber leider ein Buch des öffentlichen Rechts: trocken, dick und unverständlich… Viva das Juristendeutsch ;)

    Comment: BelugaausderLuftNo Gravatar (16) – 19. June 2012 @ 15:55

  16. Hi,

    haha, gut geschrieben aber ich denke, das betrift nur Frauen oder?

    Männer sind doch “angeblich” gar nicht Multitasking-Fähig…

    :-)

    Comment: ClaudiaNo Gravatar (1) – 20. June 2012 @ 14:21

  17. Ich lese nur. Sonst nix. Kein Multitasking – das ich ansonsten aber umso mehr betreibe.

    Comment: MischaNo Gravatar (2) – 22. June 2012 @ 17:28

  18. @mischa: Ich habe gerade nur 1 Tab offen. Hört sich doch nach Singletasking an!

    Comment: chefarztNo Gravatar – 22. June 2012 @ 23:09

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