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Raucher Knigge 2012

Viele Berufsgruppen leiden unter der allgemeinen Hetzkampagne gegen Nikotinabhängige. Raucher können sich einfach nicht mehr richtig in der Gesellschaft entfalten. Wo früher noch eine genüssliche Paffpause den Alltag erträglicher machte, beherrscht heutzutage eine wenig erfreuliche Einengung der Stinkgewohnheiten die ehemaligen Cowboys der 70er Jahre. Was tun? Mit ein paar Tricks und Kniffen klappts trotzdem im Alltag.

waldbrand
Bild: Smoke filters through the trees during a prescribed burn von Coconino National Forest auf flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz

  • Lehrer: Weder Raucherzimmer noch Raucherlaubnis auf den Höfen? Rauchabhängige freizeitorientierte Akademiker habens heutzutage sehr schwer mit dem Nikotin inhalieren. Bleibt nur noch die Schülertoilette übrig. Kurz vor dem Unterricht einen Umweg gehen, 3 Minuten Zeit investieren, und danach zufrieden den Unterricht wie gewohnt gestalten. Wichtig: Anschließend Meldung beim Rektor machen, dass wieder Schüler auf dem WC gequalmt haben …
  • Berufsfeuerwehrmann: Nach einem erfolgreich gelöschten Brand war der Griff zum Paffbalken entspannter Standard. Doch das geht heute nicht mehr so einfach wie früher. Rasch wird man als Pyromane abgestempelt. Tipp: Unter der Atemschutzmaske eine frisch gedrehte Zigi anstecken und los geht der Einsatz ins brennende Haus. Das merkt keiner und das Vorgehen erfolgt deutlich lässiger als ohne Nikotin. Vorsicht allerdings bei Kontaktlinsenträgern!
  • Tankwart: Hier ist man mittlerweile ziemlich gelackmeiert. Man kann weder im Häuschen noch an den Zapfsäulen rauchen. Es besteht stets Explosionsgefahr. Abhilfe: Sich in den eigenen vor der Tanke abgestellten PKW zurückziehen und munter drauf los qualmen. Stinkt zwar wie Bock, aber hey, die Sucht ist gestillt, und das ist doch das Entscheidende. Vorsicht allerdings bei Cabrios (Funkenflug!)

 

13. May 2012 (Kategorie Ratgeber (Nikotin))

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13 Comments

  1. Ich bin früher in Geschichte aus der ersten Reihe “weggezogen”, weil der Lehrer so unglaublich nach Rauch stank. Unaushaltbar … Vielleicht auch ein Grund, warum ich das Rauchen nie angefangen habe.

    Comment: FederkielNo Gravatar (4064) – 13. May 2012 @ 21:09

  2. @federkiel: Früher trugen die Lehrer auch noch die Zigischachteln in der transparenten Brusttasche spazieren. Das waren noch Zeiten.

    Comment: chefarztNo Gravatar – 13. May 2012 @ 22:28

  3. Lokomotivführer/Schaffner: in den Zügen herrscht Rauchverbot, auf der Lok (wahrscheinlich) auch. Was waren das noch für Zeiten, als Lokomotive und Eisenbahner einträchtig zusammen rauchen durften. Also jetzt bei jedem Stopp kurz aussteigen und eine Kippe durchziehen. Keine Angst, ohne sie fährt der Zug nicht weiter. Nach Möglichkeit eine Strecke mit kurzen Haltestellenabständen suchen, nicht dass man von Berlin nach Frankfurt ohne Stopp durchfahren muss. Die durch die Rauchpausen verursachte Verspätung fällt nicht auf, schließlich hat die Bahn doch immer Verspätung.

    Comment: sebNo Gravatar (10) – 13. May 2012 @ 23:22

  4. Bei den Behören wurde früher auch noch in den Büros geraucht, nun müssen sich die Mitarbeiter in den Hof verziehen.
    Versuche somit heute mal jemand ans Telefon zu bekommen :-( früher hatten die auch mit einer Zigarette in der Hand noch Zeit für ein Gespräch.
    Da gab es dann auch noch die Kaffeerunde am Mittag wo so manches Problem gelöst wurde, heute ist nur noch die Hälfte anwesend und der Rest irgendwo im Hof.

    Comment: hansNo Gravatar (515) – 14. May 2012 @ 02:07

  5. Wir rauchen bei uns im Kaufhaus im Lager, da merkt es keiner, weil in diesen Raum die hohen Bosse eh nicht kommen.

    Comment: JuliaNo Gravatar (1) – 14. May 2012 @ 11:18

  6. @seb: Der einzige umsetzbare Tipp für Bahnler. Danke.

    @hans: Kann ich mir vorstellen, dass da nix mehr läuft …

    @julia: Vorsicht bei Rauchmeldern!

    Comment: chefarztNo Gravatar – 14. May 2012 @ 20:13

  7. also ich muss zugeben, die raucherecke hat mir, als ich frisch in dem laden, in welchem ich heute arbeite, angefangen habe, das berufliche leben gerettet.
    raucherpause statt mitarbeitereinfuehungsprogramm.
    kommt den arbeitgeber doch erheblich billiger.
    6 wochen lohnfortzahlung im krankheitsfall ( bronchialkarzinom) versus teure und aufwendige mitarbeitereinfuehrung…
    gruss landkrauter

    Comment: landkrauterNo Gravatar (283) – 14. May 2012 @ 22:52

  8. Ohne Rauch geht’s auch – seht ihr die Leiche hinter dem Strauch, das ist der Nichtraucher, der stirbt auch ;) andererseits: Sterben tun wir sowieso – schneller geht’s mit Malboro. ;)

    Habe 1x geraucht, dann nie wieder.

    Naja, ein Versuch war’s wert.

    VhG

    Andrea

    Comment: AndreaNo Gravatar (49) – 15. May 2012 @ 18:48

  9. @landkrauter: Den Ärzten gehen die Erkrankten auch nicht aus …

    @andrea: Die Leiche hinterm Strauch? Nee hatte ich nicht gesehen. Das is ja ein Ding …

    Comment: chefarztNo Gravatar – 15. May 2012 @ 21:22

  10. @ modoc arzt sein ist glaub ich jobmaessig zur zeit .. tja frueher haette man gesagt so sicher wie eine bank- na ja also sehr sicher- mit oder ohne raucher
    gruss landkrauter

    Comment: landkrauterNo Gravatar (283) – 15. May 2012 @ 21:51

  11. … eine sichere Bank aber ohne Banker … das kann man sagen.

    Comment: chefarztNo Gravatar – 15. May 2012 @ 21:58

  12. gibt es eine bank ohne banker..ist es dann ueberhaupt noch eine bank?
    jetzt wird es wieder filosofisch GRINS
    gruss landkrauter

    Comment: landkrauterNo Gravatar (283) – 15. May 2012 @ 22:00

  13. Ein Freund von mir arbeitet an der Tanke und ist deswegen extra auf Dampf gewechselt. Kann ich irgendwie auch nachvollziehen bei dem ganzen Stress sonst, nur um mal sein Zigarettchen zu rauchen. Soll ja nicht stressen, sondern entspannen.

    Comment: JohnnyNo Gravatar (5) – 18. May 2012 @ 13:42

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