Nein, das ist nicht das Motto der hiesigen Drückerkolonne, sondern der Slogan der Initiative „Ein Leben retten. 100 pro Reanimation“ des Berufsverband Dt. Anästhesisten (BDA). Hier geht es schlicht um einfach ums Aufklären und Mutmachen fürs Herzerlpumpen. Es ist gar nicht so schwierig. Wenn man 100x pro Minute drückt kann man die Überlebenschance gleich mal verdreifachen …
Im September gibts übrigens die Woche der Wiederbelebung.
Der Krangewarefahrer und der Paul berichteten bereits … beim Paul könnt ihr außerdem eure persönliche REA-Geschichte posten.
Ich hatte mir geschworen nie wieder einen Artikel über Suchbegriffe, die zum Auffinden dieses Blogs geführt haben, zu verfassen. Aber wenns doch so lustig ist … Außerdem möchte ich einige wichtige medizinische Sachverhalte klären.
Es folgt die alljährliche völlig unvermeidliche Ansprache zur Altweiberfastnacht, Weiberfasnet, zum Gompiga, Schmotziga oder was auch immer.
Tusch, Konfettikanone!
Guten Abend ihr Narren weit und breit
ich hoffe ihr seid gut gerüstet für die “lustige Zeit”
denn jetzt kann mans wieder krachen lassen
und sich viele Kurze reinlaufen lassen
Auch nette Krankheiten kann man sich besorgen
knutscht man fremde Leut ganz ohne Sorgen
Der Herpes kommt, die Grippe auch
am Aschermittwoch steht man dann aufm Schlauch
(Tusch)
Die Rettungsmannschaft hat beim Fasching oft das Vergnügen
dafür muss man die Narren einfach rügen
Kontrollverlust, Suff und Erbrechen
das gehört einfach dazu wie zum Herbst der Rechen
Als Faustregel muss ich euch allerdings sagen
Liebe Narren, erbrechet vor und nicht in unserem Wagen
Denn ist erst mal der Magen leer
freut sich der Sani sehr
Muss er dann den RTW net putzen
und kann die Zeit für “echte” Einsätz nutzen
Darum liebe Leut, lasst die Pulle Pulle sein
und feiert lieber clean, denn das ist richtig fein
(Tusch, Konfettikanone)
Großer Stress und Leistungsdruck beherrschen unsere heutige Zeit. Ständige Erreichbarkeit, Arbeit nach Feierabend, gar am Wochenende? Nicht gut! Möglicherweise leiden Sie schon am Burnout oder er bahnt sich gerade an. Testen Sie anhand 5 kurzer Fragen, ob Sie betroffen sind? Los gehts?
Ärzte sind Vorbilder, sie treiben Sport ernähren sich gesund und … blah blah … alles falsch (ärztezeitung.de 17.1.13). Sie verhalten sich auch nicht besser als andere. Es wird also nicht das getan, was gepredigt wird. Es wird “geraucht, gesoffen und gefressen”. Nun, haben wir ernsthaft etwas anderes erwartet? Nein! Daher meine Gesundheitstipps speziell für Ärzte …
Mit der Spendewilligkeit von Organen klappts irgendwie nicht mehr so richtig seid den kleineren Skandalen in letzter Zeit. Die Zahlen sind auf einen neuen Tiefstand gesunken. In Zukunft müssen Ärzte wohl etwas feinfühliger an die Sache herangehen. Ich empfehle folgendes Vorgehen für die Rekrutierung künftiger Organspende Kandidaten …
Meine sehr verehrten Leserinnen und Leser,
hiermit bedanke ich mich recht herzlich für ein gelungenes Jahr 2012 und damit belassen wir dies dann auch. Denn meiner Ansicht nach sind Jahresrückblicke so ziemlich das Dämlichste, was es gibt, wird einem doch wieder vor Augen geführt, was man schon längst wieder verdrängt hatte … Wir sollten in der Gegenwart leben und einen kleinen Blick in die Zukunft riskieren. Bin ich hier etwa einer der wenigen der sich beide Ansprachen (von Bundespräsident und -kanzlerin) dieses Jahr bwz. letztes Jahr erspart hat? Wie dem auch sei, es wird kein leichtes Jahr … es folgt in Auszügen die Neujahrsansprache 2013.
Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, sehr geehrte Vor- und Durchgesetzte, sehr geehrtes medizynisches Fachpersonal, sehr geehrte Bloggerinnen und Blogger,
Als medizinisch tätiger Blogger und Vorsitzender der wohl kleinsten medizinischen Partei Deutschlands wende ich mich an Sie. Der Anlass ist das neue Jahr. Wie wir alle wissen, leben wir in schweren Zeiten. Gesundheit ist ein hohes Gut, das wir einfach nicht mehr bezahlen können und werden. Multiple Reformen von diversen Gesundheitsministern brachten bislang noch keinen durchschlagenden Erfolg, also wird es auch künftig für alle Mitbürgerinnen und -bürger heißen: Mehr Kohle an die Krankenkassen abdrücken bei weniger Leistung.
Die längerfristige Folge ist (wie ich schon in den Jahren zuvor bemerkte … blah blah), dass Patienten eine adäquate Diagnostik und Therapie nur noch mittels sogenannter “Sozialer Netzwerke” erhalten können. Sprechstunde per Facebook und Twitter werden wohl bald Realität werden. Endoskopien und kleinere operative Eingriffe müssen künftig in Eigenverantwortung selbst und zu Hause durchgeführt werden … blah blah blah …
Ärzte werden sich trotz Aufschwung keine Sportwägen und Golfplatzkarten mehr leisten können. Doch das ist nicht weiter nicht schlimm. Es gibt viel günstigere Hobbys, beispielsweise Bloggen. Dies erkannte ich leider erst vor 4 Jahren … blah blah blah … so musste ich meine 5 Yachten und 10 Geländewagen leider auf einem bekannten Online-Auktionshaus veräußern …
Doch möchte ich Ihnen trotz allem Frohsinn und Erheiterung auch im neuen Jahr zukommen lassen. Meine Devise lautet nämlich: Augen zu und durch! (ähnlich dem Vorgang der Geburt) Lassen wir uns nicht von Fonds, Plastikkarten, Gesundheitspolitikern, Gesundheitskassen und Ärzteverwaltungen unterkriegen. Letztlich ziehen wir doch alle an einem Strang, oder? Gemeinsam sind wir stark. So können wir also die Volksgesundheit auch nach 2013 noch aufrechterhalten. Ist das nicht wunderbar?
Erinnern wir uns doch an den “Virus Pandemic Song” anno 2009, in dem es tönt: “Together we are strong, together we go on ..”. Was soviel heißt wie: “Zusammen sind wir Armstrong, zusammen treiben wir Sport oder so” …
Ich wünsche Ihnen allen ein gesegnetes Jahr 2013
Ihr
Chefarzt
… dieses Jahr, ziemlich sicher. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit. Es hat wieder großen Spaß gemacht. Ich wünsche euch gesegnete Feiertage und nen guten Rutsch nach 2013. Auch nächstes Jahr bin ich gerne wieder bereit bierernste medizinische Themen gesundheitspolitisch stets korrekt aufzuarbeiten …
Wir sehen uns. Aloha!
Ich habe mein Häuschen endlich mal aufgeräumt, wurde auch mal Zeit, ich meine pünktlich zum Weltuntergang. Doch … liebe Weltuntergangsgläubige … das könnte eng werden, ich meine, der 21.12. ist schon fast gelaufen … das wird wohl nix mehr.
Daher möchte ich ab 21 Uhr die EOTW After Party feiern … ich habe extra ein opulentes Buffet aus Guatemala einfliegen lassen … Wenn das mal kein Grund zum Feiern ist … es gibt Tamales, Tortillas, schwarze Bohnen, Kochbananen … und natürlich den berühmt-berüchtigten Centenario Rum …
Eingeladen ist jeder, der gerade in der Gegend ist und den Weltuntergang überlebt hat … bis gleich …
Nun, der 21. Dezember 2012 rückt immer näher. Unzählige (Panik)partys usw. steigen demnach nächstes Wochenende … also falls es dazu kommen sollte … Doch Schmarrn beiseite, aufmerksame Monsterdoc Leser wissen, dass wir vor kurzem gemeinsam den Weltuntergang verschoben haben. Es wird also einen 22. Dezember 2012 geben, jawohl, und ich habe auch schon Weihnachtsgeschenke besorgt …
Doch dennoch sollte der 21.12. gebührend gefeiert werden, und zwar den ganzen Tag. Betrachten wir also die Zeitverschiebung im Maya Gebiet, müssen wir die Uhren 7 Stunden zurückstellen. Das heißt, der 21.12.12 beginnt also für uns (MEZ) um 7 Uhr morgens und endet am 22.12.12 um 7 Uhr morgens …
Für britische Urlauber eines Kreuzfahrtschiffes hat übrigens der Weltuntergang dank dem Norovirus bereits begonnen (focus.de 13.12.12).
Wir sehen uns also spätestens am Freitag … hier an dieser Stelle …
Männer Krankheiten …
Immerhin habe ich jetzt über 4 Jahre gebraucht, um eine Monsterdoc Facebook-Fanpage zu erstellen. Nun, heute ist es also soweit. Und wer jetzt denkt, dass ich dort lediglich die Blogposts von hier veröffentliche, irrt. Es wird dort selbstverständlich exklusive Inhalte geben:
Medizinische Jobs sind hart, interessant und ereignisreich, davon können alle Beteiligten ein Lied singen. Um den Alltag etwas lockerer gestalten zu können und um neue Kraft zu schöpfen sollten alle medizinisch Tätigen die tägliche Ration Humor erhalten.
Aber auch Menschen in anderen Berufen sowie Patienten benötigen mindestens 10mg täglich intravenös davon (international gängige medizinische Empfehlung)
Das wird ne spannende Sache. Also: Nicht zögern, Facebook ansteuern und “Gefällt mir” drücken … Wir sehen uns …
Zu gegebenem Anlass möchte ich heute die fünfte Jahreszeit gebührend begrüßen. Heute mit Noro-Virus-Special. Tusch!
Morgens wenn eine kalte Nacht vorbei ist, möchte man die verklebten Augen öffnen und es klappt nicht so recht. Der Geist ist träge, der Körper schlaff. Man wünscht sich nichts sehnlicher als wieder zurück in die Heia zu gehen und noch mal ordentlich Schlaf zu tanken. Doch leider fängt der Arbeitstag erst an … Kennt ihr das?
Die Horror Nachricht ereilte mich bereits in den frühen Morgenstunden: Ab Januar 2013 soll mein heiß geliebter Praxiszehner abgeschafft werden (aerzteblatt 5.11.12). Das Aus für die Praxisgebühr, und das schon nach 9 Jahren. Hunderte von kostenlosen Mehrarbeitsstunden fallen jährlich in deutschen Arztpraxen und Kliniken weg. Wie soll denn diese Zeit sinnvoll ausgefüllt werden? Gibt es nun möglicherweise Zwangsentlassungen? Fragen über Fragen …
Besonders hart trifft es aber mich und meinen Blog. Ich kann nun sicherlich geschätzte 8,3 Prozent meiner Artikel auf Monsterdoc in den Mülleimer treten. Morbus 10 Euro? Passé! Ich kann es noch gar nicht fassen. Schockstarre. Kein Geldwechseln mehr, kein Ärger, keine Diskussionen … Kommt schon … das macht mich unendlich traurig.
Nun ist er schon vier Jahre alt, der Kleine. Und er gedeiht ganz ordentlich, oder? Mittlerweile isser im Kindergarten und wenn alles gut läuft wird er in zwei Jahren eingeschult. Vielen Dank an alle Monsterdoc-Leser … ihr seid die Besten … und jetzt lasst uns ein bisschen feiern …

Bild: Happy Birthday Patrick! von debaird™ auf flickr.com, unter einer Creative Commons-Lizenz
Ich möchte mich dem Krangewarefahrer anschließen und auf den sehr nachdenklich stimmenden Artikel bei Stefan Niggemeier -Sterben hautnah, eine AZ-Media-Reportage und ihre Folgen- hinweisen.
Alarmierende Nachrichten aus Krefeld: Innerhalb weniger Tage gleich drei Patienten mit massiven Herzschäden aufgrund von Amphetamin-Genuss. Derart, dass diese Herztransplantationen benötigen. Einer hängt sogar am “Kunstherz”. Die Patienten sind um die 20 (!) Jahre alt. (news.de 16.10.12).
Eine schöne Anleitung wie ich finde, und vor allem hygienisch geradezu penibel.
Nachdem ich nun ziemlich erfolgreich über 6 Wochen lang Monsterdoc bestreikt habe, entschied ich mich heute, die Sommerpause endgültig aufzuheben um gesundheitspolitisch wieder etwas Farbe in die Bloglandschaft zu bringen. Hier bin ich also wieder. Habe ich etwas vermisst? Eigentlich nicht. Oder doch!
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