Ärztemangel ist das Zauberwort des ersten Jahrzehnts. In nächster Zeit können sich Medizinleute daher ihren Arbeitsplatz flexibel gestalten. Wozu angestellt sein in einem Kreiskrankenhaus des Ergrauens oder einer Nervenklinik des Vertrauens? Hier herrschen schlechte Bezahlung und muffige Chefstimmung. Warum in einer eigenen Praxis zwischen KV und Krankenkassen sein Budget erschöpfen? Jetzt gibt es die ultimative Lösung für alle unzufriedenen Halbgötter. Die neue Organisation “Rent a Arzt”. Lassen Sie sich von diesem innovativen Konzept überzeugen.
Auch diesen Monat will ich euch die brandneuen Medizin-Gesundheits-Charts nicht vorenthalten. Nur soviel: Wieder hat sich einiges getan. Und im Gegensatz zu anderen Blogverzeichnissen kann man hier gut sehen: Wer nix schreibt, fällt auch im Ranking, gell Vokalanästhesie?
Reanimationen von geschultem Personal sind die eine Sache, Wiederbelebungsmaßnahmen von Laien ist die andere Sache, nämlich die wichtigere (Ein Artikel hierzu folgt in Kürze). Wer ist in der Regel als Erster am Ort des Geschehens? Genau, Passanten, Menschen, die mit Medizin nichts am Hut haben. Rasches Handeln ist dann gefragt. Denn nur bei rechtzeitigem Beginn von Wiederbelebungsmaßnahmen kann der Patient (unbeschadet) überleben.
Ich bekomme immer mal wieder Anfragen bezüglich meines beruflichen Werdegangs, meines Privatlebens und Hobbys. Lange habe ich gezögert, doch heute möchte ich dies ein für alle Mal klären. Hiermit stelle ich mich nun offiziell vor.
Eine Kategorie, die jeder Blogger nicht vernachlässigen sollte: Die Suchanfragen. Semantische Suchmaschinen sind weiterhin ein Fremdwort und so kommt es allmonatlich zu gelungenen Lachern.
Die ersten Wikio-Charts 2010 möchte ich heute bereits vorstellen. Natürlich ist das wie immer eine Vorschau, also noch streng geheim. Diesmal gibt es einige handfeste Überraschungen.
Angela Merkel stimmte uns mit ihrer Neujahrsansprache auf ein schwieriges neues Jahrzehnt ein (siehe Spiegel-Online). Ich möchte dies in meiner Funktion als Vorsitzender der Medizin-Partei-Deutschland ebenfalls tun, doch sehe ich die Zukunft medizinisch-satirisch etwas positiver. Was erwartet uns also 2010? Hier sind Auszüge aus meiner Neujahrsansprache 2010.
Ein weiterer Jahresrückblick, wie langweilig! Ich weiß, ich bin spät dran, denn das wird ja bekanntlich schon Ende November abgehandelt. Doch 2009 war medizinisch richtig viel los, daher möchte ich das vergangene Jahr alphabetisch abhandeln.
Ich schließe mich den meisten Blog-Kollegen an und verabschiede mich nun in die Weihnachtsfeiertage. Das Video vom Sandmann folgt danach, also noch dieses Jahr. Außerdem gibt es einen Jahresrückblick der medizynischen Art, “Warum Ärzte katastrophale Patienten sind”, “Ego-Shooter für Hausärzte?”. Ein Podcast ist in Planung und natürlich jede Menge Songs, z.B. “der Dopingarzt” in flottem Punk-Rhythmus, eine Interview-Serie mit Ärzten in ihrer Praxis, auch mit Dr. Ladalbert Lampe. Okay, das wird vermutlich nicht mehr zu 100% in diesem Jahr stattfinden, freuen wir uns also schon auf 2010.
Jetzt nehme ich mir aber endlich mal Zeit mein Buch zu lesen … Ein gesegnetes Weihnachtsfest wünscht der Chefarzt.
Wir alle kennen das: Eine Reanimation ist am laufen und der vernünftige Rhythmus der Herzmassage will nicht so richtig aufkommen. Idealerweise würden Notärzte und Rettungsdienstler nun ein Metronom benötigen oder eine Musikanlage. Diese Diskussion hatten wir schon mal vor einem Jahr (siehe Krangewarefahrer). Damals war “Stayin´alive” wohl der ideale Rea-Song. Alter Hut! “Nellie the Elephant” mit seinen 105 bpm ist der neue Hit. (siehe Ärzteblatt.de)
Spam ist das Hobby von vielen Menschen im Internet. Vor allem Blogger haben mit Kommentar-Spam zu kämpfen. Im Oktober 2009 berichtete ich über einen Spamschutz mittels verstecktem Eingabefeld. Ich mag einfach keine Rechenaufgaben und keine zerdrückten Fliegen (Captchas), daher löste ich das Seuchenproblem auf diese Art. Doch leider hielt der Filter nicht lange den undefinierbaren Schriftzeichen aus aller Welt stand. 1:1
Lebkuchen gibt es seit Anfang September, Zeitschriften für Januar erscheinen im Oktober, TV-Jahresrückblicke gibt es Ende November. Daher biete ich jetzt die Jahresübersicht der Suchanfragen für 2009. Viel zu spät, ich weiss. Aber die haben es dafür in sich. Zunächst die Anfragen für Dezember:
Beim medizinisch-sinnvollen Surfen in den Wellen des Netzes fand ich tolle Flash-Games auf Nobelprize.org. Hier kann man unter anderem Bluttransfusionen verabreichen, einen zuckerkranken Hund versorgen oder weisse Blutzellen herumkommandieren. Super! Nun war es für mich natürlich immer schon mal ein Traum ein eigenes Game zu entwickeln. Doch leider reichen meine Programmierkenntnisse über einfaches C64-Basic-Bedienen nicht hinaus. Dennoch: Wie würde ein Monsterdoc-Computerspiel aussehen?
Die allmonatlichen Charts bei Wikio nähern sich wieder, dieses Jahr leider das letzte mal. Hier gibts schon mal die Vorschau auf die Hitliste, die am 5.12. auf Wikio veröffentlicht wird. Überraschungen!
Monsterdoc – das Buch …

Vorwort:
Dies ist ein wertvoller medizinischer Ratgeber für Patienten, Ärzte, medizinisches Personal und solche, die es werden wollen oder sind, also eigentlich für jeden. Entstanden ist die Idee zu diesem Buch während des Internet-Schreibens an dem Arzt-Blog „Monsterdoc“. Im Laufe eines Jahres ergaben sich in Zusammenarbeit mit den zahlreichen und teilweise sehr fleissigen Kommentatoren daher neuartige Betrachtungsweisen und innovativ-kreative Themen rund um die Medizin. Ein grosses Dankeschön also vorab an alle Blog-Leser.
Klappentext:
Interessiert es Sie, wie Ärzte wirklich sind? Wie sie denken, fühlen, was für Kleidung sie tragen, wen sie lieben? Wollen Sie die Geheimsprache der Weisskittel kennen lernen und zu wichtigen gesundheitsrelevanten Fragen auf (medi)zynisch-humoristische Weise umfassend informiert werden?
Ärzte im Ring gegeneinander antreten zu lassen, das Wesen des Notarztes näher zu ergründen, Körperphysiologie mal aus einer ganz anderen Perspektive betrachten, Krankheiten von der humorvollen Seite sehen …
Wollten Sie immer schon mal wissen was für ein Patienten-Typ Sie sind, wie Sie einen guten Arzt erkennen oder ob Sie an der Blaulicht-Erkrankung leiden?
So etwas wollen Sie wirklich wissen? Dann sind Sie goldrichtig bei Monsterdoc-Das Buch. Hinsetzen, entspannen, Satire-Alarm einschalten und lesen …
Herstellung und Verlag: Books on Demand GmbH, Norderstedt
ISBN 978-3-8391-3456-6, Paperback, 208 Seiten
12,95 Euro
Das sagen Blogger über Monsterdoc – das Buch:
Ich bin eigentlich kein grosser “Stöckchen-Fan”, doch dieses hier ist ein absolutes Muss. Ich habe es bei Mizzie aufgegriffen. Es ist so eine Art Suchmaschinen-Zeitvertreib-Stock. Was muss man also tun? Man gibt einfach seinen Namen, also beispielsweise “Chefarzt braucht” (Mit Anführungszeichen) in den Sucher seiner bevorzugten Findemaschine ein. Und schon ergeben sich tolle Treffer, die die Welt bewegen.
Endlich ist es geschafft. Nach einem Jahr des Schreibens ist nun mein zweites Buch fertiggestellt. Der Titel heisst folgerichtig: Monsterdoc – das Buch. Jetzt heisst es nur noch wenige Tage-Wochen warten, bis es gedruckt ist. Ist das spannend. Ich bin selber ganz aufgeregt. Vor Weihnachten also noch! Vorfreude ist ja bekanntlich die beste Freude.
Der November ist ja schon fast wieder vorbei. Es geht also langsam aber sicher auf Weihnachten zu. Ich beeile mich mit den letzten Korrekturen für “Monsterdoc – das Buch” damit es noch rechtzeitig fürs Fest herauskommen kann. Hier also die Suchbegriffe, die mich diesmal wirklich beeindruckt haben.
Hier ist die offizielle Vorschau der aktuellen Charts in der Kategorie “Gesundheitsblogs” für November 2009 bei Wikio. Erschreckenderweise musste ich feststellen, dass Monsterdoc um einen Platz gefallen ist. Aus Paris kam die Vermutung, dass dies wohl an der Schweinegrippe gelegen hat. Dem kann ich nur zustimmen. Ansonsten haben wir wieder einige Neuzugänge in den Top 20 und natürlich auch altbewährte Klassiker. Wo bleibt eigentlich der H1N1-Blog? Wer startet ihn? Ich könnte musikalische Unterstützung leisten …
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