Immer wieder kommt der Winter, … eigentlich jedes Jahr. Hier muss dann das gefrorene Nass von den Gehwegen entfernt werden, damit … ja damit … niemand stürzt und zu Schaden kommt. Doch halt, jetzt kommt der Trugschluss. Nicht die Gefahr des Stürzens ist hoch, sondern die Gefahr, dass beim Schneeschippen selbst etwas passiert. Beim Medizynicus hats beispielsweise Opa Kaminske erwischt.
Herzinfarkte treten hier gerne mal auf, denn wir wissen: Kälte und Anstrengung ist für KHKler nix. Aber selbstverständlich gibts auch den Bandscheibenvorfall oder die gute alte Gehirnerschütterung.
Wie haltet ihr es mit dem Schneeschippen? Freudige oder lästige Pflichterfüllung? Müsst ihr überhaupt? Und habt ihr schon mal einen Schaden dadurch erhalten? The Snow must go on!
Mehrere Musiker auf der Bühne, der erste Akkord, Themawechsel, Einsatz der anderen, Solo, man gibt und nimmt, variiert, lebt gemeinsam die Musik … das ist Jammen, yeah.
Wie soll es denn auch anders sein: Die Oberstübchen von Musikern, die gemeinsam spielen, synchronisieren sich, sogar wenn sie in unterschiedlichen Tonlagen unterwegs sind (Ärzteblatt.de 4.12.12). Vermutlich gibts bei anderen gemeinsamen Aktivitäten auch Synchronisationen, wie Sport usw. …
Wie siehts bei Euch so aus mit dem Musizieren? Jetzt zu Weihnachten mal die Blockflöte oder Geige rausholen und sich mit den anderen synchronisieren? Oder Profimusiker? Musikhörer? Auch bei letzteren dürften auf Rockkonzerten Synchronisationen auftreteten …
Eine sensationelle Meldung ist mir soeben ins Haus geflattert: Das Geheimnis ewiger Jugend ist gelüftet worden! Der winzige Süßwasserpolyp Hydra zeigt keine Alterungsprozesse und ist potentiell unsterblich. Verantwortlich dafür ist das sogenannte FoxO-Gen (focus.de 15.11.12). Und nun das Beste: Diese Gen kommt auch beim Menschen vor. Sprich: Je mehr FoxO-Gen Aktivität desto älter wird man.
Einfrieren lassen und Zeitmaschinen (nebenbei: Zeitreisen in die Vergangenheit wird es sowieso nie geben) sind also passé. Wird es bald Gen-Behandlungen zur langsamen Alterung geben? Wie ist die Vorstellung eigentlich, dass Menschen künftig bis zu 500 Jahre alt werden können?
Doch bleiben wir in der Gegenwart. Wie haltet ihr euch fit für das Alter? Kann man das überhaupt? Oder ist sowieso alles genetisch festgelegt (mal abgesehen davon, wenn man beispielsweise alkoholkrank ist)?
Danke fürs Diskutieren. Euch ein erholsames Wochenende. Cheffe.
Laut einer Untersuchung der TK leidet jeder fünfte Student an Panikattacken (ärztezeitung.de 7.11.12). Sie gehen sogar häufiger zu Psychotherapeuten als Erwerbstätige.
Das ist schon eine interessante Aussage. Wie soll das denn nach dem Studium weitergehen, frage ich mich, wenn das “wahre” Leben beginnt? Nehmen hier die Panikstörungen dann noch weiter zu oder reduzieren sich diese wieder? Paradox eigentlich, findet ihr nicht? Studierende sollen doch eigentlich an den Beruf herangeführt und nicht verheizt werden.
Es sind ja einige unter Euch Lesern, die studieren, oder studiert haben. Könnt ihr dies bestätigen? Oder nur heißer Wind um das allgegenwärtige Thema “BurnOut, Angst/Panikstörungen”? Besteht hier möglicherweise auch ein Zusammenhang mit der zunehmenden Einnahme von sogenannten Konzentrationspillen wie Ritalin (focus.de 21.5.12)?
Vor einem Jahr diskutierten wir bereits über die kommende Neuregelung bei der Organspende. Jetzt gehts also los (focus.de 1.11.12). Ab November 2012 sollen die Krankenkassen ihre Versicherten auffordern über den Verbleib ihrer Eingeweide im Falle des Ablebens nachzudenken. Eigentlich der sinnvollste Weg, denn mit Schülern an der Haustüre darüber zu diskutieren wäre sicherlich die schlechtere Option gewesen. Okay, es ist nicht gerade der glücklichste Zeitpunkt für diese Aktion, aber Organspendeskandale sind … nun ja, … eigentlich nicht so ganz neu.
Neu hingegen wäre das Setzen eines Häkchens bei Facebook. Da dort sowieso jeder Mitglied ist, könnte man doch auch auf diesem Wege seine Organspendebereitschaft signalisieren (n-tv.de 1.11.12).
Was meint ihr? Richtige, diskrete Sache auf dem postalischen Wege? Oder doch lieber unkompliziert online? Wollt ihr denn überhaupt spenden?
Wie wir wissen gibt es den sogenannten Placebo-Effekt. Sprich: In einer Pille beispielsweise ist kein Wirkstoff enthalten, trotzdem setzt die gewünschte heilende Wirkung ein. Beim Nocebo-Effekt (schadender Effekt) hingegen treten trotz fehlendem Wirkstoff (teils erhebliche) Nebenwirkungen auf. Ein besonders interessanter Fall war neulich die Placebo-Intoxikation (kein Witz!) eines Depressions-Patienten. (Ärztezeitung.de 19.10.12)
Da türmen sich mal wieder viele Fragen in mir auf. Zu welchem Prozentsatz können Menschen sozusagen eine Placebo-Selbstheilung erlangen? Spielt hier der Therapeut oftmals eine entscheidende Rolle mittels Zuwendung und Empathie? Benötigt man bei bestimmten Erkrankungen nur noch Placebos? Wieviele Nebenwirkungen sind “eingebildet” … usw.
Ich bitte um Eure Meinungen …
Dass man sich beim Niesen “Gesundheit” wünscht ist schon seit längerem out. Ignorieren ist hier angesagt. Ins Taschentuch Schneuzen wäre in Japan ein Faux Pas. Dort wird nämlich der Schmodder ins Körperinnere hochgezogen. Zu Schweinegrippezeiten wurde auch mal kurzzeitig das “In-die-Ellenbeuge-Schneuzen” propagiert. Eigentlich letztlich auch ziemlich unhygienisch. Dann lieber die linke Hand mit Rotz versorgen und dann später waschen. Besser noch: Erst gar nicht die Hand geben. (focus.de 11.10.12)
Wie haltet es ihr es mit den Benimmregeln in der Erkältungssaison? Wie ein Elefant ins Taschentuch tröten oder stillschweigend den Sabber in der Nase “rückresorbieren”? Ein fröhliches “Mahlzeit” beim Nieser seines Chefs oder lieber ignorierend die Akte vom letzten Jahr bearbeiten (Okay, beim Asthmaanfall schon den Notarzt rufen …) ?
Immer mehr werden psychische Erkrankungen bzw. deren Vorstufen thematisiert. Die große Geisel der heutigen Industriegesellschaft sind nicht mehr Herzinfarkt, Übergewicht oder Krebs sondern Stress und alle dazugehörigen Krankheiten. Und das sind vermutlich viel mehr als wir denken.
Für Deutsche ist seelische Gesundheit sehr wichtig, gleichzeitig fühlen sie sich psychisch belastet. Interessanterweise ist Frauen die psychische Gesundheit mehr wert als Männern. (Deutsches Ärzteblatt 5.10.12)
Und jetzt zur Diskussion. Ist euch die psychische Gesundheit wichtig? Wie wichtig? Fühlt ihr euch psychisch belastet oder wird das alles viel zu dramatisch gesehen? Schon mal einen Irrenarzt konsultiert? Nehmt ihr auch brav eure Tabletten? Okay, die letzten zwei Fragen müssen nicht beantwortet werden. Aber interessieren würde mich eure Meinung zum Thema schon …
Nachfolger, selbst für gut gehende Hausarztpraxen, sind rar geworden. Ich berichtete vor kurzem bereits über eine ungewöhnliche Video-Kampagne aus Mecklenburg-Vorpommern. Selbst am schönen Bodensee, wo übrigens die glücklichsten Menschen in Deutschland leben, möchten keine Hausärzte mehr arbeiten. Was ist denn da los? Ein hiesiger Arzt geht nun noch einen Schritt weiter und singt ein Ständchen um einen Praxisnachfolger zu finden. Obendrauf gibt es dann sogar noch ein Braut … spitze!
Und, ich höre? Nachfolger in spe? Meldet euch zahlreich, denn … am Bodensee ist es wirklich schön, ich kann dies bestätigen. Wie findet ihr die Kampagne?
Heute schon Fisch, Rotwein, reifen Käse, Schokolade und Salami genossen? Nein? Mensch, da ist doch besonders viel Histamin drin. Da kann man schon mal Kopfschmerzen, Magen- Darm- und sonstige Probleme bekommen. Oder auch nicht? Es gibt übrigens gute Gründe, das Krankheitsbild überhaupt in Frage zu stellen (Ärztezeitung 21.9.12). Selbstverständlich ist Histamin in hohen Dosen toxisch, das ist unbestritten, aber was ist mit den “geringen” Dosen, die Symptome auslösen (können)?
Hat jemand von Euch Probleme mit Histamin bzw. mit den oben genannten Lebensmitteln? Histaminintoleranz, eine altbekannte Erkrankung oder doch nur ein Hirngespinst bei empfindlichen Menschen? Was meint ihr?
Eigentlich wollte ich mit euch über den drohenden Ärzte/Apotheker-Dauerstreik diskutieren, doch das Thema langweilt irgendwie, gähn … Viel interessanter hingegen ist immer wieder das Auffliegen von “falschen” Ärzten. Medizynicus und Anna haben übrigens über dieses Thema ein Buch zu seiner Zeit geschrieben (hier).
Neuester Fall: Das Untertauchen eines unechten Arztes, der jahrelang an der Uniklinik in Magdeburg beschäftigt war. Möglicherweise könnte dieser sogar einen Patienten auf dem Gewissen haben (Focus.de 14.9.12).
Wie ist es nur möglich sich ohne profundes Wissen jahrelang durchs medizinische System erfolgreich durchzuwinden? Schöpfen Kollegen/Vorgesetzte keinen Verdacht? Sind die Urkunden perfekt gefälscht? Was ist überhaupt der Antrieb zu derartigem Schauspiel? Habt ihr noch von anderen Fällen gehört?
Unwohlsein im Bauch, Aufgeblähtsein, Durchfall nach Genuss von Milchprodukten? Dann gehört ihr zu den 20% in Deutschland, die eine Laktoseunverträglichkeit haben. Eigentlich sind Erwachsene gar nicht als Milchtrinker vorgesehen … in Südostasien sind es sogar 98%, also fast alle (focus.de 18.7.12). An alle, die übrigens gerade vorhaben auszuwandern um eine Kuhmilchbar in Thailand zu eröffnen: Lasst es sein!
Ein wichtiger Hinweis: Laktoseunverträglichkeit ist keine Krankheit sondern einfach ein Mangel an Laktase. Hier gilt, die Dosis macht die Musik. Bei Allergikern ist dies natürlich eine andere Sache, diese vertragen gar keine Milchprodukte.
Theoretisch müsste nun also jeder 5.Kommentator eine Unverträglichkeit haben … Auf welche Produkte weicht ihr aus? Und: Habt ihr ein Problem damit? Für alle anderen: der internationale Tag der Milch wird am 1.Juni begangen.
Gesundheitscheck ab 35 Jahren, Krebsvorsorge für Männer, Frauen, Darmspiegelung, usw. Kaum einer blickt noch durch bei sämtlichen Vorsorgeleistungen, die von den Krankenkassen angeboten werden. Macht nix. Hauptsache euer Hausarzt kennt sich da aus. Unser Gesundheitsminister erklärt euch die einzelnen Vorsorgeuntersuchungen und das passende Alter dazu (Bundesministerium für Gesundheit).
Wie siehts bei euch aus? Geht ihr regelmäßig zur Krebsvorsorge oder zum Gesundheitscheck? Bei manchen Krankenkassen gibts bekanntlich auch ein Bonusheft … Oder haltet ihr gar nix davon?
Für Patienten, die vergangene Woche mit dem Rettungswagen der Berliner Feuerwehr ins Krankenhaus eingeliefert wurden, war es doppelt bitter. Denn sie bekamen auch noch eine Rechnung für den Einsatz präsentiert. Schuld war ein vorangegangener Streit zwischen den Krankenkassen und der Feuerwehr. Angeblich sind 281,43 Euro je Einsatz einfach zu viel. Daraufhin wurden die Verträge gekündigt und es kam zur Direktabrechnung der Feuerwehr (Deutsches Ärzteblatt 6.7.12).
Dieser Streit wurde aktuell wieder beigelegt und es bleibt vorerst beim alten. Doch wie lange? Nun meine Frage:
Was haltet ihr generell von der “Kostenerstattung” für alle, sprich Direktzahlung und anschließend Erstattung von der Krankenkasse? Unnötiger gehts nicht? Oder sinnvoller Weg in die Kostentransparenz?
Und: Sind 281,43 Euro zuviel für einen Rettungsdiensteinsatz?
Yeah, jetzt gehts in deutschen Landen endlich los: Die Tropfen fallen von der Stirn, die Hosen werden kürzer, Socken bleiben zu Hause. Wir benötigen nun Wassser, viel Wasser, innerlich und äußerlich angewendet. Am besten fühlen wir uns am (Bagger)see mit einem alkoholfreien Drink unter dem Sonnenschirm. Der Körper muss nun auf Hochtouren arbeiten um die 37 Grad halten zu können (Focus Gesundheit 29.6.12).
Notärzte und Rettungsdienstler lieben den Sommer: Sonnenstich, Kreislaufkollaps, Herzinfarkt auf Radtouren usw. Hochbetrieb!
Wenn ihr diese Zeilen lest werdet ihr wahrscheinlich schwitzen. Ich persönlich liebe heißes Wetter, darf gerne auch mal schwül sein. Und Ihr? Wie schützt ihr euch vor den Sommerkrankheiten? Oder genießt ihr einfach ein tolles Sommerwochenende?
Jeder hat schon mal einen in der Hand gehabt oder gar gelesen: einen Medikamentenbeipackzettel, im Volksmund auch liebevoll Waschzettel genannt. Erfreulicherweise sind diese Informationsblätter sogar wesentlich verständlich als beispielsweise Strom- oder Handyrechnungen (Deutsches Ärzteblatt 21.6.12).
Geht euch das auch so? Wesentliche Infos auf einen Blick? Oder verwirrt euch der Beipackzettel nur? Bekommt ihr gar Panik und nehmt womöglich das Medikament dann gar nicht ein?
Ein Zauberwort noch gegen Ende des letzten Jahrhunderts: Multitasking. Das sollten zunächst die Computer können, mittlerweile beherrschen dies auch die Menschen in Perfektion. Doch ist es denn überhaupt gut, das zu tun? Was bringt es mir, wenn ich telefoniere, gleichzeitig twittere, die Emails checke, blogge, und ach ja, nebenbei noch mit einem Menschen rede kommuniziere.
Multitasking ist das Gegenteil von Achtsamkeit. Und letzteres ist das neue Zauberwort im Interesse der Menschheit, in der Psychotherapie. Eine Sache tun, eine Sache denken, eine Sache sagen und nicht alles auf einmal und nur halbherzig. Multitasking macht also krank (fr-online.de 5.1.12), wenn man dem Kernspin vertraut …
Jetzt mal ehrlich! Während ihr diese Zeilen lest, was macht ihr sonst noch so? Telefonieren? Fernsehen? 5 Tabs im Browser geöffnet? Seid ihr Multitasking?
Jeder von Euch kennt einen Arzt, wenns auch bloß der eigene Hausarzt ist. Möglichweise ist auch einer von Euch selbst Arzt. Sei es in der Praxis, in der Klinik, im MVZ, als Orthopäde, Anästhesist, Allgemein- oder Notarzt. Viele haben eine eigene Website, manche sogar einen Blog, ob anonym oder mit Namen. Einige sind in Social Communities vertreten, sie facebooken, xingen und twittern.
Was meint ihr? Wie online sollte ein Arzt überhaupt sein? Durch Berufsrecht und Heilmittelwerbegesetz sind Mediziner natürlich deutlich eingeschränkter als andere auf dem freien Markt. Wieviel Ärzte kennt ihr überhaupt, die bloggen oder twittern? Und wie findet ihr das?
Hallo liebe Leserin, lieber Leser. Heute darf ich einmal die Diskussion am Wochenende eröffnen. Da der Chefarzt derzeit an einem unbekannten Ort untergetaucht ist hat er mich gebeten Euch etwas zu betreuen. Das mache ich in meiner Eigenschaft als Psychotante natürlich sehr gerne. Das Thema darf ich frei wählen.
Ich möchte auch zugleich mit der Türe ins Haus fallen, die aktuellen Hajo-Soap-Geschichten haben mich inspiriert: Thema Liebeskummer. Wer hatte das noch nicht? Schwierig und heilsam zugleich! Nicht wahr lieber Leser?
Wie hast Du, ja genau Du … deinen Liebeskummer damals überwunden? Das muss jetzt keine konkrete Geschichte sein, ein paar Tipps würden mir auch schon genügen. Lasst uns ein bisschen plaudern, so ganz unter uns …
Immer mehr Krankenkassen fusionieren oder gehen ein. Daher ist es sehr wichtig die Mitglieder bei Laune zu halten und immer wieder Zückerlies und Aktionen zu starten. Manche Kassen zahlen Reiseimpfungen, diverse pflanzliche Medikamente. Dann gibts noch Yoga und Pilates …
Die AOK hat vor Kurzem ein neues interessantes Projekt gestartet: Der Schrittzähler. Einfach bei der Kasse vorbeischauen, Gerät abholen, an der Hose befestigen und loslaufen. Je mehr Schritte desto besser natürlich. Übrigens sind 4.500 Schritte am Tag anscheinend optimal. Nach der Auswertung kann man sogar attraktive Preise gewinnen. (mehr-aok.de)
Was haltet ihr von solchen Aktionen? Nette gesundheitsfördernde Maßnahmen oder schlichtweg ein Köder?
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